Hardware-Ausblick 2023: Informationen zu Monitoren, Tastaturen, SSDs etc.
Was noch so alles an interessanter Hardware auf Sie wartet beziehungsweise warten könnte, erfahren Sie auf dieser Seite, mit einem Fazit zum Schluss.
In diesem Artikel
Welche Hardware-Neuheiten stehen noch in Aussicht?
Der große Launch an PCI-Express-5.0-M.2-NVMe-SSDs mit sequenziellen Lesegeschwindigkeiten ab 10 GB/s blieb in diesem Jahr aus, Modelle mit Phisons E26-Controller sollten eigentlich noch erscheinen, taten dies aber nicht mehr. Deswegen ist davon auszugehen, dass 2023 das große Jahr für PCI-E-5.0-SSDs sein wird. Hersteller wollen zudem für kommendes Jahr bei HDDs Speichergrößen von bis zu 30 TByte auffahren. 2023 könnte es auch eine endgültige Ablösung im Bereich des Arbeitsspeichers geben. Nachdem DDR5-Speicher 2021 auf den Markt gekommen und etwa für AM5-Plattformen Pflicht geworden ist, könnte es passieren, dass 2023 mehr als 50 Prozent der produzierten und ausgelieferten RAM-Module aus DDR5-Speicher bestehen werden.
Auch im Monitorsegment warten 2023 einige Neuerungen auf die Interessenten. Laut AMD kommen beispielsweise die ersten Ultrawide-Monitore auf den Markt, die 8K bei 165 Hz mit Displayport 2.1 liefern können sollen. Solche Monitore, wie der Odyssey Neo G9 von Samsung (32:9, doppeltes 4K-UHD), sollen künftig auch von anderen Herstellern, darunter Dell, Asus, Acer und LG unterstützt werden, wie AMD bestätigt. Weiterhin kündigte MSI an, zur CES 2023 den weltweit ersten QD-OLED-Monitor mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz, Project 491C, vorzustellen. Der MEG 342C, ein zur Computex präsentierter QD-OLED-Gaming-Monitor von MSI, wartet derweil noch auf seinen Release. Philips bringt ebenfalls im Januar 2023 den QD-OLED-Monitor 34M2C8600 unter der neuen Evnia-Marke heraus, zusammen mit dem 42-Zoll-OLED-Monitor 42M2N8900 und dem LCD-Mainstream-Modell 27M2C5500W.
Quelle: AMD
Die ersten 8K-Ultrawide-Monitore erscheinen laut AMD kommendes Jahr.
LG Electronics präsentierte 2022 darüber hinaus zwei neue Gaming-Monitore mit 27- und 45-Zoll-OLED-Displays, letzteres mit 800R-Krümmung, die hierzulande im ersten Quartal 2023 in den Verkauf gehen. Corsair zeigte bereits im August auf der Gamescom ein 45-Zoll-OLED-Monitor, dessen Krümmung allerdings manuell herbeigeführt werden kann. Dieser kommt nur in limitierter Stückzahl und wird ab 2023 die Schreibtische der Käufer schmücken. Deutlich früher, schon 2021, machte man bekannt, dass für 2023 LCD-Panels von LG und AU Optronics verfügbar sein werden, die Bildwiederholraten von 480 Hz erzielen können sollen. Das Erste seiner Art soll 24,5 Zoll groß werden und eine Full-HD-Auflösung bieten.
Bei Tastaturen und Mäusen lässt sich schwer vorhersagen, welche Produkte nächstes Jahr erscheinen, da Hersteller Neuveröffentlichungen zeitig ankündigen. Es lässt sich aber etwas über die Trends in diesem Jahr sagen, die womöglich auch noch 2023 anhalten werden. So ging der Trend 2022 sicherlich zu flachen Keyboards mit Cherry-Ultra-Low-Profile-Schaltern bei der Corsair K100 Air Wireless und der Razer Deathstalker V2 Pro (Low-Profile Optical Switch). Auch Custom-Tastaturen und Keyboard-Modding erfreuen sich einer immer höheren Beliebtheit sowie die drahtlose Betriebsweise per 2,4 GHz und Bluetooth. Bei Gaming-Mäusen sieht es mit drahtlosen Geräten ähnlich aus. Die Dpi-Zahlen liegen mittlerweile bei 30.000 Dpi (Razer Basilisk V3 Pro, Razer Deathadder V3 Pro/Razer Viper V2 Pro.) respektive 36.000 Dpi (Asus ROG Chakram X). Ein weiterer Trend ist die 8.000 Hz Polling-Rate. Für nächstes Jahr ist zu erwarten, dass sich optische Tastenschalter sowohl bei Mäusen als auch Tastaturen durchsetzen werden und die Schaltervielfalt nicht nur bei den regulären, sondern auch den Hot-Swap-Modellen immer größer wird. Eventuell kommen 2023 noch mehr Tastaturen mit Display-Tasten; kurioserweise wurde eine komplett transparente Tastatur mit Hintergrund-Display derweil von Hersteller Finalmouse für 349 US-Dollar angekündigt und soll Anfang 2023 in den Handel gehen.
Quelle: Corsair
Die Corsair-K100-Air-Wireless-Gaming-Tastatur: Sehr dünn, hat aber ihren Preis.
Mit den noch kommenden PCI-E-5.0-GPUs und den neuen Stromkabeln (zumindest vorerst bei Nvidias GPUs), gerät auch das passende Netzteil mehr in den Fokus. Denn je leistungsstärker die Produkte werden, desto stromhungriger können diese auch ausfallen; Leistungsaufnahmen können mittlerweile auch ohne größere Anpassungen jenseits von 450 Watt liegen. Netzteile mit Intels neuem ATX-3.0-Standard verfügen über einen Anschluss für den 16-poligen 12VHPWR-Stecker, der Nvidias neueste Grafikkarten mit dem Netzteil verbindet und bis zu offiziell 600 Watt Leistung gewährleisten kann. Die ersten ATX-3.0-Netzteile sind bereits erhältlich, dafür liegt der Preis in der Regel aber auch höher, als bei den älteren Modellen. ATX-3.0-Netzteile sind für alle aktuellen GPUs nicht erforderlich, da es auch native 12VHPWR-Kabel oder Drittanbieter-Adapter für ATX-2.4/2.5 gibt. Inwieweit der PCI-E-5.0-Funktionsspielraum tatsächlich ausgenutzt werden wird, bleibt wohl bis mindestens 2024 abzuwarten. Von Marken wie Be Quiet oder Seasonic werden im ersten Quartal 2023 ATX-3er-Modelle erwartet. Seasonic setzt etwa ab der Vertex-Reihe, die Ende Januar/Anfang Februar bei uns erscheint, auf ATX 3.0. Im Laufe des Jahres sind weitere Spannungswandler von anderen Herstellern zu erwarten.
Fazit
2023 könnte durchaus ein interessantes Jahr werden. Die Grafikkartenpreise entspannen sich wieder leicht dank abgeebbtem Kryptoboom und der Eindämmung globaler Lieferengpässe. Nvidia wird nach der Preissenkung der Geforce RTX 4080 vielleicht auch seine künftige Preispolitik überdenken, auch wenn CEO Jensen Huang erklärte, dass sinkende GPU-Preise der Vergangenheit angehören. Für Gamer interessant könnten AMDs neue Ryzen-7000-CPUs mit 3D-V-Cache werden, da der Ryzen 7 5800X3D nach wie vor sehr beliebt bei den Spielern ist. Was AMDs neue Technologien FSR 3 und Hypr-RX darbieten werden, wird sich in künftigen Tests zeigen, genauso wie das 8K-Gaming bei 165 Hz auf entsprechend kompatiblen Monitoren. Inwiefern PCI-E-5.0-SSDs und ATX-3.0-Netzteile das Hardwaregeschehen beeinflussen werden, muss das kommende Jahr beantworten. Bis dahin gilt es noch, ein paar Nächte zu schlafen.

PCGH gibt für die RX 6700 158W TGP/max 190W TBP an. Deswegen auch der Vergleich mit der TGP.
TGP x 115% + 5Watt sollten ~ den Gesamtverbrauch ergeben.
PCGH hat das auch so beim Test zur RX 6700 oc simuliert.
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Das sollte dann...wenn die Berechnung so stimmt..bei 80W TGP auf ~100W TBP/Gesamtverbrauch hinauslaufen.
Einfacher wäre es für den User, wenn man (wie bei Nvidia) gleich die TBP Softwareseitig auslesen könnte.
Edit:
Natürlich ist die RX 6800 hart uv.
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Oder hast du die undervoltet?
PCGH gibt für die RX 6700 158W TGP/max 190W TBP an. Deswegen auch der Vergleich mit der TGP.
TGP x 115% + 5Watt sollten ~ den Gesamtverbrauch ergeben.
PCGH hat das auch so beim Test zur RX 6700 oc simuliert.
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Das sollte dann...wenn die Berechnung so stimmt..bei 80W TGP auf ~100W TBP/Gesamtverbrauch hinauslaufen.
Einfacher wäre es für den User, wenn man (wie bei Nvidia) gleich die TBP Softwareseitig auslesen könnte.
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Natürlich ist die RX 6800 hart uv.
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