Gaming-PC kaufen: Unter 1.000 Euro
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Gaming-PC kaufen: Unter 1.000 Euro

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Konsolen schlagen zwar je nach Generation anfangs weniger auf den Geldbeutel, aber ein Rechner bleibt durchweg vielseitiger und Spiele schlicht günstiger.

Wenn ein halbwegs performanter Spiele-Rechner unter 1.000 Euro her soll, ist häufig der Blick auf vorherige Hardware-Generationen ein solider Anfang. Privatauktionen mit gebrauchter Hardware können zwar noch einige Euro einsparen, die bekannten Risiken gilt es jedoch im Hinterkopf zu behalten - insbesondere wenn keine Restgarantie mehr besteht. Durch die steigenden Speicherpreise und den immer selteneren DDR4-RAM müssen mit dem Budget (bei Neuteilen) Kompromisse eingegangen werden. Einer der größten Kompromisse in den beiden Beispielen unten ist der DDR4-Arbeitsspeicher mit 16 GiB.

Beispiel 1: Spiele-PC für ca. 800 Euro

  1. GPU: Intel Arc B570 mit 10 GiB für ca. 220 Euro
  2. CPU: AMD Ryzen 5 5600 für ca. 120 Euro
  3. Kühler: Beiliegend in der Boxed-Version der CPU
  4. Arbeitsspeicher: G.Skill Ripjaws V 16 GiB DDR4-3600 CL18 für ca. 130 Euro
  5. Mainboard: MSI B550-A Pro (ohne Wifi) für ca. 100 Euro
  6. SSD: Crucial P310 mit 1 TByte für ca. 145 Euro
  7. Netzteil: FSP Vita BD ATX 3.1 mit 650 W für ca. 55 Euro
  8. Gehäuse: Deepcool CC560 V2 in Weiß für ca. 45 Euro

Alle Einzelteile des Beispiels hier in einem Warenkorb.

PCGH-Orientierungshilfe: GPU-Benchmarks und CPU-Benchmarks

Der <a href='www.pcgameshardware.de/Ryzen-7-5700X-CPU-278283/Tests/5600-5500-Release-Benchmark-Preis-vs-5800x-1393445/'>Ryzen 5 5500</a> ist zwar ebenso ein Sechskerner und kommt sogar mit <a href='preisvergleich.pcgameshardware.de/amd-ryzen-5-5500-100-100000457box-a2709165.html'>ca. 75 Euro</a> noch günstiger daher; nur ist der Leistungsunterschied auch höher, da der Ryzen 5500 auf der älteren Cezanne-Architektur basiert und ausschließlich auf PCI-E-3.0 setzt. Der Ryzen 5 5600 ist dagegen ein guter Allrounder im Sparsegment. Ein <a href='www.pcgameshardware.de/Ryzen-5-5600G-CPU-277701/Tests/kaufen-Benchmark-Review-vs-5600x-vs-5700g-1379247/'>Ryzen 5 5600G</a><i><strong> </strong></i>ist noch einmal eine Spur schwächer, dafür aber als APU-Lösung, also für einen Spiele-PC ohne Grafikkarte, mit leichtesten Spielen vorstellbar. Quelle: PCGH Der Ryzen 5 5500 ist zwar ebenso ein Sechskerner und kommt sogar mit ca. 75 Euro noch günstiger daher; nur ist der Leistungsunterschied auch höher, da der Ryzen 5500 auf der älteren Cezanne-Architektur basiert und ausschließlich auf PCI-E-3.0 setzt. Der Ryzen 5 5600 ist dagegen ein guter Allrounder im Sparsegment. Ein Ryzen 5 5600G ist noch einmal eine Spur schwächer, dafür aber als APU-Lösung, also für einen Spiele-PC ohne Grafikkarte, mit leichtesten Spielen vorstellbar.

Die Intel Arc B570 mit 10 GiB ist für die ca. 220 Euro eines der faireren Angebote. Mit 12 GiB Videospeicher ist die minimal stärkere B580 (hier im Test) für ca. 260 Euro auch eine starke GPU-Wahl. Im Gegensatz zu Grafikkarten wie der Radeon RX 7600 oder RX 6600 mit jeweils 8 GiB ist die B580 nicht nur mit zukunftssichereren 4 GiB mehr bestückt, sondern auch rund 15 Prozent schneller (im Raytracing sogar ungefähr 90 Prozent). Wichtig für Intel-Arc-Grafikkarten: Aktivieren Sie im BIOS unbedingt rBAR, sonst lassen Sie wertvolles Fps-Potenzial liegen.

Der Ryzen 5 5600 ist eine effiziente AM4-Sechskerner-CPU im niedrigen Preissektor. Mit PCI-E-4.0-Support und einer Kapazität von 1 TByte ist genügend Platz für eine Handvoll Spiele und Medien vorhanden. Beim Mainboard, dem MSI B550-A Pro für ca. 100 Euro, ist auf eigene Anforderungen zu achten; zu bedenken wären etwa Wifi-Support oder besondere Audio-Anschlüsse. Als Gehäuse geht es mit dem weißen Deepcool CC560 V2 für ca. 45 Euro (mit 4× 120 mm blau beleuchteten Lüftern) kaum günstiger. Alternativen gäbe es zahlreiche, etwa auch das Chieftec Gamer GS-03B Hunter 3 für ca. 60 Euro. Beispiel 2 bekommt neben stärkerer GPU und CPU wie dem Achtkerner Ryzen 7 5700X für ca. 155 Euro vor allem Detail-Upgrades beim Kühler, der SSD, dem Netzteil und Gehäuse verpasst.

Beispiel 2: Spiele-PC für ca. 950 Euro

  1. GPU: Arc B580 mit 12 GiB für ca. 260 Euro
  2. CPU: AMD Ryzen 7 5700X für ca. 155 Euro
  3. Kühler: Arctic Freezer 36 Black für ca. 30 Euro
  4. Arbeitsspeicher: G.Skill Ripjaws V 16 GiB DDR4-3600 CL18 für ca. 135 Euro
  5. Mainboard: MSI B550-A Pro (ohne Wifi) für ca. 100 Euro
  6. SSD: WD SN7100 mit 1 TByte für ca. 150 Euro
  7. Netzteil: Be Quiet Pure Power 12 550 W für ca. 75 Euro
  8. Gehäuse: Chieftec Gamer GS-03B Hunter 3 für ca. 60 Euro

Alle Einzelteile des Beispiels hier in einem Warenkorb.

PCGH-Orientierungshilfe: GPU-Benchmarks und CPU-Benchmarks

Mit der Arc B580 von Intel bekommt man in dieser Preisklasse ein faires Angebot. Wer stattdessen lieber zu Nvidia greifen möchte, muss mit dem gravierenden Speichermangel einer RTX 5060 mit 8 GiB für ca. 300 Euro umgehen. Interessante Features wie die Multi Frame Generation sind jedoch nur mit Kompromissen mit 8 GiB zu nutzen. Der fehlende Speicher kann je nach Titel zum Problem werden. Günstigere Hardware ist nicht automatisch schlecht oder unausgewogen. Dringend aufpassen sollte man aber gerade aktuell bei Preisschwankungen durch Knappheit, Produktionsenden, VRAM-Unterschieden sowie leistungstechnisch sehr nahe beieinanderliegenden Karten.

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Weitere Informationen

Beim Prozessor sind ältere Klassiker wie der AMD Ryzen 5 5600 für ca. 120 Euro eine Option. Die CPU verfügt über sechs Kerne und ausreichende Leistung für durchschnittliche Spieleszenarien. Der nächstbessere Achtkerner, der Ryzen 7 5700X für ca. 155 Euro, bringt im Alltag etwas mehr Anwendungsleistung. Bei den Boxed-Versionen liegt jeweils noch ein Kühler bei - als günstige, wenn auch nicht unbedingt leise Wahl völlig valide. Besser wäre jedoch gleich der Griff zu einem ordentlichen Kühler wie dem Arctic Freezer 36 für ca. 30 Euro.

Solides Rechner-Fundament

  • Arbeitsspeicher: Kits mit 16 GiB und DDR4-3200 bzw. DDR4-3600, wie etwa G.Skill Ripjaws V 16 GiB DDR4-3600 CL18 für ca. 130 Euro. 32 GiB für ca. 235 Euro wären zwar besser, aber bei begrenzten Budgets schwieriger unterzubringen.
  • Kühler: Boxed-Version des Prozessors (Kühler bereits beiliegend) oder Alternativen wie der Arctic Freezer 36 für ca. 30 Euro
  • SSD: 1 TByte Kapazität, Formfaktor beliebig; etwa die Crucial P310 mit 1 TByte für ca. 145 Euro oder die WD Black SN7100 1 TByte für ca. 150 Euro.
  • Netzteil: Qualitatives Netzteil um 400 bis 650 Watt herum, etwa das Be Quiet Pure Power 12 550 W für ca. 70 Euro
  • Gehäuse: Einfaches Gehäuse mit günstigen Lüftern im Preisbereich von 30 bis 50 Euro, wie etwa das Deepcool CC560 V2 ab ca. 45 Euro, das Chieftec Gamer GS-03B Hunter 3 für ca. 60 Euro oder Sharkoon VK4 ARGB für ca. 60 Euro

Prozessor und Mainboard

Grafikkarte

Bei zu wenig Speicher können Ruckler und längere Ladezeiten für Texturen und Modelle im direkten Gameplay entstehen. Daher sollten auch im Budget-Bereich nur Karten möglichst mit oder gleich über 8 GiB Videospeicher angepeilt werden. Für den Alltag und die absehbare Zeit eher fragwürdige Grafikkarten wie die Radeon RX 6500 XT mit 4 GiB für ca. 165 Euro (besser nur mit PCI-E-4.0-Slot verwenden!), Intel Arc A380 mit 6 GiB für ca. 150 Euro oder gar eine RX 6400 für ca. 150 Euro sollten Sie nur bei äußerst beschränktem Budget als Lösung in Ihrem Spiele-PC in Erwägung ziehen. Auf der nächsten Seite gehen wir über die 1.000-Euro-Marke (die aufgrund der Speicherkrise leider schnell geknackt ist).

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  1. Seite 1 Übersicht & Aktuelles
  2. Seite 2 Rechner unter 1.000 Euro
  3. Seite 3 Rechner unter 2.000 Euro
  4. Seite 4 Rechner bis 5.500 Euro
  5. Seite 5 Basiswissen - Teil I
  6. Seite 6 Basiswissen - Teil II
  7. Seite 7 Basiswissen - Teil III
    • Kommentare (128)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Info zum Februar-2026-Update (Zitat aus dem begleitenden Feedback-Thread):

        Zitat von PCGH_Richie
        TLDR-Changelog:

        Durch die Speicherkrise und Preiserhöhungen mussten viele Builds komplett umgestaltet und die Preisbereiche verschoben werden. Einige Beispiele wie die APU-Konfiguration oder Erwähnungen wie die RX 6600 haben wir auch rausgenommen – für das notwendige Budget mancher Setups waren uns diese Beispiele nicht mehr attraktiv genug.
        Neue Hardware wie der Ryzen 7 9850X3D wurde, soweit sinnvoll, eingeordnet.
        Die Seiten sind jetzt strukturierter und sauberer aufgebaut.

      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Info zum Februar-2026-Update (Zitat aus dem begleitenden Feedback-Thread):

        Zitat von PCGH_Richie
        TLDR-Changelog:

        Durch die Speicherkrise und Preiserhöhungen mussten viele Builds komplett umgestaltet und die Preisbereiche verschoben werden. Einige Beispiele wie die APU-Konfiguration oder Erwähnungen wie die RX 6600 haben wir auch rausgenommen – für das notwendige Budget mancher Setups waren uns diese Beispiele nicht mehr attraktiv genug.
        Neue Hardware wie der Ryzen 7 9850X3D wurde, soweit sinnvoll, eingeordnet.
        Die Seiten sind jetzt strukturierter und sauberer aufgebaut.

      • Von KingShotgunHobo Freizeitschrauber(in)
        Gibts nix zu meckern. Gibt es für jeden nen Rechner teils ohne Kompromisse, genug VRAM inklusive. Fällt einem aber wieder auf, wie dringend notwendig wir ne neue Welle an Polaris hätten.
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Richie
        In erster Linie, weil wir das Asus TUF B650-Plus selbst im Test hatten (hier auch ein Short mit PCIe 5.0 als Thema) und der Preis für das gebotene Gesamtpaket sehr fair ist. Aber stimmt schon, für mehr Abwechslung habe ich jetzt im Build mit RDNA 4 und X3D ein Gigabyte B850 Gaming Wifi 6 für ca. 155 Euro reingepackt.
        Top! Danke
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Sidewinder
        Schöner Leitfaden!
        Wieso wird der B850 Chipsatz komplett außen vor gelassen?

        Für AM5 wird hier hauptsächlich das ASUS TUF B650-Plus empfohlen - Im selben Preisbereich um 150€ existieren aber auch interessante B850 ATX Mainboards, die sogar offiziell PCIE 5.0 unterstützen, schnelleren RAM aufnehmen können und länger Softwareupdates bekommen.

        Im Zwiefelsfall ist man damit besser für die kommenden Zen 6 gerüstet.
        Zukünftige Aufrüstbarkeit sollte nicht außer acht gelassen werden.
        In erster Linie, weil wir das Asus TUF B650-Plus selbst im Test hatten (hier auch ein Short mit PCIe 5.0 als Thema) und der Preis für das gebotene Gesamtpaket sehr fair ist. Aber stimmt schon, für mehr Abwechslung habe ich jetzt im Build mit RDNA 4 und X3D ein Gigabyte B850 Gaming Wifi 6 für ca. 155 Euro reingepackt.
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Schöner Leitfaden!
        Wieso wird der B850 Chipsatz komplett außen vor gelassen?

        Für AM5 wird hier hauptsächlich das ASUS TUF B650-Plus empfohlen - Im selben Preisbereich um 150€ existieren aber auch interessante B850 ATX Mainboards, die sogar offiziell PCIE 5.0 unterstützen, schnelleren RAM aufnehmen können und länger Softwareupdates bekommen.

        Im Zwiefelsfall ist man damit besser für die kommenden Zen 6 gerüstet.
        Zukünftige Aufrüstbarkeit sollte nicht außer acht gelassen werden.
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