Spider-Man: Miles Morales - GPU-Benchmarks
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Spider-Man: Miles Morales - GPU-Benchmarks

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Diese Seite beschäftigt sich mit der GPU-Performance. Sie finden hier Benchmarks und weitere Analysen zum Spiel.

Wie bei jedem PCGH-Technik-Test üblich haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen Systemen mit dem Spiel vertraut gemacht. Das haben wir selbstverständlich auch bei Spider-Man: Miles Morales am PC getan.

Spider-Man: Miles Morales: 20 GPUs ohne Raytracing

Bei allen Tests nutzen wir selbstverständlich die aktuellen Grafiktreiber von AMD, Nvidia und Intel, namentlich die AMD Software 22.11.1 WHQL, den Geforce GRD 526.98 WHQL und den Game On Driver 31.0.101.3802 Beta. Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei den PCGH -Benchmarks seit April 2021 standardmäßig aktiv. Diesmal haben wir Grafikkarten-Benchmarks in satten fünf Auflösungen angefertigt: Neben dem üblichen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD können Sie im folgenden Benchmark außerdem Dual-QHD mit 5.120 × 1.440 Pixeln auswählen. Wir testen die besonders breite 32:9-Auflösung, da Spider-Man Remastered und Miles Morales explizit damit werben und auf einem entsprechenden Display fantastische Panoramen zeichnen. Eine Messung dauert wie von PCGH gewohnt 20 Sekunden und erfolgt via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse.

Die Benchmarkszene für Grafikkarten ist im Grunde die gleiche wie bei Spider-Man Remastered, allerdings schwenken wir bei Miles Morales auf eine nächtliche Szenerie bei Schneefall um. Unter diesen Bedingungen verursacht das Spiel laut unseren Messungen eine höhere Grafiklast als bei gutem Wetter (siehe die Prozessor-Messungen unten). Insgesamt legt es die Benchmarkszene jedoch nicht auf isolierte Grafiklast an - im Gegenteil, der ganze Rechner wird enorm gefordert und ein Prozessorlimit ist trotz potenter CPU unvermeidlich. Da dies den Alltag in Spider-Man Remastered und Miles Morales darstellt, skizzieren wir ein typisches Performance-Bild. Im eingebetteten Video sehen Sie die Einstellungen in der Testsequenz "5th Ave Night" (5h Avenue bei Nacht).

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Wir beginnen die Benchmarks mit den Rasterizing-Werten bei maximalen Details inklusive maximal erweiterten Field of Fiew (FoV). Alle Optionen stehen auf dem jeweiligen Maximum, nur Raytracing ist vollständig deaktiviert.

Die Ergebnisse zeichnen ein grundsätzlich freundliches Bild, Miles Morales schwingt auf den meisten Grafikkarten mit 60 Fps oder mehr durch die wunderschön eingeschneite Metropole - zumindest in Full HD. Dort zeigt sich das bereits erwähnte Prozessorlimit: Geforce-Grafikkarten pressen rund 155 Durchschnitts-Fps aus der Infrastruktur, Radeon-Grafikkarten circa 126 Fps. Die Entfaltung der schnellsten Modelle findet daher erst in höheren Auflösungen statt. Angesichts der komplexen Open World mit unauffälligem Level-of-Detail-System ist der Leistungshunger in Ordnung, wenngleich einige PCs nur mit reduzierter Detailmenge flüssige Bildraten erzielen können.

Da wir ausnahmsweise die 32:9-Auflösung mit 5.120 × 1.440 Pixeln mit testen, verdient diese fünfte Auflösung im Benchmark noch ein paar erläuternde Worte. Das in der Breite verdoppelte WQHD stellt besondere Ansprüche an den PC - sowohl an die Grafikkarte als auch den Prozessor. Man könnte annehmen, dass Ultra HD eine grafiklastigere Aufgabe ist, denn hier fallen knapp eine Million mehr Bildpunkte pro Frame an. Tatsächlich erweist sich DWQHD in Spider-Man: Miles Morales (und Remastered) als anspruchsvoller, die Bildraten fallen durchweg geringer aus als in Ultra HD. Der Grund dafür ist relativ simpel: Das an den Rändern deutlich erweiterte Sichtfeld bedeutet in einer virtuellen Großstadt zahlreiche zusätzliche Objekte, während der anspruchslose Himmel insgesamt weniger Fläche einnimmt. Superbreite Bildformate fordern daher nicht nur den Prozessor, sondern auch die Grafikkarte.

Da wir niemals alle Grafikkarten testen können, die in den letzten zehn Jahren erschienen sind, staffeln wir das Testfeld stets sinnvoll. Sie vermissen bestimmt so manche Grafikkarte, daher hier ein paar immer anwendbare Faustregeln. Die Geforce RTX 3080 Ti findet sich stets zwischen RTX 3090 und RTX 3080, während die RTX 3070 Ti um circa zehn Prozent vor der RTX 3070 liegt. Ähnlich sieht es bei AMD aus, hier findet sich die Radeon RX 6900 XT (Air) stets auf halbem Weg zwischen RX 6800 XT und RX 6950 XT (welche wiederum genauso schnell ist wie die 6900 XT LC). Die Radeon RX 6650 XT und RX 6750 XT überbieten ihre Vorgänger RX 6600 XT und 6750 XT um jeweils rund fünf Prozent. Grundsätzlich lassen sich viele Grafikkarten relativ genau einschätzen - werfen Sie dazu einfach einen Blick auf die Grafikkarten-Rangliste.

Spider-Man: Miles Morales: 18 GPUs mit Raytracing

Die zweite Messreihe findet am selben Schauplatz statt und ergänzt maximales Raytracing. Wie eingangs erläutert, bietet Miles Morales im Gegensatz zu Spider-Man Remastered nicht nur RT-Reflexionen, sondern auch strahlengeführte Sonnen- bzw. Mondschatten. Dies führt zu einer deutlich höheren Last, primär für die Grafikkarte, aber auch den Prozessor. Wie gut Raytracing-Grafikkarten seit 2018 mit dieser Aufgabe klarkommen, demonstriert der folgende Benchmark.

Autsch! Das denken nicht nur Sie, auch wir haben beim Testen und Auswerten darüber gestaunt, wie Miles Morales reihenweise Grafikkarten niederstreckt. Die Ergebnisse sind jedoch auch darüber hinaus sehr vielfältig und interessant, denn wir haben das Testfeld so ergänzt, dass es maximale Informationen liefert. Erkenntnis #1: Radeon-Grafikkarten brechen unter der Raytracing-Last besonders deutlich zusammen, ohne Upscaling (IGTI, FSR 2.1 oder XeSS) ist selbst Full HD nicht vollständig flüssig nutzbar. Erkenntnis #2: Arc-Grafikkarten stemmen die Last deutlich besser. So kommt es zum ungewohnten, aber nicht völlig unerwarteten Bild, dass eine Arc A770 sich mit einer Radeon RX 6800 XT anlegen kann. Spider-Man: Miles Morales läuft tadellos auf Intels Alchemist-GPUs - zumindest auf dem 16-GiByte-Modell, denn hier greift Erkenntnis #3: Das Spiel profitiert mit Raytracing fühlbar von mehr als 8 GiByte Speicher. Wie unter anderem die Radeon RX 6650 XT und Geforce RTX 2070 Super im Benchmark zeigen, kommt es hier zum Stau auf der verschneiten Datenbahn. Während bei Turing (RTX 20) in diesem Fall die auf PCI-Express 3.0 limitierte Schnittstelle bremst, kämpft eine Radeon RX 66x0 (XT) nicht nur mit den Strahlen, sondern auch der auf acht Lanes gemäß PCI-E-Standard 4.0 gestutzten Anbindung. Eine Radeon RX 6700 (10 GiByte) oder RX 67x0 XT (12 GiByte) liefern signifikant bessere Frametimes und damit, zumindest in Kombination mit Upscaling, flüssige Bildraten. Die Geforce RTX 2060 12GB liefert die Bestätigung des Gesagten, sie eilt nicht nur ihrer 6-GiByte-Schwester davon, sondern auch meist der RTX 2070 Super.

Die Prozessor-Anforderungen steigen durch das Raytracing ebenfalls an, im Falle unserer Testszene fällt die Bildrate deutlich. Ist eine Geforce-GPU installiert, werden nur rund 122 anstelle von 155 Fps erzeugt. In Kombination mit einer Radeon-Grafikkarte herrscht auch in Full HD ein starkes GPU-Limit vor. Mehr zur unterschiedlichen Leistung zwischen Radeon und Geforce im CPU-Limit lesen Sie auf der folgenden Seite.

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  1. Seite 1 Spider-Man: Miles Morales - Übersicht
  2. Seite 2 Spider-Man: Miles Morales - GPU-Benchmarks
  3. Seite 3 Spider-Man: Miles Morales - CPU-Benchmarks
  4. Seite 4 Miles Morales: Fazit
    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von blautemple
        Ansonsten finde ich die GPU Performance von AMD gar nicht mal so schlecht, viel übler ist die CPU Performance. 50% Vorsprung für den 13900K zum 7950X ist schon sehr heftig. Da sollte eher mal was getan werden denke ich ^^
        Es ist vernichtend für AMD, das kann man nicht anders formulieren. Wenn man den 13900K tuned, dann sind die P1 FPS fast doppelt so hoch. Fairerweise muss man sagen, dass man die Ryzens auch tunen kann. Der extreme Abstand wird dennoch bleiben.

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      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von blautemple
        Ansonsten finde ich die GPU Performance von AMD gar nicht mal so schlecht, viel übler ist die CPU Performance. 50% Vorsprung für den 13900K zum 7950X ist schon sehr heftig. Da sollte eher mal was getan werden denke ich ^^
        Es ist vernichtend für AMD, das kann man nicht anders formulieren. Wenn man den 13900K tuned, dann sind die P1 FPS fast doppelt so hoch. Fairerweise muss man sagen, dass man die Ryzens auch tunen kann. Der extreme Abstand wird dennoch bleiben.

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      • Von Gasux Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Olstyle
        Nicht wenn man es auf PS4 Grafik zurück dreht
        Ja aber trotzdem heftig, finde ich halt.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Big-Turing...damit spielt sich natürlich gaaanz anders....massig FPS.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Dafür gewinnt sie beim Verbrauch ganz klar.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Lichtspieler2000
        Für WQHD inkl. RT ist ne 3070 schneller als ne 6900XT, die auf 25 FPS einbricht, das sagt wirklich alles ja. ?

        Die 3070 ist keine 4K Karte, macht den Job aber insgesamt trotz 8GB besser. Schmerzhaft für AMD...
        Den 3070 (und 3080) bricht der Speicher weg, AMD die RT Einheiten -> Ich bin sehr zufrieden damit statt den damaligen Neuerscheinungen lieber eine ausgemusterte "Big-Turing" gekauft zu haben.
      • Von ZakMc PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        DLSS lenkt die Last etwas mehr Richtung Grafikkarte, es kann sein, dass es sich dann anders anfühlt. Ob sich da groß etwas in Sachen Speicherbelegung tut, habe ich nie getestet.
        Falls du/ihr Zeit und Lust hast würde ich mich freuen wenn ihr das irgendwann einmal gegen testet. Muss ja nicht unbedingt bei Spiderman sein. Merci
      Direkt zum Diskussionsende
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