Geforce RTX 3090 und 3050 vereint: Dank Lossless Scaling wurden 144 Fps bei 4K erreicht
Ein Reddit-Nutzer präsentierte sein Dual-GPU-Setup mit einer Geforce RTX 3090 und 3050, welches mithilfe des Upscaling- und Frame-Gen-Tools Lossless Scaling 144 Fps bei 4K erreicht haben soll.
Neue Grafikkarten sind auf Eis gelegt, die Speicherpreise bleiben hoch und alle Tech-Unternehmen interessieren sich nur noch für KI. Zeit also, kreativ zu werden, dachte sich wohl "quziwuzzi" ein Reddit-Nutzer, der im Lossless-Scaling-Subreddit sein Dual-GPU-Setup vorstellte. Dieses soll aus einer Geforce RTX 3090, gepaart mit einer Geforce RTX 3050, bestehen, und mithilfe des Upscaling-Tools Lossless Scaling 144 Fps bei 4K-Auflösung erreicht haben.
Dual-GPU-Setup setzt zu Fps-Höhenflügen an
Lossless Scaling ist ein interessantes Tool für knapp 7 Euro und weist neben Upscaling-Algorithmen auch Frame-Generierung auf. Im Gegensatz zu proprietären Technologien wie DLSS, FSR oder XeSS von Nvidia, AMD und Intel bietet Lossless Scaling überwiegend hardware- und softwareunabhängige Unterstützung und kann daher auch mit deutlich älteren Grafikkarten genutzt werden. PCGH hat Lossless Scaling in der Vergangenheit selbst getestet und kann dementsprechend einen Erfahrungsbericht liefern.
Explizit wird das Tool zudem mit Unterstützung für Dual-GPUs beworben, welche sich quziwuzzi bei seinem Build zunutze gemacht und die Frame-Generierung an die RTX 3050 ausgelagert habe, damit die RTX 3090 sich allein auf das Rendern des Spiels konzentrieren kann. Das Prozedere erklärt quziwuzzi folgendermaßen:
"Wenn Sie den Monitor an die 3050 anschließen, sieht der Signalweg wie folgt aus: Die 3090 rendert das Bild, sendet es an die 3050, die 3050 generiert Frames und leitet sie an den Monitor weiter. Das bedeutet einfach weniger Rechenaufwand und einen kürzeren Signalweg."
Welche Spiele zum Einsatz kamen, verrät der Reddit-Nutzer aber nicht. Vielmehr erklärt er, dass die RTX 3050 problemlos mit adaptiver, zweifacher oder dreifacher Frame Generation umgehen könne.
Weiterhin gibt er an, dass er seine native Framerate auf 71 Fps begrenzt hat und über das beschriebene Vorgehen 144 Fps generieren konnte. Mehr könne sein Display auch nicht hergeben; es handele sich um einen LG-OLE-C4-Monitor mit 42 Zoll. Dabei verwendete er immer HDR, was dadurch möglich sei, dass beide Ampere-Grafikkarten über PCIe-4.0-x8 auf seinem Mainboard laufen. Sein Fazit lautet: "[...] Die Dual-GPU-Lösung wirkt Wunder - beeindruckende Leistung, geringe Latenz und atemberaubende Grafik. Das ist wirklich ein Game Changer."
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Quelle: quziwuzzi auf Reddit

Die 1660 Super hatte ich mir dann noch so untertaktet und geundervoltet, das sie bei Last nicht mehr als 50-60 Watt gezogen hat.
Lief schon ganz fein, hatte auch keine Probleme wegen Latenz oder ähnlichem.
Das einzige ist halt, das die FG von LosslessScaling hier und da doch zu Artefakten neigt, selbst bei hoch genuger Input Framerate.
Speziell reguläre, schachbrett oder streifenartige Muster im Inputbild schein das zu verursachen.
AMD Karten haben bei LosslessScaling bei generierten Frames per Watt die Nase vorn.
In dieser Tabelle sieht man wie viel FakeFrames welche GPU bei welcher Auflösung ca. schafft:
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Bei einer Lösung wie LosslessScaling, welche keinen zugriff auf MotionVektoren und dergleichen hat, sollte es theorethisch auch möglich sein, etwas ähnliches in Hardware auf einem dedizierten Chip im Monitor laufen zu lassen.