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007 First Light im Tech-Test: GPU-Benchmarks in 6 Auflösungen
Auf dieser Seite finden Sie GPU-Benchmarks für 007 First Light in sechs Auflösungen.
Inhaltsverzeichnis
Was ist die beste Grafikkarte und welcher der beste Prozessor für 007 First Light? Diese Frage beantworten wir anhand einer breiten Spanne von Gaming-Hardware. Wir testen 25 Grafikkarten seit 2017 in jeweils sechs Auflösungen von Full HD bis Ultrawide-5K respektive Dual-QHD (32:9). Das Superultrabreitbildformat hat bereits einige Freunde - Grund für uns, die cineastische Darbietung mitzutesten, sofern das behandelte Spiel eine ordentliche Unterstützung dafür bietet. 007 First Light ist ein solcher Titel, sodass wir Ihnen gerne entsprechende Ergebnisse präsentieren.
Zuvor möchten wir aber die Grundkosten skizzieren, die Messlatte legen. Wie läuft 007 First Light mit allen Effekten am Anschlag, in Ultra HD, ohne Upsampling? Das haben wir uns anhand der neuesten und zugleich schnellsten Grafikkarte im PCGH-Testlabor angesehen, einer Gigabyte Aorus Geforce RTX 5090 Infinity (Test morgen auf PCGH.de). Diese haben wir auf 3 GHz Kerntakt sowie 34 GT/s beim Speicher getrieben. Im Spiel aktivieren wir alles, was geht, inklusive DLAA. Wie viele Fps erreicht eine Grafikkarte jenseits der 3.000-Euro-Marke und was ist mithilfe von Multi Frame Generation möglich? Das zeigt der folgende Benchmark:
Die stark übertaktete Geforce RTX 5090 erweckt den Eindruck, 007 First Light sei ein Spaziergang für Grafikkarten - ist es aber nicht, wie wir gleich sehen werden. Enthusiasten freuen sich über flüssige Bildraten. Frame Generation, im Benchmark oben das Verfahren von Nvidia, hilft, die optische Geschmeidigkeit weiter zu erhöhen. Kurios ist, dass 007 First Light - wie so manches neuere Spiel - keinen Schalter für Latenzkompensationsmaßnahmen anbietet. Wird DLSS Frame Generation aktiviert, tritt jedoch stets Reflex in Kraft, erkennbar an den drastisch reduzierten "PC Latency"-Werten mit aktiver Frame Generation. So kommt es erneut zum Ausgang, dass die Latenz mit FG niedriger ausfällt als ohne.
GPU-Benchmarks in 6 Auflösungen
Nachdem das obere Ende abgebildet wurde, kommen wir nun zu den regulären Grafikkarten-Benchmarks. Dabei setzen wir, Leser- und Zuschauerwünschen entsprechend, auf native Darstellung mit TAA. Es kommt kein Upsampling zum Einsatz, was eine identische Last und Bildqualität auf allen Grafikkarten erzeugt. Als Benchmarkszene haben wir erneut ein Worst-Case-Szenario auserkoren, unsere nächtliche Autofahrt aus dem späteren Spiel (siehe Video) stresst vor allem Grafikkarten weit überdurchschnittlich. Somit gilt, was prinzipiell bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Eine Grafikkarte, die hier souverän durchkommt, ist für das übrige Spiel gewappnet - und das ist gut zu wissen. Mit- und Nachbencher sind, wie immer, herzlich willkommen!
Die Performance-Metriken ermitteln wir wie üblich via CapFrameX, für die Benchmarks errechnen wir die Mittelwerte von drei Durchgängen, jeweils für die Durchschnitts-Fps sowie das P1-Perzentil (Durchschnitt des niedrigsten Ein-Prozent-Werts). Damit Sie die Ergebnisse bestmöglich nachvollziehen können, geben wir auch die während der Messungen durchschnittlich anliegenden Taktraten an und zeigen die Benchmarkszene im Video.
Schlechte Nachrichten für Nutzer betagter Grafikkarten: 007 First Light schneidet einige alte Zöpfe ab und verweigert daher den Dienst mit den Nvidia-Generationen Pascal und Volta sowie allen GCN-Modellen von AMD. An welchen Funktionen in Hard- und Software es im Detail hapert, konnten wir nicht in Erfahrung bringen - unter anderem, weil Bond auf nicht unterstützten Grafikkarten sang- und klanglos den Dienst quittiert. Keine Fehlermeldung, nichts, der Prozess beendet sich kurz nach dem Start. Die offizielle Mindestanforderung besteht aus einer Geforce GTX 1660, welche von der Turing-Architektur (RTX 2000) abstammt und noch mit aktuellen Treibern versorgt wird.
Bei den aktuellen GPU-Generationen zeigt sich unterdessen eine klare Radeon-Stärke: Die Radeon RX 9070 XT läuft ein weiteres Mal der beinahe doppelt so teuren Geforce RTX 5080 davon (siehe Forza Horizon 6). In den höheren Auflösungen zeigt sich, dass Upsampling auf den allermeisten Grafikkarten zur Pflicht wird, um flüssige Bildraten zu erhalten. Allerdings möchten wir erneut betonen, dass es sich bei unserer GPU-Szene um ein Worst-Case-Szenario handelt, nahezu jedes andere Areal in 007 First Light läuft etwas bis deutlich besser. Nur ein Beispiel: Im Trainingsbereich auf Malta kann knapp mit der doppelten Bildrate bzw. halben Grafiklast gerechnet werden.

Schlechte Nachrichten für Nutzer betagter Grafikkarten: 007 First Light schneidet einige alte Zöpfe ab und verweigert daher den Dienst mit den Nvidia-Generationen Pascal und Volta sowie allen GCN-Modellen von AMD. An welchen Funktionen in Hard- und Software es im Detail hapert, konnten wir nicht in Erfahrung bringen - unter anderem, weil Bond auf nicht unterstützten Grafikkarten sang- und klanglos den Dienst quittiert. Keine Fehlermeldung, nichts, der Prozess beendet sich kurz nach dem Start. Die offizielle Mindestanforderung besteht aus einer Geforce GTX 1660, welche von der Turing-Architektur (RTX 2000) abstammt und noch mit aktuellen Treibern versorgt wird.
Bei den aktuellen GPU-Generationen zeigt sich unterdessen eine klare Radeon-Stärke: Die Radeon RX 9070 XT läuft ein weiteres Mal der beinahe doppelt so teuren Geforce RTX 5080 davon (siehe Forza Horizon 6). In den höheren Auflösungen zeigt sich, dass Upsampling auf den allermeisten Grafikkarten zur Pflicht wird, um flüssige Bildraten zu erhalten. Allerdings möchten wir erneut betonen, dass es sich bei unserer GPU-Szene um ein Worst-Case-Szenario handelt, nahezu jedes andere Areal in 007 First Light läuft etwas bis deutlich besser. Nur ein Beispiel: Im Trainingsbereich auf Malta kann knapp mit der doppelten Bildrate bzw. halben Grafiklast gerechnet werden.
Wie schon bei Hitman legt die Glacier-Engine eine Wahnsinns-Skalierung von DDR4 auf DDR5 hin, gut erkennbar am großen Sprung von Ryzen 7 5800X3D auf Ryzen 7 7800X3D, der selten in der Größenordnung von über 40 Prozent auszumachen ist. Aber auch der Sprung von Zen 4 auf Zen 5 mit knapp 30 Prozent mehr Fps ist ein Brett. Das beweist, dass die Engine hervorragend mit den Ressourcen von modernen Prozessoren skaliert. Dass diese jedoch nicht unbedingt für flüssiges Gameplay erforderlich sind, beweisen die Zahlen von Coffee Lake: Ein Core i9-10900K ist beinahe auf dem Niveau des Ryzen 7 5800X3D, und somit ausreichend schnell für 007 First Light. Mindestens empfehlen wir einen Ryzen 5 3600, da gehen wir mit den Anforderungen der Entwickler konform.
Spaß beiseite, haut rein. Mich störte es neulich schon bei Indy etwas, dass er trotz ebenso legendärem IQ samt Improvisationstalent oft mit angezogener Handbremse unterwegs war. Aus einem guten hätte ein hervorragendes Lizenzspiel werden können.