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Arc Pro B70 im Test: Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
Gaming-Leistung, Teil 1 - Rasterizing: So schnell ist die Arc Pro B70 im Vergleich mit der Radeon RX 9060 XT und Geforce RTX 5060 Ti.
Inhaltsverzeichnis
Wie schlägt sich Intels Arc Pro B70 in Rasterizing-Spielen, modernen Raytracing-Krachern und wegweisenden Pathtracing-Pionieren? Um diese Frage zu beantworten, haben wir Intels beste Grafikkarte durch unsere GPU-Benchmarks 2026 gescheucht. Die 20 Rasterizing-Tests, 15 Raytracing-Tests und 8 Pathtracing-Tests liefern hochspannende Ergebnisse zum "Big Battlemage" G31. Um die Betrachtung noch spannender zu machen, haben wir nicht nur die Arc B580 mit dem aktuellen Treiber (Version 8737) nachgetestet, sondern auch die Arc A770 16GB. Eine erste Übersicht der Durchsatzraten, um die Probanden besser einzuschätzen, gewährt indes der General Purpose GPU Benchmark von AIDA64:
Quelle: PC Games Hardware
AIDA64 GPGPU Benchmark: Arc Pro B70 - Arc Pro B60 - Arc B580 - Radeon RX 9060 XT - Geforce RTX 5060 Ti - Geforce RTX 4090 - Radeon AI Pro R9700 - Geforce RTX 5090 (Klicken zum Vergrößern)
GPU-Benchmarks 2026
Was wir auch testen: Jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens zwölf Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte allein für den Rasterizing-Leistungsindex. Mit anderen Worten: Sie sehen in den Benchmarks das Aggregat von mehr als 12.000 einzelnen Messungen.
Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapframeX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit dynamischen Frequenzen zwischen 2.500 und 2.700 MHz, führt das zur Angabe von "~2,60 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung.
Arc Pro B70 vs. Arc B580: Spiele-Benchmarks
Für den Test der Arc Pro B70 präsentieren wir Ihnen das volle Paket der Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal WQHD (2.560 × 1.440 Pixel), passend zur Rechenkraft unseres Probanden. Wichtig: Auch die Rasterizing-Benchmarks 2026 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben). Damit genug der Vorrede - die Rasterizing-Ergebnisse:
Sie können auf Wunsch bei jedem Spiel bis zu 19 weitere Grafikkarten einblenden, die wir aus Übersichtsgründen ausgeblendet haben.
Sieht man von den Totalausfällen Anno 117: Pax Romana und X4: Timelines ab - diese Titel laufen schon immer schwach auf Arc-GPUs -, macht die Arc Pro B70 eine gute Figur. Ihre Leistung liegt stets auf dem Niveau der Radeon RX 9060 XT 16GB und Geforce RTX 5060 Ti 16GB. In einigen Fällen, darunter Atomfall und Battlefield 6, zieht die Intel-GPU sogar deutlich an den Mitbewerbern vorbei. Vorteile durch 32 GiByte sind dabei ausgeschlossen - es gibt kein Spiel, das mit reiner Rasterizing-Grafik von derart viel Speicher profitiert. Gegenüber den 12 GiByte der Arc B580 kann die Arc Pro B70 jedoch vereinzelt auftrumpfen, beispielsweise in Spider-Man 2. Die Arc A770 16GB zeigt unterdessen, dass 16 GiByte vollends genügen, eine "Arc B770" wäre mit 16 GiByte folglich optimal bestückt.
Arc Pro B70 im Leistungsindex
Wo landet die Intel Arc Pro B70 im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzelindizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.
Grafikkarten mit "NA" haben wir lediglich in 1080p getestet, daher steht hier nur der Full-HD-Leistungsindex bereit.
Jetzt wird es spannend: Deckt sich unsere Performance-Prognose zum Launch der Arc Pro B70 mit der Realität? Tatsächlich erreicht die Intel-Grafikkarte exakt (!) den Abstand zur Arc B580, welchen wir im März als "Worst Case" bezeichnet hatten. Diese fast schon unheimlich genaue Schätzung nahmen wir anhand der offiziellen Intel-Benchmarks vor, damals noch mit der Hoffnung, der G31 könnte mehr als 24 MiByte Level-2-Cache aufweisen. Doch getreu dem Leitspruch "Optimismus ist Mangel an Information" bestätigte Intel kurz darauf die naheliegenden 24 MiB L2$, sodass wir die Prognose gedanklich nach unten korrigierten (den Benchmark aber unangetastet ließen).
Wenngleich der Abstand von 36 Prozent gegenüber der Arc B580 unter optimistischen Erwartungen zurückbleibt, genügt diese Leistung, um sowohl vor der Radeon RX 9060 XT 16GB als auch der Geforce RTX 5060 Ti 16GB zu landen. Spannend ist auch der Vergleich zwischen Arc Pro B70 und Arc A770 16GB. Beide Grafikkarten verfügen über 4.096 FP32-ALUs, im Falle der neuen GPU jedoch mit etwas höherem Takt und dramatisch verbesserter Auslastung. Daraus ergibt sich ein 53-prozentiges generationales Plus von Alchemist (Xe) auf Battlemage (Xe 2).
Arc Pro B70: Auflösungsskalierung
Sehen wir uns die Leistungsskalierung mit der Auflösung an. Anders formuliert: Was passiert, wenn man die Arc Pro B70 mit immer höheren Lasten beharkt? Der folgende Benchmark zeigt das Verhalten von Full HD bis Ultra HD und gewährt damit auch einen verstohlenen Blick in die Zukunft. Somit lässt sich auf den ersten Blick ablesen, welche Grafikkarte besonders stark oder schwach einbricht.
Wie gehabt stecken Arc-Grafikkarten höhere Auflösungen relativ gut weg. Das haben sie grundsätzlich zwei Faktoren zu verdanken: Die Auslastung in niedrigen Auflösungen (wie Full HD) ist nicht optimal, außerdem ist Speichermangel fast nie ein Thema. Obwohl es nicht so aussieht, operiert die Arc Pro B70 dennoch neuartig: Im Gegensatz zu ihren Schwestern ist dieses Modell (mit 230 Watt) fast immer powerlimitiert, sofern man von Full HD absieht. Die Skalierung wäre folglich noch besser, wenn sie nicht heruntertakten müsste. Dieses Problem hat die Arc B580 nicht und auch die A770 16GB wird nur selten von ihrem Powerlimit zurückgehalten.
Arc Pro B70 vs. 81 andere Grafikkarten
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste inklusive der Arc Pro B70:
Mit ihrer Leistung auf Augenhöhe zur Geforce RTX 5060 Ti 16GB und Radeon RX 9060 XT 16GB wäre eine Arc Pro B70 ein tolles Upgrade für viele Spieler - handelte es sich um eine erschwingliche Gaming-Grafikkarte. Ob all das auch für das so hübsche wie anspruchsvolle Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

Da diese Karten sicher nicht für reine Spieler interessant sind, sondern eher Gelegenheitsspieler und die Hauptaufgabe entweder mit KI/LLM oder anderem zubringen ist übrigens die Leistungsaufnahme/Effizienz die manche kleinreden wollen ein wesentlich größeres Kriterium als bei reinen Zockermaschinen, die bei weitem nicht so Häufig und Lange pro Tag genutzt werden. Und da wiederum wenn eben auch für LLMs genutzt wird, speziell der damit einhergehende exorbitant hohe Idle Verbrauch wirklich sehr unschön ist. Sehr schade, dass man dem auch nur mit eigenem Eingriff doch ein wenig Herr werden kann, wie der Bericht zeigt - wieso dieses Problem, dass von Anfang an bestand bei der Arc Reihe, von Intel nicht angegangen wird, finde ich doch sehr befremdlich.
Ansonsten sehr schöner Test
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Wenn, dann B70
MfG
Raff
Kostet aktuell 679 € in der Mindfactory.
Mal kucken, ob ich einen Tausch meiner B580 gegen diese im Laufe des Jahres wage.
Bock hätte ich jetzt schon wieder im Quadrat dazu.
Das wäre aber schon ziemlich irrational.
Wollte mal kucken was die in nem echten PC kann, bevor sie in der Dell Spardose verschwindet. Und das kam dabei raus
Ich mag die Kleine jetzt schon...
https://www.3dmark.com/search?_ga=2.59797737.597611103.1778883713-1109803610.1777366755#advanced?test=spy P&cpuId=2967&gpuId=1735&gpuCount=0&gpuType=ALL&deviceType=ALL&storageModel=ALL&modelId=&showRamDisks=false&memoryChannels=0&country=&scoreType=overallScore&hofMode=false&showInvalidResults=false&freeParams=&minGpuCoreClock=&maxGpuCoreClock=&minGpuMemClock=&maxGpuMemClock=&minCpuClock=&maxCpuClock=
Danke für den 40minütigen Schlumpf-Porno.