Radeon RX 6600 XT im Test: Zusammenfassung mit Fazit
Wie schlägt sich die Radeon RX 6600 XT summa summarum? Fazit und Kaufempfehlungen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Radeon RX 6600 XT im Test: Spezifikationen
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Seite 2
Radeon RX 6600 XT im Test: Spiele-Benchmarks
- 2.1 GPU-Testsystem 2021 v1.1
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2.2
Radeon RX 6600 XT: Spiele-Benchmarks
- 2.2.1 Anno 1800
- 2.2.2 Assassin's Creed Valhalla
- 2.2.3 Battlefield 5
- 2.2.4 Borderlands 3
- 2.2.5 Call of Duty BO Cold War
- 2.2.6 Control
- 2.2.7 Crysis Remastered
- 2.2.8 Cyberpunk 2077
- 2.2.9 Days Gone
- 2.2.10 Desperados 3
- 2.2.11 Doom Eternal Ancient Gods
- 2.2.12 F1 2020
- 2.2.13 Forza Horizon 4
- 2.2.14 Hitman 3
- 2.2.15 Horizon Zero Dawn
- 2.2.16 Metro Exodus
- 2.2.17 Red Dead Redemption 2
- 2.2.18 Resident Evil 8 Village
- 2.2.19 Serious Sam 4
- 2.2.20 The Witcher 3
- 2.3 RX 6600 XT im Leistungsindex
- 2.4 RX 6600 XT: Raytracing-Leistung
- Seite 3 Radeon RX 6600 XT im Test: Verbrauch, Effizienz, Overclocking
- Seite 4 Radeon RX 6600 XT im Test: Zusammenfassung mit Fazit
- Seite 5 Bildergalerie
Radeon RX 6600 XT: Fazit
Ein Dreivierteljahr nach ihrem famosen Debüt gibt die RDNA-2-Architektur nun ihren Einstand in der Grafikkarten-Mittelklasse. Das Ergebnis des deutlich herunterskalierten Designs erfüllt alle Erwartungen, die guten wie die schlechten. Im PCGH-Test erweist sich die neueste RX-6000-Grafikkarte sowohl als schnell und effizient und als chancenlos - je nachdem, welche Aufgabe man der Radeon RX 6600 XT vorsetzt. Auf der Habenseite steht die ordentliche Rasterizing-Leistung, welche im Mittel oberhalb der Geforce RTX 3060 und vergleichbar starken Grafikkarten wie der Geforce RTX 2070, GTX 1080, Radeon RX Vega 64 oder RX 5700 liegt. Der von AMD beworbene Einsatzzweck in Kombination mit einem Full-HD-Bildschirm funktioniert zweifellos, die Leistung genügt in jedem Fall für gute bis sehr flüssige Bildraten. Die Speicherkapazität von 8 GiByte leistet dabei ordentliche Dienste, nur selten wird es eng. Die Energie-Effizienz ist bei alldem erfreulich hoch, im absoluten Leerlauf sogar hervorragend. Nur die Radeon-Marotte, beim Multi-Monitoring und bei Video-Wiedergabe den vollen Speichertakt anzulegen und somit (auf niedrigem Niveau) das Vierfache an Energie zu benötigen, stört die Empfehlung der RX 6600 XT für Effizienzfreunde mit Office-Fokus.
Tritt man aus der Raster-Blase heraus und aktiviert in einem der gut 35 verfügbaren Spiele Raytracing, knickt die Radeon RX 6600 XT ein. Die wenigsten Spiele laufen mit maximaler Raytracing-Qualität flüssig, selbst in Full HD sind mehr oder minder deutliche Kompromisse bei der Effektstärke nötig. Die 6600 XT offenbart im selben Atemzug eine Schwäche, die zuvor mangels Hardware nicht zutage gefördert wurde: 8 GiByte auf einer RX 6000 sind weniger "wert" als 8 GiByte auf einer RTX 3000. Während beim Rasterizing die Welt mit 8 GiByte weitestgehend in Ordnung ist, offenbart das höhere Datenaufkommen des Raytracings diesen Flaschenhals. Die Radeon RX 6600 XT verhungert in unserem Test mehrfach wegen Speichermangels, etwa in Call of Duty Black Ops Cold War, Watch Dogs Legion und Godfall. Zwar hat auch eine Geforce RTX 3060 Ti oder RTX 3070 mit ebenfalls 8 GiByte in diesen Spielen zu kämpfen, die Ampere-Karten zeigen die Speichermangelsymptome (starke Ruckler, Texturmatsch) jedoch durchweg schwächer. Die RTX 3060, als einzige erschwingliche Grafikkarte mit 12 GiByte ausgestattet, hat diese Probleme hingegen zu keiner Zeit.
Den Stellenwert von Raytracing muss jeder Spieler für sich entscheiden. In der GPU-Mittelklasse haben derart Performance-intensive Begehrlichkeiten gewiss einen kleineren Stellenwert als im High-End-Segment. Wer jetzt eine Grafikkarte kauft, sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass wir in Sachen Raytracing erst am Anfang stehen und die unterstützenden Spiele immer zahlreicher werden. Mit der Zeit wird eine aktuell nur leichte RT-Schwäche somit immer lästiger. Stand jetzt hat Nvidia einen weiteren Vorteil in Gestalt des DLSS-Upsamplings, welches in mehr als 50 Spielen (darunter viele mit Raytracing-Support) aktiviert werden kann. AMDs Gegenstück FSR ist erst seit wenigen Wochen verfügbar und läuft nur langsam an. Zwar gehen wir davon aus, dass in Zukunft mehr Spiele mit dem plattformoffenen FSR anstelle des proprietären DLSS erscheinen werden, in der Gegenwart ist DLSS jedoch ein weiterer Fps-Booster für Geforce-RTX-Nutzer.
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Und dann ist da noch der Preis. AMD ruft für die Radeon RX 6600 XT 380 Euro auf, wobei die Partner mit ihren Topmodellen erfahrungsgemäß über die 400-Euro-Marke klettern werden. Diese Preisgestaltung wirkt beim Blick auf die Leistung und Konkurrenz übertrieben selbstbewusst. 349 Euro wären in Anbetracht des Rasterizing-Vorsprungs gegenüber der offiziell 329 Euro kostenden Geforce RTX 3060 noch vertretbar, allerdings muss man dabei schon den größeren Speicher und die Raytracing-Überlegenheit der Ampere-Grafikkarte ausklammern. Blickt man auf den völlig derangierten Grafikkarten-Markt, bei dem kein Modell zur unverbindlichen Preisempfehlung zu haben ist, ist die Kritik ohnehin akademischer Natur - wer eine Radeon RX 6600 XT für 380 Euro ergattern kann, darf sich glücklich schätzen. Aus Partnerkreisen ist unterdessen zu hören, dass es um die Verfügbarkeit relativ gut bestellt sein soll - zumindest zum Verkaufsstart, welcher offiziell am 11. August 2021 vonstattengehen soll. Unser Tipp wäre, um 15 Uhr den Shop Ihres Vertrauens zu besuchen, doch diese Idee haben gewiss auch Tausende andere Spieler ... PCGH wünscht viel Glück, egal ob Sie eine Radeon RX 6600 XT, Geforce RTX 3060 oder endlich eine andere Grafikkarte zum moderaten Preis erstehen wollen!
Artikel-Tipp: Radeon RX 6600 XT kaufen: Wo sind die Chancen am besten eine Grafikkarte zu kaufen?


ShiZoedit: Dann eben was der AMD Graka Markt bis dahin bietet.
ShiZoedit 2.0: Habe einen moment nachgedacht, ich glaube den AMD CPU/GPU Koller zu haben, habe aus der CPU 5700/5800 eine GPU gemacht, AMD schafft es auch einen echt kirre zu machen.
Nicht das ich jetzt vorhätte die GTX 1070 in Rente zu schicken, da nur in 1920x1080 sprich Full HD gedaddelt wird und ich auch nicht der Freund davon bin alles auf Anschlag nach rechts zu prügeln, nur um mit einem Ständer weiter spielen zu können.
Zuerst kommt hoffentlich Anfang nächsten Jahres ein neuer Kombi her, wenn ich genug bis dahin gespart habe und dann werf ich noch mal einen Blick auf die RX 6600 XT oder auf eine RTX 3060, sind die Preise bis dahin noch zu pervers (wovon ich stark ausgehe), schaue ich eben nach einer gebrauchten Graka irgendwas Richtung RTX 2070 Super/2080Ti/3060 oder RX 5700/5800 evtl. 5900 XT und so auch was um die 400 Kröten und deutlicher darunter.
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