Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
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Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex

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Pathtracing Performance

Treue PCGH-Leser sind nicht überrascht von dieser seit 2025 laufenden Disziplin, immerhin hatten wir die Idee eines Pathtracing-Leistungsindex bereits mehrfach erwähnt. Mit dem Release der Geforce RTX 5090 war die Zeit reif, einerseits den Schwierigkeitsgrad der Benchmarks um noch eine Stufe zu erhöhen und andererseits die neuen Schaltungen bestmöglich anzusprechen. Gesagt, getan - wir präsentieren stolz den (nach wie vor) weltweit ersten Pathtracing-Leistungsindex! Da sich die Anzahl der Spiele mit "vollem Raytracing", wie Pathtracing oft bezeichnet wird, in engen Grenzen hält, ist die Auswahl klein, aber fein.

Wir versammeln nicht nur die neuesten Triple-A-Spiele wie Indiana Jones und der Große Kreis, sondern ganz bewusst auch weniger bekannte Titel, darunter das famose Half-Life Ray-Traced (das eigentlich Half-Life Path-Traced heißen müsste). Obwohl der Anspruch der acht Pathtracing-Spiele enorm schwankt, haben sie doch eines gemein: Ein CPU-Limit sucht man hier aufgrund der hohen Strahlenlast vergebens, sodass sich die schnellsten GPUs bestmöglich in Szene setzen können. Doch was bedeutet das für Mittelklasse-Grafikkarten? Sehen wir uns an, wie der auf 3,2 GHz übertaktete GB206-Prozessor mit der Strahlenlast umgeht:

Pathtracing ist und bleibt eine echte Bewährungsprobe, weshalb Alan Wake 2, Black Myth: Wukong, Cyberpunk 2077, Indiana Jones, Portal RTX und Star Wars Outlaws Unterstützung für Frame Generation bieten. Sieht man sich die ohne Frame Generation erzeugten Bildraten an, wird klar, dass Pathtracing auf der GPU-Mittelklasse höchstens in Full HD/1080p ein Thema ist - oder gestützt durch hohe Upsampling-Faktoren in 1440p (etwa DLSS Performance). Werfen wir abschließend einen Blick auf die Pathtracing-Leistungsindizes:

Falls Sie Grafikkarten vermissen: Indiana Jones und der Große Kreis schaltet Pathtracing nicht auf allen Grafikkarten frei, die Mindestvoraussetzung besteht aus einer Geforce-RTX-Grafikkarte mit 11 GiByte oder einer Arc/Radeon mit mindestens 16 GiByte. Daher berechnen wir nur für entsprechende Grafikkarten Leistungsindizes.

Jetzt wird es doch noch interessant! Die Geforce RTX 5060 Ti 16GB rangiert bereits im Auslieferungszustand vor der Radeon RX 9070 und kann mithilfe der Übertaktung sogar an der RX 9070 XT vorbeiziehen. Mehr noch, der Abstand zwischen RTX 5070 und RTX 5060 Ti MAX-OC schmilzt beim Pathtracing auf neun Prozent. Ursächlich ist eine Mischung, die der kleinen Karte zugutekommt: Neben der starken Skalierung mit der Rechenleistung kann sich die Karte dank 16 GiByte stets frei entfalten, während die RTX 5070 hier und da zurückgehalten wird - Indiana Jones zeigt, wohin die Reise perspektivisch geht. Mehr zum Dauerbrenner Grafikspeicher lesen Sie in unserer VRAM Beratung 2025: Geforce und VRAM-Beratung 2025: Radeon.

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  1. Seite 1 Übersicht und technische Daten
  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
  4. Seite 4 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
  5. Seite 5 Leistungsaufnahme und Energie-Effizienz
  6. Seite 6 Fazit
    • Kommentare (50)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Aldrearic Software-Overclocker(in)
        Schönes Video & Test Raffi
        Also ist die 5060 TI 16 GB nicht Ram/Bandbreite oder PCI-Lane limitiert, sondern die GPU Leistungsbegrenzt für ihre Anzahl Recheneinheiten. Messtoleranzen ob PCIE 3,4 oder 5 genutzt wird liegt der Unterschied bei wenigen %.
        An sich keine schlechte Karte, da würde ich diese wohl auch noch in einen Rechner einbauen.
        Was schon nativ nicht flüssig berechnet wird ~20-30 fps, wird mit Multi Frames aufgeplustert auch nicht flüssiger aussehen.
        Ich habe es auf meiner 9070 noch nicht ausprobiert, da alles flüssig läuft.
        Bei meiner 1060 sah dies anders aus. Mit FSR 3.1 hat es ein Stück weit flüssiger ausgesehen, mit weniger Rucklern drin. Aber die Bildqualität war eher mau (alles auf niedrig).
      • Von Aldrearic Software-Overclocker(in)
        Schönes Video & Test Raffi
        Also ist die 5060 TI 16 GB nicht Ram/Bandbreite oder PCI-Lane limitiert, sondern die GPU Leistungsbegrenzt für ihre Anzahl Recheneinheiten. Messtoleranzen ob PCIE 3,4 oder 5 genutzt wird liegt der Unterschied bei wenigen %.
        An sich keine schlechte Karte, da würde ich diese wohl auch noch in einen Rechner einbauen.
        Was schon nativ nicht flüssig berechnet wird ~20-30 fps, wird mit Multi Frames aufgeplustert auch nicht flüssiger aussehen.
        Ich habe es auf meiner 9070 noch nicht ausprobiert, da alles flüssig läuft.
        Bei meiner 1060 sah dies anders aus. Mit FSR 3.1 hat es ein Stück weit flüssiger ausgesehen, mit weniger Rucklern drin. Aber die Bildqualität war eher mau (alles auf niedrig).
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von Bobhais
        Was quatscht du wieder für ein Zeug, die 12GB haben für Pathtracing maxed out Indiana Jones und Star Wars Outlaws eben nicht gereicht. Dort muss man Regler bedienen können. 16GB einer vergleichbaren Radeon hätten dennoch nicht geholfen, da zu langsam.
        Wo wir dabei sind: Mit Indiana Jones wird mitunter ein massiver Schindluder betrieben. Klar, Pathtracing.

        Aber es gibt x Benchmarkquellen im Netz, die attestieren dem Game, auf einem guten halben Dutzend+ Karten unspielbar zu sein, darunter selbst offiziell empfohlener Hardware wie einer RTX 3080 -- und das ohne Pathtracing. Die Crux ist hier der Texturpool (kein direktes Detailsetting, ein Streaming-Cache mit zunehmend kleinerem Mehrwert). Übersteigt dessen eingestellte Größe den Videospeicher, gibts Schluckauf. Völlig egal, was sonst eingestellt ist. Wo wir bei diesen anderen Einstellungen sind: Auf sämtlichen Konsolen, auch auf der PS5/Pro, ist die globale Beleuchtung einfacher als das, was auf dem PC mit low-Settings läuft. Hätten Machine Games auf dem PC auch anbieten können, und so noch mehr Kisten Indy-ready machen können. Wobei auch die 2060 Super hier noch mit klarkommt, wie es jetzt ist.

        Wenn id clever sind, spucken sie demnächst für Doom (fast identische Anforderungen) erst gar keine Warnungen mehr aus, falls jemand versucht, den Streaming-Texturcache auf eine Größe einzustellen, die den Videospeicher übersteigt. Sondern erlauben es gar nicht erst. Keine Ahnung, wie oft ich seit Release gelesen und gehört habe, Indy bräuchte einen Super-Computer, Leute wollten erst mal ihr nächstes Upgrade abwarten oder schimpften auf "schlechte Optimierung". Pathtracing braucht tatsächlich Power, Überraschung! Ansonsten: nicht wirklich. id Tech ist hier eben speziell. Siehe schon das olle Wolfenstein Youngblood...

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      • Von ArktosFFM Software-Overclocker(in)
        Zu den neuen Customs gibt es inzwischen viele Reviews:

        Was mir beim Studieren so aufgefallen ist:

        Zotac AMP vs Zotac Twin Edge: kaum Unterscheide beim den Temps.

        Gigabyte Gaming OC:

        Die Gaming OC von Gigabyte scheint eine sehr potente Kühlung zu haben - bei wenig Lautstärke, kuckt man hier:

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        Die Gigabyte Eagle OC hat laut Review Temps, die so im Bereich von 70 Grad liegen:

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        Und die MSI Gaming OC gibt es auch als Zwei-FAN-Lösung bei nahezu gleicher Chip-Temp:

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        Die ASUS Prime OC hat auch ein Review auf Techpowerup erhalten. Die ASUS Prime scheint in Sachen Temps auch ziemlich gut zu sein.
      • Von sethdiabolos Lötkolbengott/-göttin
        An sich eine tolle Karte. Letztlich bekommt man mit OC fast die Leistung einer 3090, aber eben mit einer deutlich niedrigeren Leistungsaufnahme und für knapp 1/3 des Preises. Wenn man MFG dann nutzt uberflügelt die Karte eine 3090 vermutlich mühelos.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Nope, das sind konsequent SDR-Benchmarks.

        MfG
        Raff
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