RTX 5060 Ti 16GB @ 3,2 GHz vs. RX 7800 XT vs. RTX 4070: Triell der 500-Euro-GPUs [Update]

Was ist die beste Grafikkarte bis 500 Euro? Hier warten mehrere attraktive Modelle von AMD und Nvidia auf ein neues Zuhause. Wir laden zum ultimativen Vergleich mit einem Twist: Was leistet eine maximal übertaktete Geforce RTX 5060 Ti 16GB?

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RTX 5060 Ti 16GB @ 3,2 GHz vs. RX 7800 XT vs. RTX 4070: Triell der 500-Euro-GPUs
Quelle: PCGH

Hinweis: Passend zum Thema haben wir mittlerweile ein Video veröffentlicht - viel Spaß damit.


Wer auf der Suche nach einer Gaming-Grafikkarte um 500 Euro ist, steht dort vor der sprichwörtlichen Qual der Wahl: Radeon RX 7800 XT, Geforce RTX 5060 Ti 16GB oder doch ein Modell vom Gebrauchtmarkt, wie RTX 4070? In diesem Artikel erörtern wir die Stärken und Schwächen aller Optionen, Pro und Kontra. Besondere Würze bekommt der Vergleich durch eine vierte Perspektive: Was leistet eine maximal übertaktete Geforce RTX 5060 Ti 16GB? Wartet hier womöglich die Erfüllung aller Wünsche, etwas Tuning-Bereitschaft vorausgesetzt? Das und mehr beleuchten wir im Folgenden.

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500-Euro-Grafikkarten: Übersicht

Grafikkarten um 500 Euro sind echte Spaßbringer. Im Gegensatz zu Einsteiger-Modellen bis circa 300 Euro erlauben sie kompromissloses Spielen, ohne den Nutzer arm zu machen. Zwar fehlt ihnen die Leichtfüßigkeit von beispielsweise einer Radeon RX 9070 XT oder Geforce RTX 5070 Ti, flüssige Einstellungen lassen sich jedoch immer finden - moderne Upsampling-Verfahren und optionale Frame Generation machen es möglich. Falls Sie eine Grafikkarte zum Spielen suchen und ein Budget um 500 Euro haben, gibt es zwei Primäroptionen: AMDs Radeon RX 7800 XT und Nvidias Geforce RTX 5060 Ti 16GB. Beide Grafikkarten sind für weniger als 500 Euro als Neuware zu haben, je nach Design und Tuning-Potenzial jedoch auch weit jenseits dieser Marke zu finden. Alternativen gibt es nicht viele. Nvidias Auslaufmodell Geforce RTX 4070 ist deutlich im Preis gestiegen, als gebrauchte Karte aber mehr als einen Blick wert. Daneben wird die Luft dünn. Zwar locken auch noch Radeon RX 6800 XT und Geforce RTX 5060 Ti 8GB, beide sind jedoch auf ihre Art veraltet: die AMD-Karte wegen ihrer hohen Leistungsaufnahme und das Nvidia-Modell wegen des knappen Speichers.

Geforce RTX 5060 Ti 16GB MAX-OC: Unsere Settings basieren nicht auf einer handgeschnitzten Voltage/Frequency Curve, sondern simplen, wenngleich stolzen Offsets (inkl. <a href='forums.guru3d.com/threads/msi-afterburner-4-6-6-beta-5-for-nvidia-geforce-rtx-5000-series-cards.455155/#post-6311306:~:text=Small%20trick%20for,archive%20you%20downloaded.'>erweiterter RAM-Range</a>) Quelle: PCGH Geforce RTX 5060 Ti 16GB MAX-OC: Unsere Settings basieren nicht auf einer handgeschnitzten Voltage/Frequency Curve, sondern simplen, wenngleich stolzen Offsets (inkl. erweiterter RAM-Range)

Im ausführlichen Test behaupteten wir, dass man die Idee "RTX-4070-Leistung, aber mit den Boni 16 GiB Speicher und Multi Frame Generation" mit einer beherzten Übertaktung der Geforce RTX 5060 Ti 16GB erreichen könnte. Außerdem fehlte in den Benchmarks bislang die Radeon RX 7800 XT. In diesem Artikel beantworten wir die offenen Fragen und zeigen, was eine RTX 5060 Ti 16GB bestenfalls leisten kann. Dafür verwenden wir das potenteste Herstellerdesign im PCGH-Testlabor, eine Asus TUF Gaming Geforce RTX 5060 Ti 16GB OC. Damit skizzieren wir den Bestfall für eine Ti 16GB ... und scheitern dennoch an Taktrekorden: Obwohl hier weder die Kühlung noch das Powerlimit die Entfaltung hemmen - wir können bis zu 234 Watt abrufen -, erreichen wir nicht etwa 3,3 oder 3,4 GHz, sondern "nur" 3,2 GHz über unsere 43 Gaming-Benchmarks. Ursächlich ist, dass die Firmware keine hohen Spannungen nahe 1,1 Volt zulässt, sondern bereits um 1,06 Volt abriegelt. Wie bei der Geforce RTX 4090 und Radeon RX 9070 XT übertakten wir folglich mit erzwungen hoher Effizienz. Sehen wir uns an, wie die "RTX 5060 Ti MAX-OC" im Vergleich aussieht. Weitere Modelle finden Sie in unserer gepflegten GPU-Datenbank:

Grafikkarte RTX 5070 RTX 5060 Ti MAX-OC RTX 5060 Ti RX 7800 XT RTX 4070
Referenzkarte verfügbar? Ja Nein Nein Ja Ja
Getestetes Modell Nvidia FE Asus TUF @ MAX-OC Palit Infinity 3 AMD MBA Nvidia FE
Marktstart 05.03.2025 16.04.2025 16.04.2025 06.09.2023 12.04.2023
Architektur RTX Blackwell RTX Blackwell RTX Blackwell RDNA 3 Ada Lovelace
Codename/Konfektion GB205-300 GB206-300 GB206-300 Navi 32 XTX AD104-250
FP32-ALUs/TMUs/ROPs 6.144/192/80 4.608/144/48 4.608/144/48 3.840*/240/96 5.888/184/64
Raytracing-Einheiten 48 (4. Gen.) 36 (4. Gen.) 36 (4. Gen.) 60 (2. Gen.) 46 (3. Gen.)
Matrix-Einheiten („AI-Cores”) 192 (5. Gen.) 144 (5. Gen.) 144 (5. Gen.) 120 (1. Gen.) 184 (4. Gen.)
Level-2-Cache (MiB) 48 32 32 4 36
Level-3-Cache (MiB) 64
GPU-Takt in Spielen (MHz) 2.800 3.190 2.720 2.380 2.760
FP16-Leistung ALUs (TFLOPS) 34,4 29,4 25,1 73,1 32,5
FP32-Leistung ALUs (TFLOPS) 34,4 29,4 25,1 36,6 32,5
Füllrate (Gtex/Gpix pro Sek.) 528,0/220,0 459,4/153,1 391,7/130,6 571,2/228,5 507,8/176,6
Speicheranbindung (Bit) 192 128 128 256 192
Geschwindigkeit RAM (GTs/MHz) 28,0/14.001 34,0/17.001 28,0/14.001 19,5/9.750 21,0/10.502
Speichertyp GDDR7 GDDR7 GDDR7 GDDR6 GDDR6X
Transferrate Speicher (GB/s) 672 544 448 624 504
Speicherkapazität (MiB) 12.288 16.384 16.384 16.384 12.288
PCI-Express-Standard 5.0 ×16 5.0 ×8 5.0 ×8 4.0 ×16 4.0 ×16
Display-Konnektivität DP 2.1b, HDMI 2.1b DP 2.1b, HDMI 2.1b DP 2.1b, HDMI 2.1b DP 2.1, HDMI 2.1a DP 1.4a, HDMI 2.1a
DLSS 4 Upsampling Ja Ja Ja Nein Ja
FSR 4 Upsampling Nein Nein Nein Nein Nein
FSR Frame Generation Ja Ja Ja Ja Ja
DLSS Frame Generation Ja (max. 3 KI-Frames) Ja (max. 3 KI-Frames) Ja (max. 3 KI-Frames) Nein Ja (1 KI-Frame)
Treiber-Frame-Generation Ja (1 Zwischenbild) Ja (1 Zwischenbild) Ja (1 Zwischenbild) Ja (1 Zwischenbild) Nein

Angaben der Leistung auf Basis der von uns ausführlich durchgetesteten Grafikkarten (durchschnittlicher GPU-Boost über alle Benchmarks) - die rechtlich abgesicherten Herstellerangaben liegen teils deutlich darunter. *ALUs mit Dual-Issue-Fertigkeit; angegeben ist der höchstmögliche Durchsatz

Zwar hatten wir mit noch besseren Ergebnissen gerechnet, +17 Prozent Rechenleistung und +21 Prozent RAM-Transferrate können sich dennoch sehen lassen. Gerade Letztere verdient Erwähnung, denn die verfügbaren 544 GByte/s sind nicht nur beeindruckend, sondern auch beeindruckend nutzlos - dazu gleich mehr. Auf der folgenden Seite starten wir das Benchmark-Fest mit dem Rasterizing. Kann eine maximal übertaktete Geforce RTX 5060 Ti 16GB einer Radeon RX 7800 XT und Geforce RTX 4070 das Wasser reichen, oder nicht?

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  1. Seite 1 Übersicht und technische Daten
  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
  4. Seite 4 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
  5. Seite 5 Leistungsaufnahme und Energie-Effizienz
  6. Seite 6 Fazit
    • Kommentare (50)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Aldrearic Software-Overclocker(in)
        Schönes Video & Test Raffi
        Also ist die 5060 TI 16 GB nicht Ram/Bandbreite oder PCI-Lane limitiert, sondern die GPU Leistungsbegrenzt für ihre Anzahl Recheneinheiten. Messtoleranzen ob PCIE 3,4 oder 5 genutzt wird liegt der Unterschied bei wenigen %.
        An sich keine schlechte Karte, da würde ich diese wohl auch noch in einen Rechner einbauen.
        Was schon nativ nicht flüssig berechnet wird ~20-30 fps, wird mit Multi Frames aufgeplustert auch nicht flüssiger aussehen.
        Ich habe es auf meiner 9070 noch nicht ausprobiert, da alles flüssig läuft.
        Bei meiner 1060 sah dies anders aus. Mit FSR 3.1 hat es ein Stück weit flüssiger ausgesehen, mit weniger Rucklern drin. Aber die Bildqualität war eher mau (alles auf niedrig).
      • Von Aldrearic Software-Overclocker(in)
        Schönes Video & Test Raffi
        Also ist die 5060 TI 16 GB nicht Ram/Bandbreite oder PCI-Lane limitiert, sondern die GPU Leistungsbegrenzt für ihre Anzahl Recheneinheiten. Messtoleranzen ob PCIE 3,4 oder 5 genutzt wird liegt der Unterschied bei wenigen %.
        An sich keine schlechte Karte, da würde ich diese wohl auch noch in einen Rechner einbauen.
        Was schon nativ nicht flüssig berechnet wird ~20-30 fps, wird mit Multi Frames aufgeplustert auch nicht flüssiger aussehen.
        Ich habe es auf meiner 9070 noch nicht ausprobiert, da alles flüssig läuft.
        Bei meiner 1060 sah dies anders aus. Mit FSR 3.1 hat es ein Stück weit flüssiger ausgesehen, mit weniger Rucklern drin. Aber die Bildqualität war eher mau (alles auf niedrig).
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von Bobhais
        Was quatscht du wieder für ein Zeug, die 12GB haben für Pathtracing maxed out Indiana Jones und Star Wars Outlaws eben nicht gereicht. Dort muss man Regler bedienen können. 16GB einer vergleichbaren Radeon hätten dennoch nicht geholfen, da zu langsam.
        Wo wir dabei sind: Mit Indiana Jones wird mitunter ein massiver Schindluder betrieben. Klar, Pathtracing.

        Aber es gibt x Benchmarkquellen im Netz, die attestieren dem Game, auf einem guten halben Dutzend+ Karten unspielbar zu sein, darunter selbst offiziell empfohlener Hardware wie einer RTX 3080 -- und das ohne Pathtracing. Die Crux ist hier der Texturpool (kein direktes Detailsetting, ein Streaming-Cache mit zunehmend kleinerem Mehrwert). Übersteigt dessen eingestellte Größe den Videospeicher, gibts Schluckauf. Völlig egal, was sonst eingestellt ist. Wo wir bei diesen anderen Einstellungen sind: Auf sämtlichen Konsolen, auch auf der PS5/Pro, ist die globale Beleuchtung einfacher als das, was auf dem PC mit low-Settings läuft. Hätten Machine Games auf dem PC auch anbieten können, und so noch mehr Kisten Indy-ready machen können. Wobei auch die 2060 Super hier noch mit klarkommt, wie es jetzt ist.

        Wenn id clever sind, spucken sie demnächst für Doom (fast identische Anforderungen) erst gar keine Warnungen mehr aus, falls jemand versucht, den Streaming-Texturcache auf eine Größe einzustellen, die den Videospeicher übersteigt. Sondern erlauben es gar nicht erst. Keine Ahnung, wie oft ich seit Release gelesen und gehört habe, Indy bräuchte einen Super-Computer, Leute wollten erst mal ihr nächstes Upgrade abwarten oder schimpften auf "schlechte Optimierung". Pathtracing braucht tatsächlich Power, Überraschung! Ansonsten: nicht wirklich. id Tech ist hier eben speziell. Siehe schon das olle Wolfenstein Youngblood...

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      • Von ArktosFFM Software-Overclocker(in)
        Zu den neuen Customs gibt es inzwischen viele Reviews:

        Was mir beim Studieren so aufgefallen ist:

        Zotac AMP vs Zotac Twin Edge: kaum Unterscheide beim den Temps.

        Gigabyte Gaming OC:

        Die Gaming OC von Gigabyte scheint eine sehr potente Kühlung zu haben - bei wenig Lautstärke, kuckt man hier:

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        Die Gigabyte Eagle OC hat laut Review Temps, die so im Bereich von 70 Grad liegen:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Und die MSI Gaming OC gibt es auch als Zwei-FAN-Lösung bei nahezu gleicher Chip-Temp:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Die ASUS Prime OC hat auch ein Review auf Techpowerup erhalten. Die ASUS Prime scheint in Sachen Temps auch ziemlich gut zu sein.
      • Von sethdiabolos Lötkolbengott/-göttin
        An sich eine tolle Karte. Letztlich bekommt man mit OC fast die Leistung einer 3090, aber eben mit einer deutlich niedrigeren Leistungsaufnahme und für knapp 1/3 des Preises. Wenn man MFG dann nutzt uberflügelt die Karte eine 3090 vermutlich mühelos.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Nope, das sind konsequent SDR-Benchmarks.

        MfG
        Raff
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