Treiberwahl

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Besonders Grafikkarten-Benchmarks sind ein heikles Thema, eines, welches immer wieder für Kontroversen sorgt und das nur schwierig zu vermitteln ist. Unser Artikel zeigt einige Perspektiven, welche für Außenstehende mangels Einblick oft nur wenig einschätzbar sind. Wir hoffen damit, das Thema Benchmarks bei unseren Lesern weiter sensibilisieren zu können.

Treiberwahl: Vergleich­bare Einstellungen
Eine weitere wichtige Variable sind die Treiberversionen. Mitunter sind drastische Leistungssprünge von einer zur anderen Version auch ohne unlautere Absicht zu verzeichnen - insbesondere bei den auf passende Profile angewiesenen Multi-GPU-Systemen (SLI und Crossfire). Besonders beliebt ist der Trick, bei der Vorstellung neuer Grafikchips Verbesserungen in den Treiber einfließen zu lassen und diesen nur für die neuen Chips freizugeben. Dies kann in der Regel aber leicht über eine Modifikation der Inf-Datei umgangen werden. Deswegen sollten aussagekräftige Vergleiche ausschließlich mit derselben Treiberversion erfolgen, die im Idealfall auch die aktuelle ist. PCGH bietet regelmäßig aktualisierte Treibervergleiche der aktuellen Geforce- (ehemals "Forceware") und Catalyst-Versionen.

So entstehen PCGH-Benchmarks
Üblicherweise bekommt die PCGH-Redaktion viele Spieletitel bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart. Frank Stöwer prüft für seine Tuning-Artikel alle zugänglichen Spielmenü-Auswahlmöglichkeiten (und manchmal auch versteckte Tricks) auf ihre Auswirkungen auf die Fps-Raten. Dann beginnt das PCGH-Benchmark-Team, bestehend aus Spieleveteran Frank Stöwer, rechts im Bild, Testlabor-Chef Daniel Möllendorf und Benchmark-Profi Raffael Vötter, mit der Suche nach geeigneten Spielszenen. Sind solche gefunden, wird deren Skalierung mit unterschiedlichen Grafikkarten verschiedener Hersteller sowie CPUs (die sich in Taktrate, Architektur und Kernanzahl unterscheiden) geprüft und sich schließlich auf die Szene geeinigt, welche die besten Ergebnisse hinsichtlich Anforderungsprofil, Skalierung und Reproduzierbarkeit erbringt.

Anschließend werden umfangreiche Benchmark-Reihen erstellt, die das Leistungsprofil des Spiels dokumentieren. Besonders interessante und bei den Lesern beliebte Spiele finden dann den Weg in unseren Benchmark-Parcours für Print- und Online-Tests.

Benchmark-Vergleich zwischen den Systemen
Bei sensiblen Dingen wie Benchmarks sind Vergleiche zwischen verschiedenen Systemen schwierig. Selbst die Wahl oder gar der Installationszustand des Betriebssystems oder das Abweichen nur einer Komponente wie der Taktrate oder Menge des Arbeitsspeichers kann unter Umständen große Unterschiede ausmachen. Sinnvoll sind solche Vergleiche daher höchstens bei Komplett-PCs oder Notebooks, da in diesen Fällen der Auslieferungszustand bewertet wird. Ermittelt PCGH einen Benchmark-Wert, kann es selbst bei genauem Befolgen unserer Benchmark-Anleitung durchaus zu deutlichen Abweichungen kommen, wenn Sie zu Hause den Benchmark selbst nachvollziehen. Das muss nicht bedeuten, dass entweder wir oder Sie "Mist gemessen" haben, sondern kann an leicht unterschiedlicher Systemkonfiguration liegen.

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  1. Seite 1 Benchmarks auf dem Prüfstand
  2. Seite 2 Benchmarks: Wie synthetisch darf's denn sein?
  3. Seite 3 Sind Spiele immer die besseren Benchmarks?
  4. Seite 4 Benchmark-Methoden I: Integrierter Benchmark
  5. Seite 5 Benchmark-Methoden II: Timedemo 1
  6. Seite 6 Benchmark-Methoden III: Cut-Scenes
  7. Seite 7 Spielbarkeitsbenchmarks
  8. Seite 8 Wichtig: Aktuelle Patches
  9. Seite 9 Treiberwahl
  10. Seite 10 Fazit Benchmarking
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