Geforce GTX 760 im Test: Neuer Stern am Preis-/Leistungshimmel? [Test der Woche]

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Geforce GTX 760 GK104 224 A2 Reference Design 0
Quelle: PC Games Hardware

Nvidia lässt heute die Geforce GTX 760 vom Stapel und PCGH macht den Test: Bestückt mit einem GK104-Chip und 2 GiB GDDR5-RAM an einem 256-Bit-Speicherinterface ist der GTX-660-Ti-Nachfolger für rund 235 Euro (UVP) eine Kampfansage an AMDs bewährte HD-7950-Karten. Ob mit der Geforce GTX 760 tatsächlich ein neuer Stern am Preis-/Leistungshimmel aufgeht, klärt unser ausführlicher Test der Oberklasse-Grafikkarte.

Im PCGH-Test der Geforce GTX 760 prüfen wir, ob Nvidias selbstgestellter Anspruch, die Geforce GTX 760 sei besonders attraktiv für Aufrüster älterer Karten der GTX-275-Klasse (4-Jahres-Zyklus) beziehungsweise der GTX-560-Klasse (2-Jahres-Zyklus). Wir stellen die GK104-225-basierte Karte gegen preislich vergleichbare Radeon-Modelle in Form der HD 7950 Boost und der HD 7950, zudem greifen wir auf die Geforce GTX 660 Ti zurück, deren Platz im Nvidia-Portfolio die Geforce GTX 760 einnehmen soll. 560 Ti zurück, von deren Leistungsniveau aus der Zugewinn (auch auf die anderen Karten des Testfeldes) für Aufrüstwillige sicherlich interessant sein dürfte.

Wissenswert: Die wichtigsten Tests zur aktuellen Grafikkartengeneration von Nvidia und AMD

Damit sieht das Geforce-GTX-Aufgebot der Kalifornier für die nächsten Monate (angeblich bis Herbst) wie folgt aus:

Die Tests der Geforce GTX 660 Ti, GTX 670 und GTX 680 sowie der HD-7900-Karten finden Sie der Vollständigkeit halber unter folgenden Links:

In Sachen Produktmerkmalen steht das umfangreiche Kepler-Featureset auf dem Programm - inklusive DX11.0, OpenGL 4.3, OpenCL1.1, Cuda 5.x, TXAA-Support, 3D Vision, Surround-Gaming mit 3 bis 4 Monitoren, 2x Dual-Link-DVI-Ausgängen, HDMI 1.4a, Display-Port 1.2 und PhysX. Lediglich die GK110-exklusiven Compute-Features wie Fast Double-Precision, doppelter L2-Cache, Hyper-Q und Dynamic Parallellism fehlen - für Spieler ist das nebensächlich.

Von der Geforce GTX 760 wird es vermutlich kaum Karten im Referenz-Design geben, welches Nvidia uns für den heutigen Test zur Verfügung stellte, wohl aber Modelle mit 2 oder 4 Gigabyte Grafikspeicher. Wohl um den avisierten Preiseindruck zu halten, war die erste Charge der Partnerkarten, die in der Redaktion eintraf, durchweg nur mit 2 Gigabyte GDDR5-RAM bestückt. Ob das ein Nachteil gegenüber den 3 Gigabyte, welche die HD 7950 ins Feld führt, sein muss, ist derzeit schwer zu beurteilen und hängt maßgeblich von der künftigen Nutzung des Grafikspeichers durch Konsolen wie Xbox One und Playstation 4 ab. Aktuelle Spiele benötigen nur in Ausnahmefällen wie Downsampling- oder Multimonitor-Auflösungen oder mit umfangreichen Texturmods mehr als 2 Gigabyte Speicher. Und wer in solchen Regionen wildert, der möchte möglicherweise von vornherein in etwas mehr Grundleistung investieren als in der 240-Euro-Klasse geboten wird.

Geforce GTX 760 GK104 224 A2 Reference Design 5 Quelle: PC Games Hardware Geforce GTX 760 GK104 224 A2 Reference Design 5

Geforce GTX 760 im Test: Spezifikationen

Geforce GK104 225 A2 verA Quelle: Nvidia Geforce GK104 225 A2 verA Geforce GK104 225 A2 verB Quelle: Nvidia Geforce GK104 225 A2 verB Wie schon bei den fünf vorhergehenden GK104-basierten Karten hat Nvidia an der grundlegenden Architektur des Chips nichts verändert, Tools wie GPU-Z lesen nach wie vor das Stepping "A2" aus, der GK104 bildet in der 225-Version das GTX-760-Herz.

Von den vorhandenen 1.536 sind bei der GTX 760 noch 1.152 Cuda-Kerne und damit auch 96 Textureinheiten aktiv - 2 SMX sind deaktiviert. Ob diese sich auf 3 oder 4 GPCs verteilen, ist im Gegensatz zur GTX 780 nicht von Belang: Die Rasterleistung liegt bei 8 Pixeln pro Takt und GPC und passt beim GK104 perfekt zum Shader-Export der SMX, die bei je vier Pixeln pro Takt liegt.

Gegenüber der GTX 670 und dem Vorgänger GTX 660 Ti ist das ein SMX bzw. 192 Shader weniger - und dieser Einschnitt wird nur zum Teil durch den auf 980 MHz Basis- und 1.033 MHz "durchschnittlich garantierten" Boost-Takt wieder aufgefangen. Rein von der Rechen- und Texturleistung her ist es also denkbar, dass GTX 670 und 660 Ti hier oder da einmal schneller arbeiten.

Doch bei der GTX 760 hat Nvidia den temperaturbasierten Boost 2.0 freigeschaltet. Bei einer Zieltemperatur von 80 Grad Celsius läuft unser Referenzmuster in Spielen häufig jenseits der 1.100-MHz-Marke und taktet selbst in Anno 2070 nur auf 1.058 MHz "herunter". Battlefield 3 meistert Karte mit 1.149 MHz, vorausgesetzt, die Temperatur bleibt niedrig genug, was bei unserem offenen Testaufbau

Am Speicherinterface hat Nvidia gegenüber der GTX 670 nichts verändert: 4x 64 (also 256) parallele Datenleitungen sorgen beim 3.004 MHz schnellen GDDR5-Speicher für eine Übertragungsrate von 192,3 GiB/Sek - das Byte/FLOP-Verhältnis sinkt gegenüber der GTX 680 von 16,1 auf 11,7; eine HD 7950 Boost kommt auf 13,8 (niedriger ist besser). Ein Flaschenhals beim Speichertransfer steht daher nicht zu befürchten.

Die Spezifikation der Geforce GTX 760 im Vergleich zum Vorgänger und anderen Oberklasse-/High-End-Grafikkarten:

Modell GTX 770 GTX 760 GTX 670 GTX 580 HD 7970 HD 7950 HD 7870
Circa-Preis Markteinfhrung (Euro) 391,51* 236,81* 391,51* 479,- 499,- 399,- 349,-
Codename/Direct-X-Version GK104/11.0 GK104/11.0 GK104/11.0 GF110/11.0 Tahiti XT/11.1 Tahiti XT/11.1 Pitcairn XT/11.1
Fertigungstechnik/Chipgr”áe 28 nm/294 mmý 28 nm/294 mmý 28 nm/294 mmý 40 nm/520 mmý 28 nm/365 mmý 28 nm/365 mmý 28 nm/212 mmý
Transistoren Grafikchip (Mio.) 3.540 3.540 3.540 3.000 4.313 4.313 2.800
SP-Rechenleistung (Mrd. FLOPS) 3.210 2.258 2.460 1.581 3.788 2.867 2.560
DP-Rechenleistung (Mrd. FLOPS) 134 94,1 103 198 947 717 160
Dreiecksdurchsatz (Mio./s) 4.184 2.940 3.203 3.088 1.850 1.600 2.000
Pixeldurchsatz (Mrd. Pixel/s) 32,2 23,5 25,6 24,7 29,6 25,6 32
Texturleistung (Mrd. Texel/s) 128,8 94,1 102,5 49,4 118,4 89,6 80
Speicherbertragungsrate (GByte/s) 224,3 192,3 192,3 192,4 264 240 153,6
Takt Grafikchip/ALUs (Megahertz) 1.046 980 915 772/1.544 925 800 1.000
Boost-Takt Grafikchip (Megahertz) 1.085 1.033 980 – – – –
Takt Grafikspeicher (Megahertz) 3.505 3.004 3.004 2.004 2.750 2.500 2.400
Shader-/SIMD-/Textureinheiten 1.536/8/128 1.152/6/96 1.344/7/112 512/16/64 2.048/32/128 1.792/28/112 1.280/20/128
Raster-Endstufen (ROPs) 32 32 32 48 32 32 32
Speicheranbindung (parallele Bit) 256 256 256 384 384 384 256
šbliche Speichermenge (MiByte) 2.048 2.048 2.048 1.536 3.072 3.072 2.048
PCI-Express-Stromanschlsse 1x 6- & 1x8-pol. 2x 6-polig 2x 6-polig 1x 6- & 1x 8-pol. 1x 6- & 1x 8-pol. 2x 6-polig 2x 6-polig

* Unverbindliche GTX-760-Preisempfehlung seitens Nvidia: 199 Euro plus 19% MwSt., entsprechend setzen sich die restlichen krummen Preise zusammen

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  1. Seite 1 Geforce GTX 760 im Test: Einleitung, Spezifikation
  2. Seite 2 Geforce GTX 760 im Test: Leistungsaufnahme, Lautheit, Boost 2.0
  3. Seite 3 Geforce GTX 760 im Test: Benchmarks
  4. Seite 4 Geforce GTX 760 im Test: Fazit
  5. Seite 5 Geforce GTX 760 im Test: Testsystem
    • Kommentare (161)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Natler PC-Selbstbauer(in)
        Nur so
      • Von Natler PC-Selbstbauer(in)
        Nur so
      • Von Roundy BIOS-Overclocker(in)
        Wieso gräbste denn den uralt fred aus?
        Gruß
      • Von Natler PC-Selbstbauer(in)
        Mafia-Fisch
      • Von maikeru PC-Selbstbauer(in)
        Keks?
      • Von Lustig12
        könntest du mir bitte den gefallen tun, und aufhören in rätseln zu sprechen, wenn du dir schon die zeit nimmst? Dass ich ein I7 quadcore für musik brauche weiss ich, aber mit grafik chegg ichs halt nicht so. Schaust aus wie ein Mafiafish und tust auch noch so von eins bis zehn... 4. Alter Fish man bleib sachlich, dann versteht dich auch jeder.

        i5 dualcore. reicht für ohne panorama mixermode und masterkeyboard auf 44100 für drei Wave lines max. Auf 192000 ist ohne i7 quadcore ende by start. ne ehrlich so gut bin ich nicht schon eine kunst auf 88000, aber mit den 44100 über overclocking zu streiten ... HAHAHAHAHahahahaha hm...
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