Konkurrenz für ChatGPT: Google startet Test zu KI-Tool Bard

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Google Bard ist keine Google-Suche nur eine Ergänzung
Quelle: Google

Mehr als einen Monat nach der Präsentation startet Google seinen eigenen ChatGPT-Konkurrenten Bard. Zunächst ist die Testphase nur in wenigen Ländern und nur für registrierte Teilnehmer möglich.

Microsoft testet bereits seit 7. Februar das neue Bing mit dem KI-Copiloten auf Basis von ChatGPT-4. Bislang können nur Tester daran teilnehmen, die sich auf eine Warteliste gesetzt haben. Neben dieser Integration treiben die Redmonder die Einbindung in Office-Produkte voran, vorausgesetzt man ist Abonnent von Microsoft 365. Konkurrent Google will mit dem KI-Tool Bard dagegenhalten, doch bislang war davon nur wenig zu sehen. Nun hat das Unternehmen aus Mountain View die Testphase in den USA und in Großbritannien gestartet. Analog zur Microsoft-Konkurrenz gibt es nur für registrierte Betatester Zugang zu Bard, wobei im Laufe des Jahres neben den zwei aktuellen Regionen Nutzer aus weiteren Ländern testen dürfen.

Google Bard soll die klassische Google-Suche nicht ersetzen

Anders als Microsofts Bing soll Google Bard nur eine Ergänzung zur klassischen Google-Suche darstellen. So gibt es bei Bard eine separate Schaltfläche namens "Google it", die Vorschläge für Suchanfragen gibt und daraufhin die gewohnte Google-Suche aktiviert. Mit LaMDA schraubt Google aktuell für das KI-Tool Bard an einem eigenen Spracherkennungsmodell, das weniger Rechenleistung als ChatGPT und dessen Large Language Model benötigt. Microsoft stellt unter anderem die Azure-Server für ChatGPT zur Verfügung, darunter einen Server mit 285.000 CPU-Kernen und 10.000 Grafikkarten.

Bildergalerie

Bei der eiligst einberufenen Präsentation am 8. Februar enttäuschte Google Bard. So verlor der Aktienkurs von Alphabet nach dem KI-Vorstellungsevent 100 Milliarden US-Dollar. KI-Tools leben von der Eingabe der Nutzer und der Bewertung der Antworten, um im Laufe der Zeit besser zu werden. Auf diesen Umstand weist auch Google-CEO Sundar Pichai hin und erklärt, dass Bard ein Experiment ist und die gegebenen Antworten nicht immer richtig sind und Nutzer im Zweifelsfall bitte die Google-Suche zur Recherche nutzen sollen. Um möglichst wenig kuriose Antworten zu liefern, bietet Google Bard die Option, verschiedene Antwortmöglichkeiten anzuzeigen.

Ebenfalls lesenswert: Microsoft 365 Copilot: ChatGPT und Co. kommt zu Word, Outlook und Co.

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Sammlung zum Teststart von Google Bard:

  • Google hat die Testphase zum KI-Tool Bard gestartet. Zunächst können nur Nutzer aus den USA und UK den Konkurrenten zu ChatGPT testen.
  • Alle Tester müssen sich zuvor auf http://bard.google.com/ registrieren, ehe der Test beginnen kann.
  • Anders als Microsofts Bing mit ChatGPT-4 soll Google Bard nur eine Ergänzung zur klassischen Google-Suche darstellen. So gibt es bei Bard eine separate Schaltfläche namens "Google it", die Vorschläge für Suchanfragen gibt und daraufhin die gewohnte Google-Suche aktiviert.
  • Um möglichst wenig kuriose Antworten zu liefern, bietet Google Bard die Option, verschiedene Antwortmöglichkeiten anzuzeigen. Allerdings weist Google ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei Bard um ein Experiment handelt und es zu Falschinformationen kommen kann.

Quelle: Google

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Wen ich sowas schon lese, ich nutze das erst garnicht wenn ich weis das es fehlerhaft sein kann.
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Wen ich sowas schon lese, ich nutze das erst garnicht wenn ich weis das es fehlerhaft sein kann.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Oh ich sehe unsere Zukunft wie in Terminator 3 ablaufen. Heute war in den Medien deutlich gemacht worden, das Europa mehr Geld in die KI investiert werden soll. USA und China sind ja Spitzenreiter was Geld und KI angeht.
        Ich sehe das eher als Wettbewerb und am Ende lacht die KI über uns, weil wir völlig die Kontrolle verloren haben.
        Einfach Stecker ziehen ist nicht mehr und das jüngste Gericht ist schon längst eingetreten.
        Die Zukunft wird der KI gehören und die Menschheit..., naja wer den Film kennt weiß den Ausgang.
        Oder mit anderen Worten: Widerstand ist zwecklos...
      • Von Rizzard Trockeneisprofi (m/w)
        Was ein Trend.
        ABardig
      • Von Zuriko Software-Overclocker(in)
        Und bei Bing kann man seit heute den Bilder Generator - auf Basis von Dall-E - testen. Das Ding ist schon geil!

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Da werden in ein paar Jahren ganz viele Freelance Designer und "Künstler" arbeitslos werden, insofern die Rechtslage an solchen Bildern geklärt ist. Denn von irgendwo nimmt sich die K.I ja die die Inspirationen und einige die mit diesem "Fortschritt" nicht klar kommen, werde klagen und/oder sich vor allem beklagen.

        Ein paar Beispiel:

        Affe mit Flux Compensator in der Hand, Neo Future Style
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Ein PC im BTF Stil, mit dem Xbox X und auch im Neo Future Style
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Die Ghostbusters kämpfen gegen einen Xenomorph in Cyberpunk
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Dirty Dancing in Cyberpunk 2077, abstract
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
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