Kingdom Come: Deliverance 2 - Grafikkarten-Benchmarks
In diesem Artikel
Das Grafikmenü von Kingdom Come: Deliverance 2 ist recht übersichtlich, kommt jedoch mit prinzipiell allen wichtigen Schaltern. Es steht eine Bildratenbegrenzung von 30 über 40 und 60 bis zu 120 Fps zur Verfügung. Sie können das horizontale Sichtfeld - das Field-of-View - Ihrem Belieben anpassen, bei der Bewegungsunschärfe zwischen Kamera- und Objekt-Motion-Blur wählen. Als Kantenglättung mit temporaler Komponente steht SMAA 2TX sowie SMAA 1TX zur Verfügung, obendrein dürfen Sie SMAA 1X (ohne Temporal-Verrechnung) wählen oder die Kantenglättung gar komplett deaktivieren. Zwecks Upsampling können Sie FSR 2 zuschalten, Besitzer einer Nvidia-RTX-GPU können auf DLSS (Version 3.7.10.0) zurückgreifen.
Unter den erweiterten Grafikeinstellungen finden Sie die eigentlichen Detailregler. Kingdom Come: Deliverance 2 bietet keine vordefinierten Profile, alle Optionen verfügen jedoch über die Stufen "Experimentell", "Ultra", "Hoch", "Mittel" und "Niedrig". Sie können Ihre Grafiksettings demnach auf eine Stufe stellen, falls Sie so wünschen, wie wir es in folgendem Bildvergleich getan haben. Die "experimentelle" Stufe ist laut Optionsmenü für "hocheffiziente" und zukünftige Hardware angedacht. Da auch diese Stufe für sämtliche Grafik-Details existiert, können auch Details wie Renderdistanz, Level-of-Detail, Texturen und Shader, Schatten und volumetrische und Post-Processing-Effekte durch die Stufe "Experimentell" über die Ultra-Detailstufe angehoben werden. Eine ähnliche "Next-Gen"-Option gab es bereits im Vorgänger.
Der Verzicht auf die "experimentellen" zugunsten Ultra-Settings bringt bei unserem Test mit einer Geforce RTX 4070 Ti (12 GiByte) in nativer 4K-Darstellung knapp +30 Prozent mehr Fps. Ganz unerheblich ist der Performance-Einschnitt durch die Extra-Grafik-Details demnach nicht. Auch der Grafikspeicher wird stärker belastet, die erhöhte Sichtweite, das weniger aggressive Level-of-Detail sowie feinere Schatten bedeuten außerdem zusätzliche Arbeit für den Prozessor.
Mit potenter Hardware können Sie allerdings einen "experimentellen" Versuch starten, die RTX 4070 Ti kommt mit ein wenig Unterstützung durch DLSS Quality auf knapp 60 Fps. Im dichten Unterholz, wenn Sie im Wald stehen und der Blick obendrein über den Waldrand hinweg in die weite Ferne gleiten kann, können die Bildraten auch noch etwas deutlicher sinken. Zu den anspruchsvollsten Umgebungen zählen jene mit dichter Vegetation.
Natürlich besitzt nicht jeder eine RTX 4070 Ti oder peilt Extra-Grafik-Details in hochauflösender 4K-Auflösung an. Wie Sie Kingdom Come: Deliverance 2 auch auf etwas schwächeren Grafikkarten zur flüssigen Bildausgabe animieren, klären wir im Tuning-Teil dieses Artikels. Doch zuerst kommen wir zu unseren Grafikkarten-Benchmarks. Die Prozessoren folgen im Anschluss.
Kingdom Come 2: GPU-Benchmarks
Sie möchten wissen, wie KCD 2 schlimmstenfalls läuft? Wir verstehen Ihre Neugier und haben daher erste Grafikkarten-Benchmarks erstellt. Alle Werte, die Sie im Folgenden sehen, entstanden mit der offiziellen Release-Version 1.1.1 vom 4. Februar 2025. Zum Einsatz kommen die jeweils aktuellen Grafiktreiber von AMD, Intel und Nvidia. Falls Sie die Benchmarks am eigenen Rechner nachstellen möchten, sind Sie - wie immer - herzlich dazu eingeladen - wir haben beide Test-Spielstände (CPU und GPU) als Downloads in diesen Artikel gepackt.
Zum Einsatz kommt die mit Abstand GPU-lastigste Szene, die uns in gut 40 Spielstunden untergekommen ist. Es handelt sich, wenig überraschend, um einen dichten Wald. Als Einstellungen haben wir einmal das "Ultra"-Preset nebst TAA sowie einmal "Experimentell" plus Upsampling auserkoren. Lassen wir die ersten Zahlen sprechen:
Wie Sie sehen, läuft das Ultra-Preset sehr viel besser als die experimentellen Werte. Letztere sind ausdrücklich nur für High-End-Rechner zu empfehlen und offenbaren bei unseren ersten GPU-Stichproben ein Geforce-Faible. Mehr noch, die Skalierung der Radeon-Grafikkarten ist mit "Experimentell" auffällig schlecht, unter anderem beim Vergleich von RX 6600 und RX 6700 XT ablesbar - wir vermuten, dass die erwartete AMD Software 25.2.1 hier Abhilfe schaffen wird. Bis diese erschienen ist, haben die gezeigten Werte Bestand.

Musste aber beim In-Game-Kodex-Eintrag über Mauern, die es real in Kuttenberg vermutlich nie gegeben habe, an die Optimierungs-Tricks denken, die Warhorse angeblich angewendet hat. Stichwort: Sichtweiten. Dabei ist es nicht so, als sei da überall alles zugemauert. Die Haupstraßen insbesondere sind blickfrei bis zum Horizont. Dennoch. Auch so mancher Marktstand auf dem großen Marktplatz scheint tatsächlich "performance-strategisch" platziert. Der Platz ist durch die Marktstände quasi zwei- bis mehrgeteilt. Der Marktplatz in Rattay in KCD1 ist eine freie Fläche mit freier Sicht. Alle Stände sind am Rand.
Will wer nachsehen, was historisch akkurater ist?
Apropos: Auch ein Kriegspferd kocht nur mit Wasser. Oder mit Pappkameraden. Zumindest gelegentlich. Das hätten die Kollegen der PC Games (non-Hardware) 1996 noch so was von zerpflückt!
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Oder einen Diablo-Klon.
Oder eine Performance-Gurke, die die Grafikkarten- und CPU-Jongleure der PCGH-Redaktion rotieren lässt.
Alles. Bloß kein RPG, das Spieler, Hardware und Redakteure respektiert.
(Achtung, Internet: Das ist Ironie!)
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ist da was dran?
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Mein Heinrich ist ein Langfinger und klaut den Leuten die Klamotten aus ihren Kisten. Und plötzlich laufen Schankwirte und Dorfwachen nur mehr barfuß in Hemdchen und Höschen rum. Ganztags. Was aus fiesen Wachen zahme Wächterchen macht. Weil sie beim Aufstehen vor Wachtschichtwechsel ihre Rüstungen nicht mehr in der Kiste finden. An den restlichen Waffen arbeite ich noch. Die sind nämlich teilweise in einer separaten Waffenkammer verstaut.
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