Intel Ice Lake: Treiber bringt Integer Scaling für Gen11-GPUs
Intel hat einen neuen Grafikkartentreiber veröffentlicht, der erstmals mit Integer Scaling aufwartet. Das Feature, das Spiele mit Retrografik deutlich schärfer macht, wird allerdings nur für iGPUs der Gen11 freigeschaltet. Und die kommen lediglich in Ice-Lake-Chips zum Einsatz.
Intel hat übers Wochenende einen neuen Grafiktreiber veröffentlicht. Die Version 25.20.100.7155 unterstützt neuerdings Integer Scaling. Dabei handelt es sich um ein lange gefordertes Feature, das in pixeligen Retrospielen für schärfere Bilder sorgt. Einziger Wermutstropfen: Die Option funktioniert nur auf Gen11-GPUs, wie man sie in Prozessoren der Ice Lake-Reihe findet.
Beim Integer Scaling wird jedem Pixel des Ausgabebildes der Farbwert des nächstgelegenen Pixels des Eingabebildes zugewiesen, wodurch man die Bilder verlustfrei vergrößern kann. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn keine hochauflösenden Bilder vergrößert werden, sondern eine Pixelart als Ausgangsbild dient. Das ist bei sehr alten Titeln häufig der Fall, gilt mitunter aber auch für Retro-Games.
Bei der Übernahme der Pixel muss zudem darauf geachtet werden, dass es auch die richtigen Bildpunkte trifft. Dazu gleicht die Technik mehrere benachbarte Pixel miteinander ab. Weil nur ganzzahlige Skalierungsverhältnisse und keine halben Pixel verwendet werden, bleibt die Schärfe des Bilds erhalten.
Auch Nvidias Turing mit Integer Scaling
Integer Scaling wird schon seit Jahren von Retrospielern gefordert, wurde bis vor kurzem aber nur von Nvidia treiberseitig unterstützt - und das auch nur mit Turing-Grafikkarten. Intel, die das Feature Retro Scaling getauft haben, beschränkt es ebenfalls auf neue Chips. Wie man bereits im Juni durchblicken ließ, fehlt älteren Chips die hardwareseitige Unterstützung.
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Im Desktop-Markt lassen die in 10 nm gefertigten Ice Lake-Prozessoren noch auf sich warten. Im mobilen Segment sieht das anders aus. Mit dem Dell XPS 13 2-in-1 7390 wechsel bereits das erste Notebook mit Ice-Lake-U-Prozessor den Besitzer, die kommerzielle Auslieferung mobiler Ice-Lake-Chips startete Ende Juli.
Quelle: Intel

...gibt es denn irgendwelche technischen Hürden, warum das nicht auf anderen GPUs freigeschaltet wird?! Klingt für mich als laienhaft gesagt jetzt eigentlich nicht soooo kompliziert... wäre da an technische Hintergründen, warum es doch nicht so einfach geht, durchaus interessiert.
Aber keine Ahnung, ob das jetzt so tief verankert war, dass das jetzt nur auf neuer Hardware laufen kann. Kommt mir eigentlich komisch vor.
Das ist keine große technische Errungenschaft. Emulatoren für die 2D-Konsolen sowie Pixel-Art-Entwickler unserer heutigen Zeit bieten diese Option seit langem an.
Nur eben nicht im Nvidia Treiber, sondern auf allen Geräten.
Das ist keine große technische Errungenschaft. Emulatoren für die 2D-Konsolen und Pixel-Art-Entwickler der heutigen Zeit bieten diese Option seit langem an. Nur eben nicht im Nvidia Treiber, sondern auf allen Geräten.
Keine Ahnung, ob ich da alleine mit bin, aber Bilinear sagt mir mehr zu. Dennoch: Schöne Sache für die, die es gerne "originaler" haben wollen!
...gibt es denn irgendwelche technischen Hürden, warum das nicht auf anderen GPUs freigeschaltet wird?! Klingt für mich als laienhaft gesagt jetzt eigentlich nicht soooo kompliziert... wäre da an technische Hintergründen, warum es doch nicht so einfach geht, durchaus interessiert.
Eh nicht, steht ja auch im Artikel.
Unter Gen11 unterstützt es die Hardware nicht!