Geforce RTX 4060 Ti im Test: Benchmarks in 4 Auflösungen
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Geforce RTX 4060 Ti im Test: Benchmarks in 4 Auflösungen

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Nvidias Geforce RTX 4060 Ti im Spieletest mit zahlreichen Benchmarks und Platzierung in der Bestenliste.

Wie schlägt sich Nvidias Geforce RTX 4060 Ti (8GB) in traditionellen Spielen und bei modernen Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Mittelklasse-Grafikkarte durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Da immer wieder Fragen aufkommen, wie aktuell die von uns gezeigten Daten sind: vollständig aktuell. Wir vermischen grundsätzlich keine veralteten mit neuen Daten. Ständige Nachmessungen stellen sicher, dass die Ergebnisse aktuell und korrekt sind. Der Zeitaufwand für die Wartung der Werte ist größer denn je, daher kann es vorkommen, dass das eine oder andere Modell im Benchmark fehlt - aber besser durchweg aktuelle, als invalide Vergleichswerte. Wir haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Nachtests durchgeführt und weitere Grafikkarten durch den PCGH-Leistungsindex gescheucht, darunter die Radeon RX 6750 XT, RX 6650 XT sowie Geforce RTX 2060.

Dieser Artikel schließt an die vorherigen PCGH-Tests und -Analysen des noch jungen Jahres an. Neben dem Test der Geforce RTX 3060 8GB und Test der Geforce RTX 3060 Ti GDDR6X liefert der Intel Arc-Nachtest weitere Informationen. Besonderes Augenmerk liegt bei beiden Betrachtungen auf der Frage, inwieweit 8 GiByte VRAM im Jahr 2023 noch genügen. Mit Resident Evl 4 (Remake) und The Last of Us Part I erschienen just weitere Wenn Arc mit 8 GiByte die Grundlinie darstellt, entspricht eine Radeon einer 8,5-GiByte-Grafikkarte und Nvidia einem 9-GiByte-Modell.Spiele, die 8-GiByte-Grafikkarten gnadenlos ihre Grenzen aufzeigen. Wir gehen die damit verbundenen Nebenwirkungen nicht in der gleichen Tiefe erneut durch, sondern legen Ihnen die verlinkten Artikel und unser neues Video ans Herz. Die wichtigste Information beim Thema VRAM lautet: Nvidia-Grafikkarten weisen die beste Speicherverwaltung auf, Mangelsymptome werden so gut es geht hinausgezögert. Diese Tatsache ist unumstößlich und zeigt sich in jeder VRAM-fokussierten Messreihe aufs Neue. Wenn Arc mit 8 GiByte die Grundlinie darstellt, entspricht eine Radeon einer 8,5-GiByte-Grafikkarte und Nvidia einem 9-GiByte-Modell. Das bedeutet, dass Nvidia zwar das Beste aus der gegebenen Kapazität holt, das Unvermeidliche aber nur hinauszögern kann. 8-GiByte-Grafikkarten jeder Art sind nicht mehr in der Lage, moderne Spiele mit maximalen Details darzustellen, ohne Probleme zu bekommen.

Beginnen wir mit den theoretischen Durchsatzwerten anhand des AIDA64 General Purpose Benchmark, welcher eine erste Einordnung der praktischen Leistung ermöglicht. Hier zeigen sich potenzielle Flaschenhälse - bei der Geforce RTX 4060 Ti und im Juli folgenden RTX 4060 beispielsweise die halbierte Transferrate auf der PCI-Express-Datenbahn:

AIDA64 GPGPU Benchmark: RTX 4060 Ti 8GB vs. RTX 4070 vs. RTX 3060 Ti vs. RX 6750 XT Quelle: PC Games Hardware AIDA64 GPGPU Benchmark: RTX 4060 Ti 8GB vs. RTX 4070 vs. RTX 3060 Ti vs. RX 6750 XT

Grafikkarten-Benchmarks 2022/2023

Wie gehabt sichert ein händisch von uns optimierter Core i9-12900K die Entfaltung selbst der schnellsten Grafikkarten. Zwecks maximaler Spieleleistung deaktivieren wir die Effizienzkerne und investieren die freigewordene Energie in die Performance-Cores. Letztere takten konstant mit 5,2 GHz bei 16 Threads via SMT, während der Uncore-Bereich (Cache) mit 4,9 GHz arbeitet. Damit nicht genug, auch der Arbeitsspeicher ist angemessen rasant; wir setzen auf das G.Skill-Kit Trident Z5 RGB F5-6400J3239G16GX2-TZ5RK. Selbstverständlich schärfen wir dessen Timings manuell. Damit all das stabil läuft, verpflanzen wir die Hardware auf ein potentes Asus ROG Maximus Z690 Apex und kühlen die CPU wie gehabt mithilfe einer modularen Alphacool-Wasserkühlung. Damit auch Next-Gen-Games reibungslos laufen, liegen die Spiele auf einer PCI-Express-4.0-SSD im M.2-Format (NVMe 1.3 ×4). Wie gehabt ist auf kompatiblen (Geforce-)Grafikkarten Hardware Accelerated Scheduling (HAGS) zur effizienteren Speichernutzung aktiv.

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Bewährte Methodik

Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung, Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests stark unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.700 und 2.800 MHz, führt das zur Angabe von "~2,75 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der Limitfaktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung.

Resizable BAR (rBAR) alias SAM ist mittlerweile breitflächig sowohl auf AMD- als auch Intel-Plattformen verfügbar, weshalb wir seit zwei Jahren Grafikkarten standardmäßig mit SAM/rBAR testen. Bei den Grafikkarten-Benchmarks 2023 machen wir selbstverständlich keine Ausnahme, das Effizienz-Feature bleibt aktiv. Weitere Informationen zu den Auswirkungen von SAM auf Radeon-Grafikkarten und rBAR auf Geforce-Grafikkarten entnehmen Sie den verlinkten Artikeln.

Geforce RTX 4060 Ti 8GB: Spiele-Benchmarks

Für den Test der Geforce RTX 4060 Ti präsentieren wir Ihnen alle Messwerte in unseren vier Standard-Auflösungen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD. Sie können wie gehabt in jedem der 20 Spiele die Auflösungen links im grauen Drop-down-Menü auswählen. Standardmäßig eingeblendet ist Full HD (1.920 × 1.080 Pixel), welches Nvidia als primäres Einsatzgebiet für die RTX 4060 Ti bewirbt. Einen Vergleich aller anwesenden Custom-Designs liefern wir schnellstmöglich nach. Damit genug der Vorrede - kommen wir nun zur Gaming-Leistung der Geforce RTX 4060 Ti 8GB:

Beachten Sie, dass Sie in jedem Benchmark weitere Grafikkarten dazu klicken können, welche wir zugunsten der Übersicht ausgeblendet haben. Nvidias Vorschau, welche die Geforce RTX 4060 Ti 8GB um 15 Prozent vor der RTX 3060 Ti und somit weitestgehend auf Augenhöhe zur RTX 3070 sehen, erweist sich als korrekt. Auf diesem Niveau rendern auch die AMD-Modelle Radeon RX 6700 XT sowie RX 6750 XT, welche beide etwas günstiger sind als die Geforce RTX 4060 Ti. Mit diesem Leistungsniveau ist die neueste Geforce-Grafikkarte kein valides Aufrüstziel für Nutzer der vorherigen Generation - wer noch ein Modell der Reihen GTX 1000, RX 5000 oder eine RTX 2060 verwendet, erhält jedoch ein fühlbares Leistungsplus.

Geforce RTX 4060 Ti 8GB im Leistungsindex

Wo landet die Geforce RTX 4060 Ti (8GB) im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent; es findet keine Gewichtung statt - wohl aber eine vorherige Normierung der Fps-Werte, damit große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine. Die teilnehmenden Grafikkarten sind dieselben wie bei den Benchmarks oben. Wir beginnen traditionell mit dem Rasterizing:

Um Haaresbreite schiebt sich die Geforce RTX 4060 Ti 8GB sowohl über die Marke von 40 Indexpunkten als auch vor AMDs Radeon RX 6750 XT. Insgesamt sind die beiden Grafikkarten gleich schnell und angenehme Spielpartner sowohl für Full HD/1080p als auch WQHD/1440p. Apropos, was sich an den Verhältnissen ändert, wenn man die vier Auflösungen separiert, können Sie zwar auch im Benchmark oben zusammenklicken, im Folgenden zeigen wir die wichtigsten Vergleichsmodelle übersichtlich untereinander:

Die Anzahl der Pixel und somit die Größe der Bildpuffer spielt eine wichtige Rolle für die relative Leistung. Interessant ist, dass Nvidias Ada-Lovelace-Architektur (RTX 40) anders skaliert als Ampere (RTX 30), da das Verhältnis aus Rechenleistung, Cache und Speichertransferrate grundlegend anders balanciert ist. Während sich Ampere bei hohen Auflösungen am wohlsten fühlt und dadurch verhältnismäßig schwach einbricht, führen größere Pixelmengen bei Ada zu einem herberen Verlust. Das Ausmaß ist vergleichbar mit RDNA 2 alias Radeon RX 6000 - und auch der Grund: Hohe Auflösungen führen öfter zu einem Überlauf des Caches und somit zu vielen Speicher-Zugriffen. Letztere gehen speziell bei der Geforce RTX 4060 Ti mit ihren überschaubaren 288 GByte/s langsam vonstatten, was zur abgebildeten Skalierung führt. Die Geforce RTX 4060 Ti fühlt sich in geringen Auflösungen am wohlsten - dazu zählt auch die Nutzung von Upsampling wie DLSS. Ob das Gesagte auch beim Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

RTX 4060 Ti im Vergleich mit 44 Grafikkarten

Das Problem an einer ordentlichen Grafikkarten-Rangliste ist, dass die Datenerhebung sehr zeitaufwendig ist. Updates der Spiele und Grafikkarten-Treiber führen ständig dazu, dass die Daten veralten und nachgetestet werden muss. Deswegen fehlt der Blick auf das große Ganze, niemals sind alle Grafikkarten im Vergleich zu sehen - aber den hätten wir alle gerne. Wir behelfen uns daher für diesen Artikel eines Kniffs. Für die Rangliste von 45 Grafikkarten integrieren wir die aktuellen Leistungsdaten in einen älteren Leistungsindex. Dort sind Modelle bis ins Jahr 2016 enthalten, sodass spannende Direktvergleiche möglich sind. Obwohl wir ausschließlich PCGH-Messungen miteinander verrechnen respektive projizieren, gehören diese Daten nicht auf die Goldwaage! Eine Abweichung um wenige Prozente ist nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich - und dennoch ist die XXL-Rangliste stimmig und somit hilfreich. Vorhang auf:

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  1. Seite 1 Geforce RTX 4060 Ti im Test: Spezifikation
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  3. Seite 3 Geforce RTX 4060 Ti im Test: Benchmarks in 4 Auflösungen
  4. Seite 4 Geforce RTX 4060 Ti im Test: Raytracing-Benchmarks inkl. DLSS 3
  5. Seite 5 Geforce RTX 4060 Ti im Test: Verbrauch, Lautheit & Effizienz
  6. Seite 6 Geforce RTX 4060 Ti im Test: Fazit und Preis-Leistungs-Check
    • Kommentare (296)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SIR_Thomas_TMC Software-Overclocker(in)
        Zitat von reishasser
        Mining Boom hat die Preisspirale unnötig sehr hoch platziert, schuld daran sind ganz klar die Käufer gewesen.
        Exakt. Und die können es, wie man aktuell sieht, auch in die andere Richtung bewegen. Dauert eben.
      • Von SIR_Thomas_TMC Software-Overclocker(in)
        Zitat von reishasser
        Mining Boom hat die Preisspirale unnötig sehr hoch platziert, schuld daran sind ganz klar die Käufer gewesen.
        Exakt. Und die können es, wie man aktuell sieht, auch in die andere Richtung bewegen. Dauert eben.
      • Von Gast1748380205
        Zitat von DaHell63
        Was ja auch keiner bestreiten will..nur gibt es auch keinen Matsch oder Nachladeruckler, wenn es mal nicht reicht.
        Über die Matschbildchen die hier oft gezeigt werden kann ich nur lachen.
        Mal wieder das obligatorische TLOU....in 1080p mit einer 8GB Karte angeblich nur noch Matsch.
        Mit Patch 1.03 hat sich das Spiel in 1440p/nativ gezeigt
        Ja, was wir bei den "problematischen Spielen" sehen ist primär ein Softwareproblem der Streamingengine. Hogwarts hat das damals ja eindrucksvoll gezeigt, als die Texturqualitätsstufen konstant durchwechselten ohne, dass man die Kamera irgendwie bewegte. Trotzdem halte ich 8GB für knapp, denn es gibt eben auch viele unproblematische Spiele, die 8GB gut ausnutzen, manche nehmen gerne auch mehr.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Zitat von seahawk
        Aber schöne Texturen kosten keine FPS, wenn der VRAM reicht.
        Was ja auch keiner bestreiten will..nur gibt es auch keinen Matsch oder Nachladeruckler, wenn es mal nicht reicht.
        Über die Matschbildchen die hier oft gezeigt werden kann ich nur lachen.
        Mal wieder das obligatorische TLOU....in 1080p mit einer 8GB Karte angeblich nur noch Matsch.
        Mit Patch 1.03 hat sich das Spiel in 1440p/nativ gezeigt
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        ...und so sieht es aus wenn auf dem 1440p Bildschirm in 1080p mit angepasten Settings gezockt wird
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        auch wenn das hier komprimierte Screens sind, hat das mal überhaupt nichts mit dem zu tun was hier teilweise gezeigt wird.

        8GB VRam sind natürlich nicht toll, aber trotzdem kann man auch mit einer 8GB Karte solche Spiele zocken ohne Augenkrebs zu bekommen.
      • Von Gast1748380205
        Zitat von DaHell63
        Es geht mir auch darum, dass bis jetzt keine 60er in 1080p/max durchgehend die 60FPS erreicht. Ob mit, oder ohne VRam Mangel...anpassen ist sowieso angesagt. Und den immer wieder weisgesagten Matsch bekommt man auch nicht zu Gesicht, wenn man den VRam nicht absichtlich überlaufen lässt.
        Aber schöne Texturen kosten keine FPS, wenn der VRAM reicht.
      • Von reishasser Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Das einzige was ich gelten lasse ist die Kritik das die 4060er bei einem System mit nur PCIE 3.0 spürbar schwächer angebunden ist als auf einem PCIE-4.0 System.

        Hier hat Nvidia das unnötig beschnitten.
        Einige sollten sich aber davon verabschiedene die Perfekte GK für 600€ zu bekommen, gibt es schlicht nicht (auch nicht im AMD Lager -> Effizienz Versager).

        Mining Boom hat die Preisspirale unnötig sehr hoch platziert, schuld daran sind ganz klar die Käufer gewesen.
      Direkt zum Diskussionsende
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