Raptor Lake im Test: Spezial-Benchmarks mit Core i9-13900K
Auf dieser Seite wird es spannend: Wir haben einem 13900K die Ketten angelegt und schauen, wie viel vom Topmodell übrig bleibt, spannender Effizienz-Vergleich inklusive.
In diesem Artikel
- Seite 1 Raptor Lake im Test: Übersicht
- Seite 2 Raptor Lake im Test: Raptor Cove Architektur
- Seite 3 Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 1
- Seite 4 Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 2
- Seite 5 Raptor Lake im Test: Effizienz, Fps pro Watt
- Seite 6 Raptor Lake im Test: Spezial-Benchmarks mit Core i9-13900K
- Seite 7 Raptor Lake im Test: Fazit und Wertung
- Seite 8 Bildergalerie
Als besonderen Bonus haben wir eine Handvoll Spezial-Benchmarks für Sie vorbereitet. Wie Sie auf den vorherigen Seiten gesehen haben, ist ein Core i9-13900K nicht gerade sparsam in Spielen. Gleichwohl liefert der 24-Kerner die maximale Leistung im Desktop. Wir haben während der Zen-4-Tests die AMD-Ryzen-Prozessoren unter anderem im Eco-Modus getestet, und zwar bei maximal 88 Watt mit DDR5-5200. Was genau passiert eigentlich, wenn man einen Intel Core i9-13900K mit diesen Parametern betreibt? Das haben wir uns auch gefragt und es prompt ausprobiert. Für den Vergleich blenden wir die Eco-Benchmarks der Ryzen-Prozessoren mit ein und schauen zum Schluss auf die Fps pro Watt. Wird aus dem Intel-Prozessor ein Effizienz-Raptor oder ein T-Rex mit Gehhilfe?
Noch einmal zum Mitschreiben: Die folgenden Benchmarks sind mit einem Intel Core i9-13900K mit PL1=PL2=88 Watt und DDR5-5200 (selbes Kit wie bei Zen 4) entstanden. Sonst haben keine Anpassungen stattgefunden, die CPU kann frei boosten. Ebenso wurde bei Ryzen 7000 nur der Eco-Modus aktiviert (65 Watt TDP = 88 Watt PPT).
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Intel Raptor Lake im Test: Spezial-Benchmarks mit "Eco-13900K"
Mit maximal 88 Watt ist ein i9-13900K gezwungen, seinen All-Core-Boost zu reduzieren. Im Mittel haben wir immer noch stattliche 4,7 GHz gemessen. Die immer noch hervorragende Performance in den Benchmarks hat der 24-Kerner seinem Single-Core-Boost zu verdanken, der selbst bei diesem Powerlimit noch 5,8 GHz beträgt. Als Spieler benötigen Sie schließlich keine 253 Watt. Der Benchmark, welcher die größte Rolle hinsichtlich der Leistungsaufnahme für eine CPU in unserem Parcours spielt, ist Cyberpunk 2077. Die Leistung fällt im "Eco-Mode" zwar unter der eines Core i5-13600K ab, das reicht aber immer noch, um den Vorgänger Core i9-12900K und sämtliche andere Prozessoren zu schlagen. Je nach Benchmark muss sich der sparsame Core i9-13900K den Zen-4-Modellen jedoch geschlagen geben. Die Überraschung folgt sogleich, denn im CPU-Spiele-Index liegt der in Ketten gelegte Raptor immer noch bei 93,3 Prozent. Das ist knapp über den 92,9 Prozent des i5-13600K und immer noch über allen Zen-4- und Alder-Lake-Prozessoren. Auch ein Ryzen 7 5800X3D steht mit 90,8 Prozentpunkten hinten an.
Intel Raptor Lake im Test: Spezial-Index + Fps pro Watt
Die Fps pro Watt steigen beim i9-13900K damit um satte 57 Prozent an und bewegen sich jetzt in den effizienten Bereichen eines i5-13600K oder AMD Ryzen 7 5800X. An die Knaller-Werte der AMD-Eco-Prozessoren kommt Intel jedoch nicht heran. Mit höchstens 88 Watt verfügen Sie jedoch immer noch über mehr Spiele-Performance als Zen 4 und Alder Lake und brauchen sich nicht zu fürchten, dass die Stromrechnung explodiert. Damit sind die Tests durch und wir kommen jetzt zum Fazit und der finalen Wertung von Intel Raptor Lake.
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Warum schneidet der 13600K besser im Effizienz-Index ab als der 7700X, obwohl der 7700X weniger Strom verbraucht?
Sowohl in Spielen als auch in Anwendungen?
Bei den FPS/Watt ist der 7700X auch davor.
Intel Raptor Lake im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz-Index
Hier mal die Daten im Direktvergleich:
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Anno 1800 ist der Worst Case für den 7700X, aber dieser Wert wird am Ende nur mit etwas über acht Prozent in die Gesamtwertung gerechnet.
Beachte zudem, dass der 7700X mithilfe einer Radeon-GPU im Hinblick auf Effizienz ordentlich zulegt (oben ist mit Geforce):
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Weil der 7700X mit der Radeon-GPU mehr Fps generiert und dabei sogar noch die Leistungsaufnahme sinkt, sind die Fps pro Watt, die nicht(!) normiert werden, etwas höher, als beim 13600K. Mit einer Geforce-GPU ist es genau andersherum, da hat der 13600K die Nase vorn.
Und wie gesagt liegt der 7700X im "FPS pro Watt" Index vor dem 13600K:
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