FAQ zu Gehäusen
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FAQ zu Gehäusen

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Wozu braucht man ein PC-Gehäuse überhaupt?

TLDR: Ein Gehäuse ist das schützend umschließende "Hardware-Domizil", praktisch die vier Wände des Rechners mit Features wie den Start-Button und anderen nützlichen Alltagsextras.

Das Gehäuse ist in erster Linie dazu gedacht, die im Innern verbauten Hardware-Komponenten im Alltag sicher zusammenzuhalten und zu schützen. Nicht nur vor Staub, sondern auch vor äußeren Beschädigungen oder nicht vorgesehenen Belastungen der Hardware beim Bewegen im Zimmer. Für den Paketversand sind Gehäuse nur zum Teil geeignet, da teils hängende Komponenten wie Grafikkarten ohne entsprechende Sicherungen Schäden erleiden können.

Bei üblichen PC-Cases wird das Mainboard in der Innenkammer (je nach Formfaktor/Größe der Platine) an 9 Stellen fixiert. Die Grafikkarte wird hinten am Heck an den PCI-E-Blenden verschraubt und optional in der Innenkammer gestützt. SATA-/HDD-Speicherlaufwerke finden ihren Platz in 2,5- und/oder 3,5-Zoll-Slots oftmals auf der rechten Seite (versteckt von der Innenkammer). Durch den M.2-Formfaktor (mit direktem Anschluss auf dem Mainboard selbst) sinkt der Bedarf an älteren Festplatten bei üblichen Gaming-PCs. Quelle: PCGH Bei üblichen PC-Cases wird das Mainboard in der Innenkammer (je nach Formfaktor/Größe der Platine) an 9 Stellen fixiert. Die Grafikkarte wird hinten am Heck an den PCI-E-Blenden verschraubt und optional in der Innenkammer gestützt. SATA-/HDD-Speicherlaufwerke finden ihren Platz in 2,5- und/oder 3,5-Zoll-Slots oftmals auf der rechten Seite (versteckt von der Innenkammer). Durch den M.2-Formfaktor (mit direktem Anschluss auf dem Mainboard selbst) sinkt der Bedarf an älteren Festplatten bei üblichen Gaming-PCs.

DVD-Laufwerke oder größere Multimedia-Bays werden im 5,25-Zoll-Formfaktor an der Front verbaut, wobei immer weniger Gehäuse die mittlerweile eher nischigen 5,25-Zoll-Geräte unterstützen (etwa das Fractal Pop/Define 7, Be Quiet Pure Base 600/Dark Base Pro 901). Für die Luftzu- und -abfuhr eines Gehäuses sorgen Perforationen, die mit in der Geschwindigkeit einstellbaren Lüftern versehen sind. Ein komplett offener (Test-)Aufbau ist den meisten Gehäusen in puncto Temperaturen überlegen. Quelle: PC Games Hardware DVD-Laufwerke oder größere Multimedia-Bays werden im 5,25-Zoll-Formfaktor an der Front verbaut, wobei immer weniger Gehäuse die mittlerweile eher nischigen 5,25-Zoll-Geräte unterstützen (etwa das Fractal Pop/Define 7, Be Quiet Pure Base 600/Dark Base Pro 901). Für die Luftzu- und -abfuhr eines Gehäuses sorgen Perforationen, die mit in der Geschwindigkeit einstellbaren Lüftern versehen sind. Ein komplett offener (Test-)Aufbau ist den meisten Gehäusen in puncto Temperaturen überlegen. Bei den USB-Anschlüssen bieten aktuelle ATX-Gehäuse zudem mehrheitlich 2× Typ-A (etwa USB 3.2 Gen 1, mit bis zu 5 Gbit/s) und 1× Typ-C (etwa USB 3.2 Gen 2, mit bis zu 10 Gbit/s oder USB 3.2 Gen 2×2 mit bis zu 20 Gbit/s) an der Front, die es erleichtern, mit USB-Geräten zu hantieren, ohne sie umständlich hinten am Mainboard anschließen zu müssen. Dafür werden die Kabel der Frontbuchsen an der Platine angeschlossen. Quelle: PCGH Bei den USB-Anschlüssen bieten aktuelle ATX-Gehäuse zudem mehrheitlich 2× Typ-A (etwa USB 3.2 Gen 1, mit bis zu 5 Gbit/s) und 1× Typ-C (etwa USB 3.2 Gen 2, mit bis zu 10 Gbit/s oder USB 3.2 Gen 2×2 mit bis zu 20 Gbit/s) an der Front, die es erleichtern, mit USB-Geräten zu hantieren, ohne sie umständlich hinten am Mainboard anschließen zu müssen. Dafür werden die Kabel der Frontbuchsen an der Platine angeschlossen.

Wie startet ein PC und wo muss der Power-/Reset-Switch verbunden werden?

Damit der Rechner überhaupt startet, werden am Mainboard zwei Kontakte kurzgeschlossen. Hier kommen der "Start- und/oder Reset-Knopf" des Gehäuses ins Spiel. Gehäuse-Anschlüsse zu verbinden, kann Geduld und das Lesen der Platinenanleitung erfordern.

Alternativ kann man, wenn man statt eines Gehäuses ein Open-Benchtable nutzen möchte, den Kontakt an der Platine auch selbst überbrücken (entweder mit einem separaten Schalter oder beispielsweise einem Schraubenzieher, für erfahrene Nutzer).  Quelle: PCGH Alternativ kann man, wenn man statt eines Gehäuses ein Open-Benchtable nutzen möchte, den Kontakt an der Platine auch selbst überbrücken (entweder mit einem separaten Schalter oder beispielsweise einem Schraubenzieher, für erfahrene Nutzer).  Sofern der Netzteilschalter auf I steht und alle Platinenanschlüsse korrekt verbunden sind, kann mittels Drücken des Gehäuseschalters (als kurzzeitige Überbrückung der Kontakte) der Rechner auch gestartet werden. Quelle: PCGH Sofern der Netzteilschalter auf I steht und alle Platinenanschlüsse korrekt verbunden sind, kann mittels Drücken des Gehäuseschalters (als kurzzeitige Überbrückung der Kontakte) der Rechner auch gestartet werden. Das Netzteil sollte beim Zusammenbau als allerletztes und beim Hochfahren des Rechners als allererstes eingeschaltet werden. Steht der Netzteilschalter auf I kann das Netzteil der Hardware Strom zur Verfügung stellen. Mit O bekommt die PSU keinen Strom mehr. I = 1, also eingeschaltet, O = 0, kein Stromzugang mehr zum Netzteil. Quelle: PCGH Das Netzteil sollte beim Zusammenbau als allerletztes und beim Hochfahren des Rechners als allererstes eingeschaltet werden. Steht der Netzteilschalter auf I kann das Netzteil der Hardware Strom zur Verfügung stellen. Mit O bekommt die PSU keinen Strom mehr. I = 1, also eingeschaltet, O = 0, kein Stromzugang mehr zum Netzteil.
Manche Gehäuse bieten für die Power-Pins ein (teils optional) gebündeltes Frontkabel an, das den Anschluss um einiges erleichtert. Quelle: PCGH Manche Gehäuse bieten für die Power-Pins ein (teils optional) gebündeltes Frontkabel an, das den Anschluss um einiges erleichtert. Die meisten Cases geben jedoch separate beziehungsweise geteilte Steckereinfassungen für je Power, Reset und LED-Lichter an die Hand. Quelle: PCGH Die meisten Cases geben jedoch separate beziehungsweise geteilte Steckereinfassungen für je Power, Reset und LED-Lichter an die Hand. Anleitungsbeispiel für die Frontanschlüsse (MSI Unify Z690). Die Position auf der Platine kann abweichen. Schauen Sie daher unbedingt nach, um den Power- und Reset-Switch des Gehäuses am Mainboard zu verbinden. Quelle: MSI Anleitungsbeispiel für die Frontanschlüsse (MSI Unify Z690). Die Position auf der Platine kann abweichen. Schauen Sie daher unbedingt nach, um den Power- und Reset-Switch des Gehäuses am Mainboard zu verbinden.

Was für Arten, Formen und Größen von Gehäusen gibt es?

TLDR: Viele - von gigantisch, offen und bunt leuchtend bis minimalistisch und exotisch.

Die meisten Gehäuse innerhalb der Gaming-Sparte zielen auf Midi-Tower im üblichen ATX- oder dem kleineren M-/µ-ATX-Format ab (Gesamtvolumen von ca. 35 bis 75 Liter). Größere Big-Tower (ab ca. 75 L) und viel kleinere Mini-ITX (meist unter 35 L) sind zwar auch beliebt, erfordern aber teils mehr Platz oder Planung. Ein kleineres Mini-ITX-Gehäuse kann beispielsweise kein gewöhnlicheres ATX-Mainboard fassen und bei den anderen Maßen deutlich limitierter ausfallen.

Bei Gehäusen oder Benchtables gilt es stets, alle Vorgaben des Herstellers zu beachten. Etwa wenn es um CPU-Kühlerhöhe, GPU-Längen (und teils Breiten), Radiatorplätze (für Kompaktwasserkühler oder modulare Kreisläufe) und den Mainboard-Formfaktor geht. Quelle: PCGH Bei Gehäusen oder Benchtables gilt es stets, alle Vorgaben des Herstellers zu beachten. Etwa wenn es um CPU-Kühlerhöhe, GPU-Längen (und teils Breiten), Radiatorplätze (für Kompaktwasserkühler oder modulare Kreisläufe) und den Mainboard-Formfaktor geht. Für vielfältigere Wünsche gäbe es neben den klassisch rechteckigen Towern noch Fälle wie "Würfel" (ungefähr gleich lang/breit/tief), "Aquarien" (Glasgehäuse, in letzter Zeit auch gern in Überbreite) oder flachere HTPC-Gehäuse (Home Theater Personal Computer, oft im Small Form Factor, kurz SFF). Welche Größe Sie benötigen, hängt von Ihrem Individualfall ab. Generell gilt: Je kleiner, desto potenziell komplexer wird die notwendige Planung bei der Prüfung der Maße und der Kompatibilität. Stromhungrigere Hardware benötigt eine entsprechende Kühlung, die oftmals mehr Platz in Anspruch nimmt.

Was unterscheidet ein gutes von einem schlechten Gehäuse?

TLDR: Das hängt vom Individualfall ab, aber grundlegend sind es Punkte wie die Verarbeitung, Materialqualität (inklusive Stabilität), Ausstattung, sowie miteinander zusammenhängend Lautstärke und Kühlung.

Ein schlechtes Gehäuse kann Hardware in Grenzen "genauso gut fassen" wie ein gutes, jedoch an Details grob scheitern. So verzieht sich ein schlechtes Gehäuse bereits beim Einbau durch viel zu dünnes/instabiles Blech, Gewinde sind unsauber/schief geschnitten, Schnittkanten sind nicht richtig abgerundet und Lüfter sind etwa proprietär und laut. Keine oder gar falsche Anleitungen sowie nicht passende Angaben runden das Gehäuse noch nach unten ab.

Ein gutes Gehäuse punktet unter anderem durch saubere Materialeigenschaften, leichten Zusammenbau in der Praxis (etwa angenehme Seitenteiltüren statt kratzige und knifflige 0815-Seitenteile), durchdachtes Platzkonzept für den Formfaktor und viele hilfreiche Angaben für jeden Verwendungszweck (Beispiel: CPU-Luftkühler mit horizontaler GPU vs. komplett modularer Wasserkreislauf mit vertikaler GPU). Die (wenn mitgeliefert) bereits verbauten Lüfter fallen hochwertig und leise aus, sodass die Hardware-Temperaturen im lautheitsnormierten Vergleichstest niedriger sind.

<strong>Je mehr Platz</strong> Sie etwa für 120-, 140-, 180- oder gar 200-mm-Lüfter zur Verfügung haben, <strong>desto besser</strong>. Gleiches gilt im Grunde auch für <strong>Radiatoren</strong>. Gute Gaming-Gehäuse unterstützen mehrere Radiatoren im Format 420, 360 oder 280 mm. Die meisten PC-Nutzer können jedoch getrost beim klassischen Luftkühler bleiben, auch im High-End-Bereich. Quelle: PCGH Je mehr Platz Sie etwa für 120-, 140-, 180- oder gar 200-mm-Lüfter zur Verfügung haben, desto besser. Gleiches gilt im Grunde auch für Radiatoren. Gute Gaming-Gehäuse unterstützen mehrere Radiatoren im Format 420, 360 oder 280 mm. Die meisten PC-Nutzer können jedoch getrost beim klassischen Luftkühler bleiben, auch im High-End-Bereich.

Zwischen suboptimalen und guten Gehäuselüftern gibt es durchaus einen Temperaturbereich, der von beiden erreicht werden kann - nur eben nicht mit der gleichen Lautstärke. Lüfter feiner an Ihre Bedürfnisse anzupassen über Lüfterkurven im UEFI oder Drittprogramme ist in jedem Fall empfehlenswert. Gute Lüfter bieten Ihnen mehr Anpassungsspielraum, vor allem im stilleren Silent-Bereich. Ein im Test positives Gehäuse kann für Ihren Fall durch Maßlimitierungen zum "schlechten Kandidaten" werden. Beispielsweise, wenn Sie einen größeren Dual-Tower-Luftkühler mit einer Höhe von 18,5 cm verwenden wollen, das Case jedoch auf Wasserkühlungen abzielt und an der CPU-Luftkühlerhöhe begrenzt konzipiert ist.

Was ist wichtiger: Dämmung oder guter Airflow?

Eine Gehäuse-Dämmung ist optional und kein Garant für Stille, ein logisch aufgebautes Luftführungskonzept ist dagegen praktisch Pflicht für eine gute Kühlung. Beides schließt sich jedoch nicht zwangsläufig aus.

Gedämmte Front- oder Seitenteile schlucken zum Teil kaum vermeidbare Nebengeräusche der Hardware (etwa Spulenfiepen oder Pumpendröhnen), können aber keine Wunder wirken. Teils zeigen dickere Gläser einen ähnlichen Effekt im Alltag. Quelle: PCGH Gedämmte Front- oder Seitenteile schlucken zum Teil kaum vermeidbare Nebengeräusche der Hardware (etwa Spulenfiepen oder Pumpendröhnen), können aber keine Wunder wirken. Teils zeigen dickere Gläser einen ähnlichen Effekt im Alltag. Der Vorteil eines Airflow orientierten, eher geöffneten Gehäuses wäre etwa, dass der Luftaustausch beziehungsweise die Wärmeabführung tendenziell leichter fällt und Lüfter für dieselben Temperaturen theoretisch weniger aggressiv drehen könnten. Für einen aktuellen Silent-PC ist eine Gehäuse-Dämmung ergo keine Pflicht.

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  1. Seite 1 Gehäuse: Wichtige Fragen
  2. Seite 2 Preis-Leistungs-Vorschläge
  3. Seite 3 Spitzen- und Luxus-Klasse
  4. Seite 4 Schnieke Hingucker
  5. Seite 5 Mini-Gehäuse
  6. Seite 6 Open-Benchtables
  7. Seite 7 FAQ zu Gehäusen
  8. Seite 8 Kauf-Checkliste
    • Kommentare (107)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bitsbytes
        Dass es im Workstation-Bereich keine Dämmung gibt, ist auch sehr schade.
        Woran hättest Du denn da gedacht, Richie?
        Ich befürchte, dass es je nach Gehäuse nur schlecht bis gar nicht möglich ist, selbst zu dämmen, oder?
        Zudem sind Workstations vermutlich per se teuer, weil es Workstations sind und sie werden wohl
        weniger für Recording ausgelegt sein (DPC-Latenzen, Lautstärke).
        Dämmungen sollten mit einem bestimmten Zweck eingesetzt werden. Etwa bei unvermeidbarem Spulenfiepen (wenn die Grafikkarte eben nicht undervolted oder sonst limitiert werden soll oder bestimmte mechanische Geräusche von allen Seiten gesondert gedämmt werden sollen etc.). Ansonsten lässt sich auf eine Dämmung (sehr oft und gut) verzichten, auch in Bezug auf das Temperatur-Kühlungs-Verhältnis.

        Auf der Computex 2025 habe ich von Chieftec ein günstiges Workstation-Gehäuse mit 2× 5,25-Zoll-Plätzen gesehen. Innen war es der Zielgruppe entsprechend weniger verspielt, ohne Lackierung und mit einigen verschmerzbaren Schnittkanten. Ich persönlich würde aber wohl tatsächlich erstmal beim alten Gehäuse bleiben und im Zweifel schauen, inwiefern neu auftauchende Bedürfnisse sich durch eigene Erweiterungen im Alltag abgehakt werden können (neue Addin-Cards, Bohrungen an der Front mit Kabeln, Case-Modding generell etc.).
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bitsbytes
        Dass es im Workstation-Bereich keine Dämmung gibt, ist auch sehr schade.
        Woran hättest Du denn da gedacht, Richie?
        Ich befürchte, dass es je nach Gehäuse nur schlecht bis gar nicht möglich ist, selbst zu dämmen, oder?
        Zudem sind Workstations vermutlich per se teuer, weil es Workstations sind und sie werden wohl
        weniger für Recording ausgelegt sein (DPC-Latenzen, Lautstärke).
        Dämmungen sollten mit einem bestimmten Zweck eingesetzt werden. Etwa bei unvermeidbarem Spulenfiepen (wenn die Grafikkarte eben nicht undervolted oder sonst limitiert werden soll oder bestimmte mechanische Geräusche von allen Seiten gesondert gedämmt werden sollen etc.). Ansonsten lässt sich auf eine Dämmung (sehr oft und gut) verzichten, auch in Bezug auf das Temperatur-Kühlungs-Verhältnis.

        Auf der Computex 2025 habe ich von Chieftec ein günstiges Workstation-Gehäuse mit 2× 5,25-Zoll-Plätzen gesehen. Innen war es der Zielgruppe entsprechend weniger verspielt, ohne Lackierung und mit einigen verschmerzbaren Schnittkanten. Ich persönlich würde aber wohl tatsächlich erstmal beim alten Gehäuse bleiben und im Zweifel schauen, inwiefern neu auftauchende Bedürfnisse sich durch eigene Erweiterungen im Alltag abgehakt werden können (neue Addin-Cards, Bohrungen an der Front mit Kabeln, Case-Modding generell etc.).
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Zitat von DOcean
        und was hält dich davon ab bei dem "altem" Gehäuse zu bleiben?
        Es ist halt mit 11 Jahren schon etwas in die Jahre gekommen. Ich werde das System vermutlich noch 1-2 Jahre weiter betreiben, schaue mich aber jetzt schon nach Komponenten um.

        Zitat von DOcean
        Einschübe vorne im Gehäuse sind einfach Tod, das baut keiner mehr. Kann man doof finden ist aber so.
        Ja, ich finde es in der Tat ungünstig, das raubt dem PC seine Flexibilität.
        Die Leute haben heutzutage schon einen seltsamen Geschmack.
      • Von DOcean BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von bitsbytes
        Hmm, es wird zunehmend nur noch Schrott produziert, äußerst bedauerlich.
        Dahin die Flexibilität eines PCs …
        und was hält dich davon ab bei dem "altem" Gehäuse zu bleiben?

        Einschübe vorne im Gehäuse sind einfach Tod, das baut keiner mehr. Kann man doof finden ist aber so.
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Da hast Du ja noch zumindest 2 gefunden, die gerade noch so gingen, dann wohl eher das nanoxia.
        Jedoch, 64cm Höhe ist schon ein ziemlicher Klopper, mein altes Fractal Design Gehäuse hat 57cm und das reicht.

        Trotz der Größe dann dieser Hinweis zum Nanoxia bzgl. E-ATX: "Hinweis zu E-ATXMainboard- und Gehäusehersteller bezeichnen unterschiedliche Dimensionen als E-ATX. Mainboards mit E-ATX/SSI EEB Abmessungen von 305x330mm bzw. 12"x13" werden möglicherweise nicht unterstützt."

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
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        Hmm, es wird zunehmend nur noch Schrott produziert, äußerst bedauerlich.
        Dahin die Flexibilität eines PCs …

        Sei es bei solchen Dingen oder beim PCIe Sockel Layout/Erweiterbarkeit. Grafikkarten müssen selbstverständlich 3–4 PCIe Sockelbreiten haben oder man muss ja unbedingt das mainboard mit M.2 Steckplätzen zupflastern, anstatt eine PCIebasierte Trägerplatine zu verwenden …

        Dass es im Workstation-Bereich keine Dämmung gibt, ist auch sehr schade.
        Woran hättest Du denn da gedacht, Richie?
        Ich befürchte, dass es je nach Gehäuse nur schlecht bis gar nicht möglich ist, selbst zu dämmen, oder?
        Zudem sind Workstations vermutlich per se teuer, weil es Workstations sind und sie werden wohl
        weniger für Recording ausgelegt sein (DPC-Latenzen, Lautstärke).
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bitsbytes
        Hi Richie, danke für Deinen Artikel und den Kommentar zu den aktuellen Fractal Design Gehäusen. Es ist für mich sehr bedauerlich, zu hören, dass die neuen Fractal Design Gehäuse nicht mehr so gut sind wie die älteren.

        Könntest Du mir vielleicht einen Tipp geben, welches Gehäuse heutzutage dem Define XL R2 am nächsten käme?
        Falls Du eine Idee/Empfehlung hättest, das wäre sehr freundlich.

        Neben Gaming betreibe ich noch Home Recording und Videobearbeitung und habe mir einen prima Silent Rechner auf Basis des Fractal Design Define XL R2 zusammengestellt.

        Für mich wichtig:

        hohes Gehäusevolumen
        Dämmung
        Staubfilter jeweils an den Lufteinlässen (Front und Unterseite)
        Front mit bis zu vier 5 1⁄4 Zoll Einschüben. Das ermöglicht mir, SSDs mit ICY Dock MB324SP-B frontseitig installieren zu können. Dann kann man die internen Festplatten-Käfige für einen idealen Airflow entfernen und die SSDs sind dann auch gut zugänglich. Zudem kann man dann noch 1–2 CD-Rom-Laufwerke oder einen 3.5“ Wechselrahmen einbauen, um z. B. auf alte Festplatten zugreifen oder diese sicher löschen zu können.

        Komponentenliste und Bilderstrecke meines Rechners hier im Blog-Artikel, das zeigt meinen Bedarf am besten.
        Im Mainstream gibt es da wenig Neues, was passen würde. 5,25-Zoll-Plätze sind bei den meisten Gaming-Gehäusen fast komplett ausgestorben (bis auf wenige Ausnahmen wie vielleicht das Fractal Pop oder Be Quiet 901 mit 1–2 optionalen Plätzen). Im Workstation-Bereich gibt es noch einige Optionen, hier scheitert es aber an den Details wie Dämmung, vier 5,25-Zoll-Slots oder Staubfiltern. Bei älteren Modellen gibt es vielleicht noch passende Optionen. Ansonsten wird es bei Neuen Kompromisse geben müssen (bei der Fractal Pop-Serie und Define 7 XL etwa nur 2× 5,25-Zoll-Plätze). Kompromisse bei älteren Gehäusen gäbe es etwa bei den USB-C-Anschlüssen, wie etwa beim Nanoxia Deep Silence 6.
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