The Talos Principle 2: GPU-Benchmarks und Fazit
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Wie bei jedem PCGH-Technik-Test üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen PCs mit dem zu testenden Spiel vertraut gemacht. In The Talos Principle 2 wollten daher viele Rätsel gelöst und viele Geheimnisse entdeckt werden. Es war gar nicht so leicht, eine passende Szene für die Grafikkarten-Benchmarks zu finden, doch in der fünften Welt ("Überflutetes Tal") sind wir schließlich fündig geworden. Bei unserem GPU-Benchmark "North 2" handelt es sich - wie immer - um eine überdurchschnittlich grafiklastige Szene, aber keinen absoluten Worstcase. Somit gilt, was bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte hier eine gute oder gar tadellose Vorstellung, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen.
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Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind stets im UEFI unserer Systeme aktiv. Auch diesmal haben wir Grafikkarten-Benchmarks in fünf Auflösungen angefertigt: Neben dem üblichen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD können Sie im folgenden Benchmark auch Dual-QHD mit 5.120 × 1.440 Pixel (32:9) auswählen. Die Messungen erfolgen via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software Adrenalin 23.20.17.05, Intel Game On Driver 4952 und Nvidia Game Ready Driver 546.01. Auch die durchschnittlichen Taktraten der getesteten Grafikkarten ermitteln wir und geben sie unter den Namen der Grafikkarte an.
Da The Talos Principle 2 - wie jedes UE5-Spiel - kein Zuckerschlecken für Grafikkarten ist, gestehen wir den GPUs eine Entlastung zu: Jede Familie respektive jeder Hersteller darf dabei das hauseigene Upsampling-Verfahren nutzen. Arc-GPUs laufen mit XeSS, Radeon-GPUs mit FSR 2 und Geforce-GPUs mit DLSS. Getestet wird durchweg mit dem jeweiligen "Quality"-Modus (DLSS Q, FSR Q, XeSS Q), welcher intern mit 2⁄3 der eingestellten Auflösung arbeitet und somit kräftig entlastet. Spatiotemporale Aufwertungen sorgen dafür, dass das Bild dennoch ansehnlich ist. Die getesteten Grafikkarten vereinen alle für Gaming relevanten Preisbereiche, angefangen bei der aktuellen 200-Euro-Klasse bis hinauf ins High-End. Kommen wir nun zu den Ergebnissen in fünf Auflösungen, angefangen bei den Ergebnissen mit maximalen Details.
Talos Principle 2: GPU-Benchmarks mit maximalen Details
Gewöhnen Sie sich an dieses Bild, denn Spiele auf Basis der Unreal Engine 5 verlangen nach sehr viel Grafikleistung. Wer mit einer älteren Grafikkarte anrückt, der hat hoffentlich starke Nerven und ist bereit, die Detailstufe zu reduzieren und auf Upsampling zu setzen. Wer maximale Details anstrebt, sollte eine Radeon RX 6800 XT oder Geforce RTX 3080 sein Eigen nennen - diese Modelle waren vor drei Jahren noch High-End. Richtig hübscher und flüssiger Spielspaß kommt erst mit einer aktuellen Topkarte auf. Dafür werden Sie aber auch mit einer fantastischen Grafik belohnt. Zumindest aufseiten des Grafikspeichers können wir Sie beruhigen, denn 10 GiByte VRAM genügen selbst mit maximalen Details bis inklusive WQHD/1440p. Mit 8 GiByte ist das Streaming mitunter sichtbar, aber zumindest bleibt die Bildrate wohlauf.
Talos Principle 2: GPU-Benchmarks mit PCGH Optimized Settings
Die neue Spiele-Generation fordert den meisten Grafikkarten derart viel ab, dass wir ins Grübeln kamen. Bislang lautete das PCGH-Motto, stets mit maximalen Details und sehr anspruchsvollen Szenen zu messen, allerdings ergibt das wenig Sinn, wenn das Gros der existenten Hardware keine spielbaren Bildraten erreicht. An den anspruchsvollen Szenen halten wir fest, denn da müssen Sie als Spieler durch und Schönwetter-Benchmarks, die gute Leistung suggerieren, ergaben noch nie Sinn. Künftig werden wir jedoch öfter mit Vernunft-Settings testen, wie zuletzt bei Cities Skylines 2. Oft lässt sich viel Leistung bei relativ geringem Qualitätsverlust gewinnen, wenn man die richtigen Einstellungen findet. Bei The Talos Principle 2 testen wir daher zusätzlich mit "PCGH Optimized Settings".
Die optimierten Einstellungen sind relativ invasiv, entstellen das Spiel aber nicht komplett. Ziel ist es, die Bildrate deutlich zu steigern, ohne die ganze Pracht zu opfern. Um das zu erreichen, arbeiten wir uns ausgehend vom Preset "Medium" nach oben. Nach einigen Vergleichen landeten wir bei den folgenden Empfehlungen: Wir setzen alle Einstellungen auf Medium/Mittel, gestehen jedoch der Globalen Beleuchtung (GI) und den Texturen etwas mehr Ressourcen zu. Upsampling bleibt aktiv, denn ansonsten verpuffen die Gewinne schneller als Wassertropfen auf einer Herdplatte. Wichtig dabei: Steht die GI auf "Hoch" anstelle von Medium, wird weiterhin Lumen-Raytracing verwendet, was die Grafik durch realistischere Schattierung enorm aufwertet. Zusammen mit Texturen auf "Ultra" ist The Talos Principle 2 immer noch sehr hübsch und lässt beinahe nichts vermissen. Wer möchte, kann auch die Reflexionen auf "Hoch" stellen, damit auch hier Raytracing zum Einsatz kommt. Dies kostet jedoch, ähnlich wie die Beleuchtungsstufe "Ultra", sehr viel Rechenzeit, und wird daher nicht von uns verwendet. Kommen wir nun zu den Ergebnissen mit PCGH Optimized Settings:
Grafikkarten wie die Arc A770, Radeon RX 6600, RX 5700 XT oder Geforce RTX 1080 Ti, welche mit maximalen Details an der 30-Fps-Marke scheitern, laufen nun im 40er-Bereich und erlauben somit angenehmes Spielen. Selbstverständlich ist der Detailverzicht im Direktvergleich zu sehen, beim Spielen werden Sie diesen Unterschied jedoch schnell vergessen.
Keine CPU-Benchmarks?
Sicher ist Ihnen aufgefallen, dass wir keine Prozessor-Benchmarks durchgeführt haben. Das hat einen einfachen Grund: die Unreal Engine 5. Diese erzeugt eine so hohe Last auf der Grafikkarte, dass es uns auf einem guten Gaming-PC schlicht nicht gelungen ist, ins CPU-Limit zu kommen. Das passt zu den offiziellen Systemanforderungen und -empfehlungen. Das Wichtigste ist somit eine leistungsfähige Grafikkarte, um alles aus dem Spiel herauszuholen. Dann werden Sie auch mit einer wirklich schicken Grafik inklusive guter Performance belohnt. Dennoch schauen wir uns die CPU-Performance genauer an, während Sie dies lesen.
The Talos Principle 2: Fazit
Schon Teil 1 konnte Bestwertungen absahnen und The Talos Principle 2 schließt hier nahtlos an. Wir können hier nur wenige Punkte finden, die man als verbesserungswürdig bezeichnen kann, etwa die fehlende Vielfalt bei den goldenen Statuen. Aber insgesamt werden Sie bei The Talos Principle 2 genau das vorfinden, was Sie sich nach Teil 1 gewünscht haben. Es gibt mehr Rätsel, mehr Story, mehr Geheimnisse, schönere Welten, so viel mehr zu hinterfragen, Katzen (sehr viele davon!) und überhaupt ein Spiel, welches vom Entwickler mit Liebe erstellt wurde. Das werden Sie an jeder Ecke bemerken. Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß in Neu-Jerusalem, 1K.
Greifen Sie direkt zu? Oder können Sie mit solchen Spielen gar nichts anfangen? Und was halten Sie von der Idee der PCGH Optimized Settings? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.


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Das Problem ist, dass aktuellen Karten die Luft ausgeht.
Du kannst Stand jetzt 600€ in die Hand nehmen und guckst immer noch in die Röhre.
Immerhin werden die Entwickler dann wieder das verfügbare Leistungs-Budget mit vollen Händen zum Fenster hinaus werfen. Solange im Studio ein 720p/30FPS Performance-Ziel an der Wand hängt bleibt es dabei, dass man die Spiele nicht ordentlich zocken kann unabhängig davon, welche GraKa man hat.
Ich hatte nie ein Problem damit Geld in den Rechner zu stecken.
Aber seit man die GraKa-Preise um den Faktor 3-4 angehoben hat ist der Spaß vorbei.
Das Problem ist, dass aktuellen Karten die Luft ausgeht.
Du kannst Stand jetzt 600€ in die Hand nehmen und guckst immer noch in die Röhre.