Preis-Leistung (Rasterizing & Raytracing) & PCGH-Fazit
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Arc A580: Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachdem die Leistung der Intel Arc A580 sowohl beim Rasterizing als auch Raytracing dargestellt wurde, wird es Zeit für eine abschließende Preis-Leistungs-Analyse. Wir haben die aktuellen Leistungsindizes ins Verhältnis zu den aktuellen Marktpreisen (Stand: 10. Oktober 2023) gesetzt.
Beachten Sie bitte, dass die Preise einem steten Wandel unterliegen, es handelt sich daher nur um eine Momentaufnahme respektive Stichprobe zum Testzeitpunkt. Zeitbegrenzte Einzelschnäppchen dienen nicht als Referenz, sondern der Mindestpreis bei mehreren seriösen Shops. Werfen wir einen Blick auf die Preis-Leistungs-Auswertung, beginnend beim Rasterizing (20 Spiele, 4 Auflösungen):
Die Grundlage der Berechnung bildet der offizielle MSRP von 179 US-Dollar - Euro-UVPs nennt Intel grundsätzlich nicht. 179 USD entsprechen derzeit gut 169 Euro, was zusammen mit der deutschen Mehrwertsteuer von 19 Prozent einen Verkaufspreis von rund 200 Euro nahelegt. Wandern die Asrock Arc A580 Challenger OC oder Sparkle Arc A580 Orc OC zu diesem Preis über die Ladentheke, könnten sich beide Modelle mit dem Titel "Preis-Leistungs-Tipp" schmücken. Deutlich teurer dürfen A580-Karten nicht werden, denn um 240 Euro wartet bereits die stärkere A750 auf Kundschaft. Wie es beim Raytracing aussieht, zeigt der folgende Chart (10 Spiele, 4 Auflösungen):
Beim Raytracing erzielen alle Geforce-Grafikkarten - ebenso wie Intels Arc-Modelle - eine deutlich bessere PLV-Bilanz als beim Rasterizing, da hier bei gleichen Preisen eine bessere relative Leistung erzielt wird. So kommt es zu deutlich veränderten Platzierungen, bei denen AMD Federn lässt. Aus der respektablen Führung der Arc A580 wird beim Raytracing eine regelrechte Dominanz, sie liefert rund 50 Prozent mehr Fps pro Euro (sofern die 200 Euro haltbar sind).
Arc A580: Fazit
Lange verschollen, zwischenzeitlich verloren geglaubt und nun doch im Handel: Intels Arc A580 hat eine turbulente Fahrt hinter sich. Wie sich im Test herausstellt, kann man die lange Zeit als Reifephase ansehen. Während sich die Hardware nicht weiterentwickelt hat, geht Intels Treiber-Team nicht vom Gaspedal und verhilft dem ACM-G10-Prozessor somit effektiv zu einer neuen Leistungsklasse. Zwar wird kein RTX-4090-Killer mehr daraus erwachsen, die Gaming-Leistung der Arc A580 hat uns dennoch positiv überrascht - im Rahmen der Möglichkeiten, denn wir sprechen von Full-HD-Karten. Der Publikumsliebling Radeon RX 6600 wird hier nicht bloß erreicht, sondern beim Raytracing deklassiert, während Nvidias Geforce RTX 3050 in den meisten Fällen chancenlos gegen beide ist. Die bereits beim Arc-Debüt sichtbare Raytracing-Stärke zeigt sich mehr denn je, in modernen Spielen mit Strahlenverfolgung rendert eine Arc A580 um 33 Prozent schneller als eine Geforce RTX 3050 und sogar um 46 Prozent schneller als eine Radeon RX 6600. Das gilt genauso, wenn Sie in WQHD mit höherem Upscaling-Faktor spielen, denn internes Full HD läuft weitestgehend genauso wie natives Full HD.
Selbstverständlich gibt es auch Schattenseiten, allen voran die Leistungsaufnahme der Arc-Grafikkarten. Intel hat es versäumt, seiner ersten GPU-Generation einen stets funktionsfähigen Low-Power-Betrieb zu spendieren. Während sich dieses Problem in vielen Fällen lösen lässt, wenn der Monitor nicht zu modern ist, hinkt Intel auch bei der Effizienz unter Volllast hinterher. Trotz aktueller N6-Fertigung (wie bei einer Radeon RX 7600) kommt eine Arc A580 bestenfalls an das Niveau von AMDs und Nvidias Altkarten heran und mit durchschnittlich 190 Watt Gaming-Leistungsaufnahme fallen die laufenden Kosten stets höher aus als bei einer Radeon RX 6600 oder Geforce RTX 3050 (beide rund 130 Watt). Dem gegenüber steht der faire Preis von 200 Euro, mit dem eine Arc A580 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis innerhalb ihrer Klasse aufweist.
Bildergalerie
Erweitert man die Betrachtung, zeigen sich weitere Pro- und Kontra-Punkte. Positiv ist, dass die Arc A580 im Spar-Segment die einzige Grafikkarte ist, welche AV1-Encoding in Hardware beherrscht. So ergötzen sich Video-Freunde an der Möglichkeit, hochwertige AV1-Aufnahmen entweder über die Studio-Treiberfunktion oder eine Dritt-Software wie OBS anzufertigen. Diese Fertigkeit fehlt den Mitbewerbern, denn im 200-Euro-Segment findet sich noch kein Modell auf Basis der aktuellen Architekturen RDNA 3 (RX 7000) und Ada Lovelace (RTX 4000). Ebenfalls hilfreich ist Intels hauseigenes KI-Upsampling namens XeSS, welches sich mittlerweile in zahlreichen Spielen findet und nur auf Arc-GPUs in maximaler Qualität berechnet wird. Tatsächlich zeichnet die "XeSS-Vollversion" (XMX- statt DP4a-Modell) in vielen Fällen hübschere Bilder als FSR 2, was aller Ehren wert ist - DLSS ist jedoch überlegen. Somit haben Intel-Grafikkarten-Nutzer ein weiteres Werkzeug zum Herumspielen und Ansetzen, falls es mal ruckelt.
Was AMD und Nvidia klar besser können als Intel, ist Zuverlässigkeit. Zwar mausert sich der Arc-Treiber schrittweise vom hässlichen Entlein zum stolzen Schwan, dieser Vorgang ist aber noch lange nicht abgeschlossen. Bei den Spiele-Tests der vergangenen Monate hatten wir mit Arc-Grafikkarten immer wieder Komplikationen, die mit einer Radeon oder Geforce nicht auftreten. Die größten Probleme hatte Starfield, welches auf Intel-GPUs anfangs gar nicht funktionierte - erst der Treiber vom 9. Oktober repariert das Spiel vollständig. Auch die Grafikfehler bei Forza Motorsport, Disco-Artefakte in Dying Light 2 sowie Schatten-Popup in The Witcher 3 Next-Gen zeigen neben weiteren Dauerbaustellen, dass Intel noch viel Arbeit vor sich hat. Die Frequenz neuer Treiber ist dabei erfreulich hoch, die Zugewinne stattlich und die meisten Fixes lassen nicht lange auf sich warten. Dennoch: Käufer einer Arc-Grafikkarte müssen weiterhin darauf gefasst sein, auf Probleme zu stoßen, die mit Geforce und Radeon nicht auftreten.
Was halten sie von der Arc A580? Top oder Flop? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre Meinung in den Kommentaren zu diesem Test. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren.

Und wieso sollte Full HD das einzige Einsatzgebiet sein? Von Full HD auf QHD verliert die Karte kaum Performance.
Da reicht dein Tellerrand einfach nicht.
Die PCIe Anbindung ist quasi egal.
Gerade bei der Radeon sehen wir, dass da überhaupt gar nichts geht.
"Die Intel ARC 580 wird ihren technischen Angaben auf dem Datenblat in keinster Weise gerecht und reiht sich weit unten in der Bestenliste - da, wo das Einsatzgebiet der Karten ist - sogar unterhalb einer Radeon 6600 ein."
Wen interessiert das Datenblatt? Haha!Das juckt null Komma null!
Und nirgends liegt die unterhalb einer 6600. Ich glaube du redest dir Dinge ein die nicht real sind.
Entweder ist das Satire, oder noch schlimmer du meinst das alles ernst...
Im Zukunftsträchtigen Raytracing deklassiert Intel,s A580 die Amd Rx 6600 geradezu !
Das hat Intel aus dem Stand mit ihrer ersten Dedizierten Grafikarte geschafft !
Wie lange macht Amd eigentlich schon Dedizierte Grafikkarten nachdem sie das Nowhow von ATI gekauft haben ?!?
Der einzige Kritikpunkt der Intel Arc A580 ist der etwas zu hohe Stromverbrauch , was angesichts der ersten Gehversuche Intels auch verständlich sein kann , aber immerhin hat Intel Amd gleichmal im ersten Anlauf viel Staub fressen lassen .
Da kann ich nur sagen stell dich endlich der Realität und lebe im hier und jetzt in diesem manchmal etwas chaotischen, aber schlussendlich doch sehr schönen Universum.
Ach ja, Raytracing interessiert in dieser Leistungsklasse niemanden, dass einzige was zählt ist Effizienz und der damit verbundene Stromverbrauch, sowie Raster-Performance FPS 1080p und die Treiberqualität.
Auch handelt es sich bei der A580 um ein wahres Transistor Monster, es wird mit 22 Mrd. in etwa das Doppelte wie bei der RX6600 benötigt um am Ende bei der Raster perforance in 1080p 5% dahinter zu liegen. Man würde es nicht glauben wenn man es nicht selber gesehen hätte, Raja muss anscheinend auf Drogen gewesen sein als er diese GPU entworfen hat.
Auch Flächenmäßig handelt es sich mit 406mm2 (6nm) vs. 237mm2 (7nm) um ein wahres Monster.
Da kann man nur sagen, gutes Silizium wir da für nichts aber gar nichts regelrecht verschwendet.
Schade AMD oder Nvidia hätte aus der gleichen Fläche viel effizienter ca. die 2.5 - 3 Performance/Fläche abgeliefert (siehe auch die RX 7600 die ebenfalls in 6nm gefertigt wird dabei 30% schneller ist und misst dabei nur gerade zu winzige 200mm2 !
Punkto Verbrauch und Raster performance :
Gaming Performance 1080p = 100% bei 210W (A580) vs. 105% bei 119W (RX6600)
Idle = 42W (A580) vs. 2W (RX6600)
Video Playback = 49W (A580) vs. 12W (RX6600)
Bei der A580 handelt es sich wohl um die ineffektiefste, altbackene Grafikkarte aller Zeiten
geschenkt ist da noch zu teuer und ich bin mir sicher das Intel wenn man alle Faktoren miteinbezieht mit dieser Karte auch noch Verlust macht.
Review Arc A580 Techpowerup
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Im Zukunftsträchtigen Raytracing deklassiert Intel,s A580 die Amd Rx 6600 geradezu !
Das hat Intel aus dem Stand mit ihrer ersten Dedizierten Grafikarte geschafft !
Wie lange macht Amd eigentlich schon Dedizierte Grafikkarten nachdem sie das Nowhow von ATI gekauft haben ?!?
Der einzige Kritikpunkt der Intel Arc A580 ist der etwas zu hohe Stromverbrauch , was angesichts der ersten Gehversuche Intels auch verständlich sein kann , aber immerhin hat Intel Amd gleichmal im ersten Anlauf viel Staub fressen lassen .