Portal RTX: Slider-Bildervergleich Teil 1
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Portal RTX: Slider-Bildervergleich Teil 1

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Ohne händische Nachbearbeitung nur halb so beeindruckend

Die neuen Assets sind neben der modernen Pathtracing-Darstellung ein gewichtiger Teil des Portal-RTX-Remixes. Ohne die von Nvidias Lightspeed Studios mühsam gefertigten Modelle und Texturen würde die RTX-Version von Portal deutlich weniger qualitativ aussehen und auch das Raytracing wäre beschränkter. So ergänzen die neuen Assets nicht nur hochauflösende, glänzende Metalloberflächen an Wänden, sondern etwa auch neue Lichter, die wiederum mittels Pathtracing mit der Umgebung interagieren. Ein gutes Beispiel ist etwa der Würfel. Dessen neu erstelltes Modell, das obendrein mit neuen Texturen bekleidet wurde, hat nun einen leuchtenden LED-Ring, der zusätzliches Licht in die Umgebung projiziert und welches von den ebenfalls neuen Metall-Texturen der Wände widergespiegelt wird.

Sehr schick sind dynamische Lichtquellen, darunter die in einigen Räumen umherfliegenden Plasmabälle, die in Portal RTX sehr ansehnlich einen Lichtschein in die Umgebung projizieren, der wiederum durch die namensgebenden Portale dringen kann und so etwa multiple, dynamische Lichtkegel durch die Dimensionstore dringen lassen kann, der wiederum andere Oberflächen erfasst, von diesen reflektiert wird und so mit weiterem, indirekten Schein die Szene erhellt und darüber hinaus schicke diffuse Schatten wirft. Der Verteilung des Lichts in der Szene kommt auch der für die RTX-Version neu hinzugekommene volumetrische Nebel zugute, den die virtuellen Lichtstrahlen atmosphärisch ausleuchten.

Allerdings ist Portal im Grunde ein sehr statisches Spiel - anders als etwa Minecraft RTX sind die Szenen im Großen und Ganzen praktisch unveränderlich, obwohl mit Portal RTX nun die komplette Beleuchtung - inklusive direktem, indirektem Licht und Schatten sowie Reflexionen und Refraktionen - volldynamisch ist, ist das Spiel im Kern nur das alte Portal, für dessen Ausleuchtung früher ein paar wenige simple Point-Lights und vorgebackene Light Maps samt Shadows ausgereicht haben.

Nur weil nun die Beleuchtung volldynamisch ist, ist Portal RTX nicht wirklich ein anderes Spiel als das Original und im Kern gegenüber heutigen Titeln sehr simpel strukturiert. Es wäre interessanter gewesen, wäre das Spiel dynamischerer Natur - ein Morrowind RTX mit volldynamischer Pathtracing-Beleuchtung etwa - wie zum Launch der RTX 4090 im Rahmen von Nvidia Remix angeteasert -, wäre ob Tag-Nacht-Zyklus, wechselndem Wetter und vielfältigen, weitläufigen Umgebungen technisch sicherlich deutlich spannender gewesen.

Es gibt allerdings auch noch weitere Änderungen, welche die Entwickler gegenüber dem Original vorgenommen haben, um die Raytracing-Grafik in Portal zu ermöglichen. So wurden in den Leveln zusätzliche Point-Light-Lichtquellen platziert, um beim Einsatz von Raytracing ansonsten mangels "echter" Lichter zu düsteren Umgebungen auszuleuchten. Allerdings wurden die Lichter lediglich in der Umgebung platziert, ein sichtbares Modell oder eine leuchtende Textur, welche den zusätzlichen Lichtschein in den Szenen logisch verankern würde, dagegen nicht. Diese platzierten Lichtquellen "schweben" also sichtbar losgelöst im Raum und sind dank der Interaktion mit dem leichten, diffusen Nebel unschwerlich zu erkennen.

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  1. Seite 1 Portal RTX: Ikonisches Spiel, neues Gewand
  2. Seite 2 Technik-Teil 1: Nvidia ReSTIR als neuer Kombi-Ansatz
  3. Seite 3 Technik-Teil 2: Nvidia RTX Remix als Fundament
  4. Seite 4 Portal RTX: Slider-Bildervergleich Teil 1
  5. Seite 5 Portal RTX: Slider-Bildervergleich Teil 2
  6. Seite 6 Portal RTX: Benchmarks mit RTX 4090 und Co.
  7. Seite 7 Portal RTX: Summa Summarum
    • Kommentare (168)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Die genaue Level-Aufteilung weiß ich nicht mehr, aber weil ich nach dem ...ähm... Backofen damals auch Ausschau nach den ganzen verteilten Hinweisen auf die Hintergrundstory (Borealis,...) gehalten habe und weil sich die Rätselstruktur deutlich änderte, habe ich den Rest des Spiels eher als 30-50 Prozent wahrgenommen. Allein die Tatsache, dass es einen Endkampf gibt steht ja in ziemlichem Kontrast zu den Testkammern am Anfang. Aber wer geradlinieg durchsprintet, der beschleunigt in dem Bereich vermutlich noch mehr.
        (Du solltest dir wirklich Portal: Reloaded – Portal 2 Mod – reinziehen, wenn dir die Aufgabenstellung so leicht fällt. Die meisten Kritiker nannten Stories: Mel ja schon schwer und Reloaded dann ZU schwer, aber ich fand letzteres gerade eben angemessen fordernd.)
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Die genaue Level-Aufteilung weiß ich nicht mehr, aber weil ich nach dem ...ähm... Backofen damals auch Ausschau nach den ganzen verteilten Hinweisen auf die Hintergrundstory (Borealis,...) gehalten habe und weil sich die Rätselstruktur deutlich änderte, habe ich den Rest des Spiels eher als 30-50 Prozent wahrgenommen. Allein die Tatsache, dass es einen Endkampf gibt steht ja in ziemlichem Kontrast zu den Testkammern am Anfang. Aber wer geradlinieg durchsprintet, der beschleunigt in dem Bereich vermutlich noch mehr.
        (Du solltest dir wirklich Portal: Reloaded – Portal 2 Mod – reinziehen, wenn dir die Aufgabenstellung so leicht fällt. Die meisten Kritiker nannten Stories: Mel ja schon schwer und Reloaded dann ZU schwer, aber ich fand letzteres gerade eben angemessen fordernd.)
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Zwei Stunden ist wirklich extrem flott. Bei einem Rerun, wenn man mit dem Spielprinzip vertraut ist, kann man das natürlich locker schaffen und in Portal 2 (das ohnehin etwas einfacher gestrickt ist) habe ich einen vergleichbaren Umfang an Leveln durchaus in der Zeit gesehen. Aber wenn man ab und zu auch mal nachdenken muss, hätte ich fünf Stunden jetzt mal als Zeitrahmen bis zum Story-Wendepunkt geschätzt (keine Spoiler für Cleriker! ). Als ich Jahre später meiner Freundin beim Spielen zugeguckt habe, brauchte die in der Regel 10-20 Minuten je Kammer mit Tipps. (Es ist übrigens durchaus unterhaltsam zu sehen, wie andere an Rätsel herangehen respektive scheitern.)
        Lass es 3h gewesen sein, aber mehr definitiv nicht. Und ja, first run und blind Für mich ist es hintenraus auch mehr Geschicklichkeits- als Rätselspiel. Klar man muss sich erstmal die Wege überlegen, aber dann deren Umsetzung fand ich anspruchsvoller. Ich glaub am längsten hatte ich gebraucht, die Mechanik der Mehrfach-Jumps zu checken.
        Der Wendepunkt ist im Grunde das letzte Level? Ja das ist gefühlt genauso lang wie alle anderen Räume vorher zusammen.
        Nochmal sorry fürs OT, hauptsache man hat Spaß beim zocken
        The cake is a lie !!
      • Von Micha0208 Software-Overclocker(in)
        Ich habe jetzt auch ca. 2h gespielt und für mich läuft es mit DLSS3 + FG mit DLSS-Quality sehr gut.
        Man spürt minimal die höhere Latenz mit FrameGeneration, aber vom Bild her empfinde ich es so am flüssigsten.
        Ich habe allerdings am Monitor unter 3440x1440p gespielt, also mit durchweg über 100fps, am 4k-TV mit weniger FPS merkt man den höheren Inputlag bestimmt stärker. Muß ich noch mal testen.
        Bin von DLSS3 + FG (bei diesem Spiel) positiv überrascht.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DARPA
        5 Stunden für die ersten paar Räume?
        Ganz schön lange, oder?
        Will jetzt nicht angeben, aber hatte damals für den kompletten Durchgang rund 2h gebraucht. Das glaube auch normal in dem Rahmen?

        Mit der RTX Version hab ichs erstmal aufgegeben. Da ist einfach nix mit Performance.
        Zwei Stunden ist wirklich extrem flott. Bei einem Rerun, wenn man mit dem Spielprinzip vertraut ist, kann man das natürlich locker schaffen und in Portal 2 (das ohnehin etwas einfacher gestrickt ist) habe ich einen vergleichbaren Umfang an Leveln durchaus in der Zeit gesehen. Aber wenn man ab und zu auch mal nachdenken muss, hätte ich fünf Stunden jetzt mal als Zeitrahmen bis zum Story-Wendepunkt geschätzt (keine Spoiler für Cleriker! ). Als ich Jahre später meiner Freundin beim Spielen zugeguckt habe, brauchte die in der Regel 10-20 Minuten je Kammer mit Tipps. (Es ist übrigens durchaus unterhaltsam zu sehen, wie andere an Rätsel herangehen respektive scheitern.)
      • Von manimani89 Volt-Modder(in)
        Zitat von Fataga
        Trotz 4090 und 5800X3D auf neuestem Mainboard X570 mit 32GB in UWQHD: Mikroruckler, Ruckler, Pixelfehler. Schwach implementiert trotz neuer nVidida Funktionen und Techniken.

        nVidia kann offensichtlich sehr gute Grafikkartenbauen, von Spielen und Spiele-DLCs wie diesem haben sie offenbar wenig Ahnung. Das sollen sie den Spieleentwicklern überlassen .

        Geht gar nicht, das Spiel.
        Zitat von Fataga
        Bei meiner 4090 läufts komplett flüssig und ohne fehler
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