CPU-Kaufberatung 2024: AMD- und Intel-Prozessoren im Test-Vergleich [Update]
Sie möchten sich einen neuen Prozessor gönnen? Sie suchen eine CPU, um die beste Gaming-Erfahrung zu bekommen oder möchten sich über das derzeitige Angebot informieren? Hier finden Sie die Resultate unserer CPU-Benchmarks und -Tests mit AMD und Intel. PCGH gibt Kaufempfehlungen für verschiedene Preisklassen und erläutert grundlegende Begriffe.
In diesem Artikel
- Seite 1 CPU-Kaufberatung 2024: Die aktuelle Marktlage
- Seite 2 CPU-Kaufberatung 2024: AMD-Prozessoren
- Seite 3 CPU-Kaufberatung 2024: Intel-Prozessoren
- Seite 4 CPU-Kaufberatung 2024: Weitere Informationen zu Prozessoren
- Seite 5 Bildergalerie zu "CPU-Kaufberatung 2024: AMD- und Intel-Prozessoren im Test-Vergleich [Update]"
Die Wahl des Prozessors entscheidet über Leistung und Effizienz eines Computers. Doch welche ist die beste GPU für Gaming? Welche CPU sollten Sie für den Sockel 1200, AM4/5 oder 1700 verbauen? Welche CPU hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und welche CPU passt am besten zu einer RTX 4090, 3080 oder RX 6800 XT? In unserer Kaufberatung fassen wir die wichtigsten Entwicklungen von AMD und Intel zusammen und liefern Kaufempfehlungen für verschiedene Preisklassen. Dabei berücksichtigen wir nicht nur die Leistung einer CPU in Spielen und Anwendungen, sondern auch die Leistungsaufnahme, Ausstattung und Eigenschaften. Am Ende muss der gewünschte Prozessor nur noch verfügbar sein, doch da können wir Sie beruhigen, so hoffnungslos wie im Grafikkarten-Markt ist es bei CPUs selten.
CPU-Kaufberatung 2024: Das ist neu
Update vom 14.05.2024: AMD und Intel haben neue, interessante Prozessoren am Start und eine Kaufberatung sollte auf Basis der Anforderungen und des Budgets erstellt werden. Wir haben jeweils für Intel und AMD passende Angebote für Sie herausgesucht und zeigen Ihnen jetzt, welche Prozessoren einen näheren Blick wert sind. Gute CPU-Preise bekommen Sie meist bei Mindfactory. Natürlich hat auch die Misere um die Instabilitäten der Intel-Core-Prozessoren Einfluss auf die Kaufberatung genommen.
Der Prozessor ist das Herz eines jeden Computers. Auf ihm laufen alle Berechnungen und sämtliche Wege zusammen. Mit ihm steht und fällt die Performance des gesamten Rechners. Sie sollten sich daher ganz genau überlegen, welche CPU Sie verbauen. Die letzten Jahre haben dabei für so einige Überraschungen gesorgt. Vor allem AMD hat mit dem Launch der Ryzen-3000-CPUs den Prozessor-Markt auf den Kopf gestellt. Intel hat darauf mit einem massiven Preissturz reagiert, zumindest im HEDT-Bereich. Der Konkurrenzkampf bietet Ihnen als Kunde ausschließlich Vorteile, denn so viele Möglichkeiten bei der Auswahl gab es schon lange nicht mehr, und das sogar in jeder Preisklasse. Zum Abschluss des Jahres 2020 bot sich durch AMDs Vorpreschen mit Ryzen 5000 die Möglichkeit, das Kaufverhalten nicht nur allein von der Leistung, sondern auch von der Kernanzahl abhängig zu machen. Wenn Sie 16 Kerne in Ihrem Desktop-PC verbauen möchten, um höchste Ansprüche an Leistung und Qualität zu erfüllen, dann ist das ebenso möglich wie ein Effizienz-Wunder oder eine Budget-Konfiguration.
Aktuelle Marktlage bei AMD-Prozessoren
AMD fährt aktuell zwei Schienen: Der Sockel AM4, bekannt durch die Ryzen-5000-Prozessoren, ist ebenso aktiv, wie der neue Sockel AM5 mit Ryzen 7000. Bei Ryzen 5000 wird zwischen CPUs und APUs unterschieden. Letztere bieten eine integrierte Grafikeinheit (IGP) auf Vega-Basis. Die Ryzen-5000-Prozessoren sind gut lieferbar und meist im Angebot, auch der Vorgänger Ryzen 3000 ist für Budget-Computer immer noch eine Empfehlung wert, verschwindet aber langsam vom Markt. Sie setzen auf den Sockel AM4, der von den I/O-Hubs B550 und X570(S) bedient wird. Falls Sie noch einen älteren Chipsatz wie X470, B450, X370 oder B350 nutzen, dann sollten Sie mindestens auf AGESA 1.2.0.7 achten. Mit dieser Version nämlich unterstützen auch die 300er-I/O-Hubs offiziell Zen 3.
Ryzen 7000 und 8000 sind die CPU-Generationen für den Sockel AM5, der nächsten Ausbaustufe. Zen 4 markiert dabei die reguläre Desktop-Schiene, hier tummeln sich vor allem spannende Prozessoren für Spieler und Content Creator. Neu erschienen sind in jüngster Vergangenheit die bereits aus der Mobile-Sparte bekannten Phönix-APUs Ryzen 8000G. Diese sind der Nachfolger der 5000G-Serie vom Sockel AM4 und bieten dank RDNA3-Grafikchip vor allem eine gute Mischung aus CPU- und GPU-Leistung für Computer ohne dedizierte Grafikkarte. Für Mitte bis Ende 2024 erwartet PCGH Zen 5 als Desktop-Nachfolger von Ryzen 7000, allerdings ist dazu noch nichts Handfestes bekannt. Bestätigt sind dagegen die Zen-5-APUs. AMD hat die Mikroarchitekturen für seine mobilen Next-Gen-APUs aus der Serie Ryzen 9050 ("Strix Point") im Rahmen einer Veranstaltung in Peking offiziell bestätigt und erklärt, dass, wie erwartet wurde, Zen 5, RDNA 3+ und XDNA 2 für die Nachfolger der Serie Ryzen 8040 ("Hawk Point") zum Einsatz kommen werden. Auf der Bühne erklärte AMD-CEO und Präsidentin Dr. Lisa Su, dass die APUs 2024 starten.
Aktuelle Marktlage bei Intel-Prozessoren
Intel ist derzeit mit Raptor Lake (Refresh) und Alder Lake (Refresh) am Markt, vereinzelt lassen sich auch noch gute Angebote für die Vorgänger, Rocket Lake und Comet Lake finden. Am 4. November 2021 ist Alder Lake, die 12. Core-Generation, auf den Plan getreten. Die Prozessoren werden in "Intel 7" gefertigt, zuvor als Enhanced Super Fin oder als 10 nm++ bekannt. Sie setzen auf einen neuen Sockel mit 1.700 Pins, welcher durch die Chipsätze H610, B660, H670 und Z690 bedient wird. Raptor Lake, auch der Refresh, die 13. und 14. Core-Generation, setzen ebenfalls auf diesen Sockel. Ältere Mainboards benötigen natürlich ein UEFI-Update, während die neuen Chipsätze der 700er-Reihe RPL ab Werk unterstützen. Aktuell erhalten Sie im Desktop mit Raptor Lake die höchste Performance. Aufpassen müssen Sie dagegen bei den kleineren Varianten der 13. Core-Generation. Alles unterhalb eines Core i5-13600K ist nämlich kein Raptor Lake, sondern ein Alder Lake Refresh. Kleinere Varianten der 14. Core-Generation sind inzwischen auch eingetroffen und runden das Portfolio nach unten ab.
Vorerst auf den Mobile-Bereich beschränkt sich Intels komplett neuer CPU-Reboot Meteor Lake. Diese führen im Desktop bald ein gänzlich neues Namensschema ein und werden hoffentlich gegen Ende des Jahres als Arrow Lake debütieren. Wir sind gespannt, wie das zweite Halbjahr 2024 bei Intel letztlich aussieht.
2. AMD wird seine bisher erfolgreiche "3D" Technologie höchwahrscheinlich nicht schon nach 2 Generationen wieder einstampfen.
Schön brav den Scheiss zuerst verkaufen und dann, das auf das wir wirklich gewartet haben.
Für nächstes Jahr kommt CPU/ARM technisch, mit Focus auf mobilen Geräten, etwas auf uns zu.
Würde mich nicht stören, wenn man die dominante Archtektur mal hinterfragen würde!
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Mehr wissen wir offiziell auch nicht.