Braucht es eine RTX 4090 für Portal RTX? Vergleichsbilder, Technik + Benchmark-Analyse
Der Klassiker aus dem Jahre 2007 erstrahlt in neuer Pathtracing-Pracht mit ungeahnten Hardware-Anforderungen. Wir werfen nicht nur einen Blick auf die neue Optik, sondern erklären im Detail die dahinterliegende Technik, samt Benchmarks und interaktiven Bildvergleichen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Portal RTX: Ikonisches Spiel, neues Gewand
- Seite 2 Technik-Teil 1: Nvidia ReSTIR als neuer Kombi-Ansatz
- Seite 3 Technik-Teil 2: Nvidia RTX Remix als Fundament
- Seite 4 Portal RTX: Slider-Bildervergleich Teil 1
- Seite 5 Portal RTX: Slider-Bildervergleich Teil 2
- Seite 6 Portal RTX: Benchmarks mit RTX 4090 und Co.
- Seite 7 Portal RTX: Summa Summarum
- Seite 8 Bildergalerie
Der weltbekannte Rätsel-Klassiker Portal wurde schon früh von Nvidia im Rahmen der RTX-4000er-Reihe in Form der mit umfangreicher Raytracing-Implementation Portal RTX angekündigt. Die optisch und technisch generalüberholte Version dient zusammen mit einigen anderen Titeln, darunter Cyberpunk 2077, A Plague Tale Requiem und Microsofts Flight Simulator als Zugpferd für die noch junge Ada-Lovelace-Generation sowie Raytracing im Generellen. Portal RTX setzt obendrein auf das ebenfalls im Rahmen der RTX-4000er angekündigte Nvidias RTX Remix, ein Tool aus Nvidias Omniverse, einer virtuellen Plattform, die sowohl Hobby- als auch Profi-Entwicklern die kreative Arbeit erleichtern soll.
Portal RTX wurde von Nvidias In-House-Entwickler Nvidia Lightspeed Studios (nicht mit dem anderen Lightspeed Studios zu verwechseln) aufbereitet, die bereits an Quake 2 RTX - einer Raytracing-Adaption des bekannten id-Shooters werkelten. Das Studio arbeitet obendrein an der Nvidia Techdemo RTX Racer, ebenfalls im Rahmen der Ada-Lovelace-Generation. Wie Letztere bietet Portal RTX neben Raytracing außerdem das neue DLSS 3.0 und soll Nvidias KI-basierte Frame Generation ins Rampenlicht rücken. Portal RTX ist allerdings die erste dieser Demos - und das Raytracing in sowohl dem Flight Sim als auch A Plague Tale Requiem glänzt noch mit Abwesenheit. Auch die für Cyberpunk angekündigte und für Nvidias RTX-4000er-GPUs optimierte und verbesserte Overdrive-Raytracing-Stufe ist bislang noch nicht verfügbar - interessierten Lesern raten wir allerdings, diesbezüglich die Augen offenzuhalten.
Bildergalerie
Es wird also gewissermaßen Zeit, dass etwas Futter für die noch jungen Ada-Lovelace-GPUs erscheint. Zwar stellen Spiele wie Cyberpunk 2077, A Plague Tale Requiem und der Flight Simulator sehr hohe Ansprüche, doch so richtig ausfahren lässt sich etwa eine RTX 4090 bislang nur eingeschränkt. Oft sind dafür nur wenig effiziente und realitätsnahe Spielereien mit 8K-Auflösungen oder maximiertem Raytracing ohne Performance unterstützendem DLSS-Upsampling notwendig.
Eine wirkliche Killer-App, welche die extrem hohe (Raster-)Performance und Raytracing-Leistung der RTX 4090 und RTX 4080 komplett ausnutzt und diese in entsprechend beeindruckende Optik verwandelt, gibt es aktuell noch nicht so recht. Das ist nicht nur für aktuelle Käufer und Besitzer dieser Karten ein wenig ärgerlich, welche ihre neu erworbene Hardware auslasten wollen, sondern auch für Nvidia. Denn so mangelt es dem Grafikkarten-Giganten abseits einiger Screenshots, Videoschnipseln, Ankündigungen und Versprechen ein wenig an handfesten Argumenten, weshalb in eine der neuen Ada-Karten investiert werden sollte - wenn die richtige Software fehlt, ist eben auch der Nutzen der Hardware, für welche diese überhaupt geschaffen wurde, eher eingeschränkt.
Portal RTX: Preis und Systemanforderungen
Quelle: Nvidia
Erhältliche Radeon-Karten von AMD sind wenig überraschend nicht für Portal RTX ausgelegt. Explizite Features wie Anti-Ghosting werden hinter dem DLSS-Upsampling-Toolkit verpackt und sind nicht mit AMD-Karten auswählbar. Die flüssigere Bildrate über interpolierte Zwischenframes sind nur DLSS-3.0-fähigen-GPUs vorbehalten - mit anderen Worten: Für die Frame Generation bleiben nur die teuren Geforce RTX 4080 und 4090 übrig. Alle anderen GPUs müssen mit der niedrigeren Framerate auskommen.
Der kostenlose Zusatzinhalt wird ab dem 08. Dezember auf Steam für Besitzer des Originals zur Verfügung stehen und in jedem Fall performante Raytracing-Hardware benötigen. Auf der Steam-Seite wird als Minimum eine RTX 3060 als GPU und ein älterer Intel Core i7-6700 beziehungsweise ein AMD Ryzen 5 3600 als Prozessor gelistet. Empfohlen wird dagegen eine RTX 3080. Für "Ultra"-Details verdoppelt sich die Anforderung glatt, so wird 32 GiB Arbeitsspeicher, ein Intel Core i7-12700K respektive AMD Ryzen 9 5900 sowie eine RTX 4080 notwendig. Ohne resolute Upsampling-Methode im 720p-Bereich werden selbst Karten wie die RTX 3080 vom neuen Gewand des 2007 erschienen Portal 1 völlig überfordert. Auch an der Krone kann es anspruchsvoll werden, denn die RTX 4090 stößt mit dem Titel ebenso an ihre Grenze, sobald UHD ohne DLSS-Upsampling anvisiert wird. Mehr dazu in den Benchmarks. Zuvor werfen wir einen Blick auf die eigentliche Technik, die diesmal mit interessanten Detailneuerungen glänzt.
- Seite 1 Portal RTX: Ikonisches Spiel, neues Gewand
- Seite 2 Technik-Teil 1: Nvidia ReSTIR als neuer Kombi-Ansatz
- Seite 3 Technik-Teil 2: Nvidia RTX Remix als Fundament
- Seite 4 Portal RTX: Slider-Bildervergleich Teil 1
- Seite 5 Portal RTX: Slider-Bildervergleich Teil 2
- Seite 6 Portal RTX: Benchmarks mit RTX 4090 und Co.
- Seite 7 Portal RTX: Summa Summarum

(Du solltest dir wirklich Portal: Reloaded – Portal 2 Mod – reinziehen, wenn dir die Aufgabenstellung so leicht fällt. Die meisten Kritiker nannten Stories: Mel ja schon schwer und Reloaded dann ZU schwer, aber ich fand letzteres gerade eben angemessen fordernd.)
Der Wendepunkt ist im Grunde das letzte Level? Ja das ist gefühlt genauso lang wie alle anderen Räume vorher zusammen.
Nochmal sorry fürs OT, hauptsache man hat Spaß beim zocken
The cake is a lie !!
Man spürt minimal die höhere Latenz mit FrameGeneration, aber vom Bild her empfinde ich es so am flüssigsten.
Ich habe allerdings am Monitor unter 3440x1440p gespielt, also mit durchweg über 100fps, am 4k-TV mit weniger FPS merkt man den höheren Inputlag bestimmt stärker. Muß ich noch mal testen.
Bin von DLSS3 + FG (bei diesem Spiel) positiv überrascht.
Ganz schön lange, oder?
Will jetzt nicht angeben, aber hatte damals für den kompletten Durchgang rund 2h gebraucht. Das glaube auch normal in dem Rahmen?
Mit der RTX Version hab ichs erstmal aufgegeben. Da ist einfach nix mit Performance.
nVidia kann offensichtlich sehr gute Grafikkartenbauen, von Spielen und Spiele-DLCs wie diesem haben sie offenbar wenig Ahnung. Das sollen sie den Spieleentwicklern überlassen
Geht gar nicht, das Spiel.