Linux 7.0: Geforce und Radeon profitieren von neuem Kernel

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Linux 7.0: Geforce und Radeon profitieren von neuem Kernel
Quelle: PCGH

Linux 7.0 ist erschienen und bietet einmal mehr zahlreiche Verbesserungen in vielen Bereichen. Anwender profitieren vom Support für neue Hardware, während Nvidia Geforce und AMD Radeon vom neuen Kernel einmal mehr beschleunigt werden.

Der neue freie Betriebssystemkernel Linux 7.0 ist von Linus Torvalds freigegeben worden und bietet einmal mehr zahlreiche Verbesserungen in vielen Bereichen. Das neue Release adressiert zum einen neue Hardware, wie AMDs Zen-6-Architektur und Intel Nova Lake-S, zum anderen profitieren auch bereits bestehende Systeme mit Grafikkarten von AMD und Nvidia vom nächsten Meilenstein.

Verbesserungen am im freien und quelloffenen Grafikstack Mesa 3D integrierten Open-Source-Grafiktreiber NVK, welcher Vulkan 1.4 implementiert, sollen spürbare Leistungsgewinne für Geforce-Grafikkarten von Nvidia mit sich bringen. So werden über den Nouveau-Grafiktreiber erstmals größere Speicherseiten ("Pagesize") sowie eine Datenkomprimierung unterstützt. Diese Verbesserungen sollten ursprünglich bereits in Linux 6.19 starten, jetzt ist es aber soweit.

Das Merge-Fenster für Linux 6.19 führte Unterstützung für größere Pages und Komprimierung im Nouveau-Kernel-Treiber ein, was letztendlich die Performance dieses Open-Source-NVIDIA-Treibers steigern soll.

Der NVK-Treiber von Mesa war bereits darauf vorbereitet, diese neuen Funktionen zu nutzen, musste sie jedoch aufgrund von mehreren Fehlern wieder deaktivieren.

Erfreulicherweise ist dieses Probleme mit Linux 7.0 behoben worden, sodass die NVK-Unterstützung für große Pages und Komprimierung wieder aktiviert werden kann und jetzt nutzbar gemacht wird.

Die Fehlerkorrekturen wurden im Zweig drm-misc-next-fixes des DRM-Subsystems platziert, sodass sie in Linux 7.0 aufgenommen werden konnten, anstatt direkt in den Entwicklungszweig -fixes einzufließen. Neben weiteren Performance-Optimierungen für aktuelle Hardware, profitieren auch Legacy-Grafikkarten von Linux 7.0.

Grafikkarten-Oldies profitieren von Linux 7.0

Während Grafikkarten, welche auf dermaßen alten GPU-Architekturen wie GCN 1.0 und 1.1 basieren, für gewöhnlich auch unter Linux im Legacy-Grafiktreiber gefangen und so von Neuerungen abgeschnitten sind, fließen mit Linux 7.0 zahlreiche Patches des Entwicklers Timur Kristóf in AMDGPU ein und auch altehrwürdige Radeon-GPUs wie die R300-, R400- und R500-Grafikprozessoren von ATi profitieren vom neuen Systemkernel. Die Website Phoronix hat jetzt sämtliche Neuerungen und Optimierungen für CPUs und GPUs unter Linux 7.0 aufgelistet.

Ubuntu 26.04 LTS erscheint am 23. April und wird direkt mit Linux 7.0 ausgerollt, während CachyOS den neuen Kernel zuvor bereits als Release Candidate angeboten hat und diesen ebenfalls zeitnah final zur Verfügung stellen wird.

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Quelle: Phoronix

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    • Kommentare (39)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Fonce Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von joecnstr
        "Real Time" (Echtzeit) bedeutet einfach, dass der Kernel extrem schnell auf Hardware Anfragen (Interrupts) reagiert, es ist optimiert auf minimale Zugriffszeiten (vor allem für Spezialanwendungen, embedded Systeme usw). Der Kernel wird für "normale" Anwendungen dadurch eher langsamer und instabiler...
        Echtzeit bedeutet hier nicht "extrem schnell", sondern "in vorhersagbarer Zeit".
        Während man beim normalen Kernel nicht vorhersagen kann wann auf Interrupts reagiert wird, kann man das bei einem Echtzeit Kernel vorhersagen.
        Das ist wichtig für Embedded System bei denen es z.B. um Sicherheitsschaltungen geht.
        Wenn Interrupt X auftritt weißt du das er spätestens nach Zeit X auch verarbeitet wird.

        Das ist auch der Grund warum man keine Echtzeit Kernel auf "normalen" Systemen verwendet.
      • Von Fonce Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von joecnstr
        "Real Time" (Echtzeit) bedeutet einfach, dass der Kernel extrem schnell auf Hardware Anfragen (Interrupts) reagiert, es ist optimiert auf minimale Zugriffszeiten (vor allem für Spezialanwendungen, embedded Systeme usw). Der Kernel wird für "normale" Anwendungen dadurch eher langsamer und instabiler...
        Echtzeit bedeutet hier nicht "extrem schnell", sondern "in vorhersagbarer Zeit".
        Während man beim normalen Kernel nicht vorhersagen kann wann auf Interrupts reagiert wird, kann man das bei einem Echtzeit Kernel vorhersagen.
        Das ist wichtig für Embedded System bei denen es z.B. um Sicherheitsschaltungen geht.
        Wenn Interrupt X auftritt weißt du das er spätestens nach Zeit X auch verarbeitet wird.

        Das ist auch der Grund warum man keine Echtzeit Kernel auf "normalen" Systemen verwendet.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Zitat von Defenz0r
        Es scheint halt auch nur Zen5 zu treffen. Also Ryzen 9 usw.
        Gut dann bin ich wohl raus, hab zen4
      • Von Defenz0r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Tekkla
        Vielleicht hilft ja brüllen?

        IST DER AKTUELL VON CASHYOS AUSGELIEFERTE KERNEL DAVON BETROFFEN? JA ODER NEIN?
        Kommt drauf an ob dNaim von CachyOS einen Patch eingebaut hat, oder ob die einfach upstream genommen haben.
        Ich selbst benutze kein CachyOS weils mir viel zu instabil ist und dauernt Aenderungen ohne mein zutun gemacht werden

        Es scheint halt auch nur Zen5 zu treffen. Also Ryzen 9 usw.
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Mensch was ist das laut hier!

        Ja oder Nein, das ist hier die Frage. Obs der Kernel im Cachy des wütenden Users erdulden oder sich dem alten Kernel ergeben, durch widerstand wird das OS enden.
      • Von Tekkla Volt-Modder(in)
        Zitat von Defenz0r
        Naja. PCGHX macht Werbung dafuer, noob installiert sich das und denkt PC ist nun kaputt oder sonstwas.
        Vielleicht hilft ja brüllen?

        IST DER AKTUELL VON CASHYOS AUSGELIEFERTE KERNEL DAVON BETROFFEN? JA ODER NEIN?
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