Gnome 50: Neuer Linux-Desktop gibt Eltern mehr Kontrolle
Das Gnome-Projekt hat mit Gnome 50 ("Tokyo") die neueste Version seines freien Linux-Desktops vorgestellt und offiziell freigegeben. Wie immer finden kleine aber feine Neuerungen ihren Weg in die quelloffene Arbeitsumgebung.
Ein halbes Jahr nach dem Release von Gnome 49 ("Brescia") hat das Gnome-Projekt mit Genome 50 ("Tokyo") die neueste Version seines freien Linux-Desktops vorgestellt und offiziell freigegeben. Wie immer finden kleine aber feine Neuerungen ihren Weg in die quelloffene Arbeitsumgebung, die neben graduelle Verbesserungen auch einen endgültigen Abschied vom altehrwürdigen X-Server einleitet. Daraus resultiert dementsprechend eine deutlich schlankere Codebasis. Dennoch laufen Anwendungen, welche auf X11 setzen, weiterhin per XWayland.
Quelle: Gnome-Projekt
Die Kindersicherung von Gnome hat in Version 50 einen erheblichen Sprung nach vorne gemacht. Erstmalig ist es Eltern und Erziehungsberechtigten jetzt möglich, die Bildschirmzeit zu überwachen und Limits für Konten von Kindern und Jugendlichen festzulegen, einschließlich festgelegter Schlafenszeiten. Diese neuen Funktionen erlauben es, den Bildschirm automatisch zu sperren, sobald ein Zeitlimit oder Schlafenszeiten erreicht sind. Limits können bei Bedarf jederzeit von den Erziehungsberechtigten entsprechend angepasst und werden.
Quelle: Gnome-Projekt
Gnome 50 ("Tokyo") kommt als erste Version der freien Desktop-Umgebung mit von Haus aus aktivierter variablen Bildwiederholungsrate, Variable Refresh Rate ("VRR"), und fraktionaler Skalierung ("Fractional Scaling") mit Zwischenstufen für besonders hochauflösende Displays ("HiDPI"). Gnome schraubt weiter an der Usability.
Quelle: Gnome-Projekt
Eine weitere spannende Neuerung in Gnome 50 ist die Einführung der neuen Option "Reduzierte Animationen". Diese kann in den Barrierefreiheit-Einstellungen im Bereich "Sehen" aktiviert werden. Sie passt die Animationen der Benutzeroberfläche so an, dass Unbehagen oder Ablenkungen, welche durch diese entstehen könnten, entsprechend verringert werden. Auch an den Settings wurde gefeilt.
Quelle: Gnome-Projekt
Zudem wurden Workarounds für Eigenheiten der Nvidia-Treiber implementiert, die gezielt Ruckler und Probleme beim Frame-Timing beheben. Das Ergebnis sind spürbar flüssigere Fensteranimationen und eine allgemein verbesserte Geschmeidigkeit des Desktops für Anwender mit aktuellen Geforce-Grafikkarten von Nvidia.
Ubuntu 26.04 LTS mit Gnome 50
Das kommende Ubuntu 26.04 LTS, welches am 23. April dieses Jahres erscheinen wird, kommt direkt zum Release mit Gnome 50, welches auf Wunsch schon heute mit dem hauseigenem Gnome OS ausprobiert werden kann. Weitere Impressionen zu Gnome 50 und dessen Featureset liefert The Linux Experiment auf YouTube.
Weitere Informationen liefern die offiziellen Versionshinweise zum Release.
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Quelle: Gnome-Projekt

Cosmic entwickelt sich definitiv in die richtige Richtung. Aber solange der Compositor kein HDR unterstützt und keine anständige Polkit-integration besteht ist es für mich keine Option. Es gibt noch einige Baustellen bei Cosmic, wobei die Entwicklung sehr zügig voran geht. Seit Dezember sind die von Version 1.0.0 auf mittlwerweile 1.0.8. und eine Roadmap ist ja auch schon vorhanden.