Uncharted Collection im Technik-Test: Nathan Drake im Land der PC-Spieler [Update: RX 6700]
Die vielleicht sagenumwobenste Action-Adventure-Reihe nach den Eskapaden der Lara Croft, hat nach langer Reise die Häfen der PC-Spieler erreicht. Der Playstation-Bestseller beeindruckt auch auf dem PC mit toller Grafik, fantastischer Inszenierung und einer unterhaltsamen Geschichte um eine bunte Mischung charmanter Charaktere. Auch technisch kann sich die PC-Umsetzung sehen lassen.
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Update vom 01. November: Wir haben die Grafikkarten-Benchmarks um die Leistungswerte einer Radeon RX 6700 (Non-XT) erweitert. Diese Grafikkarte ist bereits einige Monate erhältlich, bisherige Testanfragen blieben jedoch unbeantwortet - bis zur vergangenen Woche, als uns der AMD-Exklusivpartner Sapphire eine Pulse Radeon RX 6700 zukommen ließ. Freuen Sie sich auf einen Test dieser attraktiven Nischen-Grafikkarte mit 10 GiByte Speicher in den nächsten Tagen! Bis dahin zeigt die Radeon RX 6700 in der Uncharted: Legacy of Thieves Collection, was sie zu leisten imstande ist.
In Uncharted 4 - A Thieves End übernehmen Sie wie bereits in den Vorgängern die Rolle des charmanten Tunichtgut Nathan Drake. Obwohl sich dieser bemüht, nach den aufregenden Abenteuern der vorherigen Uncharted-Teile ein etwas ruhigeres, gesetzteres Leben zu führen, finden Sie sich bald in eine wilde Schnitzeljagd um legendäre Piraten, verschollene Schätze, sagenumwobene Orte, Brüderlichkeit und Verrat verstrickt. Uncharted erinnert mit Third-Person-Perspektive, haarsträubenden Klettereinlagen und dem Erkunden von einer Vielzahl exotischer und mystischer Umgebungen am ehesten an die Tomb-Raider-Reihe. Allerdings hat sich seit der Veröffentlichung von dem ersten Uncharted die Perspektive gedreht: Holte sich Uncharted 1 noch kaum übersehbar Inspiration der frühen Tomb-Raider-Teile ein, sind es nach dem Reboot der britischen Grabräuberin die neuen Tomb-Raider-Spiele, die sich zweifelsfrei Anleihen der Uncharted-Reihe borgen.
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Uncharted Legacy of Thieves Collection PC: Inhalt
Auch in Uncharted A Thieves End erleben Sie ein straff inszeniertes, zu weiten Teilen lineares, brillant gestaltetes Abenteuer, das Sie mit einer erstklassig erzählten Geschichte, ausgesprochen detailliert, fachkundig und abwechslungsreich gestalteten Umgebungen auf eine fantastische Reise schickt. Der ursprünglich 2016 für Sonys Playstation 4 erschienene vierte Teil der bislang ausschließlich für Sony-Konsolen erhältlichen Uncharted-Reihe gehört trotz bisheriger Plattform-Exklusivität zu den meistverkauften Spielen überhaupt, ist eine merklich hochwertige Produktion und nun im Bundle mit der Stand-Alone-Erweiterung The Lost Legacy auch für PC-Spieler erhältlich. Für die Portierung der Playstation-5-Version auf den PC hat sich Sony Unterstützung des kleinen Entwicklers Iron Galaxy eingeholt. Neben einigen vollen Spieleproduktionen sowie Aushilfs-Arbeiten ist das Studio seit geraumer Zeit für Portierungen zuständig, populär darunter etwa die Batman-Arkham-Reihe (positiv in den ersten beiden Fällen, eher durchwachsen bei Arkham Knight).
Der Launch-Trailer für den PC
Das vom legendären Sony-Studio Naughty Dog (u.a. Crash Bandicoot, Uncharted, Jack and Daxter, The Last of Us) entwickelte Uncharted A Thieves End benötigt keine Kenntnisse der Vorgänger, Kenner der Serie werden allerdings ein Wiedersehen mit einer Vielzahl lieb gewonnener Charaktere sowie einen beträchtlichen Fan-Service erleben. PC-Spieler erfreuen sich zudem an den technischen und inhaltlichen Updates, die Uncharted 4 im Rahmen der Playstation 5 erhalten hat und können obendrein einige zusätzliche Features nutzen, darunter Support für populäre Bildformate, hohe Auflösungen, FSR-2.0- und DLSS-2.0-Upsampling sowie einen Auflösungsregler, mit dem sich neben TAA-Upsampling Supersampling nutzen lässt. Kommen wir zur Technik. Ob der Rest des Gameplays überzeugen kann, erfahren Sie im ausführlichen Test & Video der Kollegen von der PC Games.
| Minimum | Recommended | Performance | Ultra | |
|---|---|---|---|---|
| Performance Goals | 30 FPS @ 720p Medium Settings | 30 FPS @ 1080p High Settings | 60 FPS @ 1440p High Settings | 60 FPS @ 4K Ultra Settings |
| CPU | Intel i5-4330 AMD Ryzen 3 1200 | Intel i7-4770 AMD Ryzen 5 1500X | Intel i7-7700k AMD Ryzen 7 3700X | Intel i9-9900k AMD Ryzen 9 3950X |
| GPU | NVIDIA GTX 960 (4 GB) AMD R9 290X (4 GB) | NVIDIA GTX 1060 (6 GB) AMD RX 570 (4 GB) | NVIDIA RTX 2070 (8 GB) AMD RX 5700 XT (8 GB) | NVIDIA RTX 3080 (10 GB) AMD RX 6800 (16 GB) |
| RAM | 8 GB (16 GB Recommended) | 16 GB | 16 GB | 16 GB |
| OS | Windows 10 64-bit | Windows 10 64-bit | Windows 10 64-bit | Windows 10 64-bit |
| Storage | 126 GB HDD (SSD Recommended) | 126 GB SSD | 126 GB SSD | 126 GB SSD |
Die offiziellen Systemanforderungen lesen sich moderat - wir würden allerdings ein wenig potente Grafikkarten empfehlen und primär für hohe Auflösungen reichlich Grafikspeicher. Uncharted 4 ist kein Vielfraß, die feinen und komplexen Materialien, zumeist knackigen Texturen, deren aufwendige Ausleuchtung und die generell hochauflösenden Effekte, die zum Einsatz kommen, fordern allerdings einen gewissen Tribut. Für Full HD empfehlen wir mindestens 6 GiByte, für WQHD zumindest 8 und für Ultra HD sollten nicht deutlich weniger als 12 GiByte Grafikspeicher verlötet sein - ansonsten kann es zu Leistungseinbrüchen kommen, etwa mit einer RTX 3080/10G in Ultra HD nach längerer Spielzeit. Wenn Sie eine RTX 4090 besitzen, können Sie deren 24 GiByte in 8K mit über 18 GiByte füllen und so tatsächlich größtenteils nutzen, bei gleichzeitig flüssigen Bildraten. Die Framerate lässt sich am effizientesten mit Upsampling tunen.
Technisch ist das ursprünglich vor mehr als 6 Jahren erschienene Uncharted 4 natürlich nicht mehr taufrisch. Dies ist allerdings vielmehr dem Spiel-Design, denn dem optischen Eindruck geschuldet. Tatsächlich bietet A Thieves End, das an dieser Stelle getestete Hauptspiel der Legacy of Thieves Collection, eine ausgesprochen ansehnliche Grafik. Die einzelnen Level werden mit Naughty Dogs hauseigener Grafik-Engine dargestellt und sind extrem abwechslungsreich gestaltet. Es gibt prinzipiell keine Umgebung, welche einer anderen gleicht und jedes Kapitel erzählt eine eigene kleine Geschichte, nicht ganz unähnlich einer modernen TV- oder Netflix-Serie. Überhaupt ist der Vergleich zum Film angebracht, denn Uncharted nutzt häufige und lange Zwischensequenzen - zu allergrößten Teilen werden diese in feinster Echtzeitgrafik gerendert -, um Ihnen Geschichte und insbesondere die erstklassig geschriebenen Charaktere näherzubringen. Die Figuren sind seit jeher ein Aushängeschild der Uncharted-Reihe und Teil 4 setzt bei den Animationen, der Glaubwürdigkeit und dem Charme der Charaktere nochmals stärkere Akzente. Es ist nahezu unmöglich, Nathan und den liebenswürdigen Haufen lebensfroher Taugenichtse um Sully, Chloe, Sam und Elena nicht sympathisch zu finden.



ich bin wohl gesegnet, bei mir läuft es ziemlich gut zwischen 40-60 Frames! FHD+ FSR2+ HDR.
Bin sehr positiv überrascht, trotz "betagter" Hardware.
R5 3600 , 565er Pro Chipsatz , 16 GB DDR4, SSD, GTX 1650 Super 4 GB OC (ca. 1900Mhz+ Chip / ca. 13,2 GHz+ VRAM GDDR6 128 Bit ) . WIN 10.
der R5 ist ne Bank.. und potent genug, der dümpelt schon seit Jahren bei maximal 40 % Auslastung zuverlässig vor sich hin... und kann locker 4 K . sicher auch mehr. . wenn er gut gekühlt ist ! RAM kein Problem, Platte auch nicht, der Flaschenhals ist definitiv die Grafikarte.. naja. heute denke ich, die GTX1650 Super hätte locker 6-8 GB VRAM vertragen. Auch wenn sie nur eine abgespeckte 1660 Ti ist und nach wie vor kein RT kann. Egal, Turing ist (immer noch) äußerst Effizient. Dazu kommt, der Chip ist wirklich gut "über-takt-bar" .. Stabil, Reserven! , zuverlässig bei ca. 110 Watt Verbrauch , 1x6 Pin.
....
Ich muss aber auch sagen,
bei mir würde nie eine andere Grafikkarte im Rechner landen, die kein "NV" trägt. Allein die Treiber sind mittlerweile sehr ausgereift und gut optimiert.
Sorry für die unbeabsichtigte unfreiwillige Werbung.
THX.
Aber ,
Das Spiel läuft technisch und optisch angenehm, bin erstaunt. Das Spiel scheint gut optimiert zu sein.
Hab FSR 2 , funktioniert sehr gut, auf Qualität, Schärfung 75 , den Rest auf Ultra, außer die Schatten (niedrig- spart viel Leistung und fällt wenig auf) und die Texturen (hoch, kein sichtbarer Unterschied zu Ultra?!) . Und warum bitteschön kein Vollbildmodus? das würde sicher noch mehr Leistung rauskitzeln. Fenster-modus frisst unnötig Leistung... Das scheint dem Port geschuldet zu sein.. ? Das Vollbild sollte schon PC exklusive bleiben
Tolles , weiches und dennoch scharfes Bild, absolut spielbar. sehr selten Ruckler , da zu wenig VRAM, aber mein System scheint irgendwie einen Weg zu finden, vom schnellen RAM zu profitieren.. Gut so. IBM eben....
Davon abgesehen, eines der Besten Spiele, die ich je gezockt habe. (Top 10) . Wirklich gut gemacht und fast perfekter Port. 10 von 10 Punkte.
Wird aber Zeit für eine neue Plattform. Der nächste Rechner kommt. NV auch
Weil eine Portierung von PS3 Titeln wesentlich aufwendiger ist als eine Game was explizit für die PS4 (weitgehend PC Technik) gestrickt wurde
Gutes Kern Gameplay, sympatische Story, gute Charaktere, was will man mehr