ChatGPT: Darum dürfen KI-Tools nicht in Banken genutzt werden

0
News Claus Ludewig Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
ChatGPT: Darum dürfen KI-Tools nicht in Banken genutzt werden (1)
Quelle: Gerd Altmann unter Pixabay-Lizenz

Etliche Investmentbanken haben Verbote erlassen, die die Nutzung von ChatGPT und Co. betreffen. Bei den Arbeitgebern herrscht Besorgnis im Umgang mit vertraulichen Informationen.

Bei Chat GPT werden Millionen an Trainingsdatensätze genutzt, die automatisch jeder erstellt, wenn eine Eingabe getätigt wird. Jeder eingegebene Text wird dann via der KI-Technik Mustererkennung quantitativ, also mit statistischen Methoden, ausgewertet. Letztlich werden dann zu ein paar eingegebenen Stichworten Texte generiert. Bank-Mitarbeiter dürfen nun ChatGPT und andere KI-Tools nicht mehr nutzen, wie eine Reihe globaler Investmentbanken festgelegt hat, berichtet das US-Wirtschaftsmagazin Bloomberg.

Aktienportfolio made by ChatGPT

Neben der Textgenerierung können KI-Tools auch dazu genutzt werden, Analystenpräsentationen oder Aktienportfolios zu erstellen. Etliche Finanzinstitute wie die Bank of America, Citigroup, Deutsche Bank, Goldman Sachs und Wells Fargo haben nun jegliche Nutzung von KI-Tools durch ihre Mitarbeiter untersagt. Es wird befürchtet, dass vertrauliche Informationen missbraucht werden könnten. Schließlich wird jeder eingegebene Text vom KI-Tool ausgewertet, sodass vertrauliche Daten an externe Firmen gelangen und diese die Informationen eventuell weiterverkaufen könnten. Zudem müssten auch KI-Tools die Standardkontrollverfahren für die Implementierung von Software von externen Firmen durchlaufen, so Bloomberg.

Noch ist unklar, ob die Banken auch nach dem Prüfprozess beim strikten Verbot von ChatGPT und Co. bleiben. Microsoft hingegen wird die KI in etlichen Produkten integrieren. Abonnenten von Microsoft 365 können bald neben Chat GPT auch das KI-Bilderstellungstool Dall-E von Open AI nutzen. Wer als Geschäftskunde Microsoft Teams Premium für 10 US-Dollar monatlich abonniert hat, kann sich bald von der KI etwa Protokolle zu Meetings automatisiert erstellen lassen.

Ebenfalls lesenswert: Google: Wird die Suche durch ChatGPT und Co. um das Zehnfache teurer?

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Sammlung zum Nutzungsverbot von ChatGPT und Co. bei Banken:

  • Wie das US-Wirtschaftsmagazin Bloomberg berichtet, haben etliche Banken Verbote zur Nutzung von KI-Tools wie ChatGPT erlassen.
  • Neben der Textgenerierung können KI-Tools auch dazu genutzt werden, Analystenpräsentationen oder Aktienportfolios zu erstellen.
  • Die Bank of America, Deutsche Bank, Goldman Sachs und Co. befürchten, dass vertrauliche Informationen missbraucht werden könnten, wenn diese bei einem KI-Tool eingegeben werden.

Quelle: Bloomberg

0
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk