The Talos Principle 2 im Tech-Test: Das philosophische Meisterwerk geht in die nächste Runde

Nachdem Elohim Ihnen ewiges Leben versprochen hat, geht Croteam mit The Talos Principle 2 dem Ursprung allen Lebens nach. Vergessen Sie alles, was Sie über Rätsel-Spiele wussten, denn dieses Spiel hebt die Kombination aus interessanten Knobel-Mechaniken, erzählerischer Freiheit, gigantischen Spielwelten und anhaltendem Nervenkitzel auf ein neues Niveau. PCGH lädt zum Technik-Test.

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The Talos Principle 2 im Tech-Test: Das philosophische Meisterwerk geht in die nächste Runde
Quelle: PCGH

Talos ist eine Figur aus der griechischen Mythologie. Er ist eine Art Roboter, ein Mann aus Bronze. Er hat eine Ader, durch die Blut fließt. In den Geschichten wird diese geöffnet, weshalb er stirbt. Wenn wir also einen Menschen aus Metall bauen und ihm mit seinem Blut Leben einhauchen und ihn genauso gut durch Ausbluten sterben lassen können, bedeutet das letztlich, dass wir Menschen auch Maschinen sind, oder? Das Kernargument ist: Wir können der materiellen Realität nicht entkommen - egal, was Sie glauben; egal, wie gläubig Sie sind. Sie können diskutieren, wie Sie wollen, an Transzendenz glauben, Meinungen haben; aber wenn Sie sich den Kopf anschlagen, dann tut es weh - das ist das Talos-Prinzip. Wir heißen Sie damit herzlich willkommen zum Technik-Test von The Talos Principle 2. Wir bedanken uns beim Publisher Devolver Digital für die Bereitstellung des Zugangs zum Spiel. Es gab außer einem NDA für den Launch keine weitere Einflussnahme des Publishers oder Entwicklers.

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The Talos Principle 2: Übersicht und Systemanforderungen

Entwicklerstudio Croteam und Publisher Devolver Digital bringen ab sofort The Talos Principle 2 noch 2023 für PC, Playstation 5 und Xbox Series X auf den Markt. Dabei wurde das Gameplay des gefeierten ersten Teils um noch mehr verblüffende Rätsel, neue Rätselmechaniken, eine tiefgehende Geschichte, mehr Geheimnisse und um die größte und seltsamste Welt erweitert. Die Geschichte spielt abermals in einer fernen Zukunft, in der die Menschheit schon lange ausgestorben ist und die menschliche Kultur nur noch durch Roboter weiterlebt, die nach menschlichem Vorbild erschaffen wurden. Auf der Suche nach einer mysteriösen Megastruktur sollen Spieler mit Fragen über die Natur des Kosmos, Glaube versus Vernunft und der Angst, die Fehler der Menschheit zu wiederholen, konfrontiert werden. Einen Vorgeschmack darauf liefert der Gameplay-Trailer weiter oben. Im zweiten Teil von The Talos Principle sollen vertraute Rätsel zurückkehren, begleitet von einzigartigem neuen Gameplay wie Gedankenübertragung und Gravitationsmanipulation. Zudem wird eine tiefgründige, charakterorientierte Geschichte mit mehreren Enden versprochen, in der man sich laut Ankündigung von Croteam und Devolver Digital wunderbar verlieren kann. Passend dazu gibt es eine Reihe seltsamer, atemberaubend schöner Umgebungen zu erkunden, darunter eine Stadt am Rande eines Paradigmenwechsels und eine Insel, die den Schlüssel zur Zukunft enthält. The Talos Principle 2 soll laut Ankündigung das größte, ehrgeizigste und am meisten zum Nachdenken anregende Spiel werden, das Croteam je entwickelt hat. Das können wir nach dem Durchspielen definitiv bestätigen. Nach ein paar technischen Details werden wir unseren Eindruck des Gameplays weiter vertiefen.

   Mindestanforderungen  Empfohlene Systemanforderungen
Prozessor 4 core CPU @ 2.5 GHz (AMD Ryzen 5, Intel Core i3/i5) 6 or 8 core CPU @ 3.0 GHz (AMD Ryzen 7, Intel Core i5/i7)
Grafikkarte 4 GiB VRAM, Radeon RX 470, Geforce GTX 970 8+ GiB VRAM, Radeon RX 6800, Geforce RTX 3070
Arbeitsspeicher 8 GiByte 16 GiByte
DirectX Version 12 Version 12
Speicherplatz 100 GiB verfügbarer Speicherplatz 100 GiB verfügbarer Speicherplatz
OS 64-bit Windows 10 (Version 2004 oder neuer) 64-bit Windows 10 (Version 2004 oder neuer)
Sonstiges Intel IGPs werden nicht unterstützt, SSD empfohlen Intel IGPs werden nicht unterstützt, SSD erforderlich

Die Systemanforderungen sind als gering zu bewerten. Allerdings betrifft das hauptsächlich den Prozessor. Es werden dabei nicht einmal genaue Modelle genannt, sondern nur Serien, etwa Ryzen 5 oder Core i5. Wir empfehlen an dieser Stelle mindestens einen Vierkerner mit SMT, der acht Threads gleichzeitig bearbeiten kann. Besser sollten Sie jedoch auf einen Sechskerner setzen, etwa einen Ryzen 5 2600/3600 oder Core i5-11400F oder i5-12400F, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Bei den Grafikkarten empfehlen die Entwickler dann größere Kaliber: Während The Talos Principle 2 sogar auf einer RX 470 oder GTX 970 laufen soll, sind wesentlich leistungsfähigere Grafikkarten wie eine RX 6800 oder RTX 3070 empfohlen. Croteam scheint hier eher die Menge des Videospeichers ansprechen zu wollen als die reine Grafikleistung. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass The Talos Principle 2 auf die Unreal Engine 5 setzt. Wie andere Technik-Tests erst jüngst gezeigt haben, darunter Immortals of Aveum und vor allem Lords of the Fallen, ist die neue Unreal Engine 5 extrem grafiklastig und benötigt sehr starke Grafikkarten und wenn möglich Upsampling, damit Sie das Spiel flüssig erleben können. Dafür werden Sie aber auch mit einer nie dagewesenen Grafik sowie sehr hohem Detailgrad belohnt.

Unreal Engine 5.2 als Grafikmotor

Erste Spiele mit Unreal Engine 5 sind nun erschienen, viele weitere sind aktuell in Arbeit. Dabei muss betont werden, dass nahezu alle UE5-Titel, die in jüngerer Vergangenheit erschienen sind oder es in Bälde werden, zu Beginn mit der Unreal Engine 4 aufgebaut und während der Entwicklung auf die neue Engine portiert wurden. Neben Lords of the Fallen, Immortals of Aveum, Remnant 2, Nightingale und einer Vielzahl kleinerer Produktionen sowie Indie-Projekten befindet sich auch Epics hauseigenes Fortnite unter diesen Titeln - und jetzt auch The Talos Principle 2. Da die Entwicklung der Unreal Engine 5 außerdem weiter fortschreitet und alle paar Monate eine neue Version samt einer ganzen Reihe frischer Features und Optimierungen daherkommt, ist die aktuelle Spiele-Entwicklung auf Unreal-Engine-Basis in gewissem Fluss. Die zwei Features, welche hauptsächlich für die gute Grafikqualität sorgen, sind Nanite und Lumen. Nanite ist die feinere Geometrie-Pipeline der Unreal Engine 5, die es ermöglicht detaillierte 3D-Modelle ohne den üblichen (händischen, zeitfressenden) Aufwand bei der Erstellung von Level-of-Detail-Modellen (LOD) bei der Sichtweite/Distanzdarstellung zu verwenden. Lumen hingegen ist die dynamische globale Beleuchtung von UE5, die in Echtzeit Raytracing-Lichteffekte verarbeitet. Im Gegensatz zu aufwendigeren Raytracing-Formen wie RTXDI (siehe etwa am Beispiel von Desordre) setzt Lumen mehr auf Performance und ist daher von einer breiteren Hardware-Masse zu tragen.

Wie sich diese Techniken in The Talos Principle 2 äußern, haben wir in einer umfangreich kommentierten Bilderstrecke für Sie festgehalten. Viel Spaß.

Bildergalerie

Nach dieser epischen Reise, die Sie hoffentlich gerade durch die Bildergalerie erfahren konnten, fassen wir jetzt noch die persönlichen Eindrücke zu The Talos Principle 2 zusammen. Allen voran CPU-Fachredakteur David Ney hat sich sehr auf das Spiel gefreut.

David Ney: "Ich kann Ihnen gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich auf dieses Spiel gefreut habe. Schon 2016 gab es eine inoffizielle Ankündigung, dabei war ein zweiter Teil definitiv nicht vor Serious Sam 4 zu erwarten. Da der erste Teil von The Talos Principle auf die Serious Engine 4 setzt, welche eine umgebaute Version jener Grafikengine war, die für Serious Sam 3 zum Einsatz kam, brauchte man nur eins und eins zusammenzuzählen: The Talos Principle 2 "braucht" erst Serious Sam 4, bevor es erscheinen kann. Drei Jahre nach Serious Sam 3: BFE erschien The Talos Principle 1. Jetzt, drei Jahre nach Serious Sam 4, erscheint The Talos Principle 2. Endlich! Ich konnte mich schon vergangenen Freitag nach Neu-Jerusalem begeben und war zu jeder Sekunde, die ich im Spiel verbrachte, entzückt. Kein Wunder, denn auf diesen Moment habe ich sieben Jahre gewartet.

Klipp und klar möchte ich Ihnen als wichtigste Sache zuerst den Zustand des Spiels näherbringen: Gerade im Jahr 2023 haben wir (PC-)Spieler einiges erdulden müssen, von Launches wie Gollum über andere, nicht fertig entwickelte Spiele. Glauben Sie mir, nicht nur Sie haben die Nase gestrichen voll davon. The Talos Principle 2 glänzt dagegen wie ein Leuchtfeuer, so hell wie die Sonne. Ich hatte in 35 Spielstunden nicht einen einzigen Bug. Das schlimmste war tatsächlich etwas Laub, welches über den Boden schwebte. Der Rest ist wie aus einem Guss und wirkt zu Ende gedacht. Ich habe jedes Rätsel gelöst, jeden Ort besucht, in jeder Ecke nach Geheimnissen gesucht, in den gigantischen Welten. Ich hatte zu keiner einzigen Sekunde den Eindruck, dass hier etwas nicht bedacht wurde, oder "hingeklatscht", wie man auf Deutsch sagt. Sie können hier getrost zum Launch zugreifen, das Spiel ist in einem nahezu perfekten Zustand. So und nicht anders soll das sein, liebe andere Entwickler. Schneidet euch eine große, dicke Scheibe von Croteam und Devolver Digital ab. Bitte!

Wie es ist denn nun, das Spiel, The Talos Principle 2? Überwältigend! Was die Jungs und Mädels da aus der Unreal Engine 5 zaubern, ist einfach märchenhaft. Stellen Sie sich auf gigantische Welten, übertrieben große Bauten und reine Schönheit ein. Die schönsten Welten, die Sie erst zum Schluss erkunden können, habe ich mit Absicht nicht in den Artikel eingebaut, das erfahren Sie mal schön selbst. Sie werden mit offenem Mund vor dem Bildschirm sitzen, ich verspreche es Ihnen. Das Spiel an sich, die Rätsel, die wieder einmal mit viel Liebe zum Detail umgesetzt wurden. Es gibt viele neue Mechaniken, darunter einen Teleporter, einen Farbumkehrer oder einen "Aktivierer", der in einem bestimmten Bereich Dinge aktiviert. Es macht richtig Spaß, herauszufinden, wie Sie die Objekte miteinander kombinieren müssen. Oft muss man um die Ecke denken, und zwar so sehr, dass man Kopfschmerzen bekommt. Das hat aber nichts mit Frust zu tun, sondern mit der Freude am puzzlen. Die naheliegendste Lösung ist dabei meist die falsche, bedenken Sie das, wenn Sie sich in die Welt von Talos 2 wagen.

Doch sieben Jahre Erwartungshaltung konnten am Ende dann doch nicht vollends bedient werden. Das hängt vor allem mit dem "Endgame" zusammen, so nenne ich es, weil es rein optional ist. Wer die geheimen goldenen Türen öffnen möchte, muss alle Sterne sammeln. Es gibt in jeder Welt zwei davon, also insgesamt 18 Stück. Die Art und Weise, wie diese Sterne gesammelt werden sollen, hat mich etwas enttäuscht. Diese gehen immer von zwei bestimmten Statuen in der jeweiligen Welt aus, wovon es aber nur drei Varianten gibt. Bei der ersten müssen Sie eine blaue Energiekugel im Level finden, berühren und dann zur Statue begleiten. Das ist sinnloses Herumgelaufe, was einfach langweilig ist, sorry, liebe Entwickler. Die zweite Statue erfordert einen bestimmten Laserstrahl einer Farbe, den Sie zur Statue leiten müssen. Die große Schwierigkeit dabei ist, den Zugang zum Laserstrahl zu finden, doch insgesamt hat sich auch das lächerlich einfach gestaltet. Die dritte Statue erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit, hier müssen nämlich Schalter-Rätsel gelöst werden, die in der Spielwelt verteilt sind. Leider nicht in jeder Welt, denn auf anderen Karten erhalten Sie eine kleine Übersicht mit drei Positionen, die Sie besuchen müssen, um einen versteckten Schalter zu drücken. Das fühlt sich bedauerlicherweise alles wie eine Beschäftigungstherapie an. In Teil 1 waren die Sterne mit den eigentlichen Welten verwoben und sehr, sehr gut versteckt. Danach zu suchen, hat Spaß gemacht. Diese Chance verpasst Talos 2 enttäuschenderweise.

Nichtsdestotrotz ist das Meckern auf hohem Niveau, denn was am Ende zählt, ist das gesamte Erlebnis und das lässt mich positiv gestimmt zurück. Ich hätte als Fan von Talos 1 in Teil 2 niemals so gigantisch, schöne Welten erwartet und erst recht nicht, dass man zusammen mit anderen Roboter-Menschen auf Expedition geht. Man hat als Spieler den Eindruck, zu einer Gruppe zu gehören, die miteinander agiert. Das ist kein Vergleich zu Teil 1, wo man immer allein unterwegs ist. Dazu gesellt sich ein melodischer Soundtrack und glaubwürdiger Sound. Und das Beste ist, dass Croteam das Spiel für unglaubliche 29 Euro verscherbelt. Das lässt mich mit Fragezeichen zurück, denn ich hatte hier eher den Eindruck, dass ich einen Triple-A-Titel spiele und hätte gern den Vollpreis bezahlt. Greifen Sie zu, es lohnt sich!"

Auf der kommenden Seite beschäftigen wir uns mit der Performance von The Talos Principle 2. Welche Grafikkarten werden benötigt und gibt es sonst noch etwas, worauf man achten sollte? Natürlich haben wir uns auch dieses Mal eine besonders fiese Szene für die Grafikkarten-Benchmarks ausgesucht. Mehr dazu auf der nächsten Seite.

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  1. Seite 1 The Talos Principle 2: Übersicht
  2. Seite 2 The Talos Principle 2: GPU-Benchmarks und Fazit
    • Kommentare (68)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
      • Von McZonk Lötkolbengott/-göttin
        Seit Neustem kann Talos 2 nun auch FSR3 - hab das heute mal in der PublicBeta inkl. Framegen getestet. Evtl. durchaus interessant für den/die ein oder andere(n).

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Mich freuts mehr, als ihr euch vorstellen könnt, dass meine Rezension bei Steam die hilfreichste zum Spiel überhaupt gewählt wurde. Ich glaube, ich fange das Teil noch mal neu an. Kann mich nicht daran satt sehen.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Xaphyr BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Da_Obst
        Ich habe ja kein Problem damit, dass alte Karten die Luft ausgeht.
        Das Problem ist, dass aktuellen Karten die Luft ausgeht.
        Du kannst Stand jetzt 600€ in die Hand nehmen und guckst immer noch in die Röhre.
        Das finde ich in Ordnung, war früher an der Tagesordnung. Ich finde nur den Mehrwert doch sehr überschaubar.
      • Von Da_Obst BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Ansonsten komme ich mir sogar mit meiner 3090 veralbert vor, wenn ich neuere Titel in WQHD trotz Upscaling mit 45 Fps spielen muss, sofern dich das beruhigt. Alan Wake 2 zum Beispiel, kann ich in annehmbarer Grafik auf der Karte vergessen. Aber dann ist das eben so, ich "muss" das doch nicht spielen, nur weil es jetzt schon da ist. Vielleicht hole ich es nach, wenn die 5090 auf den Markt gekommen ist, dann ist es garantiert fertig gepatcht und läuft auch flüssig in UHD.
        Für Alan Wake 2 müsste die 5090 dann etwa dreimal so schnell sein wie ihr Vorgänger, grob geschätzt.

        Zitat von PCGH_Dave
        Aber sogar A Plague Tale Requiem läuft nicht vernünftig auf der 3090. Oder Cyberpunk mit Pathtracing, ebenso ruckelig. Wir können daher eigentlich nur warten, bis es schnellere Grafikkarten gibt, die bezahlbar sind. Eine "5070 Ti" oder so etwas. Oder man fährt eben mal nicht in den Urlaub, bestellt mal kein Essen, fährt nicht zu McDoof, raucht weniger, macht weniger Party (nur Beispiele) – dann kann man sich Geld für eine bessere Karte sparen und quasi in den sauren Apfel beißen. Am Ende ist das doch immer noch unser Hobby. Und ein Hobby darf gerne mal etwas teurer sein.
        Die Frage ist halt, ob man die ~1250€ für die 5070Ti überhaupt ausgeben möchte.
        Immerhin werden die Entwickler dann wieder das verfügbare Leistungs-Budget mit vollen Händen zum Fenster hinaus werfen. Solange im Studio ein 720p/30FPS Performance-Ziel an der Wand hängt bleibt es dabei, dass man die Spiele nicht ordentlich zocken kann unabhängig davon, welche GraKa man hat.

        Ich hatte nie ein Problem damit Geld in den Rechner zu stecken.
        Aber seit man die GraKa-Preise um den Faktor 3-4 angehoben hat ist der Spaß vorbei.

        Zitat von blautemple
        Am Ende ist es doch zu jedem Generationen Wechsel dasselbe Spiel. Man ist jahrelangen Stillstand gewohnt und auf einmal tut sich ganz überraschend was. Jetzt wird es wieder einige Jahre auf diesem Level bleiben und, Überraschung, zum Wechsel auf die Playstation 6/SeriesXXXXXX wird es dann wieder einen großen Sprung geben. Das ist der Lauf der Dinge. Früher(tm) war das sogar noch viel schlimmer, weil die Zyklen deutlich kürzer waren. Jetzt kann man davon ausgehen, wer sich 2020 eine 3000er Grafikkarte gekauft hat kann bis zum Ende der Generation, ca 2027, alles einigermaßen Spielen. Nicht in bester Grafikkarte und 120fps und mehr, aber es wird spielbar sein. Ihr könnt ja mal probieren ein Spiel von 2012 mit einer Grafikkarte von 2005 zu starten.
        Ich habe ja kein Problem damit, dass alte Karten die Luft ausgeht.
        Das Problem ist, dass aktuellen Karten die Luft ausgeht.
        Du kannst Stand jetzt 600€ in die Hand nehmen und guckst immer noch in die Röhre.
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