Geforce GTX 690 im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme, Overclocking

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Nvidias Geforce GTX 690 im PC-Games-Hardware-Test: Das neue Nvidia-Flaggschiff vereint zwei Geforce GTX 680 auf einer einzelnen Platine. Ob sich die Kalifornier mit zwei GK104-Grafikchips ("Dual-Kepler") an die Leistungsspitze setzen können, klärt unser Test.

Geforce GTX 690 im Test: Lautheit und Leistungsaufnahme
Doppelte Rechenwerke = doppelte Leistungsaufnahme? Nicht ganz. Zwar entsprechen viele Merkmale der Geforce GTX 690 dem Prinzip "2 x GTX 680 in einem Paket", einige Bauteile sind jedoch nicht doppelt vorhanden – die Platine ist jedoch dichter bestückt als bei der GTX 680. Zwar installiert Nvidia exakt die doppelte Menge an Videospeicher (zweimal anstelle von einmal 2.048 MiByte) mit vollem GTX-680-Takt, die Grafikchips wurden jedoch etwas gedrosselt. Zum Einsatz kommt vermutlich eine Selektion jener GK104-Chips mit den besten elektrischen Eigenschaften. Die Gebrüder Kepler auf der GTX 690 arbeiten mit einer Baseclock von 915 MHz (GTX 680: 1.006 MHz) bei verringerter Spannung. Dieser Basistakt wird nur dann genutzt, wenn die Karte am Rande ihres Auslastungs- und Verbrauchslimits arbeitet – beispielsweise im PCGH VGA-Tool oder Furmark. In Spielen haben wir diesen geringen Takt niemals zu Gesicht bekommen, das Precision-X-Protokoll (Evga-Tweaktool) spricht von mindestens 1.019 MHz via GPU Boost. Diese mit Kepler/GK104 eingeführte, automatische OC-Funktion übertaktet die GTX 690 und GTX 680, wenn es das TDP Limit alias Power Target zulässt. Üblicherweise rechnen die beiden Kerne mit 1.030 bis 1.050 MHz Boost-Takt. Die Leistungsaufnahme in diesem Zustand ist für Dual-GPU-Verhältnisse moderat:

Lautstärke GTX 690 GTX 590 HD 6990 GTX 680 HD 7970 GTX 580
Leerlauf 0,8 Sone 2,0 Sone 1,9 Sone 0,9 Sone 0,7 Sone 0,8 Sone
Battlefield: Bad Company 2 4,3 Sone 3,7 Sone 10,2 Sone 3,5 Sone 5,7 - 6,1 Sone* 3,4 Sone
Leistungsaufnahme            
Leerlauf 25 Watt 54 Watt 42 Watt 15 Watt 22 Watt 33 Watt
Battlefield: Bad Company 2 274 Watt 343 Watt 328 Watt 174 Watt 195 Watt 221 Watt

Mit einem Verbrauch von 274 Watt unter typischer Spielelast genehmigt sich die GTX 690 rund 100 Watt mehr als die (ebenfalls energieeffiziente) GTX 680. Im Vergleich mit den Dual-GPU-Karten der 40-nm-Generation, Geforce GTX 590 und Radeon HD 6990, ist die GTX 690 fast schon ein Fps/Watt-Wunder. Das gilt auch für die Leistungsaufnahme im Leerlauf, wo gute 25 Watt zu verzeichnen sind – kaum mehr als bei einer Radeon HD 7970 und etwa 10 Watt weniger als bei der Geforce GTX 580.

Auch bei der Lautheit schneidet die Geforce GTX 690 besser ab als die älteren Dual-Karten. Das 0,8 Sone leise Surren im Leerlauf ist nur in stiller Umgebung wahrnehmbar und vergleichbar mit der Leerlauf-Lautheit anderer aktueller Grafikkarten. Beim Spielen messen wir höchstens 4,3 Sone: Die Geforce GTX 690 ist deutlich hörbar, im Vergleich zu AMDs (extrem lauter) Radeon HD 6990 aber relativ angenehm; auch die HD 7970 verfügt im Referenzdesign über eine lautere Belüftung.

Geforce GTX 690 im Test: Overclocking
Ausgehend vom automatischen Overclocking durch den GPU Boost verfügt die Geforce GTX 690 nur über ein geringes Taktpolster. Wie erwähnt, arbeitet die Karte in Spielen üblicherweise mit 1.030 bis 1.050 MHz Kerntakt bei 1,10 bis 1,15 Volt. Mit einem Power Target von +135 Prozent stemmt unser Testmuster einen Basistakt von 1.202 MHz. Um diesen zu erreichen, setzen wir im Precision-X-Tool einen GPU-Takt von +150 MHz per Offset. Durch die frisierte TDP verabreicht sich die GTX 690 fortan dauerthaft 1,175 Volt (wie die GTX 680 mit diesen Einstellungen auch) und hält die 1.202 MHz konstant aufrecht.

Das rund 15-prozentige Taktplus schlägt jedoch erst durch, wenn auch der Videospeicher übertaktet wird. Wie die meisten uns vorliegenden GTX-680-Karten sind 3.500 MHz stabil möglich. Ab 3.550 MHz kommt es zu ersten Fehlern, 3.600 MHz führen zum Komplettabsturz. Maximal übertaktet legt die Geforce GTX 690 in Battlefield 3 um ansehnliche 14 Prozent an Leistung zu.

Overclocking GTX 690
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  1. Seite 1 Geforce GTX 690 im Test: Architektur und Spezifikationen
  2. Seite 2 Geforce GTX 690 im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
  3. Seite 3 Geforce GTX 690 im Test: Mikroruckeln und weitere Probleme
  4. Seite 4 Geforce GTX 690 im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme, Overclocking
  5. Seite 5 Geforce GTX 690 im Test: Bad Company 2 (DX11)
  6. Seite 6 Geforce GTX 690 im Test: Battlefield 3 (DX11)
  7. Seite 7 Geforce GTX 690 im Test: Crysis Warhead (DX10)
  8. Seite 8 Geforce GTX 690 im Test: Crysis 2 (DX11 + Hi-Res-Textures)
  9. Seite 9 Geforce GTX 690 im Test: Dirt 3 (DX11)
  10. Seite 10 Geforce GTX 690 im Test: Dragon Age 2 (DX11)
  11. Seite 11 Geforce GTX 690 im Test: Mass Effect 2 (DX9 + SGSSAA)
  12. Seite 12 Geforce GTX 690 im Test: Metro 2033 (DX11)
  13. Seite 13 Geforce GTX 690 im Test: Serious Sam 3 (DX9)
  14. Seite 14 Geforce GTX 690 im Test: Starcraft 2 (DX9)
  15. Seite 15 Geforce GTX 690 im Test: Extrem-Benchmarks: Downsampling
  16. Seite 16 Geforce GTX 690 im Test: Compute-Leistung (Luxmark)
  17. Seite 17 Geforce GTX 690 im Test: Fazit
    • Kommentare (145)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bester_Nick Lötkolbengott/-göttin
        Was für ein Monster. Da wird einem ja ganz anders. Wenn man diese ganzen Zeiten mit Geforce 256, Voodoo und ATI Rage mitgemacht hat, nun an diese Zeiten zurückdenkt und mit der heutigen Zeit vergleicht, dann ist das wirklich absolut krass. Ich denke, den Fotorealismus in Videospielen werden wir noch miterleben. Der wird wohl in den nächsten Jahrzehnten kommen. Danach wird es das Ziel sein, dass Videospiele schärfer und besser als die Realität aussehen.
      • Von Bester_Nick Lötkolbengott/-göttin
        Was für ein Monster. Da wird einem ja ganz anders. Wenn man diese ganzen Zeiten mit Geforce 256, Voodoo und ATI Rage mitgemacht hat, nun an diese Zeiten zurückdenkt und mit der heutigen Zeit vergleicht, dann ist das wirklich absolut krass. Ich denke, den Fotorealismus in Videospielen werden wir noch miterleben. Der wird wohl in den nächsten Jahrzehnten kommen. Danach wird es das Ziel sein, dass Videospiele schärfer und besser als die Realität aussehen.
      • Von stefan79gn BIOS-Overclocker(in)
        ja und wogenau gabs dies schnäppchen`?
      • Von stefan79gn BIOS-Overclocker(in)
        ne gtx 690 für 530€ ?? Wo denn? Also das ist mal nen schnäpchen
      • Von stefan79gn BIOS-Overclocker(in)
        Aber limitiert bei einem sli gespann aus 2 gtx 680 welche ohne zweifel genug power haben für alles aber der Ram von 2gb wenns die 2gb versionen sind läuft doch eher bei 3 Monitoren voll bevor die Spu leistung limitiert oder?
        Bei Sli würd ich persöhnlich immer mehr als 2gb nehmen wenn möglich.
      • Von True Monkey Kokü-Junkie (m/w)
        naja ...kommt immer darauf an was für einen Takt man fahren kann

        diese hier ist ganz Ok ..

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        und noch ein wenig besser diese ....

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