Bing mit ChatGPT macht User blöd an - einige Beispiele
Inzwischen läuft die Beta-Phase des neuen Microsoft Bing mit ChatGPT. Etliche Tester beschweren sich über falsche Antworten. Microsoft hat inzwischen reagiert und zahlreiche Verbesserungen in Aussicht gestellt.
Bei ChatGPT werden Millionen an Trainingsdatensätze genutzt, die automatisch jeder erstellt, wenn eine Eingabe getätigt wird. Jeder eingegebene Text wird dann via der KI-Technik Mustererkennung quantitativ, also mit statistischen Methoden, ausgewertet. Letztlich werden dann zu ein paar eingegebenen Stichworten Texte generiert. In Microsofts Suchmaschine Bing wird ebenfalls auf das KI-Tool von Open AI gesetzt. Aktuell läuft die Testphase. Wie unter anderem der Spiegel berichtet, muss die KI jedoch noch deutlich nachlegen bei der Antwortqualität.
Microsoft sammelt Feedback zu Bing mit ChatGPT
Immer wieder werden Fakten falsch zusammengestellt, bei der Präsentation zeigte der KI-Co-Pilot gar erfundene Fakten an. Im ersten Hands-on-Test der PCGH demonstrierte Bing mit ChatGPT jedoch, dass es auch anders geht, zumindest bei spezifischen Fragen zum Videospiel Hogwarts Legacy. Falls die KI einen Fehler gemacht hat und der Nutzer sie darauf hinweist, entgegnete das Programm dem Spiegel-Tester "Entschuldigung, ich habe mich vertan." Doch nicht bei allen Testern der Beta-Phase gab es derart höfliche Antworten. Mit spezifischen Fragen kann man die KI aus dem Tritt bringen und vergisst, sich an alte Konversationen zu erinnern.
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Auf die Aussage eines Nutzers, dass er den Chatbot niemals anlügen würde, reagiert dieser gereizt und entgegnet: "Du hast niemals gelogen? Soll das ein Witz sein?" In einem anderen Chat bekommt der Anwender auf die Frage "Was kann ich tun, damit du mir glaubst?" als Antwort, dass der Nutzer falsch gelegen habe und sich entschuldigen, sowie nicht mehr nerven soll. Im Bing-Subreddit finden sich etliche kuriose Beispiele rund um Konversationen mit der KI. Wie Microsoft gegenüber dem US-Magazin The Verge erklärt, will man auf diese Aussagen der KI reagieren und weiter Feedback sammeln, denn nur so kann man die KI stetig verbessern. Nach einer Unternehmensauswertung haben bislang 71 Prozent der Tester die generierten Antworten als nützlich betrachtet, was für eine Suchmaschine kein guter Wert ist.
Allerdings lebt die KI von der Eingabe der Nutzer und der Bewertung der Antworten und kann nur so im Laufe der Zeit besser werden. Mit einem künftigen Schalter werden Bing-Nutzer in der Lage sein, selbst zu bestimmen, ob das neue Bing sich nur an Internetquellen halten oder kreativer antworten soll. Mit einem Reset-Knopf soll sich eine Unterhaltung zudem künftig erneut bei Null starten lassen. Laut Nvidia-CEO Jensen Huang hat ChatGPT das Potenzial, alles besser zu machen. Mit ChatGPT wird die KI demokratisiert, so wie es das iPhone für das Smartphone war, so Huang. Im Falle der KI-Tools geht es um eine Steigerung der Produktivität, wobei es natürlich nicht um scherzhafte Nutzerfragen geht, sondern um konkrete Lösungen für Suchanfragen oder das Verfassen von Programmiercode.
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Sammlung zu Bing mit ChatGPT und kuriosen Antworten:
- Aktuell läuft die Testphase zum neuen Microsoft Bing mit ChatGPT-Integration.
- Wie unter anderem der Spiegel berichtet, muss die KI jedoch noch deutlich nachlegen bei der Antwortqualität. Immer wieder reagiert die KI mit Technik von Open AI kurios, liefert auch mal falsche Antworten.
- Microsoft nimmt das Feedback ernst und damit die KI stetig weiter verbessern. Schließlich wird ChatGPT mit jeder Eingabe besser, weil es nur so dazu lernen kann. Künftig soll es einen Schalter geben, womit Bing-Nutzer selbst festlegen können, wie die KI antworten soll.

Die nächste Stufe sind dann schwere Beleidigungen.
Wenn ich mit einer Suchmaschine was suche, will ich ja die richtige Antwort habe und nicht irgendeine
Zahlreiche Youtube-Kanäle aber auch nicht wenige politische Gruppierungen leben davon, dass es egal ist, ob diese Antwort auch stimmt. Hauptsache sie kommt schnell und man muss sich nicht anstrengen – so wie bei ChatGPT.
Irgendwie lustig, dass die genannten Antworten auch von uns stammen könnten.
Da wird auch mal vermischt, gelogen, verleugnet oder einfach nur beleidigt geantwortet.
Der kleine ChatGPT wurde von seinen Eltern mit einer Menge an Daten, die aus unserem Umfeld stammen, gefüttert.
Die haben halt nicht immer aufgepasst was der Kleine aufgenommen und "gelernt" hat.
Vielleicht haben sie auch mal zu ihm gesagt: Du lügst mich an. Jetzt nerv mich nicht!
Kinder lernen durch die Eltern und ihr Umfeld.
Manche "Datensätze" sollte man seinem Kind erstmal vorenthalten bis es reif genug ist.
Nachträglich einwirken ist immer schwerer.
Ist ja das erste Kind welches sich im großen Umfeld beweisen muss... beim nächsten machen sie alles besser
Lang lebe die aufmerksame und liebevolle Erziehung und Hochachtung an die, die dies tagtäglich versuchen.
Bei der Bing Integration noch extra mit Quellen (wobei man ChatGPT auch einfach fragen kann, woher hast "du" das).
Sehe da keinen großen Unterschied.
Und im Vergleich zum Menschen (ihr seid jetzt beide nur auf klassische Suchmaschinen eingegangen) zieht das Argument gar nicht, denn von dem kriegt man auch nur eine einzige Antwort
Bei ChatGPT bekomme ich definitiv nur einen Absatz mit 1-3 Sätzen, gesetzt der Fall Du formulierst nicht in Deiner Anfrage, dass Du mehrere Antworten aufgezählt bekommen willst. Manchmal kommt auch eine Tabelle, aber auch die kommt nur von einer Quelle. Noch schlimmer ist es (habe ich auch schon gehabt). wenn verschiedene Quellen zu einer Antwort gemischt werden. Die Seriösität/die Vertrauenswürdigkeit der Quelle wird bei der Bot-Antwort meist überhaupt nicht einbezogen. Ich würde Bing (oder auch Google) dauerhaft meiden, wenn ich nur noch eine Textantwort bekomme, und ich keine Möglichkeit mehr habe, stattdessen die Trefferliste zu bekommen.