Spielbarkeitsbenchmarks

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Besonders Grafikkarten-Benchmarks sind ein heikles Thema, eines, welches immer wieder für Kontroversen sorgt und das nur schwierig zu vermitteln ist. Unser Artikel zeigt einige Perspektiven, welche für Außenstehende mangels Einblick oft nur wenig einschätzbar sind. Wir hoffen damit, das Thema Benchmarks bei unseren Lesern weiter sensibilisieren zu können.

Spiele: Die besseren Benchmarks!
Als Benchmarks geeignet sind also vom Spieler gesteuerte Sequenzen im Spiel selbst, welche nach Möglichkeit weder vorberechnet sind noch eine untypische Lastverteilung erzeugen. Idealerweise liefern diese auch reproduzierbare Werte bei mehrmaligem Durchlaufen.

Diese Benchmarks werden dann mit dem Messprogramm Fraps protokolliert und neben dem obligatorischen Durchschnittswert wird mindestens ein Minimum-Fps-Wert ermittelt. Die ebenfalls mit ausgegebenen Maximum-Fps sind wertlos - was nützen 500 Fps, wenn die Spielfigur dazu direkt auf eine Wand oder den Boden starren muss? Leider sind diese Benchmarks auch am zeitaufwendigsten durchzuführen, da hierzu volle Konzentration während der gesamten Benchmark-Dauer vonnöten ist.

Manche Spiele verschließen sich diesen Benchmarks jedoch aus unterschiedlichen Gründen: In Un­real Tournament 3 beispielsweise beginnt man (außer im Kriegsführungsmodunicht immer am selben Einsprungpunkt in einem Level und die Bot-Gegner verhalten sich ebenfalls nicht immer gleich. In solchen und ähnlich gelagerten Fällen steht man vor der Wahl, entweder keine klassischen Balken-Benchmarks durchzuführen oder auf eine andere, weniger geeignete Form des Benchmarks, wie zum Beispiel eine "Fly-by"-, eine Durchflugsequenz, zurückzugreifen. Trotzdem gilt: Wenn möglich, sind realistischere Benchmarks klar vorzuziehen.

Spielbarkeitsbenchmarks: Nicht immer sagt eine einzelne Durchschnitts-Fps-Zahl alles wichtige über die Performance aus. Spielbarkeitsbenchmarks: Nicht immer sagt eine einzelne Durchschnitts-Fps-Zahl alles wichtige über die Performance aus. Spielbarkeits-Benchmarks
Einen noch genaueren Einblick geben die von PC Games Hardware seit 2005 ermittelten Spielbarkeitswerte. Hierbei protokollieren wir die Fps-Werte für jede Sekunde des Spielgeschehens einzeln und werten deren Verteilung aus. Dazu nutzen wir die nach ausführlichem Probespielen festgelegten Spielbarkeitsgrenzen, die Sie auch in unseren normalen Benchmarks als gelbe und grüne Linienmarkierungen finden. Wir prüfen für jeden Einzelwert, in welchem der drei Spielbarkeitsabschnitte er liegt: "flüssig spielbar" (grün), "bedingt spielbar" (gelb) oder "unspielbar" (rot). Je mehr Zeit im "grünen Bereich" verbracht wurde, umso besser. Für die Spielbarkeits-Benchmarks verwenden wir insbesondere online oft andere Szenen als für die Standardtests, sodass die Werte nicht immer direkt vergleichbar sind.

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  1. Seite 1 Benchmarks auf dem Prüfstand
  2. Seite 2 Benchmarks: Wie synthetisch darf's denn sein?
  3. Seite 3 Sind Spiele immer die besseren Benchmarks?
  4. Seite 4 Benchmark-Methoden I: Integrierter Benchmark
  5. Seite 5 Benchmark-Methoden II: Timedemo 1
  6. Seite 6 Benchmark-Methoden III: Cut-Scenes
  7. Seite 7 Spielbarkeitsbenchmarks
  8. Seite 8 Wichtig: Aktuelle Patches
  9. Seite 9 Treiberwahl
  10. Seite 10 Fazit Benchmarking
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