Preis-Leistungs-Vorschläge
Quelle: PCGH
Seite 2:

Preis-Leistungs-Vorschläge

107
Special Richard Engel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Die hier gelistete, exemplarische Auswahl für Midi-Tower umreißt den Preis-Leistungs-Bereich von ca. 65 bis 120 Euro. Ihr Budget ist höher und Sie suchen einen Preis-Leistungs-Tower der Oberklasse? Das Lian Li Lancool III ab ca. 165 Euro wäre in dem Fall eine passende Allround-Empfehlung. Ansonsten ist auch das Be Quiet Light Base 600 LX für ca. 150 Euro einen Blick wert als kleinere Ausführung des 900 FX mit anderen Lüftern. Die vollständigen Ergebnisse, inklusive unserer sehr ausführlichen Testtabellen, finden Sie in den jeweils verlinkten Plus-Artikeln. Sie möchten uns unterstützen? Das geht auch abseits des Hefts.


Preis-Leistungs-Tipp mit 5× 140-mm-Lüfter: Endorfy Arx 700 Air

Vom eher schlichten Aussehen mal abgesehen bietet Endorfy mit dem Arx 700 Air für ca. 100 bis 110 Euro stolze fünf 140er-Lüfter und verzichtet auf RGB.

Endorfy, ehemals bekannt unter der Marke SilentiumPC, setzt für den Preis zumindest in Teilen außen auf weitverbreitete, geradezu langweilige, Durchschnittslösungen - etwa bei den Frontanschlüssen oder den Seitenteilen. Der Deckel lässt sich mit einem Thumbscrew schnell abnehmen, um Lüfter/Radiatoren anzubringen oder Platinenanschlüsse oberhalb besser zu erreichen. Interessanter wird es dagegen im Innern. Mit genügend Platz, vielen Durchgängen und vorverlegten Klettkabelbindern fällt das Kabelmanagement sehr angenehm und logisch aus.

Die fünf Slots des PWM-Controller-Hubs (ohne SATA-Anschluss) sind mit den vorinstallierten 140-mm-Stratus-Modellen belegt. Das Verbinden und Ansteuern aller Lüfter über einen einzelnen Anschluss am Mainboard ist schnell und unkompliziert erledigt. Wer neben den drei 140ern an der Front, und je einen an der Decke sowie dem Heck, noch mehr Lüfter verbauen wollen würde, könnte an der Oberseite einen weiteren 140-mm-Fan anbringen, und oberhalb der Netzteilkammer (eher zur Vorderseite hin) die Grafikkarte mit einem 120er-Lüfter unterstützen. Dort direkt daneben befindet sich etwa für die Anschlüsse der GPU - in Richtung des Glasseitenteils - ein breiter, gummierter Durchgang.

Endorfy Arx 700 Air in der Schnellübersicht

Beim Zusammenbau hilft das knappe Faltblatt als Anleitung nur bedingt. Unser Tipp: Die Online-Version ist viel ausführlicher und verdeutlicht sichtlich besser schöne Detailpunkte wie etwa das stellenweise unkonventionelle Anbringen von 2,5-Zoll-Laufwerken hinter dem Mainboard-Tray seitlich am Heck. Bis zu sieben 2,5-Zoll-SSDs können ohne Probleme im Arx 700 Air montiert werden. Zwei 360er-Radiatoren passen gleichzeitig (Standarddicke von 30 mm) an der Decke und der Front. Im mehrteiligen Leistungstest mit unserem Luftkühler-System zeigt sich: Beim Arx 700 Air gibt es mit den fünf 140er-Lüfter bei dem Preis nichts zu meckern, weder bei den vorbildlichen Temperaturen noch den Lautheitsmessungen. Für ca. 10 bis 20 Euro mehr ist eine ARGB-Version mit anderen Lüftern erhältlich (insgesamt vier ARGB-Fans statt fünf Non-RGB).

[PLUS] Sieben PC-Gehäuse von Be Quiet, Hyte und Lian Li ab 100 Euro im Test


Der breite RGB-Hit: Be Quiet Pure Base 500 FX

Das Pure Base 500 FX stellt für ca. 130 Euro die natürliche RGB-Light-Wing-Evolution des günstigeren 500DX-Vorgängers (für ca. 100 Euro) dar und bietet mit seinem breiteren (in der Länge jedoch noch kompakten) Format eine gute Basis für Luftkühler-Systeme.

Das Pure Base 500 FX bietet nicht nur eine ansehnlich bunte Lichterschau, sondern ein starkes Konzept in allen Gehäuse-Disziplinen - dennoch sind typische Be-Quiet-Eigenheiten auch beim 23,2 cm breiten Pure Base 500 FX auszumachen. Im Innern der Gehäusekammer sind zwar CPU-Tower-Kühler mit hohen 19,0 cm möglich, doch der System-Einbau selbst kann sich durch die eher kompakte Bauweise kniffliger gestalten. Vor allem bei den CPU-EPS-Steckern am Mainboard (oben links in der Innenkammer) kann es wie auch oft bei den anderen Midi-Kandidaten unhandlich werden.

Mit dem Ausbau im Wege stehender Komponenten wie dem Heck-Lüfter oder der SSD-Wandhalterung, und bestenfalls einem Netzteil mit modularen Kabelanschlüssen, sind diese Wermutstropfen angesichts der sehr guten Materialqualität und den Leistungsergebnissen im vollständigen Test schnell vergessen. Das Airflow-Konzept geht im Praxistest für Lüftersysteme beispielsweise bei den gewichteten CPU-Temperaturen wunderbar auf.

Be Quiet Pure Base 500 FX in der Schnellübersicht

Nette Extras wie eine Dämmung des rechten Seitenteils, die ausführliche Anleitung mit guten Illustrationen, das ARGB- und PWM-Lüfter-Hub und der hochwertige Staubschutz sind eine passende und sinnvolle Ergänzung, die das Pure Base 500 FX zum starken Kandidaten für praktisch alle Zielgruppen macht. Inklusive Besitzern wuchtiger Grafikkarten wie der Geforce RTX 4080 Super, solange die maximale Kartenlänge von ca. 36,5 cm berücksichtigt wird. Mehr USB-Verbindungen sowie ein erleichterter Aufbau wären schöne Ergänzungen für den Nachfolger, doch für ca. 120 bis 130 Euro gibt es mit den vorderen 3× 120 mm und dem hinteren 1× 140 mm Light Wings (ARGB-PWM-Lüfter) wenig zu meckern. Wer es günstiger haben möchte, greift zum Schwestergehäuse für ca. 95 bis 100 Euro, ansonsten stehen auch ähnliche Cases mit der 501-Serie parat (in der Ausgabe 07/2025 auch im Test). Wer es stattdessen mehr in Richtung Aquarium-Look haben möchte, könnte zum Light Base 600 LX für ca. 150 Euro greifen.

[PLUS] 8 bezahlbare Midi-Gehäuse im Vergleichstest


Das günstigere Glasgehäuse ohne Lüfter: Phanteks NV5

Das Phanteks NV5 ist ein Glasgehäuse ohne Lüfter für ca. 100 Euro (schwarze Variante) bis 110 Euro (weiße Version) und bietet sich für zu präsentierende, leuchtende Hardware an.

CPU-Tower-Kühler bis 18 cm sowie Wasserkreisläufe mit bis zu zwei gleichzeitigen 360er-Radiatoren (einer an der Seite, einer an der Decke) sind kein Problem, sodass auch moderne High-End-Hardware im 60-Liter-Maß verbaut werden können. Die Verarbeitung ist größtenteils sehr gut und dem Preis angemessen. Das vorgelegte Kabelmanagement-System mit vielen Klettkabelbindern und sinnvollen Lösungen ist eine schöne Umsetzung für den Zusammenbau. Praxisprobleme sind am ehesten bei den eher schmalen Kabeldurchführungen zu benennen, die jedoch alles in allem dennoch im grünen Bereich liegen.

Phanteks NV5 White in der Schnellübersicht

Sofern Sie das NV5 mit erstklassig kühlenden RGB-Lüftern wie den Cooler Master Mobius ausstatten möchten (hier im Vergleichstest), sollten Sie die Lüfterorientierung der Seite im Hinterkopf behalten. Ansonsten sehen Sie statt der geordneten Vorderseite (mit subjektiv besserer Optik) die Luft bringende Hinterseite. Aushelfen können da "Reversed"-Lüfter. Optisch hübsche Propeller mit geringerem Durchmesser bringen dabei jedoch weniger attraktive Leistung (Kühlung/Lautstärke) mit. Diese Feinheiten und die Abwägung zwischen Optik und Leistung sollten Sie vor der letztendlichen Zusammenstellung Ihrer Hardware bedenken.


Spar-Tipp 1: Montech Air 1000 Premium (ohne USB-Typ-C)

Das Montech Air 1000 Premium ist für den Preis von ca. 75 Euro ein starker Spartipp für die kompakte Mittelklasse und bietet dennoch Extras wie eine Seitentür, ARGB-Lüfter und wechselbare Frontoptiken (Metal-Mesh oder Glas).

Das neue Gehäuse von Montech stellt den typischen, kompakten und hochwertigen Midi-Tower der Sparklasse par excellence dar. Die einfachen Staubfilter (oben magnetisch, unten herausziehbar) halten vorbildlich. Die Reinigung des vorderen Filters wird durch ein Klick-/ bzw. Ein- und Ausrast-Slot-System erleichtert. Die Frontblende aus Glas wird bei der Premium-Gehäuse-Version um eine beiliegende, alternative Mesh-Front ergänzt. Der Wechsel fällt durch simples Ausklippen kinderleicht.

Montech Air 1000 Premium einmal mit Mesh- und Glas-Front

Die Glasseitentür verfügt über zwei Scharniere und lässt sich für den PC-Zusammenbau einfach herausheben. Im geschlossenen Zustand bleibt die Tür stabil am Gehäuse eingerastet, mit einer Schlaufe kommt man ähnlich wie beim REV300 von Sharkoon schnell ans Innere des Gehäuses. Wer seine Komponenten über der Netzteilkammer zusätzlich mit einem Luftzug versorgen möchte, könnte dort zwei 120-mm-Lüfter platzieren. Neben dem üblichen 120-mm-Montageplatz am Heck des Gehäuses kann an der Front ein 360er- und an der Decke ein 280er-Radiator eingebaut werden. Der mitgelieferte RGB-Controller besitzt nur vier ARGB-Anschlüsse, eine Lüftersteuerung wäre ein nettes Extra gewesen. Wermutstropfen an der Front: Auf einen USB-C-Anschluss muss verzichtet werden.

[PLUS] Vergleichstest Midi-Tower: Neun Gehäuse von 65 bis 200 Euro


Spar-Tipp 2: LC-Power Gaming 804B (mit USB-Typ-C)

Das Gaming 804B Obsession X ist ein Gehäuse mit Verarbeitungsschwächen, die aber durch den Preis von ca. 70 Euro noch akzeptabel ausfallen.

Wenn Sie ein anderes Gehäuse mit adäquater Ausstattung (inklusive USB-C-Anschluss an der Front) unter 70 Euro suchen, könnte das 804B Obsession X was für Sie sein. Sowohl an der Front als auf der Decke würden sich 360er-Radiatoren anbringen lassen. Stolze 12 Lüfterplätze mit 4 bereits verbauten ARGB-DC-Fans (vorn 3× 140 mm, am Heck 1× 120 mm) bieten genug Optionen. Die angenehm zu öffnende Glasseitentür (mit einklappbarem Ringgriff) ist für den Zusammenbau problemlos aus den Scharnieren gehoben. Das Fixieren für einen Transport sollten Sie sicherheitshalber selbst vornehmen, es sind keine Schrauben für die Tür vorgesehen und die Stärke der Magnete hält das Seitenteil bei Ausrichtung zum Boden nicht sicher genug.

LC-Power 804B in der Schnellübersicht

Details wie die Verarbeitung, die Schnittkanten oder die zu knappe und teils falsche Anleitung lassen das 804B Obsession eindeutig in die Spar-Klasse einordnen. Zusätze wie die mit vier Schrauben fixierbare GPU-Halterung können im Alltag dennoch eine Hilfe sein. Wie auch bei anderen Gehäusen sollten Sie nicht blind von einer universellen Kompatibilität der mitgelieferten Grafikkarten-Halterung und Ihrem GPU-Modell ausgehen. Ironischerweise können gerade schwere und/oder breite Kühler mit ihren Maßen den Ausbau der Halterung erforderlich machen. Giganten wie die Geforce RTX 4090 oder 4080 Super sollten Sie in Gehäusen wie dem LC-Power 804B ohnehin meiden - hier wären größere Kaliber passender. Ein guter Indikator für die Innenraumbreite kann die angegebene CPU-Kühlerhöhe sein, die hier bei gerade mal bei 16,0 cm liegt, für Ada-Lovelace-Boliden empfehlen wir dagegen mindestens ca. 18,5 cm.

[PLUS] 8 bezahlbare Midi-Gehäuse im Vergleichstest

Spar-Tipp 3: Phanteks XT Pro Ultra (mit USB-C)

Günstig und geräumig: Mit vier beleuchteten 140-mm-PWM-Lüftern (ARGB und DRGB) sowie je einem USB-A- und USB-C-Anschluss bietet Phanteks mit dem XT Pro Ultra für rund 80 Euro mehr als genug für die Einsteiger- bis Mittelklasse.

In puncto Platzbedarf gibt es für luftgekühlte Systeme kaum Grund zur Klage: GPU-Längen bis knapp 41 cm sowie CPUTower- Kühler mit über 18 cm sind kein Problem. Ausstanzungen für "kabellose Mainboards" wie die Asus-BTF- oder MSI-Project-Zero- Serie sind vorhanden. Wer seine Hardware mit zusätzlichem Luftstrom versorgen möchte, kann drei 120-mm-Lüfter in der Innenkammer über dem Netzteil anbringen. Außer der PSU-Aussparung gibt es jedoch keinen direkten Luftzugang an der Unterseite. An der Oberseite können bis zu zwei 140er- oder drei 120er-Lüfter montiert werden. Wenig überraschend gibt es bei diesem Preispunkt Kompromisse. Auch wenn drei 140-mm-Lüfter an der Front vorinstalliert sind, finden übliche 360-mm-Radiatoren dort keinen Platz - gravierende Einschränkungen der Dicke verhindern dies (die perforierte Netzteilkammer blockiert ab ca. 3,8 cm von der Front aus).

Phanteks XT Pro Ultra in der Schnellübersicht

An der Gehäusedecke können 360er-Kompaktwasserkühlungen angebracht werden. Ohne abnehmbaren Deckel ist es jedoch zwingend erforderlich, alle wichtigen Stromkabel vor dem Verschrauben des Radiators anzuschließen - insbesondere die CPU-EPS-Stecker in der oberen linken Ecke. Im Leistungstest performt das Phanteks XT Pro Ultra mit der Note 2,00 solide. Bei den Lüftern sollten Sie unbedingt eine für Sie akzeptable Kurve einstellen, da diese sonst lauter drehen als nötig.

Alles in allem überzeugt das XT Pro Ultra im Test als ordentlicher Midi-Tower mit überschaubaren Schwächen und stellt damit für RGB-Fans eine durchaus gute Budget-Wahl für Gaming-PCs dar.

107
  1. Seite 1 Gehäuse: Wichtige Fragen
  2. Seite 2 Preis-Leistungs-Vorschläge
  3. Seite 3 Spitzen- und Luxus-Klasse
  4. Seite 4 Schnieke Hingucker
  5. Seite 5 Mini-Gehäuse
  6. Seite 6 Open-Benchtables
  7. Seite 7 FAQ zu Gehäusen
  8. Seite 8 Kauf-Checkliste
    • Kommentare (107)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bitsbytes
        Dass es im Workstation-Bereich keine Dämmung gibt, ist auch sehr schade.
        Woran hättest Du denn da gedacht, Richie?
        Ich befürchte, dass es je nach Gehäuse nur schlecht bis gar nicht möglich ist, selbst zu dämmen, oder?
        Zudem sind Workstations vermutlich per se teuer, weil es Workstations sind und sie werden wohl
        weniger für Recording ausgelegt sein (DPC-Latenzen, Lautstärke).
        Dämmungen sollten mit einem bestimmten Zweck eingesetzt werden. Etwa bei unvermeidbarem Spulenfiepen (wenn die Grafikkarte eben nicht undervolted oder sonst limitiert werden soll oder bestimmte mechanische Geräusche von allen Seiten gesondert gedämmt werden sollen etc.). Ansonsten lässt sich auf eine Dämmung (sehr oft und gut) verzichten, auch in Bezug auf das Temperatur-Kühlungs-Verhältnis.

        Auf der Computex 2025 habe ich von Chieftec ein günstiges Workstation-Gehäuse mit 2× 5,25-Zoll-Plätzen gesehen. Innen war es der Zielgruppe entsprechend weniger verspielt, ohne Lackierung und mit einigen verschmerzbaren Schnittkanten. Ich persönlich würde aber wohl tatsächlich erstmal beim alten Gehäuse bleiben und im Zweifel schauen, inwiefern neu auftauchende Bedürfnisse sich durch eigene Erweiterungen im Alltag abgehakt werden können (neue Addin-Cards, Bohrungen an der Front mit Kabeln, Case-Modding generell etc.).
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bitsbytes
        Dass es im Workstation-Bereich keine Dämmung gibt, ist auch sehr schade.
        Woran hättest Du denn da gedacht, Richie?
        Ich befürchte, dass es je nach Gehäuse nur schlecht bis gar nicht möglich ist, selbst zu dämmen, oder?
        Zudem sind Workstations vermutlich per se teuer, weil es Workstations sind und sie werden wohl
        weniger für Recording ausgelegt sein (DPC-Latenzen, Lautstärke).
        Dämmungen sollten mit einem bestimmten Zweck eingesetzt werden. Etwa bei unvermeidbarem Spulenfiepen (wenn die Grafikkarte eben nicht undervolted oder sonst limitiert werden soll oder bestimmte mechanische Geräusche von allen Seiten gesondert gedämmt werden sollen etc.). Ansonsten lässt sich auf eine Dämmung (sehr oft und gut) verzichten, auch in Bezug auf das Temperatur-Kühlungs-Verhältnis.

        Auf der Computex 2025 habe ich von Chieftec ein günstiges Workstation-Gehäuse mit 2× 5,25-Zoll-Plätzen gesehen. Innen war es der Zielgruppe entsprechend weniger verspielt, ohne Lackierung und mit einigen verschmerzbaren Schnittkanten. Ich persönlich würde aber wohl tatsächlich erstmal beim alten Gehäuse bleiben und im Zweifel schauen, inwiefern neu auftauchende Bedürfnisse sich durch eigene Erweiterungen im Alltag abgehakt werden können (neue Addin-Cards, Bohrungen an der Front mit Kabeln, Case-Modding generell etc.).
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Zitat von DOcean
        und was hält dich davon ab bei dem "altem" Gehäuse zu bleiben?
        Es ist halt mit 11 Jahren schon etwas in die Jahre gekommen. Ich werde das System vermutlich noch 1-2 Jahre weiter betreiben, schaue mich aber jetzt schon nach Komponenten um.

        Zitat von DOcean
        Einschübe vorne im Gehäuse sind einfach Tod, das baut keiner mehr. Kann man doof finden ist aber so.
        Ja, ich finde es in der Tat ungünstig, das raubt dem PC seine Flexibilität.
        Die Leute haben heutzutage schon einen seltsamen Geschmack.
      • Von DOcean BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von bitsbytes
        Hmm, es wird zunehmend nur noch Schrott produziert, äußerst bedauerlich.
        Dahin die Flexibilität eines PCs …
        und was hält dich davon ab bei dem "altem" Gehäuse zu bleiben?

        Einschübe vorne im Gehäuse sind einfach Tod, das baut keiner mehr. Kann man doof finden ist aber so.
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Da hast Du ja noch zumindest 2 gefunden, die gerade noch so gingen, dann wohl eher das nanoxia.
        Jedoch, 64cm Höhe ist schon ein ziemlicher Klopper, mein altes Fractal Design Gehäuse hat 57cm und das reicht.

        Trotz der Größe dann dieser Hinweis zum Nanoxia bzgl. E-ATX: "Hinweis zu E-ATXMainboard- und Gehäusehersteller bezeichnen unterschiedliche Dimensionen als E-ATX. Mainboards mit E-ATX/SSI EEB Abmessungen von 305x330mm bzw. 12"x13" werden möglicherweise nicht unterstützt."

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Hmm, es wird zunehmend nur noch Schrott produziert, äußerst bedauerlich.
        Dahin die Flexibilität eines PCs …

        Sei es bei solchen Dingen oder beim PCIe Sockel Layout/Erweiterbarkeit. Grafikkarten müssen selbstverständlich 3–4 PCIe Sockelbreiten haben oder man muss ja unbedingt das mainboard mit M.2 Steckplätzen zupflastern, anstatt eine PCIebasierte Trägerplatine zu verwenden …

        Dass es im Workstation-Bereich keine Dämmung gibt, ist auch sehr schade.
        Woran hättest Du denn da gedacht, Richie?
        Ich befürchte, dass es je nach Gehäuse nur schlecht bis gar nicht möglich ist, selbst zu dämmen, oder?
        Zudem sind Workstations vermutlich per se teuer, weil es Workstations sind und sie werden wohl
        weniger für Recording ausgelegt sein (DPC-Latenzen, Lautstärke).
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bitsbytes
        Hi Richie, danke für Deinen Artikel und den Kommentar zu den aktuellen Fractal Design Gehäusen. Es ist für mich sehr bedauerlich, zu hören, dass die neuen Fractal Design Gehäuse nicht mehr so gut sind wie die älteren.

        Könntest Du mir vielleicht einen Tipp geben, welches Gehäuse heutzutage dem Define XL R2 am nächsten käme?
        Falls Du eine Idee/Empfehlung hättest, das wäre sehr freundlich.

        Neben Gaming betreibe ich noch Home Recording und Videobearbeitung und habe mir einen prima Silent Rechner auf Basis des Fractal Design Define XL R2 zusammengestellt.

        Für mich wichtig:

        hohes Gehäusevolumen
        Dämmung
        Staubfilter jeweils an den Lufteinlässen (Front und Unterseite)
        Front mit bis zu vier 5 1⁄4 Zoll Einschüben. Das ermöglicht mir, SSDs mit ICY Dock MB324SP-B frontseitig installieren zu können. Dann kann man die internen Festplatten-Käfige für einen idealen Airflow entfernen und die SSDs sind dann auch gut zugänglich. Zudem kann man dann noch 1–2 CD-Rom-Laufwerke oder einen 3.5“ Wechselrahmen einbauen, um z. B. auf alte Festplatten zugreifen oder diese sicher löschen zu können.

        Komponentenliste und Bilderstrecke meines Rechners hier im Blog-Artikel, das zeigt meinen Bedarf am besten.
        Im Mainstream gibt es da wenig Neues, was passen würde. 5,25-Zoll-Plätze sind bei den meisten Gaming-Gehäusen fast komplett ausgestorben (bis auf wenige Ausnahmen wie vielleicht das Fractal Pop oder Be Quiet 901 mit 1–2 optionalen Plätzen). Im Workstation-Bereich gibt es noch einige Optionen, hier scheitert es aber an den Details wie Dämmung, vier 5,25-Zoll-Slots oder Staubfiltern. Bei älteren Modellen gibt es vielleicht noch passende Optionen. Ansonsten wird es bei Neuen Kompromisse geben müssen (bei der Fractal Pop-Serie und Define 7 XL etwa nur 2× 5,25-Zoll-Plätze). Kompromisse bei älteren Gehäusen gäbe es etwa bei den USB-C-Anschlüssen, wie etwa beim Nanoxia Deep Silence 6.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk