Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
In diesem Artikel
Geforce RTX 5060 Ti 16GB MAX-OC vs. Radeon RX 7800 XT vs. Geforce RTX 4070: Welche Gaming-Grafikkarte macht das Rennen? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Gaming-Grafikkarte durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Unsere 20 Rasterizing-Tests, 15 Raytracing-Tests und sogar 8 Pathtracing-Tests liefern hochspannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Nachtests älterer Grafikkarten mit frischen Treiber- und Spielversionen stellen unterdessen viele aktuelle Vergleichswerte sicher.
Über 13.337 Messungen aggregiert
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens zwölf Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex und rund 400 insgesamt. Mittlerweile haben mehr als 30 Grafikkarten die neuen Leistungsindizes durchlaufen - das macht über 13.337 valide und verrechnete Messungen. Da die GPU-Taktrate einer und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.600 und 2.800 MHz, führt das zur Angabe von "~2,70 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Das gilt für jedes Modell. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
| Prozessor | AMD Ryzen 7 9800X3D (8C/16T) OC @ 5.425 MHz |
|---|---|
| Mainboard | Asrock X870E Taichi (PCIe-5.0-fähig, rBAR/SAM/HAGS an) |
| Arbeitsspeicher | 32 GiB Patriot Viper Xtreme 5 RGB |
| RAM-Takt und -timings | DDR5-6400 (30-38-38-28, 1T) inklusive Tertiär-Timing-Tuning |
| Datenträger 1 | Crucial T705 2 TB (NVMe/PCIe 5.0 x4) |
| Datenträger 2 | Lexar NM800 Pro 2 TB (NVMe/PCIe 4.0 x4) |
| Netzteil | FSP Hydro Ti Pro 1.000 W (VIP-Edition) |
| Kühlsystem | Alphacool Eisblock + Nexxos ST30 + Eisstation |
RTX 5060 Ti 16GB MAX-OC: Spiele-Benchmarks
Für den Test der Geforce RTX 5060 Ti 16GB MAX-OC präsentieren wir Ihnen das volle Paket der Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist WQHD, da wir die RTX 5060 Ti 16GB, RX 7800 XT und vergleichbare Grafikkarten für ordentliche 1440p-Modelle halten. Wichtig: Die Rasterizing-Benchmarks 2025 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben).
Wir haben die standardmäßig eingeblendeten Grafikkarten aus Übersichtsgründen reduziert, Sie können jederzeit elf weitere Modelle einblenden.
Im Auslieferungszustand unterliegt eine Geforce RTX 5060 Ti 16GB sowohl einer Geforce RTX 4070 und erst recht einer Radeon RX 7800 XT. Die beherzte Übertaktung ändert den Ausgang signifikant: Dank eines Leistungsplus von gut 15 Prozent kann die Blackwell-Mittelklasse in den meisten Fällen an der RTX 4070 vorbeiziehen und auch der AMD-Grafikkarte vereinzelt das Wasser reichen. Trotz der gutklassigen OC-Skalierung gewinnt die Radeon RX 7800 XT die meisten Rasterizing-Tests - und diese könnte man ebenfalls übertakten. Sehen wir uns an, welche Leistungsindizes sich daraus ergeben:
Die maximal beschleunigte Geforce RTX 5060 Ti 16GB liefert sich ein "Kühler-an-Kühler"-Rennen mit der Radeon RX 6800 XT, Geforce RTX 4070 und RTX 3080 10GB, die Radeon RX 7800 XT bleibt uneinholbar. Dabei skaliert die RTX 5060 Ti allein durch das Plus an Rechenleistung, Auswirkungen der Speichertransferrate sind nicht zu erkennen. Ob all das auch für das so hübsche wie anspruchsvolle Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

Also ist die 5060 TI 16 GB nicht Ram/Bandbreite oder PCI-Lane limitiert, sondern die GPU Leistungsbegrenzt für ihre Anzahl Recheneinheiten. Messtoleranzen ob PCIE 3,4 oder 5 genutzt wird liegt der Unterschied bei wenigen %.
An sich keine schlechte Karte, da würde ich diese wohl auch noch in einen Rechner einbauen.
Was schon nativ nicht flüssig berechnet wird ~20-30 fps, wird mit Multi Frames aufgeplustert auch nicht flüssiger aussehen.
Ich habe es auf meiner 9070 noch nicht ausprobiert, da alles flüssig läuft.
Bei meiner 1060 sah dies anders aus. Mit FSR 3.1 hat es ein Stück weit flüssiger ausgesehen, mit weniger Rucklern drin. Aber die Bildqualität war eher mau (alles auf niedrig).
Aber es gibt x Benchmarkquellen im Netz, die attestieren dem Game, auf einem guten halben Dutzend+ Karten unspielbar zu sein, darunter selbst offiziell empfohlener Hardware wie einer RTX 3080 -- und das ohne Pathtracing. Die Crux ist hier der Texturpool (kein direktes Detailsetting, ein Streaming-Cache mit zunehmend kleinerem Mehrwert). Übersteigt dessen eingestellte Größe den Videospeicher, gibts Schluckauf. Völlig egal, was sonst eingestellt ist. Wo wir bei diesen anderen Einstellungen sind: Auf sämtlichen Konsolen, auch auf der PS5/Pro, ist die globale Beleuchtung einfacher als das, was auf dem PC mit low-Settings läuft. Hätten Machine Games auf dem PC auch anbieten können, und so noch mehr Kisten Indy-ready machen können. Wobei auch die 2060 Super hier noch mit klarkommt, wie es jetzt ist.
Wenn id clever sind, spucken sie demnächst für Doom (fast identische Anforderungen) erst gar keine Warnungen mehr aus, falls jemand versucht, den Streaming-Texturcache auf eine Größe einzustellen, die den Videospeicher übersteigt. Sondern erlauben es gar nicht erst. Keine Ahnung, wie oft ich seit Release gelesen und gehört habe, Indy bräuchte einen Super-Computer, Leute wollten erst mal ihr nächstes Upgrade abwarten oder schimpften auf "schlechte Optimierung". Pathtracing braucht tatsächlich Power, Überraschung! Ansonsten: nicht wirklich. id Tech ist hier eben speziell. Siehe schon das olle Wolfenstein Youngblood...
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Was mir beim Studieren so aufgefallen ist:
Zotac AMP vs Zotac Twin Edge: kaum Unterscheide beim den Temps.
Gigabyte Gaming OC:
Die Gaming OC von Gigabyte scheint eine sehr potente Kühlung zu haben - bei wenig Lautstärke, kuckt man hier:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Die Gigabyte Eagle OC hat laut Review Temps, die so im Bereich von 70 Grad liegen:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Und die MSI Gaming OC gibt es auch als Zwei-FAN-Lösung bei nahezu gleicher Chip-Temp:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Die ASUS Prime OC hat auch ein Review auf Techpowerup erhalten. Die ASUS Prime scheint in Sachen Temps auch ziemlich gut zu sein.
MfG
Raff