Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
Das PCGH-Fazit zur Geforce RTX 5060 - inklusive eines Blicks auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zur offiziellen UVP.
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Das PCGH-Fazit zur Geforce RTX 5060 - inklusive eines Blicks auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zur offiziellen UVP von 319 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die RTX 5060 ist seit dem 19. Mai im Handel und in Gestalt mehrerer Angebote zur UVP erhältlich.
Geforce RTX 5060: Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachdem die Leistung der Nvidia Geforce RTX 5060 sowohl beim Rasterizing als auch Raytracing dargestellt wurde, wird es Zeit für eine abschließende Preis-Leistungs-Analyse. Wir haben die aktuellen Leistungsindizes ins Verhältnis zu den aktuellen Marktpreisen respektive UVPs gesetzt (Stand: 21. Mai 2025).
Beachten Sie bitte, dass die Preise einem steten Wandel unterliegen, es handelt sich daher nur um eine Momentaufnahme respektive Stichprobe zum Testzeitpunkt. Zeitbegrenzte Einzelschnäppchen dienen nicht als Referenz, sondern der Mindestpreis bei mehreren seriösen Shops. Werfen wir einen Blick auf die Preis-Leistungs-Auswertung, beginnend beim Rasterizing:
Je tiefer man in Nvidias Portfolio geht, desto mehr Fps bekommt man pro Euro - diese alte Regel hat Bestand, allerdings bei grundsätzlich höheren Preisen. Die Geforce RTX 5060 erreicht ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, kommt jedoch nicht ansatzweise an die "Bang for the Buck"-Brillanz der Arc B580 heran. AMDs Radeon RX 7600 XT ist derweil etwa 30 Euro zu teuer, um ganz oben mitzuspielen. Ob der Wind beim Raytracing dreht, zeigt der folgende Chart:
Zahlen lügen nicht: Rein auf Fps pro Euro bezogen, dominiert Nvidia die Top 5 der Grafikkarten. Nur die Spitzenposition kommt erneut von Intel, die Arc B580 ist die unangefochtene Nummer 1 in Sachen Fps pro Euro. RX-7000-Grafikkarten wie die 7600 XT spielen aufgrund ihrer Raytracing-Schwäche keine Rolle bei der Preis-Leistungs-Betrachtung.
Geforce RTX 5060: PCGH-Fazit
Kennen Sie das? Sie gehen wegen eines sporadischen Zwickens zum Arzt, dieser checkt Sie gründlich durch und am Ende werden Sie mit den Worten "Sie sind gesund" entlassen. Offiziell ist alles in Ordnung, aber dieses Gefühl bleibt. Und das Zwicken kommt mit Ansage wieder, tritt in Stresssituationen möglicherweise häufiger auf. So ähnlich ist es mit der Geforce RTX 5060: Obwohl Nvidias neueste Grafikkarte kein Totalausfall ist, können wir sie nur mit zahlreichen Einschränkungen, nur für spezielle Zwecke empfehlen. Davon gibt es einige - insgesamt handelt es sich aber um keine Grafikkarte, die ein "PCGH-approved"-Siegel erhält.
Fangen wir bei den Tugenden an. Die Geforce RTX 5060 kann alles, was auch eine RTX 5090 kann, nur drei Nummern kleiner. Sie erhalten ein top-modernes Feature-Set, das keine Wünsche offen und den Mitbewerbern AMD und Intel überlegen ist. Die Geforce RTX 5060 ist außerdem die sparsamste Grafikkarte dieser Generation, mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 135 Watt kommt sie prinzipiell für absolut jeden PC als Aufrüstobjekt infrage. Mehr noch, im Undervolting-Test konnten wir die Leistungsaufnahme der gesamten Karte auf sage und schreibe 98 Watt senken - einsamer Rekord. Diese Sparsamkeit ebnet kompakten Designs wie der von uns getesteten Zotac Solo den Weg. Es sind außerdem bereits Low-Profile-Varianten mit halber Bauhöhe angekündigt. Wer gerne einen besonders kompakten PC für Multimedia und Casual-Gaming zusammenbauen möchte, findet hier also tatsächlich so etwas wie das perfekte Produkt.
Geforce RTX 5060: Impressionen
Zoomt man etwas heraus und stellt die grundsätzliche Frage "Welche Gaming-Grafikkarte sollte ich kaufen?", lautet die Antwort keinesfalls Geforce RTX 5060, denn dieses Produkt ist einfach zu kompromissbehaftet. Ursächlich und spielverderbend ist nur ein einziges Merkmal: die Speicherkapazität. Elf Jahre nach der ersten 8-GiByte-Grafikkarte werden sowohl AMD als auch Nvidia nicht müde, zu betonen, dass das doch für Full HD reiche, obwohl allein PCGH das unzählige Male widerlegt hat. Moderne Spiele mit einer 8-GiByte-Grafikkarte sind wie ein Spießrutenlauf. Ein falscher Schritt und man stolpert von einem Speichermangel-Symptom ins nächste, riskiert Matsch, Ruckeln oder sogar Abstürze (Indiana Jones und Hogwarts Legacy lassen herzlich grüßen). Zwar beweist Nvidia in jedem Test aufs Neue, dass sie das Beste aus der gegebenen Kapazität machen, nur ist "das Beste" in diesem Fall nicht "gut". Wir können uns an dieser Stelle nur wiederholen: Mit 12 GiByte, realisiert durch die neuen 3-GiByte-Speicherchips, hätten wir die perfekte Einsteiger-Grafikkarte vor uns.
Wen adressiert Nvidia mit der Geforce RTX 5060 8GB, wen möchte AMD mit der Radeon RX 9060 XT 8GB abholen? Genannt werden stets die "Casual-Gamer", eine nicht genauer spezifizierte Gruppe, die Counter-Strike, League of Legends, DOTA und Konsorten spielt. Was dabei keinen Sinn ergibt: Die genannten Spiele sind alt und laufen sprichwörtlich auf jedem Toaster, diese Menschen suchen kein GPU-Upgrade - und erst recht keines jenseits der 300 Euro. Das Argument, man erhalte nach dem Kauf zahlreiche neue Funktionen - wie Raytracing und Multi Frame Generation -, funktioniert hier ebenso wenig, denn diese werden von den genannten Spielen nicht unterstützt. Und wagt sich der ominöse Casual-Gamer tatsächlich aus seiner Blase und startet moderne High-Tech-Spiele wie Cyberpunk 2077 und Doom: The Dark Ages, wird er feststellen, dass eine Geforce RTX 5060 mit der ganzen schönen Pracht überfordert ist. Diese Grafikkarte ist zwingend darauf angewiesen, dass man sich mit Reglern auskennt, man die Texturen idealerweise auf der Mittel- oder Hoch-Stellung belässt oder hochstufiges DLSS-Upsampling einschaltet. Letzteres ist bei einer RTX 5060 kein Bonus, sondern zwingend notwendig, um die Komfortzone der Grafikkarte zu erreichen. Diese besteht aus möglichst wenig Last - wie bei einer gut abgehangenen Grafikkarte, die Sie günstig und umweltschonend auf dem Gebrauchtmarkt ergattern könnten. Allen, die das nicht tun möchten, raten wir zu einer RTX 5060 Ti 16GB, welche tatsächlich so etwas wie der perfekte Allrounder ist. Wer warten kann, sollte aber noch die anstehende Veröffentlichung der Radeon RX 9060 XT 16GB abwarten.
Die Geforce RTX 5060 ist seit dem 19. Mai im Handel. Was halten Sie von der Nvidia-Grafikkarte? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

55 FPS reichen mir in Cyberpunk völlig aus, auch wenn ich nun mit XeSS FG darüber liege.
Mit Titeln wie Oblivion Remastered und Borderlands 4, die die Unreal Engine 5 nutzen, sind aber viele unzufrieden. Da brauchst du vor allem auch Rechenleistung. Unter einer RTX 4070 würde ich dort beispielsweise für höhere Einstellungen nicht einsteigen, obwohl reduzierte Details sich lohnen können.
FG kostet eben je nachdem trotz AntiLag etwas Latenz. Manchmal fährt man ohne MFG, aber mit DLSS besser, gerade bei niedrigeren Grund-Frameraten.
Und was die Latenz angeht, sie soll dank Reflex auch mit KI-Features niedriger sein, als im Standard.
Die 55 FPS würden mir nicht ausreichen. Ich würde mindestens 60 anstreben und Vsync aktivieren. Dann gibt es plötzlich ein viel flüssigeres Bild.
Was letztlich wichtig ist, ist, daß mich die 5060 auf die Höhe der Zeit bringt. Für die nächste Zeit werde ich an keinen Systemvoraussetzungen scheitern. Im Moment sieht man auf dem Oblivion Screenshot und dem Starfield Video, daß CPU und GPU wunderbar zusammenarbeiten. Einen Flaschenhals brauche ich nicht zu befürchten, also wäre jede schnellere Karte im Prinzip rausgeschmissenes Geld. Für das nächste Update steht also wieder ein kompletter Systemwechsel an.
55 FPS reichen mir in Cyberpunk völlig aus, auch wenn ich nun mit XeSS FG darüber liege.
Mit Titeln wie Oblivion Remastered und Borderlands 4, die die Unreal Engine 5 nutzen, sind aber viele unzufrieden. Da brauchst du vor allem auch Rechenleistung. Unter einer RTX 4070 würde ich dort beispielsweise für höhere Einstellungen nicht einsteigen, obwohl reduzierte Details sich lohnen können.
FG kostet eben je nachdem trotz AntiLag etwas Latenz. Manchmal fährt man ohne MFG, aber mit DLSS besser, gerade bei niedrigeren Grund-Frameraten.
Ein Großteil des Vorteils macht Frame Generation aus. Da muss man schon so auf 55 FPS kommen, damit FG ein schönes flüssiges Bild daraus macht. Ich habe das mit Starfield eine Zeit lang mitgemacht und dann entschieden, daß ich auf bessere Hardware warte, weil das grottenhäßliche low-setting und dann auch noch pseudoflüssiges Geschmier mit inakkurater Steuerung das Spiel komplett verderben. Das gleiche gilt für Oblivion Remastered und alle anderen neuen Titel.