Geforce GT 220 im Test - CUDA/Physx
Nvidias DirectX-10.1-Grafikkarte Geforce GT 220 im Test: Nachdem der GPU-Gigant vor Monaten DirectX-10.1-taugliche 3D-Beschleuniger im OEM-Markt einführte, werden nun auch Endkundenkanäle damit gefüttert. PC Games Hardware testet, was die neue Geforce-Grafikkarte GT 220 leistet.
Geforce GT 220 im Test - CUDA/Physx
Dank der GPU-Computing-Schnittstelle Compute Unified Device Architecture, kurz CUDA, sind aktuelle Geforce-Grafikkarten in der Lage spezielle Berechnung durchzuführen, die ansonsten der Prozessor übernehmen müsste. Zu den Anwendungen, die von der Rechenleistung einer Grafikkarte enorm profitieren, gehören diverse Video- und Bildbearbeitungsprogramme - einige sind bereits verfügbar, andere zumindest angekündigt.
Bei der Geforce GT 220 legt Nvidia vor allem auf Bild- und Videoverbesserungs-Tool mit CUDA-Support wert. Unter anderem nennt Nvidia namentlich MotionDSP vReveal, BadaBoom, Cyberlink Media Show Expresso, Nero Move It, TMPGEnc, Cyberlink PowerDirector 7, Loiloscope Venus, Adobe Photoshop CS4, Cyberlink MediaShow 5 und ArcSoft SimHD.
Im Folgenden finden Sie einige allgemeine Anmerkungen zu CUDA-Software.
Badaboom
Die Trialversion des GPU-beschleunigten Video-Converters Badaboom ist 30 Tage lauffähig und erlaubt ebenso viele Transkodierungen. Die Software überzeugt durch eine hohe Geschwindigkeit und akzeptable Bildqualität.
Motion-DSP Vreveal
Die unter dem Codenamen Carmel bekannt gewordene Videobesserungssoftware Vreveal stellte im Test ihre Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis. Dank der GPU-Beschleunigung lässt sich die Bildqualität qualitativ schlechter PAL-Videos mittels diverser Filter schnell und effektiv deutlich verbessern.
Für Spieler ist CUDA vor allem wegen der auf die GPU portierten Physik-Middleware Physx spannend. Mithilfe der GPU lassen sich aufwendigere und optisch beeindruckende Effekte darstellen, die in diversen Spielen Verwendung finden. Das APEX-Programm ermöglicht es den Entwicklern, Physx effizienter zu nutzen. Dies dürfte unter anderem ein Grund sein, warum sich neben THQ und 2k Games auch EA für Physx entschieden hat. Eine gut gepflegte Liste aller GPU-Physx-Titel finden Sie unter physxinfo.com.
Mirror's Edge
Die zusätzlichen Physx-Effekte im Le-Parkour-Spiel Mirror's Edge sorgen mit berstenden Scheiben, einer realistischen Darstellung von Stoffen und dynamischem Wind für eine dichtere Atmosphäre und eine insgesamt stimmigere Optik.
Cryostasis
Die Techdemo von Cryostasis demonstriert eindrucksvoll die Möglichkeiten von Physx. Das bisher wohl realistischste Wasser kombiniert mit Effekten wie auftauenden Stoffen schluckt allerdings sehr viel Rechenleistung - auch im finalen Spiel.
Sacred 2: Fallen Angel
Der Physx-Patch für Sacred 2 ist zwar noch nicht erschienen, im Test überzeugte das Update jedoch. Aufgewertete Zaubersprüche, dynamischer Wind sowie dynamisch berechnete Blätter und Steinchen werten das Spiel sichtlich auf.
Batman: Arkham Asylum
Ein aktueller Kandidat in Sachen Physx ist der neue Batman-Titel. Wie unser Test mit Benchmarks und Vergleichsbilder zeigt, steigert Physx auf Kosten der Framerate die Optik stellenweise deutlich, insbesondere der Nebel hat es uns angetan. Kurz nach dem Release gab und gibt es allerdings einen großen Wirbel: AMD wirft Nvidia eine (angebliche) Benachteiligung in Batman hinsichtlich der Kantenglättung vor.
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GT 220 im Test - Spezifikation, Platine, Kühlung und Overclocking
- Seite 2 Geforce GT 220 im Test - Testsystem und Benchmarkauswahl
- Seite 3 Geforce GT 220 im Test - Benchmark Battleforge (DX10/DX10.1)
- Seite 4 Geforce GT 220 im Test - Benchmark Call of Duty: World at War (dt., DX9)
- Seite 5 Geforce GT 220 im Test - Benchmark Fallout 3 + HD-Pack (DX9)
- Seite 6 Geforce GT 220 im Test - Benchmark Far Cry 2 (DX10)
- Seite 7 Geforce GT 220 im Test - Benchmark Grand Theft Auto 4
- Seite 8 Geforce GT 220 im Test - Benchmark Half Life 2 Episode 2 + CM 9.51 (DX9)
- Seite 9 Geforce GT 220 im Test - Benchmark Race Driver Grid (DX9)
- Seite 10 Geforce GT 220 im Test - Benchmark World of Warcraft: WotLK (DX9)
- Seite 11 Geforce GT 220 im Test - CUDA/Physx
- Seite 12 Geforce GT 220 im Test - Fazit
- Seite 13 Bildergalerie
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ich habe mir die Gainward Geforce 220 GT gestern geholt und muss sagen das ich sehr zufrieden bin alle meine spiele u.a wow und modern warfare 2 lassen sich auf höchster stufe perfekt spielen.
Für den Kleintuner ist es die Investition wert.
mfg.
KevinS
Auch die HD4650 müsst hier noch besser sein.
Test: Zotac GeForce GT 220 (Seite 16) - 12.10.2009 - ComputerBase
Und bezüglich 5770: Was will ich mit einer Grafikkarte, die mehr als doppelt so teuer ist? Klar, ein Ferrari ist auch schneller als ein Golf, aber was will ich damit, wenn ich nur in der Stadt herrumfahre?
Auch die HD4650 müsst hier noch besser sein.
Gegner ist ja eigentlich die 4550, über die wir mal besser nicht reden...