Radeon RX 6600 im Test: Zusammenfassung mit Fazit
Wie schlägt sich die Radeon RX 6600 summa summarum? Fazit und Kaufempfehlungen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Radeon RX 6600 im Test: Spezifikationen
- Seite 2 Radeon RX 6600 im Test: Spiele-Benchmarks
- Seite 3 Radeon RX 6600 im Test: Spiele-Benchmarks (2)
- Seite 4 Radeon RX 6600 im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
- Seite 5 Radeon RX 6600 im Test: Zusammenfassung mit Fazit
- Seite 6 Bildergalerie
Radeon RX 6600: Fazit
Die Radeon RX 6600 erlaubt im Gegensatz zu vielen Grafikkarten ein relativ eindeutiges Fazit. Auf der Habenseite steht die ordentliche Gaming-Leistung, welche solide bis sehr flüssige Bildraten in der Full-HD-Auflösung (1.920 × 1.080 Pixel) mit höchsten Details (ohne Raytracing) erlaubt. Das erreicht sie bei geringem Energiebedarf; mit einem Maximalwert von 134 Watt (PCGH-Messung) rangiert sie auf einem fast vergessenen Niveau älterer Grafikkarten-Generationen. Wo wenig Energie fließt, fällt auch wenig Abwärme an, sodass grundsätzlich leise Grafikkarten-Designs zu erwarten sind. Das eine uns vorliegende Muster des Herstellers XFX beweist, dass diese Theorie aufgeht, und besticht mit einem unbeleuchteten und doch edel anmutenden, leisen Dual-Slot-Kühler.
Quelle: AMD (Screenshot: PCGH)
AMD Radeon RX 6600: In diversen Farben und Formen ab dem 13. Oktober im Handel.
Wer noch eine Grafikkarte des Kalibers Geforce GTX 1060 (meistgenutzte Karte bei Steam) oder Radeon RX 580 (meistgenutztes AMD-Modell bei Steam) verwendet, kann durch den Wechsel auf eine Radeon RX 6600 die Leistung stellenweise verdoppeln - und spart dabei sogar Strom, sofern das alte Modell zur hochgezüchteten Fraktion zählt. Die Gretchenfrage bei all dem lautet: Warum sollte man eine Radeon RX 6600 überhaupt kaufen?
Möglicherweise sind Sie nach der durchweg positiven Bilanz über diese Frage verwundert, doch sie stellt sich zweifellos. Nvidia führt mit der Geforce RTX 3060 (Test) ein Alternativprodukt, das in beinahe allen relevanten Disziplinen überlegen ist. Neben der Gesamtleistung liegt auch ihre isolierte Full-HD-Leistung leicht höher. Sie bietet mit 12 GiByte Speicher ein Polster, das eine sorgenfreie Nutzbarkeit gewährleistet, während die Radeon RX 6600 schon jetzt vereinzelt unter ihren 8 GiByte leidet. Darüber hinaus bietet die Geforce RTX 3060 sowohl eine deutlich höhere Raytracing-Leistung als auch ein Werkzeug, um die Bldrate deutlich zu steigern: DLSS. Nvidias Upsampling reift zusehends und ist AMDs FSR, das auch auf Nvidia-GPUs läuft, nicht nur qualitativ überlegen, sondern auch in mehr als doppelt so vielen Spielen anzutreffen. Es gibt im Grunde nur einen Punkt, bei dem die Radeon RX 6600 einer Geforce RTX 3060 vorzuziehen ist: die Leistungsaufnahme respektive Energie-Effizienz. Sowohl im Leerlauf als auch unter Volllast arbeitet das AMD-Produkt sparsamer. Verschwenderisch ist jedoch auch die RTX 3060 nicht und PC-Grafikkarten lassen sich mit wenigen Klicks undervolten.
Unter dem Strich wirkt AMDs Preisempfehlung für die Radeon RX 6600 noch etwas unpassender als bei der Radeon RX 6600 XT. Letztere ist der Geforce RTX 3060 immerhin in Full HD sowie bei der Energie-Effizienz überlegen, kostet dafür aber rund 380 anstelle von 329 Euro. Die Radeon RX 6600 ordnet sich mit einer UVP von 339 Euro in der Mitte ein, verfehlt aber eine dazu passende Performance. Da die Hersteller-Preisempfehlungen seit Monaten zu Preisverfehlungen in den Shops führen, ist die UVP-Diskussion jedoch nur Makulatur, darf bei der Bewertung aber nicht vergessen werden. Am Ende kann sich jeder glücklich schätzen, der eine der genannten Grafikkarten zum (oder ansatzweise) offiziellen Preis ergattern kann. Schlecht ist weder die Radeon RX 6600 XT, die Radeon RX 6600, noch die Geforce RTX 3060 - sie sind nur furchtbar schlecht lieferbar. PCGH wünscht - wie immer - viel Erfolg bei der Jagd!

Das auch noch vom Redakteur als billig zu bezeichnen ist der Oberhammer aber für die ist ja die 3080TI auch kleines Geld. Unabhängig ja wo denn. So ziemlich alle haben sich gegen die Spieler gestellt. Aber auch selbst Schuld die glauben ja eine 3070 um 499 ist billig. Die 2080 Super war schon mies mit 8gb aber eine 2080TI Leistungskarte mit 8gb ist ein schlechter Scherz. Kuckt mal wie Pascal abschmiert in letzter Zeit da kommt ja Nostalgie auf.
Meine gebrauchte 1060 6G wurde auf eBay für 250€ versteigert (1€ Startpreis, keiner wurde dazu gezwungen).
Dazu ist die UVP eine Empfehlung, keine Pflicht. Wenn sie verkauft werden ist anscheinend eine Nachfrage danach vorhanden.
Aber ich meine die gleiche Leistung ging Sommer 2019 für 419€ an den Start. Zugegeben, die hier ist etwas effizienter aber dafür fehlt ihr auch sowas wie DLSS. RT Leistung ist zudem 10% unter einer 2060 Non S. Wobei gut, in diesen Leistungsklassen verzichten wohl viele auf das Feature. Und die UVP ist natürlich zur Zeit nur theoretisch, weswegen es auch am Ende egal ist.
Habe meine 2060S vor gut 2 Jahren für 399 € neu gekauft. Dem entsprechend ist selbst die UVP von 339€ für heutige Verhältnisse ein Witz, aber die Hersteller ziehen scheinbar ihre Preise aufgrund der aktuellen Situation an. Wollen eben auch ein Stück vom Kuchen abhaben, denen gönn ichs auch eher als den Scalpern.
Das auch noch vom Redakteur als billig zu bezeichnen ist der Oberhammer aber für die ist ja die 3080TI auch kleines Geld. Unabhängig ja wo denn. So ziemlich alle haben sich gegen die Spieler gestellt. Aber auch selbst Schuld die glauben ja eine 3070 um 499 ist billig. Die 2080 Super war schon mies mit 8gb aber eine 2080TI Leistungskarte mit 8gb ist ein schlechter Scherz. Kuckt mal wie Pascal abschmiert in letzter Zeit da kommt ja Nostalgie auf.