Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
In diesem Artikel
Wie schlägt sich Intels Arc A580 in traditionellen Spielen und bei modernen Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Grafikkarte und ihre Kontrahenten durch zahlreiche brandneue Benchmarks gescheucht. Mit diesem Grafikkarten-Test gehen unsere neuen Leistungsindizes 2023/2024 auf Jungfernfahrt, sowohl die 20 Rasterizing- als auch die 10 Raytracing-Benchmarks sind neu und liefern hoch spannende Ergebnisse.
Für eine erste Einordnung der im Folgenden getesteten Grafikkarten lassen wir den GPGPU-Benchmark von AIDA64 sprechen. Besonders wichtig sind im Kontext der 200-Euro-Grafikkarten die Tests "Memory Read" und "Memory Write", denn diese bilden ab, wie schnell die Grafikkarte bestenfalls mit dem übrigen System kommunizieren kann. Die Arc A580 erzielt für eine Grafikkarte mit PCI-Express 4.0 ×16 zwar relativ schwache Werte, kann ihre mit nur acht Lanes angebundene Konkurrenz jedoch klar abhängen. Diese Fertigkeit ist spätestens bei Speicherüberlauf wertvoll. Jedes hier getestete Modell verfügt über 8 GiByte GDDR6-Speicher.
Quelle: PC Games Hardware
AIDA64 GPGPU-Benchmark: Intel Arc A580 vs. AMD Radeon RX 6600 vs. Nvidia Geforce RTX 3050
| GPU-Leistungsindex 2023/2024 | Spielmotor | Schnittstelle | Version (Plattform) | Benchmarkszene |
|---|---|---|---|---|
| A Plague Tale: Requiem | Zouna Engine | DirectX 12 | v1.6.0 (GOG) | „Docks” |
| Assassin's Creed Mirage | Anvil Next Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Ubi) | „New Dawn” |
| Atlas Fallen | Fledge Engine | Vulkan | Stets aktuell (Steam) | „Surfin” |
| Baldur's Gate 3 | Divinity 4.0 Engine | Vulkan | v4.1.1 (GOG) | „Putrid Bog” |
| CoD: Modern Warfare 2 | IW 9.0 Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Nightdive” |
| Counter-Strike 2 | Source 2 Engine | DirectX 11 | Stets aktuell (Steam) | „Ancient Smoke” |
| Cyberpunk 2077 | RED Engine 4 | DirectX 12 | v2.01 (GOG) | „Dog Days” |
| Dead Space (2023) | Frostbite Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Crash” |
| F1 23 | EGO Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Azerbaijan” |
| Forspoken | Luminous Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Rabbit Hole” |
| Forza Horizon 5 | Forzatech Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Pitfall!” |
| Immortals of Aveum | Unreal Engine 5.1.1 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Palathon” |
| Jagged Alliance 3 | In-house-Engine | DirectX 12 | v1.1.2 (GOG) | „Predator” |
| Ratchet & Clank: Rift Apart | Insomniac Engine 4.0 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Rooftops” |
| Resident Evil 4 (2023) | REngine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Collapse” |
| Sons of the Forest | Unity Engine | DirectX 11 | Stets aktuell (Steam) | „Waterfall” |
| Star Wars Jedi: Survivor | Unreal Engine 4.27 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Particle Rift” |
| Starfield | Creation Engine 2 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Outer Wilds” |
| System Shock (2023) | Unreal Engine 4.26 | DirectX 11 | v1.1.17082 (GOG) | „Medical” |
| The Last of Us Part I | In-house-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „City Hall” |
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PCGH-Grafikkarten-Benchmarks
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung, Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests stark unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.200 und 2.400 MHz, führt das zur Angabe von "~2,30 GHz". Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Mess-Tools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
Quelle: PC Games Hardware
Das PCGH-Grafikkarten-Testsystem 2023/2024
Resizable BAR (rBAR) alias SAM ist mittlerweile breitflächig sowohl auf AMD- als auch Intel-Plattformen verfügbar, weshalb wir seit zwei Jahren Grafikkarten standardmäßig mit SAM/rBAR testen. Bei den Grafikkarten-Benchmarks 2023/2024 und deren neuem Unterbau mit Core i9-13900KS machen wir selbstverständlich keine Ausnahme, das Effizienz-Feature bleibt aktiv. Weitere Informationen zu den Auswirkungen von SAM auf Radeon-Grafikkarten und rBAR auf Geforce-Grafikkarten entnehmen Sie den verlinkten Artikeln. Alle Details zu den neuen Benchmarks liefern wir in einem separaten Artikel nach, an dieser Stelle dreht sich zunächst alles um die Arc A580, Radeon RX 6600 und Geforce RTX 3050.
Wichtig: Kaum hatten wir alle Messungen im Kasten und das Video gedreht, veröffentlichte Intel einen weiteren Beta-Treiber mit der Version 4887, welcher nicht nur einen massiven Leistungssprung in Starfield verspricht, sondern auch Verbesserungen in F1 23 sowie Forza Motorsport. Wir haben auch diese Last-Minute-Entwicklung in die Benchmarks und somit die Bewertung der Arc A580 einfließen lassen, alles ist auf dem aktuellen Stand.
Arc A580: Spiele-Benchmarks
Für den Test der Arc A580 präsentieren wir Ihnen alle Messwerte in unseren vier Standard-Auflösungen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD. Sie können wie gehabt in jedem der 20 Spiele vier verschiedene Auflösungen links im grauen Drop-down-Menü auswählen. Dem Einsatzgebiet der Arc A580 entsprechend, haben wir Full HD (1080p) und WQHD (1440p) standardmäßig eingeblendet - wirklich relevant, weil flüssig nutzbar ist jedoch nur Full High Definition. Beginnen wir mit der Balken-Schau, traditionell eingeläutet vom Rasterizing. Da wir die Benchmarks im Oktober komplett neu gestartet haben, befinden sich derzeit nur vier Grafikkarten im Chart: die Geforce RTX 4090 als 100-Prozent-Referenzwert (standardmäßig ausgeblendet) sowie die hier thematisierten Grafikkarten Arc A580, Geforce RTX 3050 sowie Radeon RX 6600.
Da wir erneut großen Wert auf eine vielseitige Spiele-Mischung gelegt haben, sind die Ergebnisse nicht nur spannend, sondern teilweise regelrecht überraschend. Je nach Titel kann mal AMD, mal Intel und mal Nvidia seine Architektur in Szene setzen. In den meisten Fällen ist ein Modell an der Spitze: Intels Arc A580. Angesichts der verhältnismäßig üppigen Rechenleistung und Speichertransferrate war das zwar anzunehmen, in den vergangenen 12 Monaten krankte Intels Alchemist jedoch oft an Underutilization - der Treiber hielt den starken Prozessor zurück. Intels Treiber-Team hat zwischenzeitlich einige Bremsen gelöst, was sich gut an der GPU-Power ablesen lässt: In den meisten Fällen füllt die Arc A580 die verfügbaren 150 Watt GPU-Power aus und muss sich drosseln. Bei der A750 und A770 war dies im Oktober 2022 nur selten der Fall, Raytracing ausgenommen.
Trotz des erfreulich starken Abschneidens ist die Arc A580 definitiv eine 1080p-Karte - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Wechsel auf WQHD/1440p kostet auf der Intel-Grafikkarte stets weniger Leistung als bei einer Radeon RX 6600 oder Geforce RTX 3050, hier zahlt sich der vergleichsweise breite Chip inklusive 256-Bit-Speicherbahn aus. Dennoch ist WQHD meist eine zähe Sache. Wer in dieser Auflösung Upsampling (DLSS, FSR, XeSS) nutzt, landet intern effektiv bei einer Pixelmenge um FHD/1080p, womit die Leistungswerte in dieser Auflösung besonders relevant sind. Die Radeon RX 6600 bietet der Arc A580 hier erfolgreich die Stirn, während Nvidias Geforce RTX 3050 in den meisten Fällen abgeschlagen ist.
Arc A580 im Leistungsindex
Wo landet die Arc A580 im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir, wie immer, anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent; es findet keine Gewichtung statt - wohl aber eine vorherige Normierung der Fps-Werte, damit große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine. Die teilnehmenden Grafikkarten sind dieselben wie bei den Benchmarks oben.
Falls Sie sich bis eben gefragt haben, warum die Balken der teilnehmenden Grafikkarten so kurz sind: Ursächlich ist, dass die Geforce RTX 4090 in allen Tests enthalten, aber ausgeblendet ist. Die schnellste Grafikkarte ist notwendig, um einen validen Leistungsindex zu berechnen, bei dem sich die langsamen Modelle relativ zum schnellsten einordnen. Zwecks Gesamtübersicht haben wir hier die RTX 4090 eingeblendet.
Sieht man sich den Overall-Leistungsindex (orange) an, welcher alle vier Auflösungen verrechnet, kann sich die Arc A580 an die Spitze ihrer Gewichtsklasse setzen. Die höheren Auflösungen kosten bei der Intel-GPU messbar weniger Leistung als bei einer Radeon RX 6600 oder Geforce RTX 3050, daher helfen die zusätzlichen Auflösungen beim Ausbau der Führung. Wie bereits erläutert, ist Full HD jedoch besonders relevant, da als einzige Auflösung mit maximalen Details flüssig nutzbar. Vergleicht man daher die gelben Balken, sind Radeon RX 6600 und Arc A580 ebenbürtig, während die Geforce RTX 3050 nach wie vor keine Chance hat.
Durch den Neustart der Benchmarks fehlt bedauerlicherweise der Blick auf das große Ganze. Wie schneidet die Arc A580 neben allen Grafikkarten seit 2013 ab? Wie groß ist der Abstand zur nächstgrößeren Arc-GPU, der A750? Das und mehr erfahren Sie im folgenden Bonus-Index, welcher den 3DMark Time Spy & Time Spy Extreme abbildet:
Intel gab von Anfang an zu verstehen, dass man sich in Sachen Architektur am Marktführer Nvidia orientiert habe, mit zahlreichen Transistoren für Raytracing und Machine Learning. Somit verwunderte die Raytracing-Stärke nicht. Wie es ein Jahr später aussieht, mit frischen Treibern und neuen Spielen, prüfen wir anhand von zehn anspruchsvollen Raytracing-Spielen.

Und wieso sollte Full HD das einzige Einsatzgebiet sein? Von Full HD auf QHD verliert die Karte kaum Performance.
Da reicht dein Tellerrand einfach nicht.
Die PCIe Anbindung ist quasi egal.
Gerade bei der Radeon sehen wir, dass da überhaupt gar nichts geht.
"Die Intel ARC 580 wird ihren technischen Angaben auf dem Datenblat in keinster Weise gerecht und reiht sich weit unten in der Bestenliste - da, wo das Einsatzgebiet der Karten ist - sogar unterhalb einer Radeon 6600 ein."
Wen interessiert das Datenblatt? Haha!Das juckt null Komma null!
Und nirgends liegt die unterhalb einer 6600. Ich glaube du redest dir Dinge ein die nicht real sind.
Entweder ist das Satire, oder noch schlimmer du meinst das alles ernst...
Im Zukunftsträchtigen Raytracing deklassiert Intel,s A580 die Amd Rx 6600 geradezu !
Das hat Intel aus dem Stand mit ihrer ersten Dedizierten Grafikarte geschafft !
Wie lange macht Amd eigentlich schon Dedizierte Grafikkarten nachdem sie das Nowhow von ATI gekauft haben ?!?
Der einzige Kritikpunkt der Intel Arc A580 ist der etwas zu hohe Stromverbrauch , was angesichts der ersten Gehversuche Intels auch verständlich sein kann , aber immerhin hat Intel Amd gleichmal im ersten Anlauf viel Staub fressen lassen .
Da kann ich nur sagen stell dich endlich der Realität und lebe im hier und jetzt in diesem manchmal etwas chaotischen, aber schlussendlich doch sehr schönen Universum.
Ach ja, Raytracing interessiert in dieser Leistungsklasse niemanden, dass einzige was zählt ist Effizienz und der damit verbundene Stromverbrauch, sowie Raster-Performance FPS 1080p und die Treiberqualität.
Auch handelt es sich bei der A580 um ein wahres Transistor Monster, es wird mit 22 Mrd. in etwa das Doppelte wie bei der RX6600 benötigt um am Ende bei der Raster perforance in 1080p 5% dahinter zu liegen. Man würde es nicht glauben wenn man es nicht selber gesehen hätte, Raja muss anscheinend auf Drogen gewesen sein als er diese GPU entworfen hat.
Auch Flächenmäßig handelt es sich mit 406mm2 (6nm) vs. 237mm2 (7nm) um ein wahres Monster.
Da kann man nur sagen, gutes Silizium wir da für nichts aber gar nichts regelrecht verschwendet.
Schade AMD oder Nvidia hätte aus der gleichen Fläche viel effizienter ca. die 2.5 - 3 Performance/Fläche abgeliefert (siehe auch die RX 7600 die ebenfalls in 6nm gefertigt wird dabei 30% schneller ist und misst dabei nur gerade zu winzige 200mm2 !
Punkto Verbrauch und Raster performance :
Gaming Performance 1080p = 100% bei 210W (A580) vs. 105% bei 119W (RX6600)
Idle = 42W (A580) vs. 2W (RX6600)
Video Playback = 49W (A580) vs. 12W (RX6600)
Bei der A580 handelt es sich wohl um die ineffektiefste, altbackene Grafikkarte aller Zeiten
geschenkt ist da noch zu teuer und ich bin mir sicher das Intel wenn man alle Faktoren miteinbezieht mit dieser Karte auch noch Verlust macht.
Review Arc A580 Techpowerup
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Im Zukunftsträchtigen Raytracing deklassiert Intel,s A580 die Amd Rx 6600 geradezu !
Das hat Intel aus dem Stand mit ihrer ersten Dedizierten Grafikarte geschafft !
Wie lange macht Amd eigentlich schon Dedizierte Grafikkarten nachdem sie das Nowhow von ATI gekauft haben ?!?
Der einzige Kritikpunkt der Intel Arc A580 ist der etwas zu hohe Stromverbrauch , was angesichts der ersten Gehversuche Intels auch verständlich sein kann , aber immerhin hat Intel Amd gleichmal im ersten Anlauf viel Staub fressen lassen .