Raptor Lake im Test: Raptor Cove Architektur
Quelle: PCGH
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Raptor Lake im Test: Raptor Cove Architektur

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Auf dieser Seite stellen wir die Neuerungen vor, die Intel mit Raptor Lake einführt. Wir zeigen dabei die Unterschiede zu Alder Lake, den Golden Coves und den Effizienz-Kernen auf.

Intel hat nahezu jeden wichtigen Bereich der Alder-Lake-Architektur überarbeitet und verbessert. Den Grundstein legt ein verbesserter Fertigungsprozess, den wir der Übersicht halber als "Intel 7+" beschreiben. Dieser bringt die dritte Generation der SuperFin-Transistoren mit sich und sorgt für insgesamt niedrigere Schaltzeiten, was die Latenzen verbessert. Die Performance-Kerne bezeichnet Intel als Raptor-Cove-Cores. Sie bieten ein leistungsfähigeres Design als die Golden-Cove-Cores in den Alder-Lake-CPUs, was sich unter anderem bei der Taktfrequenz bemerkbar macht: Insgesamt ist Raptor Cove bis zu 600 MHz höher getaktet und kann natürlich auf Wunsch weiter übertaktet werden. Üblicherweise lässt sich aber gerade bei den Topmodellen nicht mehr viel herausholen, da diese bereits am Limit agieren. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Intel Raptor Lake im Test: Raptor Cove als Nachfolger zu Golden Cove

Raptor Cove Cores - Chipsatz, Konnektivität, Taktfrequenz
Raptor_Lake_1
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Des Weiteren hat Intel den L2-Cache vergrößert. Setzt Golden Cove auf 1.280 KiByte pro Kern, sind es bei Raptor Cove 2.048 KiByte, auch die Effizienz-Kerne verfügen mit 2.048 KiByte zu 4.096 KiByte im Raptor-Design über doppelt so viel L2-Cache. Begleitet wird der Cache mit einem neuen dynamischen Prefetcher-Algorithmus namens "L2P". Die Anzahl der E-Cores hat Intel bei Raptor Lake verdoppelt, das Topmodell Core i9-13900K bietet bis zu 16 von ihnen. Auch die E-Cores takten bis zu 600 MHz höher als der Vorgänger. Verbesserungen gibt es zusätzlich beim integrierten Speicher-Controller (IMC): Nach wie vor werden zwei Speicher-Standards unterstützt, DDR4 und DDR5. Laut Intel ist es möglich bis zu DDR5-5600 beim Einsatz von zwei Modulen und bis zu DDR5-4400 beim Einsatz von vier Modulen zu nutzen. Beim DDR4-Speicher gibt es keine Änderungen, es bleibt bei DDR4-3200.

Raptor Cove Cores - Speicher-Controller und Fabric
Raptor_Lake_4
Raptor_Lake_4 Raptor_Lake_5

Für mehr Leistung und eine höhere Bandbreite wurde der Compute Fabric leistungsfähiger designt. Der Cache-Takt ist nun nicht mehr an den Multiplikator der E-Cores gekoppelt, was für sich schon Mehrleistung verspricht, der Takt wird zudem auf bis zu 5,0 GHz erhöht (Core i9-13900K). Das verringert die Latenzen deutlich. Neben all den genannten Veränderungen gibt Intel den Prozessoren schließlich noch mehr L3-Cache mit auf den Weg, das Topmodell kann auf bis zu 36 MiByte zurückgreifen, sechs MiByte mehr als der Vorgänger.

Raptor Cove Cores - Multi-Performance, Software
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Raptor_Lake_6 Raptor_Lake_7

Intel stellt damit eine 15 Prozent höhere Single-Core-Performance und eine 41 Prozent höhere Multi-Core-Performance in den Raum, die sich zum größten Teil aus der erhöhten Anzahl der E-Cores und der höheren Taktfrequenz zusammensetzt. Der schnellere Speicher hat hingegen nur wenig Einfluss, während der Cache in stark parallelisierten Anwendungen seinen Vorteil ausspielt. Damit das Betriebssystem bei all den verschiedenen Kern-Konfigurationen nicht durcheinander kommt, hat Intel den Thread Director mithilfe von Machine Learning weiter verbessert. Microsoft hat zudem weitere Optimierungen mithilfe des 22H2-Updates für Windows 11 vorgenommen. Sollten Sie mit einem Raptor liebäugeln, so ist es angeraten, auf die neueste Windows-Version zu wechseln - von Windows 10 war bei der Vorstellung von Raptor Lake keine Rede mehr. Aber verstehen Sie uns nicht falsch, natürlich können Sie Raptor Lake auch mit WIndows 10 betreiben. Es kann nur passieren, wie bei Alder Lake, dass bestimmte Spiele mit der Hybrid-Konfiguration nicht klarkommen und den Start verweigern. Eine Übergangslösung ist dann, die E-Cores abzuschalten.

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  1. Seite 1 Raptor Lake im Test: Übersicht
  2. Seite 2 Raptor Lake im Test: Raptor Cove Architektur
  3. Seite 3 Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 1
  4. Seite 4 Raptor Lake im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen - Teil 2
  5. Seite 5 Raptor Lake im Test: Effizienz, Fps pro Watt
  6. Seite 6 Raptor Lake im Test: Spezial-Benchmarks mit Core i9-13900K
  7. Seite 7 Raptor Lake im Test: Fazit und Wertung
    • Kommentare (260)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        i9-13900K grade geordert. Schönes Ding.
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        i9-13900K grade geordert. Schönes Ding.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] : Ok. Alles klar. Danke für die Erklärung.

        Zitat von PCGH_Dave
        Weil "höhere Effizienz" nicht "geringere Leistungsaufnahme" bedeutet, sondern "Leistung pro Watt".
        Ja das war mir klar...

        Zitat von PCGH_Dave
        Weil der 7700X mit der Radeon-GPU mehr Fps generiert und dabei sogar noch die Leistungsaufnahme sinkt, sind die Fps pro Watt, die nicht(!) normiert werden, etwas höher, als beim 13600K. Mit einer Geforce-GPU ist es genau andersherum, da hat der 13600K die Nase vorn.
        Daran hat´s wohl gelegen das ich das nicht ganz verstanden hatte.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RyzA
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] :

        Warum schneidet der 13600K besser im Effizienz-Index ab als der 7700X, obwohl der 7700X weniger Strom verbraucht?
        Sowohl in Spielen als auch in Anwendungen?
        Bei den FPS/Watt ist der 7700X auch davor.

        Intel Raptor Lake im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz-Index
        Weil "höhere Effizienz" nicht "geringere Leistungsaufnahme" bedeutet, sondern "Leistung pro Watt".
        Hier mal die Daten im Direktvergleich:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Anno 1800 ist der Worst Case für den 7700X, aber dieser Wert wird am Ende nur mit etwas über acht Prozent in die Gesamtwertung gerechnet.

        Beachte zudem, dass der 7700X mithilfe einer Radeon-GPU im Hinblick auf Effizienz ordentlich zulegt (oben ist mit Geforce):

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Weil der 7700X mit der Radeon-GPU mehr Fps generiert und dabei sogar noch die Leistungsaufnahme sinkt, sind die Fps pro Watt, die nicht(!) normiert werden, etwas höher, als beim 13600K. Mit einer Geforce-GPU ist es genau andersherum, da hat der 13600K die Nase vorn.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Cleriker
        Ich denke mal, weil der Leistungsvorteil des 13600k im Spielemittel durch die krassen Differenzen in Anno, CP und GoW größer ist als der energetische Nachteil.
        Im Schnitt sind es nur 4%.

        Und wie gesagt liegt der 7700X im "FPS pro Watt" Index vor dem 13600K:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Ich denke mal, weil der Leistungsvorteil des 13600k im Spielemittel durch die krassen Differenzen in Anno, CP und GoW größer ist als der energetische Nachteil.
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