Nvidia Gamescom Game Ready 436.02 WHQL: Performance-Plus bis 23 Prozent, Ultra Low Latency und mehr [Update 2]
Jetzt erneut aktualisiert: Der Gamescom Game Ready Driver von Nvidia soll mehrere größere Verbesserungen mit sich bringen. Bis zu 23 Prozent höhere Performance in einigen beliebten Spielen, einen Ultra Low Latency-Modus sowie eine knackigere Optik für Spiele mit Pixelgrafik werden versprochen.
Aktualisierung vom 21.08.2019: Der Gamescom Ready Treiber 436.02 WHQL ist wieder da - der Download führt nicht mehr zu einer Fehlermeldung. Bereits in den Abendstunden hat Nvidia den Treiber, der einen ärgerlich Bug aufwies, erneut freigegeben. An der Treiber-Versionsnummer hat sich nichts geändert, allerdings hat der Download nun einen anderen Dateinamen. Die Datei hat nun eine "-rp"-Erweiterung angehängt, dadurch lässt sich der Download von der vorherigen Version unterscheiden.
Im Reddit gibt es bereits einige Erfahrungsberichte, die man als Anschauungsmaterial durchlesen kann. Ein User berichtet davon, dass Direct X 12 (speziell The Division 2) nun schlechter laufe - bei DX11-Spielen wäre die Situation besser. Wirklich verallgemeinern kann man diese Erfahrungen mutmaßlich nicht. Eigene Tests können wir wegen der laufenden Gamescom und der Heftabgabe im Moment nicht durchführen, für die kommende Woche sind aber durchaus Praxistests eingeplant.
Aktualisierung vom 20.08.2019: Nachdem schon einige Medien berichteten, dass der 436.02 automatisch Geforce Experience mitinstalliert, hat Nvidia das Verhalten als Bug klassifiziert und den Treiber-Download pausiert. Der Download-Link führt zu einer 404-Fehlermeldung. Nvidia will das Problem beheben und dann eine funktionierende Version veröffentlichen. Wer auf diesem Wege gegen seinen Willen Geforce Experience installiert hat, kann das Tool über die Windows-Systemsteuerung (Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Programme und Features) deinstallieren.
Nvidia hat zur aktuell laufenden Gamescom einen neuen Game Ready Driver veröffentlicht. Der wird passend zum Event als "Gamescom Game Ready Driver" betitelt (436.02 WHQL) und bringt laut Nvidia teils deutliche Performance-Verbesserungen in einigen beliebten Spielen mit sich. Von bis zu 23 Prozent in Apex Legends, Battlefield 5, Forza Horizon 4, Strange Brigade und World War Z ist die Rede. Auch einen "Ultra-Low Latency Mode" für bessere Reaktionszeiten sowie eine knackigere Optik für Pixel-Art-Spiele bei der Verwendung einer Turing-GPU sind mit von der Partie.
Vor allem Apex Legends profitiert von Treiber-Optimierungen
Für den Performance-Vergleich hat Nvidia den vorangegangenen Grafik-Treiber 431.60 herangezogen. Nackte Zahlen sind auf den Grafiken nicht aufgeführt. Einzig Prozentbalken stellen dar, wie groß der Performance-Gewinn in unterschiedlichen Szenarien ausfällt. Vertreten in den "Benchmarks" sind die aktuellen Turing-Grafikkarten in Form der Geforce RTX 2080 Super, RTX 2070 Super und RTX 2060 Super. Auch die RTX 2080 Ti hat sich eingefunden.
Der Wert von 23 Prozent bezieht sich gemäß Grafik ausschließlich auf den Battle-Royale-Shooter Apex Legends und die Geforce RT 2080 Super in 1080p-Auflösung. In 1440p und UHD fällt das Plus mit 15,6 und 8,3 Prozent entsprechend geringer aus. In ähnliche Höhen schießt derweil auch die RTX 2080 Ti, hier gibt es in 1440p sogar einen Leistungszuwachs von 19,1 Prozent gemäß Nvidia.
Ebenfalls soll die Performance in Forza Horizon 4 deutlich zugenommen haben. Beim Blick auf die Übersichtsgrafik muss allerdings aufgepasst werden, denn Nvidia greift hier zu den Werten auf Basis von 1440p, da die Zugewinne der Turing-Spitzenmodelle in Full HD nichtig und quasi nicht vorhanden sind. Dafür wird unter 1440p und 4K ordentlich zugelegt. Einzig die RTX 2060 Super und RTX 2070 Super profitieren von den treiberseitigen Optimierungen in 1080p mit 17,1 beziehungsweise 6,8 Prozent besserer Performance. Deutlich unspektakulärer geht es bei Battlefield 5, Strange Brigade sowie World War Z zu. Eine Übersicht können Sie sich in der nachfolgenden Galerie verschaffen.
Quelle: Nvidia
Quelle: Nvidia
Quelle: Nvidia
Quelle: Nvidia
Quelle: Nvidia
Ultra Low Latency-Modus soll Latenzen um bis zu 33 Prozent verringern
Mit einem Ultra Low Latency-Modus will Nvidia derweil die Reaktionszeiten in Spielen verbessern. Dafür führt man ein "just in time"-Frame-Scheduling ein. Damit werden Frames, die gerendert werden sollen, erst dann an die GPU übermittelt, wenn sie unmittelbar benötigt werden. So sollen sich die Latenzen bis zu 33 Prozent verbessern. Auch hierzu greift sich Nvidia ausgewählte Werte und präsentiert Zahlen aus Apex Legends, Fortnite, The Division 2, Shadow of the Tom Raider sowie Far Cry 5 in den unterschiedlichen Settings des neuen Modus. Das "just in time"-Frame-Scheduling ist allerdings nur im Ultra-Setting der Low Latency-Option verfügbar. Außerdem geht die neue Option zunächst erst einmal in eine Beta-Phase. Zudem beschränkt sich der Support auf DirectX 9 und DirectX 11, da unter DirectX 12 und Vulkan derartige Abstimmungen spielseitig vorgenommen werden.
Quelle: Nvidia
Nvidia Geforce Gamescom Game Ready Driver - Ultra Low Latency (9)
Für Fans von Retro- und Pixel-Art-Spielen hat Nvidia noch GPU Integer Scaling im Angebot. Damit soll das Bild gerade bei hohen Auflösungen
Quelle: Nvidia
Nvidia Geforce Gamescom Game Ready Driver - Integer Scaling (7)
deutlich knackiger werden und Scaling-Unschönheiten der Vergangenheit angehören. Voraussetzung ist allerdings eine Turing-Grafikkarte. Für die Aktivierung muss auf das Nvidia Control Panel zurückgegriffen werden. Darin lässt sich das Integer Scaling in der Beta aktivieren. Die Einstellung lässt sich in den Einstellungen zu Position und Größe des Displays finden. Die entsprechende Scaling-Option reiht sich in die bisher vorhandene Liste ein.
Zuletzt präsentiert Nvidia noch einen neuen Schärfe-Filter für Freestyle. Damit lässt sich das Bild nochmals knackiger als wie bei "Detail"-Option darstellen. Zugleich sollen auch Bildqualität und Performance ansteigen. Die Leistungseinbußen liegen nur bei der Hälfte gegenüber vorigen Optionen. Um Freestyle zu nutzen, wird die Installation von Geforce Experience vorausgesetzt. Anschließend kann Freestyle über die Tastenkombination Alt+F3 aktiviert werden.
Quelle: Nvidia
Nvidia Geforce Gamescom Game Ready Driver (12)
Zu den Randnotizen des neuen Treibers zählt das Aufstocken des Portfolios an G-Sync-kompatiblen Monitoren mit VRR. Neu hinzugekommen sind die Modelle ASUS VG27A, ACER CP3271 und ACER XB273K GP. Außerdem hält der 30-Bit-Support für Geforce- und Titan-Grafikkarten, der zuvor einzig über die Studio-Treiber verfügbar gemacht wurde, nun auch in die Game Ready-Treiber Einzug. Zusätzlich gibt es auch neue und optimierte Spiele-Settings. Die Liste sowie auch den Download finden Sie gewohnt auf der offiziellen Webseite von Nvidia.
[PLUS] GPU-Benchmarks 2019/2020: Aktuelle und ältere Grafikkarten in neuen Spielen
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Tipp: Es sind nicht die, die unten links stehen
Ausserdem, das erste Bild von dir ist mit abgestellten Sicherheitpatches. Hast du überhaupt gelesen was ich geschrieben hab oder lief da ein Automatismus ab bei dir als du Duvar gelesen hast?
Plus hinzu kommt noch, dass das Resultat das mitunter Beste ist, was wir im Netz finden können. Er benutzt eine Direct Die Kühlung + hat nen Hammer IMC bei seinem Prozessor, von seinen Ramtaktraten können viele träumen. Es handelt sich dabei also um ein non Plus Ultra Setup. Seine Resultate hier immer einzubringen um die tolle Intel Dominanz zu zeigen ist etwas fragwürdig. Hast ja das Resultat von einem 5GHz 4000MHz 9900k gesehen und selbst der spiegelt schon einen der besseren Setups dar.
Die Sicherheitspatches (nicht 100% sicher) nagen richtig an den Scores, könnt ja gerne mal aktuelle runs posten von heute und nicht alte Bilder
forza — imgbb.com
Die CPU spielt doch hier eine untergeordnete Rolle, da sie eh genug FPS generiert. Die Grafikkarte ist der Bremsklotz.
Ich hab mit meinem i9 auf @3.8GHz und der hochgezogenen GTX 1080Ti auch mehr FPS (127) als mit der CPU auf @4.4GHz und der weniger getakteten Karte (121).
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Die Sicherheitspatches (nicht 100% sicher) nagen richtig an den Scores, könnt ja gerne mal aktuelle runs posten von heute und nicht alte Bilder von brutal hochgezüchteten Intel Prozzis mit Direct Die Kühlung und 4400MHz RAM (?): Forza Horizon 4 Benchmarkthread - Seite 9
Mein gammliger 3600 ist schneller als der 9900k dort welcher mit 4000MHz RAM läuft.
Von mehreren bestätigt der satte Leistungsverlust auf dem 9900k!
Hier ein 3900X @ 4.3/4.4GHz (CCX OC):
Forum de Luxx
vs
9900k 5GHz 4000CL16 DR RAM
Bild: forza_4_benchmark_ht_k9je0.jpg - abload.de
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