Open-Benchtables
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Die hier gelistete, exemplarische Auswahl umreißt offene Systemgerüste und/oder Open-Benchtables. Einen Preis-Leistungs-Schlager der Mittelklasse finden Sie hier, die Leistungsspitze wiederum hier. Sie wünschen sich weitere Gaming-Gehäuse oder exotische Kandidaten im Test? Teilen Sie uns Ihre Wünsche in der Kommentarsektion gerne mit. Die vollständigen Ergebnisse, inklusive unserer Testtabellen, finden Sie in den jeweils verlinkten Plus-Artikeln. Wenn Ihnen unsere Inhalte gefallen, können Sie uns auch abseits des Hefts unterstützen.

[PLUS] Offene Gehäuse: vier Open-Benchtables im Vergleichstest

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Das "offene Gehäuse" als Multitalent: Jonsbo TB01

Mit der TB01-Testbench aus dem Hause Jonsbo kommt ein wahrer Alleskönner für ca. 135 Euro in unsere Redaktion geflattert.

Das Modell ist vollständig aus Stahlblech gefertigt und in schlichter schwarzer Lackierung ausgeführt. Auffällig ist der große Stauraum im unteren Fach des Benchtables. Ausgefüllt werden kann dieser mit einem Netzteil sowie zwei Rahmen, wobei der eine 3,5- und der andere 5,25-Zoll-Geräte aufnehmen kann. Beide bieten zusätzlich Platz für eine 2,5-Zoll-Festplatte. Anordnen lassen sich Netzteil sowie beide Rahmen an verschiedenen Positionen (Vorder- und Rückseite der Testbench). An den Seiten lassen sich jeweils Radiatoren bis zu einer Länge von 420 mm verbauen. Damit weist die TB01 eine sehr gute Kompatibilität zu modularen Wasserkühlungen auf. Auf dem Benchtable können Mainboards bis zum E-ATX-Formfaktor montiert werden. Während viele Funktionen der TB01 ohne Werkzeug genutzt werden können, muss das Mainboard auf der offenen Oberseite mittels Schrauben befestigt werden.

Jonsbo TB01 in der Schnellübersicht

In der Praxis zeigt sich die Jonsbo TB01 als äußerst vielseitig und im Inneren des massigen Stauraums können allerlei Kabel, Pumpen oder sogar Labornetzteile untergebracht werden. Die Ausmaße fallen für manche Anwendungsfälle sperrig aus, dafür wird allerdings auch eine größtmögliche Kompatibilität geboten. Im Zusammenspiel mit der guten Verarbeitungsqualität ist die TB01-Testbench eine einwandfreie Grundlage für hochwertige Systeme. Extras wie die Frontanschlüsse (Power-, Reset-Button, Headset-Klinke, USB-C und USB-A) runden den Testalltag zudem schön ab.

Der Bencher-Traum: Streacom BC1 V2

Wenn es um praxisorientierte Bench-Vorhaben geht, ist das BC1 (nicht Mini) in der zweiten Version für ca. 150 Euro eine technisch sehr saubere Lösung für Massentester.

Der größte Pluspunkt des BC1 V2 ist die Variabilität der einzelnen Bauteile. Zwar fehlen Bestandteile wie klassische Frontanschlüsse, jedoch ließen die sich in der V2 beispielsweise in Form von Schaltern bei Bedarf selbst nachrüsten. Auf hochwertigen Bench-Mainboards sind üblicherweise auch Power-Knöpfe zu finden, sodass fehlende Anschlüsse für diese Zielgruppe nicht ins Gewicht fallen. Mit seinem 8 mm dicken und hochwertig verarbeiteten Aluminiumrahmen sind auch schwerere Systeme und Grafikkarten kein Problem. Bei zu wuchtigen Radiatoren empfehlen wir zu mehr Vorsicht, da die dünneren Einzelverbindungsstücke ansonsten über die Zeit zu biegen drohen.

Streacom BC1 V2 in der Schnellübersicht

Mit einer Dopplung der Verbindungsstücke lässt sich dieser Gefahr vorbeugen. Sämtliche werkzeuglosen Bauteile sind wie auch beim kleineren (im Vergleich jedoch etwas suboptimalen) Bruder für Mini-ITX-Computer am flachen Fundament befestigt. So kann der Transport des BC1 V2 selbst platzsparend ausfallen, sofern erforderlich. Grundkomponenten wie Mainboard, Netzteil und Grafikkarte können über griffige Thumbscrews und Aussparungen auch ohne Werkzeug bequem am Rahmen angebracht werden. Das Mainboard lässt sich außerdem optional fest verschrauben. Eine Anleitung liegt der Packung nicht bei, stattdessen werden auf der Kooperationsseite www.openbenchtable.com unter How-to ausführlichere Guides als Hilfestellung angeboten - samt Bildern, Videos und erklärenden Texten (nur auf Englisch). Mit seiner hochwertigen Verarbeitung, den kreativen Halterlösungen und den Detailverbesserungen kann Streacoms BC1 Version 2 technisch überzeugen!

[PLUS] Offene Gehäuse: vier Open-Benchtables im Vergleichstest

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  1. Seite 1 Gehäuse: Wichtige Fragen
  2. Seite 2 Preis-Leistungs-Vorschläge
  3. Seite 3 Spitzen- und Luxus-Klasse
  4. Seite 4 Schnieke Hingucker
  5. Seite 5 Mini-Gehäuse
  6. Seite 6 Open-Benchtables
  7. Seite 7 FAQ zu Gehäusen
  8. Seite 8 Kauf-Checkliste
    • Kommentare (107)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bitsbytes
        Dass es im Workstation-Bereich keine Dämmung gibt, ist auch sehr schade.
        Woran hättest Du denn da gedacht, Richie?
        Ich befürchte, dass es je nach Gehäuse nur schlecht bis gar nicht möglich ist, selbst zu dämmen, oder?
        Zudem sind Workstations vermutlich per se teuer, weil es Workstations sind und sie werden wohl
        weniger für Recording ausgelegt sein (DPC-Latenzen, Lautstärke).
        Dämmungen sollten mit einem bestimmten Zweck eingesetzt werden. Etwa bei unvermeidbarem Spulenfiepen (wenn die Grafikkarte eben nicht undervolted oder sonst limitiert werden soll oder bestimmte mechanische Geräusche von allen Seiten gesondert gedämmt werden sollen etc.). Ansonsten lässt sich auf eine Dämmung (sehr oft und gut) verzichten, auch in Bezug auf das Temperatur-Kühlungs-Verhältnis.

        Auf der Computex 2025 habe ich von Chieftec ein günstiges Workstation-Gehäuse mit 2× 5,25-Zoll-Plätzen gesehen. Innen war es der Zielgruppe entsprechend weniger verspielt, ohne Lackierung und mit einigen verschmerzbaren Schnittkanten. Ich persönlich würde aber wohl tatsächlich erstmal beim alten Gehäuse bleiben und im Zweifel schauen, inwiefern neu auftauchende Bedürfnisse sich durch eigene Erweiterungen im Alltag abgehakt werden können (neue Addin-Cards, Bohrungen an der Front mit Kabeln, Case-Modding generell etc.).
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bitsbytes
        Dass es im Workstation-Bereich keine Dämmung gibt, ist auch sehr schade.
        Woran hättest Du denn da gedacht, Richie?
        Ich befürchte, dass es je nach Gehäuse nur schlecht bis gar nicht möglich ist, selbst zu dämmen, oder?
        Zudem sind Workstations vermutlich per se teuer, weil es Workstations sind und sie werden wohl
        weniger für Recording ausgelegt sein (DPC-Latenzen, Lautstärke).
        Dämmungen sollten mit einem bestimmten Zweck eingesetzt werden. Etwa bei unvermeidbarem Spulenfiepen (wenn die Grafikkarte eben nicht undervolted oder sonst limitiert werden soll oder bestimmte mechanische Geräusche von allen Seiten gesondert gedämmt werden sollen etc.). Ansonsten lässt sich auf eine Dämmung (sehr oft und gut) verzichten, auch in Bezug auf das Temperatur-Kühlungs-Verhältnis.

        Auf der Computex 2025 habe ich von Chieftec ein günstiges Workstation-Gehäuse mit 2× 5,25-Zoll-Plätzen gesehen. Innen war es der Zielgruppe entsprechend weniger verspielt, ohne Lackierung und mit einigen verschmerzbaren Schnittkanten. Ich persönlich würde aber wohl tatsächlich erstmal beim alten Gehäuse bleiben und im Zweifel schauen, inwiefern neu auftauchende Bedürfnisse sich durch eigene Erweiterungen im Alltag abgehakt werden können (neue Addin-Cards, Bohrungen an der Front mit Kabeln, Case-Modding generell etc.).
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Zitat von DOcean
        und was hält dich davon ab bei dem "altem" Gehäuse zu bleiben?
        Es ist halt mit 11 Jahren schon etwas in die Jahre gekommen. Ich werde das System vermutlich noch 1-2 Jahre weiter betreiben, schaue mich aber jetzt schon nach Komponenten um.

        Zitat von DOcean
        Einschübe vorne im Gehäuse sind einfach Tod, das baut keiner mehr. Kann man doof finden ist aber so.
        Ja, ich finde es in der Tat ungünstig, das raubt dem PC seine Flexibilität.
        Die Leute haben heutzutage schon einen seltsamen Geschmack.
      • Von DOcean BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von bitsbytes
        Hmm, es wird zunehmend nur noch Schrott produziert, äußerst bedauerlich.
        Dahin die Flexibilität eines PCs …
        und was hält dich davon ab bei dem "altem" Gehäuse zu bleiben?

        Einschübe vorne im Gehäuse sind einfach Tod, das baut keiner mehr. Kann man doof finden ist aber so.
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Da hast Du ja noch zumindest 2 gefunden, die gerade noch so gingen, dann wohl eher das nanoxia.
        Jedoch, 64cm Höhe ist schon ein ziemlicher Klopper, mein altes Fractal Design Gehäuse hat 57cm und das reicht.

        Trotz der Größe dann dieser Hinweis zum Nanoxia bzgl. E-ATX: "Hinweis zu E-ATXMainboard- und Gehäusehersteller bezeichnen unterschiedliche Dimensionen als E-ATX. Mainboards mit E-ATX/SSI EEB Abmessungen von 305x330mm bzw. 12"x13" werden möglicherweise nicht unterstützt."

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
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        Hmm, es wird zunehmend nur noch Schrott produziert, äußerst bedauerlich.
        Dahin die Flexibilität eines PCs …

        Sei es bei solchen Dingen oder beim PCIe Sockel Layout/Erweiterbarkeit. Grafikkarten müssen selbstverständlich 3–4 PCIe Sockelbreiten haben oder man muss ja unbedingt das mainboard mit M.2 Steckplätzen zupflastern, anstatt eine PCIebasierte Trägerplatine zu verwenden …

        Dass es im Workstation-Bereich keine Dämmung gibt, ist auch sehr schade.
        Woran hättest Du denn da gedacht, Richie?
        Ich befürchte, dass es je nach Gehäuse nur schlecht bis gar nicht möglich ist, selbst zu dämmen, oder?
        Zudem sind Workstations vermutlich per se teuer, weil es Workstations sind und sie werden wohl
        weniger für Recording ausgelegt sein (DPC-Latenzen, Lautstärke).
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bitsbytes
        Hi Richie, danke für Deinen Artikel und den Kommentar zu den aktuellen Fractal Design Gehäusen. Es ist für mich sehr bedauerlich, zu hören, dass die neuen Fractal Design Gehäuse nicht mehr so gut sind wie die älteren.

        Könntest Du mir vielleicht einen Tipp geben, welches Gehäuse heutzutage dem Define XL R2 am nächsten käme?
        Falls Du eine Idee/Empfehlung hättest, das wäre sehr freundlich.

        Neben Gaming betreibe ich noch Home Recording und Videobearbeitung und habe mir einen prima Silent Rechner auf Basis des Fractal Design Define XL R2 zusammengestellt.

        Für mich wichtig:

        hohes Gehäusevolumen
        Dämmung
        Staubfilter jeweils an den Lufteinlässen (Front und Unterseite)
        Front mit bis zu vier 5 1⁄4 Zoll Einschüben. Das ermöglicht mir, SSDs mit ICY Dock MB324SP-B frontseitig installieren zu können. Dann kann man die internen Festplatten-Käfige für einen idealen Airflow entfernen und die SSDs sind dann auch gut zugänglich. Zudem kann man dann noch 1–2 CD-Rom-Laufwerke oder einen 3.5“ Wechselrahmen einbauen, um z. B. auf alte Festplatten zugreifen oder diese sicher löschen zu können.

        Komponentenliste und Bilderstrecke meines Rechners hier im Blog-Artikel, das zeigt meinen Bedarf am besten.
        Im Mainstream gibt es da wenig Neues, was passen würde. 5,25-Zoll-Plätze sind bei den meisten Gaming-Gehäusen fast komplett ausgestorben (bis auf wenige Ausnahmen wie vielleicht das Fractal Pop oder Be Quiet 901 mit 1–2 optionalen Plätzen). Im Workstation-Bereich gibt es noch einige Optionen, hier scheitert es aber an den Details wie Dämmung, vier 5,25-Zoll-Slots oder Staubfiltern. Bei älteren Modellen gibt es vielleicht noch passende Optionen. Ansonsten wird es bei Neuen Kompromisse geben müssen (bei der Fractal Pop-Serie und Define 7 XL etwa nur 2× 5,25-Zoll-Plätze). Kompromisse bei älteren Gehäusen gäbe es etwa bei den USB-C-Anschlüssen, wie etwa beim Nanoxia Deep Silence 6.
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