Microsoft Bing mit ChatGPT und Google Bard: Neuer Schub für Fake News?

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Google sieht das KI-Tool Bard als Experiment an, bei dem es zu Fehlern kommen kann.
Quelle: Google

In einem Experiment mit KI-Tools zeigte sich kurzzeitig, dass sich mit Bing mit ChatGPT und Co. Fake News leicht verteilen können.

Seit 7. Februar ermöglicht Microsoft den Test vom neuen Bing auf Basis von ChatGPT-4 von Open AI. Wie Microsoft stets betont, lebt das KI-Tool von Nutzereingaben und davon, dass Eingaben bewertet werden. Nur durch diesen Lernprozess kann das Tool zur Textgenerierung besser werden. Wie The Verge festgestellt hat, lassen sich derartige Tools zur Künstlichen Intelligenz auch leicht mit Fake News füttern. So behauptete etwa das neue Bing, dass der Konkurrent Google Bard bereits wieder eingestellt wurde.

ChatGPT und Co.: Genügt die Kennzeichnung als "Experiment"?

Als Quelle für diese Falschinformation dient ein Kommentar von Hacker News, bei dem sich der menschliche Autor einen Spaß erlaubte und behauptete, dass Bard bald wieder abgeschaltet werden und ChatGPT dies als News verkaufen würde. Noch während der Autor von The Verge über diesen Vorfall berichtete, korrigierte Microsoft die Antwort, sodass Bing nun antwortet, dass Google Bard nach wie vor existiert.

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Mit derartigen Vorfällen könnten sich künftig Fake News schneller verbreiten, befürchtet James Vincent von The Verge. Zwar weisen sowohl Microsoft, als auch Google darauf hin, dass sich KI-Tools in Entwicklung befinden und die ausgegebenen Antworten nicht immer richtig sind, doch wie beeinflusst das die Nutzer? Google schreibt selbst bei Bard, dass es sich um ein "Experiment" handelt, lässt dieses aber in aller Öffentlichkeit stattfinden und hofft, genau wie Microsoft und Co., dass diese Kennzeichnung genügt, damit Nutzer selbst verantwortungsvoll damit umgehen. Bereits vor wenigen Wochen gab es kuriose Antworten bei Microsoft Bing mit dem KI-Copiloten. Immer wieder reizen Nutzer die KI-Tools aus und sorgen so für unvorhergesehene Szenarien, die die Entwickler dann korrigieren müssen. So geschehen bei der Präsentation von Google Bard, die den Aktienwert um 100 Milliarden US-Dollar absinken ließ. Rechtliche Rahmenbedingungen zum Einsatz von KI-Tools existieren faktisch nicht, ethische Leitplanken werden diskutiert, sind aber bislang kein Bestandteil der KI-Lösungen. In etlichen Investmentbanken dürfen ChatGPT und Co. gar nicht genutzt werden.

Ebenfalls lesenswert: Konkurrenz für ChatGPT: Google startet Test zu KI-Tool Bard

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Sammlung zu Fake News von ChatGPT:

  • KI-Tools lassen sich auch leicht mit Fake News füttern, wie ein neuer Fall aufzeigt.
  • Ein Autor hatte sich einen Spaß erlaubt und behauptete, dass Google Bard bald wieder abgeschaltet werden würde.
  • ChatGPT in Microsoft Bing jedoch nutzte diese Information und antwortete auf die Frage, ob es den Konkurrenten Google Bard noch gibt, mit einem Nein.
  • Zwar reagierte Microsoft schnell und berichtigte die Antwort, doch zeigt dies einmal mehr, wie beeinflussbar KI-Tools sind.

Quellen: The Verge, Hacker News

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