Geforce GTX 690 im Test: Fazit
Nvidias Geforce GTX 690 im PC-Games-Hardware-Test: Das neue Nvidia-Flaggschiff vereint zwei Geforce GTX 680 auf einer einzelnen Platine. Ob sich die Kalifornier mit zwei GK104-Grafikchips ("Dual-Kepler") an die Leistungsspitze setzen können, klärt unser Test.
Geforce GTX 690 im Test: Fazit
Nvidias Geforce GTX 690 ist die beste Multi-GPU-Karte im PCGH-Testlabor. Sie berechnet in aktuellen Spielen mehr Bilder pro Sekunde als jede andere Karte und erweist sich dabei als vergleichsweise energieeffizient und unaufdringlich in Sachen Lautheit.
Im PCGH-Index kann sich das Nvidia-Flaggschiff um bis zu 71 Prozent von der Geforce GTX 680 distanzieren - zumindest in 2.560 x 1.600. In niedrigeren Auflösungen hemmt der Hauptprozessor die Skalierung, womit das Klientel der GTX 690 klar definiert ist: Enthusiasten, die weder mit Full-HD-Auflösung noch Multisample-Kantenglättung zufrieden sind. Legen Sie auch auf Compute-Leistung abseits von Spielen (Physx) wert, ist die GTX 690 allerdings keine optimale Lösung.
Die Leistungsaufnahme und Lautheit bewegen sich in einem für Dual-GPU-Lösungen erfreulichen Rahmen. Hervorzuheben ist in erster Linie, dass sich Nvidia dem Mikroruckeln angenommen hat: Die Geforce GTX 690 gibt ihre Frames zwar nicht tadellos aus, die Verteilung reicht in vielen Fällen jedoch näher an Single-GPU-Grafikkarten heran als bei anderen Dual-Gespannen. Damit sind die von einer GTX 690 ausgegebenen Fps-Raten wertvoller als die einer GTX 590 und insbesondere Radeon HD 6990. Letztere erzeugt im Direktvergleich bei gleicher Bildrate deutlich stockendere Abläufe - nicht immer, aber in fast allen von uns getesteten Spielen. Das ist keine Entwarnung: Auch die GTX 690 produziert Mikroruckeln, insbesondere dann, wenn die Bildrate im 30er-Bereich liegt. Anscheinend sind die Kontrollinstanzen auf einen gewissen Bildfluss angewiesen. Hinzu kommen weitere, klassische AFR-Probleme, darunter die größere Eingabeverzögerung sowie die Abhängigkeit von Treiberprofilen. Ist letzteres nicht vorhanden oder fehlerhaft, bricht die Leistung eine Dualchip-Karte schlimmstenfalls unter das Niveau einer Single-Karte mit derselben Rechenleistung ein. Dennoch: Die Geforce GTX 690 ist die "rundeste" Dual-GPU-Grafikkarte seit 3dfx' Voodoo 5 5500.
Weitere Benchmarks mit mehr Spielen und Grafikkarten sowie zusätzliche Informationen (wie Dual-Monitor- und Blu-ray-Werte) zur Geforce GTX 690 finden Sie in der Ausgabe 07/2012 der PC Games Hardware. Diese erscheint am 06. Juni 2012; Abonnenten erhalten das Heft in der Regel ein paar Tage früher.
Die Verfügbarkeit der Geforce GTX 690 startet laut Nvidia ab dem 03. Mai und alle Partner sind dabei: Asus, Evga, Gainward, Gigabyte, MSI, KFA², Palit und Zotac. Die unverbindliche Preisempfehlung für die neue "schnellste Spieler-Grafikkarte der Welt" beträgt 829 Euro plus Mehrwertsteuer - ergo Richtung 1.000 Euro. Damit ist die Geforce GTX 690 ein dekadentes Spielzeug für Enthusiasten und nicht einmal günstiger als zwei Geforce GTX 680 im SLI (zusammen um 950 Euro lieferbar).
Bildergalerie
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 690 im Test: Architektur und Spezifikationen
- Seite 2 Geforce GTX 690 im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
- Seite 3 Geforce GTX 690 im Test: Mikroruckeln und weitere Probleme
- Seite 4 Geforce GTX 690 im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme, Overclocking
- Seite 5 Geforce GTX 690 im Test: Bad Company 2 (DX11)
- Seite 6 Geforce GTX 690 im Test: Battlefield 3 (DX11)
- Seite 7 Geforce GTX 690 im Test: Crysis Warhead (DX10)
- Seite 8 Geforce GTX 690 im Test: Crysis 2 (DX11 + Hi-Res-Textures)
- Seite 9 Geforce GTX 690 im Test: Dirt 3 (DX11)
- Seite 10 Geforce GTX 690 im Test: Dragon Age 2 (DX11)
- Seite 11 Geforce GTX 690 im Test: Mass Effect 2 (DX9 + SGSSAA)
- Seite 12 Geforce GTX 690 im Test: Metro 2033 (DX11)
- Seite 13 Geforce GTX 690 im Test: Serious Sam 3 (DX9)
- Seite 14 Geforce GTX 690 im Test: Starcraft 2 (DX9)
- Seite 15 Geforce GTX 690 im Test: Extrem-Benchmarks: Downsampling
- Seite 16 Geforce GTX 690 im Test: Compute-Leistung (Luxmark)
- Seite 17 Geforce GTX 690 im Test: Fazit
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Bei Sli würd ich persöhnlich immer mehr als 2gb nehmen wenn möglich.
diese hier ist ganz Ok ..
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und noch ein wenig besser diese ....
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