007 First Light im Tech-Test: CPU-Benchmarks
Quelle: IOI
Seite 4:

007 First Light im Tech-Test: CPU-Benchmarks

42
Special Raffael Vötter Philipp Reuther David Krausbauer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Wie läuft 007 First Light auf gängigen Prozessoren? Wir haben es getestet.

Einen passenden CPU-Benchmark in 007 First Light zu finden, war nicht einfach. Doch nach vielen Spielstunden sind wir auf dem Schwarzmarkt angekommen, einer Umgebung, die Hitman-Spielern vertraut vorkommen dürfte. Massen von NPCs, vereinzelt eine Wache und viele Möglichkeiten, um in der Menge unterzutauchen - mit anderen Worten: ein perfekter Ort, um Prozessoren zu testen. Sie sehen den Zugang zur Szene und alle Details im Video. Mit- und Nachbencher sind, wie immer, herzlich willkommen!

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

CPU-Benchmarks

Beachten Sie bitte, dass das Spiel über den Denuvo-Kopierschutz verfügt. Wir sind daher in der Anzahl der Prozessoren, die wir innerhalb von 24 Stunden testen können, deutlich begrenzt. Bei 007 First Light ist es uns daher wichtig, die Minimalanforderung in Form der Skylake-Architektur von Intel sowie empfehlenswerte und verbreitete Prozessoren zu vergleichen. Wie schon bei Hitman legt die Glacier-Engine eine Wahnsinns-Skalierung von DDR4 auf DDR5 hin, gut erkennbar am großen Sprung von Ryzen 7 5800X3D auf Ryzen 7 7800X3D, der selten in der Größenordnung von über 40 Prozent auszumachen ist. Aber auch der Sprung von Zen 4 auf Zen 5 mit knapp 30 Prozent mehr Fps ist ein Brett. Das beweist, dass die Engine hervorragend mit den Ressourcen von modernen Prozessoren skaliert. Dass diese jedoch nicht unbedingt für flüssiges Gameplay erforderlich sind, beweisen die Zahlen von Coffee Lake: Ein Core i9-10900K ist beinahe auf dem Niveau des Ryzen 7 5800X3D, und somit ausreichend schnell für 007 First Light. Mindestens empfehlen wir einen Ryzen 5 3600, da gehen wir mit den Anforderungen der Entwickler konform.

Reichen 16 GiB RAM?

Die Entwickler empfehlen 16 GiB Arbeitsspeicher. Wir haben diverse Prozessoren mit der regulären Speichermenge im Test (32 GiB) mit 16 GiB verglichen und können an dieser Stelle tatsächlich Entwarnung geben, denn 007 First Light läuft auch in unserer sehr CPU-lastigen Szene mit 16 GiB flüssig. Die mittlere Speicherbelegung war während der Tests sogar unterhalb 10 GiB, was durchaus ungewöhnlich ist. Das liegt natürlich auch daran, dass wir nur die Benchmarkszene laden und sonst nicht weiterspielen. Sicherlich wird die Belegung steigen, doch wenn Sie mit einigen kleineren Rucklern keine Probleme haben, genügen für das Spiel auch 16 GiB RAM.

007 First Light: Fazit

IO Interactive hat es vollbracht, das beste James-Bond-Spiel der vergangenen Jahre und Jahrzehnte zu erschaffen. Die Mischung aus Schleichen, cleverem Nutzen der Gadgets und dem Einsatz der Umgebung sowie den an populäre Third-Person-Adventures erinnernden Action-Abschnitten, gepaart mit teils fulminanten Set-Pieces, macht einiges her. Dabei nimmt sich das Spiel obendrein die Zeit, den noch jungen James Bond aufzubauen. Zudem bietet 007 First Light reichlich Fan-Service mit MI6-Hauptquartier, dem Waffenlabor und den bekannten James-Bond-Darstellern von M über Moneypenny bis Jaguar und Aston Martin - denn natürlich sind auch einige der ikonischen Filmstars fahrbarer Natur.

Allerdings reichen die Möglichkeiten der offenen Szenarien trotz einiger Gemeinsamkeiten und Überschneidungen nicht an die vielfältige Komplexität der Hitman-Reihe heran, zugleich wirkt 007 First Light allerdings etwas beschwingter, der neue James Bond jugendlich-leichter als die eher kühl-methodischen Meuchelmörder-Knobeleien um den glatzköpfigen Auftragskiller. 007 First Light ist gegenüber Hitman definitiv die etwas leichtere Kost, sowohl spielerisch als auch mechanisch. Und während Sie viele potenzielle Auseinandersetzungen auch umschleichen und vermeiden können, gibt es kaum einen triftigen Grund, als junger James Bond nicht das Schießeisen zu zücken oder die Fäuste sprechen zu lassen - es gibt keine Boni für behutsames Vorgehen, in Passagen, in denen Sie nicht explizit schleichen müssen, keine Strafen, wenn Sie laut vorgehen. Ihre Vorgehensweise ist also weitestgehend ohne Konsequenz. Auch in dieser Form ist 007 First Light gewissermaßen leichte Kost.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Der Eindruck, dass sich die Entwickler von IO Interactive bei der Gestaltung des Spiels nicht zuletzt an der Uncharted-Reihe orientiert haben, drängt sich zudem häufiger auf. Selbst der Protagonist ist dem Uncharted-Abenteuer Nathan Drake verblüffend ähnlich. Die Parkour- und Klettereinlagen, das Besuchen exotischer Schauplätze und die Third-Person-Prügel- sowie -Schießereien untermalen Ähnlichkeiten abermals. Doch dies ist nichts direkt Schlechtes, im Gegenteil. 007 First Light ist ein unterhaltsames Spiel geworden, das sich ein wenig wie eine Mischung aus Hitman und Uncharted spielt, Ihnen dabei einige Freiheiten lässt und dazu einige fulminante Script-Sequenzen und fetzige Verfolgungsjagden einstreut.

Die Grafik der überarbeiteten Glacier Engine kann ebenfalls überzeugen. IO Interactive hat den hauseigenen Grafikmotor technisch weitreichend überarbeitet und bietet mit dem Software-Raytracing-Ansatz eine interessante, verhältnismäßig kostengünstige Methodik, dem Spiel und insbesondere der Beleuchtung einen modernen Anstrich zu verpassen. Allerdings hätten wir uns insbesondere auf dem PC eine auf Raytracing-Hardware basierende Variante gewünscht, die weniger häufig Screen-Space-Artefakte zeigt und zudem mit abermals höherer Genauigkeit punkten könnte. Doch ein Patch mit der aktuell edelsten Raytracing-Variante - dem Pathtracing - ist bereits angekündigt und dürfte neben abermals deutlich besserer Beleuchtung selbst High-End-PC-Hardware zum Glühen bringen. Doch auch abseits der Strahlen gibt es Nachholbedarf für Bond: Das Spiel benötigt dringend Support für AMDs FSR 4.1 sowie Intels XeSS inklusive der entsprechenden Frame-Gen-Verfahren - derzeit ist 007 sehr Nvidia-lastig. Dennoch ist First Light ein gelungenes und unterhaltsames Spiel geworden, das der Vorlage mehr als gerecht werden kann.

42
  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Grafik und Technik
  3. Seite 3 GPU-Benchmarks in 6 Auflösungen
  4. Seite 4 CPU-Benchmarks und Fazit
    • Kommentare (42)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rivellon Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat

        Schlechte Nachrichten für Nutzer betagter Grafikkarten: 007 First Light schneidet einige alte Zöpfe ab und verweigert daher den Dienst mit den Nvidia-Generationen Pascal und Volta sowie allen GCN-Modellen von AMD. An welchen Funktionen in Hard- und Software es im Detail hapert, konnten wir nicht in Erfahrung bringen - unter anderem, weil Bond auf nicht unterstützten Grafikkarten sang- und klanglos den Dienst quittiert. Keine Fehlermeldung, nichts, der Prozess beendet sich kurz nach dem Start. Die offizielle Mindestanforderung besteht aus einer Geforce GTX 1660, welche von der Turing-Architektur (RTX 2000) abstammt und noch mit aktuellen Treibern versorgt wird.

        Bei den aktuellen GPU-Generationen zeigt sich unterdessen eine klare Radeon-Stärke: Die Radeon RX 9070 XT läuft ein weiteres Mal der beinahe doppelt so teuren Geforce RTX 5080 davon (siehe Forza Horizon 6). In den höheren Auflösungen zeigt sich, dass Upsampling auf den allermeisten Grafikkarten zur Pflicht wird, um flüssige Bildraten zu erhalten. Allerdings möchten wir erneut betonen, dass es sich bei unserer GPU-Szene um ein Worst-Case-Szenario handelt, nahezu jedes andere Areal in 007 First Light läuft etwas bis deutlich besser. Nur ein Beispiel: Im Trainingsbereich auf Malta kann knapp mit der doppelten Bildrate bzw. halben Grafiklast gerechnet werden.

        Wie schon bei Hitman legt die Glacier-Engine eine Wahnsinns-Skalierung von DDR4 auf DDR5 hin, gut erkennbar am großen Sprung von Ryzen 7 5800X3D auf Ryzen 7 7800X3D, der selten in der Größenordnung von über 40 Prozent auszumachen ist. Aber auch der Sprung von Zen 4 auf Zen 5 mit knapp 30 Prozent mehr Fps ist ein Brett. Das beweist, dass die Engine hervorragend mit den Ressourcen von modernen Prozessoren skaliert. Dass diese jedoch nicht unbedingt für flüssiges Gameplay erforderlich sind, beweisen die Zahlen von Coffee Lake: Ein Core i9-10900K ist beinahe auf dem Niveau des Ryzen 7 5800X3D, und somit ausreichend schnell für 007 First Light. Mindestens empfehlen wir einen Ryzen 5 3600, da gehen wir mit den Anforderungen der Entwickler konform.
        Schade wohl um die 1080ti, auf der das Game dann gar nicht läuft. Aber sonst von den Ergebnissen auf Seiten der GPU sowie CPU durchaus gut anzusehen, vorallem die Skalierung. War nie ein Fan der Bond Filme, aber es freut mich, dass die Hitman Macher hier ein sehr gutes Action Game abliefern konnte, was jedoch wohl weniger auf die traditionellen Stealth Elemente setzt.
      • Von Rivellon Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat

        Schlechte Nachrichten für Nutzer betagter Grafikkarten: 007 First Light schneidet einige alte Zöpfe ab und verweigert daher den Dienst mit den Nvidia-Generationen Pascal und Volta sowie allen GCN-Modellen von AMD. An welchen Funktionen in Hard- und Software es im Detail hapert, konnten wir nicht in Erfahrung bringen - unter anderem, weil Bond auf nicht unterstützten Grafikkarten sang- und klanglos den Dienst quittiert. Keine Fehlermeldung, nichts, der Prozess beendet sich kurz nach dem Start. Die offizielle Mindestanforderung besteht aus einer Geforce GTX 1660, welche von der Turing-Architektur (RTX 2000) abstammt und noch mit aktuellen Treibern versorgt wird.

        Bei den aktuellen GPU-Generationen zeigt sich unterdessen eine klare Radeon-Stärke: Die Radeon RX 9070 XT läuft ein weiteres Mal der beinahe doppelt so teuren Geforce RTX 5080 davon (siehe Forza Horizon 6). In den höheren Auflösungen zeigt sich, dass Upsampling auf den allermeisten Grafikkarten zur Pflicht wird, um flüssige Bildraten zu erhalten. Allerdings möchten wir erneut betonen, dass es sich bei unserer GPU-Szene um ein Worst-Case-Szenario handelt, nahezu jedes andere Areal in 007 First Light läuft etwas bis deutlich besser. Nur ein Beispiel: Im Trainingsbereich auf Malta kann knapp mit der doppelten Bildrate bzw. halben Grafiklast gerechnet werden.

        Wie schon bei Hitman legt die Glacier-Engine eine Wahnsinns-Skalierung von DDR4 auf DDR5 hin, gut erkennbar am großen Sprung von Ryzen 7 5800X3D auf Ryzen 7 7800X3D, der selten in der Größenordnung von über 40 Prozent auszumachen ist. Aber auch der Sprung von Zen 4 auf Zen 5 mit knapp 30 Prozent mehr Fps ist ein Brett. Das beweist, dass die Engine hervorragend mit den Ressourcen von modernen Prozessoren skaliert. Dass diese jedoch nicht unbedingt für flüssiges Gameplay erforderlich sind, beweisen die Zahlen von Coffee Lake: Ein Core i9-10900K ist beinahe auf dem Niveau des Ryzen 7 5800X3D, und somit ausreichend schnell für 007 First Light. Mindestens empfehlen wir einen Ryzen 5 3600, da gehen wir mit den Anforderungen der Entwickler konform.
        Schade wohl um die 1080ti, auf der das Game dann gar nicht läuft. Aber sonst von den Ergebnissen auf Seiten der GPU sowie CPU durchaus gut anzusehen, vorallem die Skalierung. War nie ein Fan der Bond Filme, aber es freut mich, dass die Hitman Macher hier ein sehr gutes Action Game abliefern konnte, was jedoch wohl weniger auf die traditionellen Stealth Elemente setzt.
      • Von HoodHood Freizeitschrauber(in)
        Ich hab's mir gestern gekauft, läuft geschmeidig, aber die 4090 läuft dauerhaft am Anschlag und schluckt 400w durchgängig in WQHD...
      • Von Blackvoodoo Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von JahJah192
        Mich turned ja die nicht vorhandenen deutsche synchro bei dem Titel komplett ab…

        Mich auch. Habe in ein LP reingeschaut, nach 20 min hatte ich die schon keine Lust mehr weiter zu schauen. Englisches gelaber hören und Zeitgleich unten mitlesen und auch noch auf das Spiel geschehen achten. Nein danke.
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von Astorek86
        Und nichts gegen die Hitman-Formel, aber es hat auch was, wenn die Interaktionsmöglichkeiten im Spiel deutlicher kommuniziert werden.
        Yellow Paint. ™

        Spaß beiseite, haut rein. Mich störte es neulich schon bei Indy etwas, dass er trotz ebenso legendärem IQ samt Improvisationstalent oft mit angezogener Handbremse unterwegs war. Aus einem guten hätte ein hervorragendes Lizenzspiel werden können.
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Das Spiel fällt bei mir in die Kategorie Watch Dogs Legion. Optisch hui, innen pfui. Schaut man genauer, ist es ein Blender und stellenweise richtig schlecht.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk