Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 2
Quelle: PCGH
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Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 2

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Auf dieser Seite folgen für die Raptor-Lake-CPUs der Index für Spiele und Anwendungen sowie Benchmarks für Letztere.

Intel Raptor Lake im Test: Spiele-Index mit Radeon- und Geforce-Grafikkarte

Wenn Sie die Index-Werte sichten, fällt Ihnen sicher schon der heimliche Star dieser Generation auf: Core i5-13600K. Mit 92,6 Prozent im Spiele-Index ist der "kleine" i5 in Spielen schneller als ein AMD Ryzen 9 7950X oder Ryzen 7 5800X3D. Zudem wird die gesamte Alder-Lake-Generation an die Wand gefahren. Am schnellsten gegenüber seinem Vorgänger, mit durchschnittlich 24 Prozent mehr Fps, ist der i5-13600K, dicht gefolgt vom i7-13700K mit 21 Prozent und die beiden i9 trennen dann noch 18 Prozent. Übertragen wir die rund vier Prozent, die ein Core i9-12900KS im Test damals einem 12900K überlegen war, würde ein 13900K immer noch rund 15 Prozent vorn liegen, was ziemlich genau dem Wert entspricht, von dem Intel gesprochen hat. Im CPU-Limit lässt sich das natürlich auch durch den schnelleren Speicher erklären, mit dem Raptor Lake ab Werk betrieben werden darf. Keine Sorge, wir liefern bald vergleichbare Benchmarks zwischen Alder Lake, Zen 4 und Raptor Lake nach, mit vergleichbaren Systemen. Des Weiteren erwarten wir bald ein Z790-Mainboard mit DDR4-Unterstützung. Sie dürfen gespannt bleiben.

Intel Raptor Lake im Test: Anwendungs-Benchmarks mit Radeon- und Geforce-GPU

Bislang war es so, dass AMD mit seinen mächtigen 16-Kernen die beste Wahl für Content Creator mit hohen Ansprüchen war. Auch ein Ryzen 9 7950X bietet out of the box eine sehr hohe Anwendungsleistung. Intel möchte in diesem Bereich jedoch mitwirken und hat mit dem Core i9-13900K ab jetzt ein sehr heißes Eisen im Feuer. Je nach Benchmark und Wahl der Grafikkarte liegt mal ein 7950X, mal ein 13900K vorn, im Gesamt-Index jedoch dominiert dann schließlich die Intel-CPU. Beachtlich ist der Vorsprung des 13900K in den Puget-Benchmarks von Premiere Pro und Photoshop. Dass ein Core i5-13600K nahe am Core i9-12900K und Ryzen 9 5950X agiert, ist auch eine Erwähnung wert.

Intel Raptor Lake im Test: Anwendungs-Index mit Radeon- und Geforce-GPU

Insgesamt ist es Intel gelungen, die jeweiligen Raptor-Lake-Modelle vor die Modelle der Konkurrenz zu setzen, die ähnlich teuer sind. Der 24-Kerner i9-13900K führt das Feld an, während ein i7-13700K spielend mit AMDs Ryzen 9 7900X fertig wird. Der kleinste Raptor i5-13600K liegt im Gesamt-Rating schließlich oberhalb eines i9-12900K, Ryzen 5950X und über AMDs neuen Achtkerner Ryzen 7700X. Keine Frage, den größten Anteil daran tragen die zahlreichen E-Cores, während die höher getakteten P-Cores "nur" den letzten Schliff verleihen. Wer bevorzugt mit Intel-Systemen arbeitet, hat ab jetzt drei neue Prozessoren zur Auswahl, die wir bedenkenlos empfehlen können.

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  1. Seite 1 Raptor Lake im Test: Übersicht
  2. Seite 2 Raptor Lake im Test: Raptor Cove Architektur
  3. Seite 3 Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 1
  4. Seite 4 Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 2
  5. Seite 5 Raptor Lake im Test: Effizienz, Fps pro Watt
  6. Seite 6 Raptor Lake im Test: Spezial-Benchmarks mit Core i9-13900K
  7. Seite 7 Raptor Lake im Test: Fazit und Wertung
    • Kommentare (260)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        i9-13900K grade geordert. Schönes Ding.
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        i9-13900K grade geordert. Schönes Ding.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] : Ok. Alles klar. Danke für die Erklärung.

        Zitat von PCGH_Dave
        Weil "höhere Effizienz" nicht "geringere Leistungsaufnahme" bedeutet, sondern "Leistung pro Watt".
        Ja das war mir klar...

        Zitat von PCGH_Dave
        Weil der 7700X mit der Radeon-GPU mehr Fps generiert und dabei sogar noch die Leistungsaufnahme sinkt, sind die Fps pro Watt, die nicht(!) normiert werden, etwas höher, als beim 13600K. Mit einer Geforce-GPU ist es genau andersherum, da hat der 13600K die Nase vorn.
        Daran hat´s wohl gelegen das ich das nicht ganz verstanden hatte.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RyzA
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] :

        Warum schneidet der 13600K besser im Effizienz-Index ab als der 7700X, obwohl der 7700X weniger Strom verbraucht?
        Sowohl in Spielen als auch in Anwendungen?
        Bei den FPS/Watt ist der 7700X auch davor.

        Intel Raptor Lake im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz-Index
        Weil "höhere Effizienz" nicht "geringere Leistungsaufnahme" bedeutet, sondern "Leistung pro Watt".
        Hier mal die Daten im Direktvergleich:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Anno 1800 ist der Worst Case für den 7700X, aber dieser Wert wird am Ende nur mit etwas über acht Prozent in die Gesamtwertung gerechnet.

        Beachte zudem, dass der 7700X mithilfe einer Radeon-GPU im Hinblick auf Effizienz ordentlich zulegt (oben ist mit Geforce):

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Weil der 7700X mit der Radeon-GPU mehr Fps generiert und dabei sogar noch die Leistungsaufnahme sinkt, sind die Fps pro Watt, die nicht(!) normiert werden, etwas höher, als beim 13600K. Mit einer Geforce-GPU ist es genau andersherum, da hat der 13600K die Nase vorn.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Cleriker
        Ich denke mal, weil der Leistungsvorteil des 13600k im Spielemittel durch die krassen Differenzen in Anno, CP und GoW größer ist als der energetische Nachteil.
        Im Schnitt sind es nur 4%.

        Und wie gesagt liegt der 7700X im "FPS pro Watt" Index vor dem 13600K:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Ich denke mal, weil der Leistungsvorteil des 13600k im Spielemittel durch die krassen Differenzen in Anno, CP und GoW größer ist als der energetische Nachteil.
      Direkt zum Diskussionsende
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