X4 Timelines im Benchmark-Test: Komplexe Weltraum-Simulation aus Deutschland mit Radeon-Faible
Die X-Reihe genießt seit dem Erstlingswerk einen hohen Ruf und dieser ist auch mit X4 Foundations mehr als verdient. Das nerdige Weltraum-Prachtstück bietet hochkomplexes, vielseitiges Gameplay, mehrere verkettete Story-Stränge sowie eine umfangreiche Simulation der In-Game-Ökonomie. Mittlerweile ist Version 7.0 mit dem Timelines-DLC am Start - Zeit für frische Benchmarks!
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Es gibt eine Reihe Weltraum-Titel, die angesichts ihrer Vielseitigkeit, Komplexität und schierem Umfang insbesondere anspruchsvolle Gamer ansprechen. Neben Elite Dangerous, das mit einer kompletten Galaxie, der virtuellen, rund 100.000 Lichtjahre durchmessenden Milchstraße sowie rund 400 Milliarden Sternen und Sternsystemen virtuellen Weltraum-Piloten wie wohl kein anderes Spiel die Leere und Weite des Alls nahelegt. Ein weiterer, ob seiner Komplexität nahezu berüchtigter Titel, ist Eve Online. Bei beiden Titeln handelt es sich allerdings im Kern um Massively Multiplayer Online-Games und obwohl Sie beide Titel auch Solo spielen können - zumindest abseits einiger größerer Events - fällt doch ein nicht unbeträchtlicher Teil der Komplexität dieser Titel auf die Dynamik des MMO-Aspekts zurück.
Das DLC Timelines ist am 20. Juni 2024 erschienen, kostet 14,99 Euro und ist jeweils bei GOG (voll offline nutzbar) oder Steam erhältlich. Sie benötigen das Hauptspiel X4: Foundations, damit der DLC funktioniert. Das Update 7.00 und sämtliche der technischen Verbesserungen sind im Grundspiel enthalten. Wer sich noch gar nicht in das X-Universum gewagt hat, könnte an der Community of Planets Edition für 39,99 Euro bei GOG interessiert sein, welche das Hauptspiel und alle Erweiterungen enthält. Bis zum 11. Juli ist dieses Paket rabattiert.
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X4 Timelines: Was Egosoft anders als alle anderen macht
Jetzt zur Weltraum-Reihe des deutschen Entwicklers Egosoft. Diese richtet sich primär an Einzelspieler (X4 hat mit "Multiverse" indes eine Onlinefunktion erhalten) und ist bereits seit dem Erstling X Beyond the Frontier für hohe Ansprüche bekannt - spielerisch wie technisch. Die Nachfolger X2 und X3 erweiterten den Anspruchshorizont nochmals und beeindruckten seinerzeit obendrein mit teils sehr schicker und technisch fortschrittlicher Grafik. Nach dem eher enttäuschenden X Rebirth, ein größtenteils gescheiterter Versuch, die X-Reihe zu rebooten sowie mit teils stark abgespeckten Features und deutlich reduziertem Anspruch auch die Konsolenspieler zu überzeugen, ist X4 ein wenig wie eine Art Rückbesinnung zu verstehen, die aufrecht auf alte Tugenden aufbauend, dennoch neue Ufer zu erklimmen sucht.
Nach eher mäßigem Erfolg, die Komplexität zugunsten Mainstream-Kompatibilität zu reduzieren, konzentrierte sich Egosoft mit X4 wieder auf die Kerntugenden der Reihe: hochkomplexes, anspruchsvolles und dynamisches Gameplay mit nahezu unbeschränkten Freiheiten, ausschließlich für PC-Spieler. Während auch Elite Dangerous und Eve Online über eine dynamische, fein verflochtene, die Spieler einbindende In-Game-Ökonomie verfügen, ist dieser Faktor in X4 besonders beeindruckend und komplex simuliert. Zumal es sich bei X4 nicht um einen Online-Titel mit tausenden Spielern handelt, welche die Wirtschaft steuern. Das nach den bereits erschienenen Content-DLCs (Split Vendetta, Wiege der Menschheit, Gezeiten der Habgier und Kingdom End) Timelines erweitert Spielwelt und Gameplay-Mechaniken abermals. Von den zusammen mit Timelines in das Update 7.00 eingeflossenen Verbesserungen können wie gehabt auch Spieler profitieren, die den Timelines-DLC bisher nicht oder nur das Grundspiel besitzen.
X4 erschien bereits im Jahre 2018 und wurde von dem deutschen Entwickler Egosoft kreiert und entwickelt, letzteres bis zum heutigen Tage. Zum Release noch mit gemischter Resonanz bewerten die Steam-Spieler X4 Foundations dank vielzähliger Updates und Verbesserungen heute "sehr positiv", mit 87 Prozent Zustimmung. Die Fortschritte, der gewaltige, zusätzliche Content seit dem Release und generell die Leistungen der Entwickler sind sehr beachtlich. Egosoft ist mit rund 20 Mitarbeitern ein kleines Indie-Studio und obendrein eigener Publisher. Mit dem Timelines-DLC sowie der Version 7.00 von X4 Foundation sind nun neben unzähligen eingeflossenen Verbesserungen, Optimierungen, neuen Quality-of-Life- und neuen Gameplay-Features obendrein neue Inhalte eingeflossen, darunter neue Sektoren, neue Schiffe und - besonders spannend - mit der "End-Game-Crisis" eine Herausforderung für Late-Game-Spielstände. Außerdem wurde die Nutzeroberfläche erneuert, um für mehr Übersicht zu sorgen. Ferner bietet der Timelines-DLC im Rahmen des Update 7.00 auch technische Verbesserungen - doch dazu später ein wenig mehr.
X4 Foundations: Was ist der Timelines-DLC?
Die volle Bandbreite der Features und Möglichkeiten zu listen, die Ihnen in X4 offenstehen, führt an dieser Stelle zu weit. X4 ist nicht nur eine Weltraum-Simulation, sondern obendrein eine gewaltige, dynamische Sandbox. Die Spielwelt ist in teils riesige Sektoren geteilt, die durch Sprungtore verbunden sind. Ein gutes halbes Dutzend Rassen kämpfen um die Vorherrschaft, teils wirtschaftlich, teils militärisch. Dazu kommen mehrere gemeine Alienrassen, die dieses Vorhaben torpedieren. All dies läuft dynamisch ab, mit jedem neuen Spielstart etwas anders und kann obendrein massiv durch das Zutun oder Unterlassen des Spielers beeinflusst werden. Sie können gar selbst gewissermaßen eine Faktion werden, inklusive eigener Stationen, Armee, Polizei, Sektorkontrolle, Wirtschaft und Lieferwegen. Mit der im Update 7.00 (kostenlos für X4-Besitzer und auch ohne Timelines-DLC zugänglich) enthaltenen, neuen End-Game-Herausforderung haben Sie nun wohl auch allen Grund dazu.
Sie können in X4 allerdings auch einfach in einen Jäger steigen und den Story-Missionen folgen. Diese führen Sie nicht nur durch die Spielewelt - oder vielleicht besser Spielgalaxie - von X4 Foundations, sondern außerdem relativ behutsam (für X4-Verhältnisse) in das Spiel und dessen Mechaniken ein. Es gibt mehrere dieser "geführten" beziehungsweise "Story"-Starts, die insbesondere X4-Neulingen den Einstieg erleichtern sollen. Mit den vorherigen DLCs sind zusätzliche dieser "geführten" Story-Starts und weitere Sektoren und Mechaniken hinzugefügt worden. Speziell die Bemühungen, das Spiel etwas einstiegsfreundlicher zu gestalten, standen allerdings obendrein merklich im Fokus der Entwickler aus Würselen. Der Einstieg ist deutlich erleichtert worden und nimmt Neulinge ein wenig an die Hand.

X war ja schon immer ein Hardwarefresser.
Schön, dass Egosoft es trotz vergleichsweise kleinem Team schafft, ihre eigene Engine beizubehalten und auch noch mit neuen Features zu versehen.
Travel drive ,Fleet AI, Destroyer AI, IS/OOS , Station Managment, UI... noch nichtmal die ingame Enzyklopädie ist vollständig beschriftet. (Nur um ein paar wenige zu nennen)
Da werden wesentlich kleinere Indie Studios im Early Access komplett Review zerlegt für W.I.P. Arbeit...
Warum wird hier so etwas relativiert und noch gelobt?
Nationalstolz?
Da kenne ich zwei DEUTSCHE Software Ingenieure die alleine dafür veranwortlich sind ,dass "seamless" Planetentransitionen in einem gewissen Projekt möglich sind.
Egosoft ist und bleibt ein Schandfleck in der DE Software Engineering Landschaft´und das liegt am CEO Lügenbaron Lehahn.
Sind ja generell einige ältere Spiele dabei.
Im GPU Index: FH5 (2021) oder CP2077 (2020) und bei RT Metro Exodus (2019, EE 2021)
Im CPU Index: MSFS (2020), Anno 1800 (2019), Stellaris (2016), X4 (2018), CP2077 (2020).
Aber genau das ist es was eure Benches so toll macht. Es werden nicht nur neue Spiele, sondern eben auch ältere und alltime klassiker aufgenommen.
Dass ältere Spiele, besonders mit Simulationen die im Spiellauf anspruchsvoller werden, sich auch Jahre später für CPU Tests eignen bedingt der Sache selbst. Stellaris ist da ein Musterbeispiel. Dass das bei GPUs nicht so einfach ist, ist auch völlig verständlich, daher auch der vergleichsweise geringe Anteil alter Spiele. Außer halt Metro Exodus EE. Das Ding heizt die Bude wie ein Kohlekraftwerk
MfG
Raff
Es wäre schön, das Spiel auch häufiger bei GPU Benchmarks zu finden - allerdings seh ich da durchaus Potential für Konflikte mit dem CPU Limit.