Radeon RX 7600 im Test: Fazit und Preis-Leistungs-Check
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Radeon RX 7600 im Test: Fazit und Preis-Leistungs-Check

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Wie schlägt sich die AMD Radeon RX 7600 insgesamt? Fazit mit Preis-Leistungs-Analyse und Kaufempfehlungen.

Radeon RX 7600: Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachdem die Leistung der AMD Radeon RX 7600 sowohl beim Rasterizing als auch Raytracing dargestellt wurde, wird es Zeit für eine abschließende Preis-Leistungs-Analyse. Wir haben die aktuellen Leistungsindizes ins Verhältnis zu den aktuellen Marktpreisen (Stand: 24. Mai 2023) gesetzt.

Beachten Sie bitte, dass die Preise einem steten Wandel unterliegen, es handelt sich daher nur um eine Momentaufnahme respektive Stichprobe zum Testzeitpunkt. Zeitbegrenzte Einzelschnäppchen dienen nicht als Referenz, sondern der Mindestpreis bei mehreren seriösen Shops. Werfen wir einen Blick auf die Preis-Leistungs-Auswertung, beginnend beim Rasterizing (20 Spiele, 4 Auflösungen):

Im Preisbereich zwischen 200 und 400 Euro hat sich in den vergangenen Wochen einiges bewegt, viele Grafikkarten wurden etwas günstiger, darunter die Radeon RX 6700 und Geforce RTX 3060 8GB. Mit den aktuellen Preisen dominieren weder AMD noch Nvidia die Preis-Leistungs-Rangliste - sondern Intel mit der Arc A770 8GB und Arc A750 (8GB). Direkt dahinter folgen AMDs Mittelklasse-Grafikkarten Radeon RX 6600, RX 7600 sowie RX 6650 XT. Alle genannten Modelle weisen folglich ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf - machen Sie die Wahl am besten am Budget oder herstellerspezifischen Features fest. Wie es beim Raytracing aussieht, zeigt der folgende Chart:

Beim Raytracing erzielen alle Geforce-Grafikkarten - ebenso wie Intels Arc-Modelle - eine deutlich bessere PLV-Bilanz als beim Rasterizing, da hier bei gleichen Preisen eine bessere relative Leistung erzielt wird. So kommt es zu deutlich veränderten Platzierungen. Die Radeon RX 7600 weist zur unverbindlichen Preisempfehlung von 300 Euro ein befriedigendes Preis-Leistungs-Verhältnis auf; selbst eine Preissenkung auf 250 Euro würde sie nicht an die Spitze des Felds katapultieren. Wer Raytracing-Ambitionen hegt, dem raten wir zu einer Radeon RX 6700 XT, Arc A770 16GB oder Geforce RTX 3060 12GB.

Radeon RX 7600: Fazit

Die Radeon RX 7600 ist ein erfreulich geradliniges Produkt, das uns klare Empfehlungen ermöglicht. AMD bewirbt die Radeon RX 7600 als optimalen Gefährten für Full-HD-Gaming mit hohen bis sehr hohen Details - und genau das leistet diese 299-Euro-Grafikkarte. Sie schlägt ihre offizielle Vorgängerin, die Radeon RX 6600, um 29 Prozent und weist dank ihrer moderaten Leistungsaufnahme von durchschnittlich 160 Watt eine gute Energie-Effizienz auf. Und selbst wenn sich so mancher Spieler nach einem Preisschild von 250 Euro zurücksehnt: Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis der Radeon RX 7600 ist gut, denn es passt zum Potenzial der Grafikkarte.

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Sie haben die Unaufgeregtheit bei der Wortwahl sicher bemerkt, denn echte Highlights fehlen der Radeon RX 7600. Neue Sphären bei der Gaming-Leistung sind von der Mittelklasse generell nicht zu erwarten, allerdings fehlt der Radeon RX 7600 jeglicher Glanz, um sich von den eigenen Vorgängern und den Mitbewerbern abzusetzen. Die Karte ist schlicht und ergreifend ausreichend für 1080p-Gaming - "nett" wäre im täglichen Umgang das passende Wort. Während Nvidia versucht, mit neuen Funktionen wie DLSS 3 (Frame Generation) den Preis hochzuhalten, passen Anspruch und Realität bei der AMD Radeon RX 7600 besser zusammen. Doch der Mangel an echten Argumenten wiegt schwer: Warum sollten Sie eine Radeon RX 7600 anstelle einer Radeon RX 6700 kaufen? Da gibt es nur zwei Features. Erstens ist RDNA 3 (RX 7000) in der Lage, AV1-Videos mittels Treiberfunktion (Radeon Relive) oder via OBS aufzunehmen. Zweitens bieten die neuen AMD-Grafikkarten Unterstützung für Displayport 2.1, um besonders hochauflösende Monitore mit hoher Bildwiederholrate ohne Kompression zu betreiben.

Bildergalerie

Was die übrigen Disziplinen rund um Bilder pro Sekunde in verschiedenen Spielen angeht, raten wir hingegen zur Radeon RX 6700 (ab 340 Euro). Das alte Modell weist entscheidende Merkmale auf, um mit der steigenden Last moderner PC-Spiele besser umzugehen: 25 Prozent mehr Grafikspeicher sowie eine volle Anbindung zum restlichen System. Zwar genügen 8 GiByte für League of Legends, World of Warcraft, Overwatch 2, Counter-Strike GO und viele weitere Spiele - ohne jeden Zweifel -, aber außerhalb dieser Dauerbrenner wird die Luft für 8-GiByte-Grafikkarten immer dünner. Die Radeon RX 6700 steckt hohe Speicherlast dank 10 GiByte VRAM deutlich besser weg und wird somit den längeren Atem haben. Ähnlich sieht es bei der Geforce RTX 3060 12GB (ca. 320 Euro), Radeon RX 6700 XT (ca. 380 Euro) oder Arc A770 16GB (ca. 380 Euro) aus: Diese Grafikkarten bringen alles für ein gutes, langes Leben mit, während 8-GiByte-Grafikkarten längst angezählt sind. Sie entscheiden, was Sie mit dieser Information anfangen. Eine mögliche Herangehensweise wäre auch, jetzt zu einer Radeon RX 6600 für faire 230 Euro zu greifen und in zwei Jahren erneut aufzurüsten. Der Zeitpunkt ist günstig, denn AMD legt bis zum 28. Mai noch einen Game-Code für The Last of Us Part I dazu - die Radeon RX 7600 ist von diesem Goodie ausgeschlossen.

Die Radeon RX 7600 geht ab dem 25. Mai in den offiziellen Verkauf. AMDs Board-Partner haben zahlreiche Eigendesigns am Start, welche entweder gemäßigt ausfallen, oder über wuchtige Kühler sowie eine werkseitige Übertaktung verfügen. Wir arbeiten derzeit an einem Test und Vergleich verschiedener Designs. Bis dahin: Was halten Sie von der Radeon RX 7600? Top oder Flop? Diskutieren Sie mit!

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    • Kommentare (162)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Maexen Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Tomb Raider (2013) zockte ich Ende 2016/Anfang 2017 auf meiner GTX 560Ti, die damals geräuschmäßig auch aus dem letzten Loch pfiff... War für mich damals Grund auf eine preiswerte 1050Ti zu gehen. Ich fand das Spiel auch klasse.

        Also man kann schon verstehen, dass es diverse Aufrüst-Konstellationen gibt, man kann auch mit einer günstigen Karte gut zocken, wie immer von den eigenen Ansprüchen und Titeln abhängig.

        Und je mehr ich darüber nachdenke @Topic, die 7600 finde ich wirklich nicht schlecht für FullHD im unteren Preis-Segment. Trotz der nur 8 GB.
      • Von Maexen Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Tomb Raider (2013) zockte ich Ende 2016/Anfang 2017 auf meiner GTX 560Ti, die damals geräuschmäßig auch aus dem letzten Loch pfiff... War für mich damals Grund auf eine preiswerte 1050Ti zu gehen. Ich fand das Spiel auch klasse.

        Also man kann schon verstehen, dass es diverse Aufrüst-Konstellationen gibt, man kann auch mit einer günstigen Karte gut zocken, wie immer von den eigenen Ansprüchen und Titeln abhängig.

        Und je mehr ich darüber nachdenke @Topic, die 7600 finde ich wirklich nicht schlecht für FullHD im unteren Preis-Segment. Trotz der nur 8 GB.
      • Von BeeBlink Komplett-PC-Käufer(in)
        Gelassen und in sich ruhend

        Als Fabelwesen zocke ich grad abwechselnd Tomb Raider GotY-Edition auf dem PC (in dem Fall natürlich alles auf rechts weil alt, äh... älter) und Batman Arkham Origins auf der Wii U und denke: Schaut doch gut aus.

        Übrigens beide zum ersten Mal und gerade von Tomb Raider wider Erwarten angenehm überrascht.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von BeeBlink
        Ich kam von einer R9 270X mit 2 GB VRAM! Also war es tatsächlich eine Verbesserung.
        Du bist halt die Zielgruppe, die es angeblich nicht gibt. Wie fühlt man sich so als Fabelwesen?
      • Von BeeBlink Komplett-PC-Käufer(in)
        Und ich war nüchtern

        Ich kam von einer R9 270X mit 2 GB VRAM! Also war es tatsächlich eine Verbesserung.

        Auf der 270X hab ich noch Witcher 3 (ansehnlich) und Cyberpunk – ja, 2077, auf 2 GB VRAM – (aber weniger ansehnlich) gezockt, aber sie pfiff aus allen Löchern. Aber da ich immer nur auf doppelte Speichermenge aufgerüstet habe, kam mir die 6500 XT gerade recht, trotz der schlechten Testberichte.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BeeBlink
        ...es wurde dann eine RX 6500 XT.
        Ach du warst das! Ich hab mich schon gefragt ob die wirklich jemand erworben hat.
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