Welche CPU und GPU für Anno 117: Pax Romana? Je 3 Tipps aus 55 getesteten Produkten

Welcher Prozessor und welche Grafikkarte sind für Anno 117: Pax Romana optimal? Zum DLC-Start Verheißung des Vulkans liefern wir aktuelle Benchmarks mit 25 CPUs und 30 GPUs.

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Welche CPU und GPU für Anno 117: Pax Romana? Je 3 Tipps aus 55 getesteten Produkten
Quelle: PC Games

Anno 117: Pax Romana erhält am 23. April mit Die Verheißung des Vulkans seinen ersten Gameplay-DLC. Das hat Ubisoft im Rahmen des Anno Day bekannt gegeben. Dort wurde auch erstmals der Gameplay-Trailer zur Erweiterung gezeigt. Der DLC erscheint für Ubisoft Connect, Steam, Epic, Playstation 5 und Xbox Series X/S. Der DLC bringt mehrere neue Inhalte ins Spiel. Dazu zählen eine neue Gottheit, die Ressource Obsidian, die Händlerin Ceacilia sowie mit Cinis die bislang größte Insel der Anno-Reihe. Im Zentrum steht ein aktiver Vulkan, dessen Ausbruch jederzeit droht und den Statthalter vor neue strategische Aufgaben stellt. Wir nutzen den Aufschwung von Anno 117 und haben frische Benchmarks von Prozessoren und Grafikkarten für Sie im Gepäck und stellen die Frage: Welche CPU und GPU für Anno 117: Pax Romana?

Anno 117: Benchmark-Vergleich mit 25 Prozessoren

In kaum einem anderen Spiel manövrieren sich AMDs Ryzen-Prozessoren mit 3D-V-Cache so an die Spitze, wie in Anno 117: Pax Romana. Es gelingt sogar beinahe den beiden Sechskernern, Ryzen 5 7500X3D und 7600X3D, die mächtigen Raptor-Lake-CPUs Core i7-13700K und i9-13900K in Schach zu halten. Auch der altehrwürdige Ryzen 7 5800X3D schlägt sich wacker und arbeitet weiter an seinem Legendenstatus.

Erfreulich ist insgesamt aber die im Vergleich zum Vorgänger Anno 1800 geringe CPU-Last, oder sagen wir besser, deren wesentlich bessere Auslastung. Auf flüssige Bildraten treffen wir bereits mit einem Ryzen 5 5600, und wie der Vergleich zum Ryzen 7 5800X zeigt, kann auch das neue Anno nicht viel mehr als sechs Kerne mit SMT sinnvoll in mehr Performance verwandeln. Falls Sie im neuen DLC allerdings auf der größten Insel auch die größte Stadt Ihrer Träume errichten wollen, empfehlen wir ganz klar einen Intel-Arrow-Lake-Refresh oder eine X3D-CPU von AMD.

Drei konkrete CPU-Kauftipps

  • Für AMD-Fans und Spieler ist vor allem der kleine, aber feine Ryzen 5 7500X3D eine interessante Option für flüssiges Gameplay in Anno 117: Pax Romana. Das Geheimnis liegt im 3D-V-Cache der CPU verborgen, welcher die Performance nahezu spielerisch auf das Niveau technisch überlegener Prozessoren hievt. Dazu ist das Modell sehr sparsam unter Last, was eine leise Kühlung möglich macht.
  • Wer dagegen Wert auf Multitasking legt und neben dem Gaming noch weitere Dinge mit dem PC bearbeitet, könnte beim Intel Core Ultra 5 250K Plus sein Glück finden. Kaum teurer als AMDs Ryzen 5 7500X3D, werden hier statt sechs gleich ganze 18 Kerne geliefert, im Verbund in Intels Hybrid-Design mit Performance- und Effizienz-Kernen. Der Rückhalt durch die zusätzlichen Kerne sorgt in Anno 117 für flüssigere Frametimes und fühlbar geschmeidiges Gameplay.
  • Aus dem Vollen schöpfen Spieler derzeit aber ganz klar mit dem Ryzen 7 9800X3D. Der Dauerbrenner mit acht Kernen liefert seit dem Release im Jahr 2024 eine konstant hohe Leistung in sämtlichen Spielen ab und ermöglicht Städtebauern in Anno 117 damit die Möglichkeit, flüssig die größte Metropole ihrer Träume zu errichten. Obendrein zeichnet sich der Achtkerner durch eine sehr hohe Effizienz aus. Die perfekte Wahl für Spieler.

Anno 117: Benchmark-Vergleich von 30 Grafikkarten

Obwohl unser Fokus auf den Benchmarks von Prozessoren anhand unserer neuen, anspruchsvollen Testszene liegt, haben wir auch ofenfrische Grafikkarten-Ergebnisse für Sie. Zum Release des ersten DLCs für Anno 117 präsentieren wir Ihnen die volle Packung der bislang getesteten Grafikkarten mit Rasterizing-Grafik - getestet in nativer Auflösung mit TAA. Wie gehabt können Sie im Drop-down-Menü zwischen den vier Auflösungen Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD wählen. Die getesteten Grafikkarten reichen bis ins Jahr 2016 zurück.

Anno 117 stellt ungewohnt hohe Ansprüche an die Grafikkarte, skaliert dafür aber prächtig mit deren Leistung. Für 30 Fps in Full HD ist eine GPU der Leistungsklasse Geforce GTX 1080 Ti, RTX 2070 Super oder Radeon RX 6700 nötig, wenn man ohne Ruckeln und Detailverzicht navigieren möchte. Für 60 Fps braucht es bereits eine RX 7900 XT, RTX 4070 Super oder RTX 3090. Unterstützung für Frame Generation, um die Bildfolge auf Wunsch deutlich zu erhöhen, bietet Anno 117 bis heute nicht.

Drei konkrete GPU-Kauftipps

Höhere Auflösungen schlagen entsprechend heftig ins Kontor, sodass die Frage aufkommt: Wie viele Bilder pro Sekunde benötigen Sie in Anno? Optimal unterwegs mit flüssigen 1440p sind Sie mit einer Radeon RX 9070 XT, die Radeon RX 9060 XT 16GB ist unser Preis-Leistungs-Tipp und für Sparfüchse wäre eine Geforce RTX 5060 zu empfehlen.

Spielen Sie Anno 117 und schlagen beim DLC "Die Verheißung des Vulkans" zu? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Raff
        Die Engine ist wahrlich speziell. Intel-CPUs skalieren ultra-mies, Prozessoren mit großem Cache hingegen brutal – und ausgerechnet am oberen Ende, wo man keine Kernskalierung mehr erwarten würde, kommt reproduzierbar ein Abstand heraus.

        MfG
        Raff
        Aber warum gibt es dann vom 9700X zum 9950X quasi keine Skalierung und vom 9600X zum 9700X noch weniger? Allgemein sind die Ergebnis völlig irrational.

        Irgendwas haut da überhaupt nicht hin.

        Das heißt nicht dass ich zwingend an Messfehler glaube, aber da muss irgendwo der Wurm drin sein.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Raff
        Die Engine ist wahrlich speziell. Intel-CPUs skalieren ultra-mies, Prozessoren mit großem Cache hingegen brutal – und ausgerechnet am oberen Ende, wo man keine Kernskalierung mehr erwarten würde, kommt reproduzierbar ein Abstand heraus.

        MfG
        Raff
        Aber warum gibt es dann vom 9700X zum 9950X quasi keine Skalierung und vom 9600X zum 9700X noch weniger? Allgemein sind die Ergebnis völlig irrational.

        Irgendwas haut da überhaupt nicht hin.

        Das heißt nicht dass ich zwingend an Messfehler glaube, aber da muss irgendwo der Wurm drin sein.
      • Von Joshu4undZirael PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        9850X3D UND 9800X3D drin. Hat es überhaupt jemand gemerkt?
        Bemerkt !!!! DANKE 💕😉..........😂🤣
      • Von Herr_M Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        9850X3D UND 9800X3D drin. Hat es überhaupt jemand gemerkt?
        Nichtmals Anno hat den Unterschied bemerkt.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Vielleicht ein Tippfehler, da muss ich schauen, wenn ich wieder an die Daten komme.
      • Von Darkearth27 BIOS-Overclocker(in)
        Ja. Und auch, dass der 78X3D die besseren P1 hat, warum auch immer.
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