Raptor Lake im Test: Fazit und Wertung
Jetzt kommen wir zur finalen Wertung. Wir haben Core i9-13900K, Core i7-13700K und Core i5-13600K abgeschnitten? Lohnt sich ein Kauf? Das klären wir im finalen Fazit.
In diesem Artikel
- Seite 1 Raptor Lake im Test: Übersicht
- Seite 2 Raptor Lake im Test: Raptor Cove Architektur
- Seite 3 Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 1
- Seite 4 Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 2
- Seite 5 Raptor Lake im Test: Effizienz, Fps pro Watt
- Seite 6 Raptor Lake im Test: Spezial-Benchmarks mit Core i9-13900K
- Seite 7 Raptor Lake im Test: Fazit und Wertung
- Seite 8 Bildergalerie
Falls Sie nach dem Zen-4-Test auf diesen Artikel hier gewartet haben, um eine fundierte Wahl zu treffen, welcher Prozessor (zu Weihnachten) in Ihren PC wandert, dann haben Sie alles richtig gemacht. Wir können Ihnen ohne Umschweife sagen, dass Sie die maximale Performance aktuell in Form des Core i9-13900K finden. Es gibt zwar vereinzelt Spiele, wo ein Ryzen 7000 die Nase vorn hat, aber das Gros der Games läuft auf der Intel-CPU (deutlich) flotter. Beim Arbeiten spielen die 16 E-Cores ihren Vorteil voll aus, die prozentuale Leistung liegt knapp über den 32 Threads des Ryzen 9 7950X. Anspruchsvolle Spieler und Content Creator können auch zum Core i7-13700K greifen, der in Spielen nahezu gleichauf mit dem Topmodell und in Anwendungen nur etwa 16 Prozent langsamer rechnet. Ein i7 hat gegenüber dem i9 eine etwas niedrigere Leistungsaufnahme unter Last.
Falls Sie reiner PC-Spieler sind und den Raptor-Lake-Launch noch abgewartet haben, um Ihnen die Wahl zwischen einer AM5-Plattform, dem Ryzen 7 5800X3D und dem Core i5-13600K zu erleichtern, dann können Sie jetzt aus dem Vollen schöpfen. Der i5-Prozessor überflügelt den 3D-Prozessor in jeder Hinsicht, nur bezüglich der Spiele-Effizienz hat die AMD-CPU leicht die Nase vorn. Der i5 ist in Spielen jedoch auch schneller als jeder Zen-4-Prozessor. AMDs Ryzen 5 7600X liefert zwar mehr Fps pro Watt, ist dabei allerdings rund zehn Prozent langsamer in Spielen. Am Ende müssen Sie das mit Ihrem Geldbeutel klären und eines sollte Ihnen zudem bewusst sein: AMD wird seinen Sockel AM5 noch bis ins Jahr 2025 unterstützen. Dafür erhalten Sie stand jetzt zwar nicht die höchste Leistung, jedoch eine Aufrüstbarkeit, die Ihnen Intel aller Voraussicht nach nicht bieten kann.
Die 13. Core-Generation hat den PCGH-CPU-Index im Sturm erobert: Maximale Spiel- sowie Anwendungsleistung und im Falle des i5 hat Intel auch (endlich) seine Hausaufgaben bezüglich der Effizienz gemacht. Natürlich hat auch der Spezial-Benchmark zum Core i9-13900K gezeigt, dass es möglich ist, die CPU mit nur wenigen Handgriffen deutlich sparsamer zu gestalten. Das ist nach wie vor das Schöne an den K-Prozessoren: Sie können frei entscheiden, ob Sie daraus ein 6-GHz-Monster oder eine Effizienz-Granate machen. Der einzige Nachteil ist der "tote" Sockel 1700. Doch diesem "Opfer" müssen Sie sich als Interessent stellen, immerhin ist das schon seit vielen Jahren so und damit nichts Neues. Es ist zwar von Intel noch nicht bestätigt worden, aber ein Sockel-Wechsel mit der nächsten Generation Meteor Lake ist nur wahrscheinlich. Raptor Lake ist daher für alle eine gute Wahl, die nur alle 4-6 Jahre den PC auf Vordermann bringen und jetzt maximale Leistung wünschen.
Intel Raptor Lake im Test: Wertung
| Prozessor | Intel Core i9-13900K | Intel Core i5-13600K | Intel Core i7-13700K |
|---|---|---|---|
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2810039 | www.pcgh.de/preis/2810186 | www.pcgh.de/preis/2810156 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 750,-/befriedigend | Ca. € 400,-/gut | Ca. € 540,-/gut |
| Für Mainboards mit … | Sockel 1700 | Sockel 1700 | Sockel 1700 |
| Codename | Raptor Lake S | Raptor Lake S | Raptor Lake S |
| Anzahl Kerne/Threads | 24c/32t | 14c/20t | 16c/24t |
| Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) | 3,00/2,20 GHz, (5,5/4,3-5,8/4,3 GHz) | 3,50/2,60 GHz, (5,1/3,9-5,1/3,9 GHz) | 3,40/2,50 GHz, (5,3/4,2-5,4/4,2 GHz) |
| L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) | 48 + 32 KiByte/32 + 64 KiByte | 48 + 32 KiByte/32 + 64 KiByte | 48 + 32 KiByte/32 + 64 KiByte |
| L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) | 2.048 + 4.096 KiByte/36 MiByte | 2.048 + 4.096 KiByte/24 MiByte | 2.048 + 4.096 KiByte/30 MiByte |
| Heatspreader, Fertigung | Metall (verlötet), Intel 7+ | Metall (verlötet), Intel 7+ | Metall (verlötet), Intel 7+ |
| Ausstattung (20 % der Endnote) | 1,57 | 1,57 | 1,57 |
| Grafikeinheit | Intel UHD 770 | Intel UHD 770 | Intel UHD 770 |
| Befehlssätze und Erweiterungen (Auswahl) | AES, AVX, AVX2, FMA3, bis SSE4.1, SSE4.2, VT-x, EM64T | AES, AVX, AVX2, FMA3, bis SSE4.1, SSE4.2, VT-x, EM64T | AES, AVX, AVX2, FMA3, bis SSE4.1, SSE4.2, VT-x, EM64T |
| Integrierte PCI-Express-Lanes | 20× PCI-Express 5.0 | 20× PCI-Express 5.0 | 20× PCI-Express 5.0 |
| Eigenschaften (20 % der Endnote) | 4,18 | 1,87 | 3,37 |
| Offener Multiplikator | Ja | Ja | Ja |
| Speicherkanäle (und max. Geschwindigkeit) | 2× DDR5-5600 G2/DDR4-3200 G1 | 2× DDR5-5600 G2/DDR4-3200 G1 | 2× DDR5-5600 G2/DDR4-3200 G1 |
| ECC-Support | Ja | Ja | Ja |
| TDP laut Hersteller | 253 Watt | 181 Watt | 253 Watt |
| TDP (Boost) | 253 Watt | 181 Watt | 253 Watt |
| Leistungsaufnahme (Doom/Elden Ring/Spider-Man) | 167,02/102,36/181,04 Watt | 97,27/72,26/103,95 Watt | 131,32/90,52/143,9 Watt |
| Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt) | 141 Watt | 86 Watt | 118 Watt |
| Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt) | 271 Watt | 150 Watt | 221 Watt |
| Effizienz Gesamt (Normiert) | 63,4 % | 85,3 % | 70,2 % |
| Leistung (60 % der Endnote) | 1,00 | 1,80 | 1,45 |
| Spiele-Index | 100 % | 92,6 % | 97,4 % |
| Anwendungs-Index | 100 % | 73,2 % | 84 % |
| Endnote | Wertung: 1,75 | Wertung: 1,76 | Wertung: 1,86 |
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Warum schneidet der 13600K besser im Effizienz-Index ab als der 7700X, obwohl der 7700X weniger Strom verbraucht?
Sowohl in Spielen als auch in Anwendungen?
Bei den FPS/Watt ist der 7700X auch davor.
Intel Raptor Lake im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz-Index
Hier mal die Daten im Direktvergleich:
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Anno 1800 ist der Worst Case für den 7700X, aber dieser Wert wird am Ende nur mit etwas über acht Prozent in die Gesamtwertung gerechnet.
Beachte zudem, dass der 7700X mithilfe einer Radeon-GPU im Hinblick auf Effizienz ordentlich zulegt (oben ist mit Geforce):
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Weil der 7700X mit der Radeon-GPU mehr Fps generiert und dabei sogar noch die Leistungsaufnahme sinkt, sind die Fps pro Watt, die nicht(!) normiert werden, etwas höher, als beim 13600K. Mit einer Geforce-GPU ist es genau andersherum, da hat der 13600K die Nase vorn.
Und wie gesagt liegt der 7700X im "FPS pro Watt" Index vor dem 13600K:
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