Intel: Kommerzielle Auslieferung von Ice Lake-CPUs ist gestartet
Intel hat mit der kommerziellen Auslieferung von Ice Lake-Produkten aus der 10-nm-Fertigung begonnen. Die Chips bedienen als Ice Lake-U und Ice Lake-Y den Markt für mobile Rechner. Entsprechende Produkte sind für das diesjährige Weihnachtsgeschäft geplant.
Im April dieses Jahres hieß es von Intel-CEO Bob Swan, dass der 10-nm-Prozess auf einem guten Weg sei. Mit dem diesjährigen Weihnachtsgeschäft vor den Augen, verkündete das Unternehmen im Zuge des damaligen Geschäftsberichts, dass sich die mobilen 10-nm-Ableger in der Qualifikationsphase befinden und an OEMs sowie Systemintegratoren rausgingen.
Nun hat Intel mit kommerziellen Lieferungen an PC-Hersteller begonnen, wie man während der jüngsten Telefonkonferenz zu den Finanzergebnissen bekanntgab. Damit dürfte der angepeilte Zeitplan eingehalten werden und die ersten Laptops mit Ice Lake-U als Unterbau zur weihnachtlichen Verkaufssaison in den Regalen der Händler stehen. Wie es im Bericht von anandtech.com heißt, befanden sich die Prozessoren vom ersten bis in das zweite Quartal 2019 in der Qualifikationsphase. Bereits im späteren Verlauf des zweiten Quartals hätten die Auslieferungen begonnen.
Intels Ice Lake-U- sowie Ice-Lake-Y-CPUs decken zunächst das Marktsegment für mobile Rechner mit Prozessoren aus der 10-nm-Fertigung ab und basieren auf der Sunny Cove-Architektur. Insgesamt soll es 11 unterschiedliche Chips in der gewohnten Staffelung von Core i3 bis Core i7 geben, die über zwei oder vier Rechenkerne verfügen, mit unterschiedlichen GPU-Konfigurationen versehen sind und die Leistungsklassen mit 9, 15 und 28 Watt bedienen. Intel verspricht einen Leistungszugewinn von rund 18 Prozent pro Takt im Vergleich mit den Skylake-Rechenkernen.
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Als Grafikeinheit dient Intels neue Gen11-Grafik mit bis zu 64 Execution Units. Deren Leistung demonstrierte Intel bereits im Zuge der diesjährigen Computex. Dabei wurde AMDs mobile Vega-Grafik zum Vergleich herangezogen, die zumindest in Intels eigenen Benchmarks in Sachen Performance geschlagen wurde. Was die unterstützten Anschlussstandards betrifft, wird für die Gen11-Grafik unter anderem mit Displayport 1.4 und HDMI 2.0b geworben. Ebenfalls wird HDCP 2.2 unterstützt.
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Hat irgendwer von Euch unter WIN 10 den Monitor an die IPG angeschlossen und trotzdem eine Grafikkarte. Und wenn ja, wie sind die Erfahrungen. Gibt es dazu Testes? Ich sich mal....
Selbst Geräte, die heute TB3 anbieten, haben max 3 Ports (HP Elite X2: 2*TB3, 1*USB-C). Warum gibt es dort nicht ein paar mehr USB-C Ports, der Chipsatz würde es sicherlich hergeben, TB3 muss ja mit einem Zusatzchip realisiert werden.
Erschreckend finde ich eher das Intel mit 14nm immer noch eine höhere IPC als AMD hat.
Und der Leistungssprung durch 10nm soll angeblich selbst bei niedrigen Takt schon 18% laut Intel sein.
Wenn Intel später noch das Taktproblem angeht, ist theoretisch noch viel mehr möglich.
Die 3000er APUs als Ableger der 2000er CPUs dürften technologisch auch spürbar hinter Ice Lake operieren und sich über Preis und IGP, nicht über Effizienz oder Höchstleistung in der 15-W-Klasse verkaufen.
Hardware Unboxed IPC Test