Kingdom Come: Deliverance 2 - CPU-Benchmarks
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Erinnern Sie sich noch an die fatale CPU-Performance des ersten Teils von Kingdom Come: Deliverance? Dort rannten wir nachts bei Regen durch Rattay und bis heute gibt es keine CPU, die annähernd die Nähe von stabilen 60 P1-Fps kommt. Teil 2 ist glücklicherweise wesentlich besser optimiert (wir konnten während der mehr als 60-spielstündigen Vorbereitung auf diesen Artikel keinen Ort entdecken, der auch nur im Ansatz so schlecht läuft, wie Rattay in Teil 1).
Als Ort für die Benchmarks in KCD2 haben wir die Geschichte so lange weiter gespielt, bis wir endlich in Kuttenberg angekommen sind. Diese wahrhaftige, riesige Stadt ist wie geschaffen für Prozessoren, denn hier tummeln sich viele NPCs, die ihrem Tagwerk nachgehen. Wir rennen einmal quer über den Marktplatz und bahnen uns dabei den Weg vorbei an Wachen, Marktständen und Kaufläden. Im Video zeigen wir Ihnen den genauen Ablauf, sowie die Detailoptionen:
CPU-Benchmarks in Kuttenberg
Inzwischen können wir auf einen großen Pool von CPU-Daten zurückgreifen. Zur Review-Zeit hat das Spiel noch auf Denuvo vertraut, in der finalen Version ist der Kopierschutz nicht mehr enthalten. Wir haben eine CPU zum Vergleich mit und ohne Denuvo getestet, Sie finden den Ryzen 7 5700X3D vorn mit "/D" als die CPU im Test ohne Denuvo. Davon ab sind wir begeistert, was die CPU-Skalierung in Kingdom Come 2 angeht. Die Cryengine leistet ganze Arbeit, nahezu alle Ressourcen einer CPU werden hier gewinnbringend eingesetzt. Auf Wunsch können Sie noch zwei OC-Boliden aus der PCGH-Redaktion einblenden. Am schnellsten ist dabei, wieder einmal, der Ryzen 7 9800X3D, der sich einen respektablen Abstand zum "Block" darunter aufgebaut hat, der von Intel Core i9-14900KS bis zum AMD Ryzen 7 9700X reicht. Für 60 Fps genügt bereits ein Core i9-9900K. Drei ausgesuchte Frametimes unterstreichen, wie wichtig die Kernwahl ist:
Quelle: PCGH
Orange: Intel Core i7-6700K; Blau: Intel Core i7-8700K; Grün: AMD Ryzen 7 5700X3D - Mit nur vier Kernen und acht Threads gibt es fühlbare Ausschläge und das Spiel fühlt sich träge an. Diese Situation bessert sich merklich wenn sechs Kerne mit zwölf Threads vorhanden sind. Richtig flüssig fühlt sich Kingdom Come: Deliverance 2 jedoch erst ab acht Kernen und 16 Threads an. Ein Bonus ist hierbei natürlich der 3D-V-Cache des 5700X3D.
Mit vier Kernen im Jahr 2025 sollten Sie besser nicht antreten. Selbst die beste Optimierung fordert seinen Tribut, denn die im Spiel verwendete Cryengine möchte und kann viele Threads gleichzeitig auslasten. So gelingt dem Core i7-8700K ein kolossaler Vorsprung von fast 60 Prozent gegenüber dem i7-6700K bei den P0.2-Fps, während acht (3D-V-Cache-) Kerne des 5700X3D abermals 75 Prozent auf diesen Wert addieren. Das macht Kingdom Come: Deliverance 2 erschwinglich in Bezug auf den Prozessor, und das gesparte Geld kann in die Grafikkarte wandern, wo dringend benötigte Grafikleistung erworben werden kann. Allerdings sind reine Kerne kein Garant für viel mehr Leistung, wie der Wert des Core i9-9900K zeigt. Einen heftigen Dreikampf liefern sich Raptor Lake, Zen 3-X3D und Arrow Lake. Es scheint fast, als limitiere an dieser Stelle die Grafikkarte, doch das ist nicht so. Die besten Frametimes liefern die CPUs mit den meisten Kernen. Wir erwarten, dass Ryzen 7 7800X3D und 9800X3D durch die Decke gehen, doch das muss noch mindestens bis morgen warten.
Sollte Ihr System eher betagt sein, so können Sie sich zum Abschluss dieses umfangreichen Technik-Tests jetzt noch auf ein Tuning-Special freuen. Anschließend ziehen wir ein Fazit und Sie können in der Bildergalerie noch einmal die schöne Grafik des Spiels bestaunen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.

Musste aber beim In-Game-Kodex-Eintrag über Mauern, die es real in Kuttenberg vermutlich nie gegeben habe, an die Optimierungs-Tricks denken, die Warhorse angeblich angewendet hat. Stichwort: Sichtweiten. Dabei ist es nicht so, als sei da überall alles zugemauert. Die Haupstraßen insbesondere sind blickfrei bis zum Horizont. Dennoch. Auch so mancher Marktstand auf dem großen Marktplatz scheint tatsächlich "performance-strategisch" platziert. Der Platz ist durch die Marktstände quasi zwei- bis mehrgeteilt. Der Marktplatz in Rattay in KCD1 ist eine freie Fläche mit freier Sicht. Alle Stände sind am Rand.
Will wer nachsehen, was historisch akkurater ist?
Apropos: Auch ein Kriegspferd kocht nur mit Wasser. Oder mit Pappkameraden. Zumindest gelegentlich. Das hätten die Kollegen der PC Games (non-Hardware) 1996 noch so was von zerpflückt!
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Oder einen Diablo-Klon.
Oder eine Performance-Gurke, die die Grafikkarten- und CPU-Jongleure der PCGH-Redaktion rotieren lässt.
Alles. Bloß kein RPG, das Spieler, Hardware und Redakteure respektiert.
(Achtung, Internet: Das ist Ironie!)
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ist da was dran?
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Mein Heinrich ist ein Langfinger und klaut den Leuten die Klamotten aus ihren Kisten. Und plötzlich laufen Schankwirte und Dorfwachen nur mehr barfuß in Hemdchen und Höschen rum. Ganztags. Was aus fiesen Wachen zahme Wächterchen macht. Weil sie beim Aufstehen vor Wachtschichtwechsel ihre Rüstungen nicht mehr in der Kiste finden. An den restlichen Waffen arbeite ich noch. Die sind nämlich teilweise in einer separaten Waffenkammer verstaut.
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