Hintergründe zu Grafikkarten-Benchmarks
Besonders Grafikkarten-Benchmarks sind ein heikles Thema, eines, welches immer wieder für Kontroversen sorgt und das nur schwierig zu vermitteln ist. Unser Artikel zeigt einige Perspektiven, welche für Außenstehende mangels Einblick oft nur wenig einschätzbar sind. Wir hoffen damit, das Thema Benchmarks bei unseren Lesern weiter sensibilisieren zu können.
Der folgende Artikel wurde urpsprüngllich in der PCGH-Printausgabe 09/2008 veröffentlicht und für Online leicht überarbeitet. Natürlich freuen wir uns nach wie vor über jegliches in vernünftiger Form vorgetragene Leserfeedback, wie wir PCGH noch mehr nach Ihren Wünschen gestalten können.
"Wie viele 3D Marks macht dein Rechner?" Eine solche Frage ist häufig die erste Reaktion auf in Foren geschilderte Problemfälle. Sie zeigt auch den Stellenwert einzelner Benchmarks im Bewusstsein vieler PC-Nutzer. Während so eine Angabe jedoch für eine grobe Einschätzung noch ausreichen mag, ist sie für eine Kaufentscheidung definitiv zu wenig. In diesem Artikel wollen wir Ihnen den richtigen, kritischen Umgang mit Benchmarks näherbringen und weisen auf Stolperfallen hin, welche nicht nur die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Systemen zunichte machen. Wir geben Tipps zum richtigen Leistungsvergleich und sagen Ihnen, was Sie bei der Benchmark-Betrachtung beachten müssen, um beim Hardwarekauf keine böse Überraschung zu erleben. Außerdem zeigen wir, wie schwierig es wirklich ist, einen guten und aussagekräftigen Benchmark zu finden.
Was soll ein Benchmark überhaupt leisten?
Das Ideal eines Testprogrammes ist natürlich, über die Leistungsfähigkeit des PCs Auskunft zu geben. Leider unterscheiden sich die Anwendungsgebiete und damit auch die Anforderungen an moderne PCs dermaßen, dass es unmöglich ist, diese in einer einzigen Zahl festzuhalten. Betreiben Sie zum Beispiel häufig Videoumwandlung, benötigen Sie neben einem starken, möglichst mehrkernigen Prozessor auch viel Arbeitsspeicher - ebenso für Bildbearbeitung mit hochauflösenden Fotos und aufwendigen Filtern. Nutzen Sie Ihren PC auch als digitalen Videorekorder und archivieren die Aufnahmen, benötigen Sie viel Festplattenplatz. Die meisten aktuellen PC-Spiele setzen primär neben einem starken Hauptprozessor eine leistungsfähige Grafikkarte und ein gerüttelt Maß Arbeitsspeicher voraus. Doch auch hier gibt es diffizile Unterschiede - dazu später mehr.
In diesem Artikel
- Seite 1 Benchmarks auf dem Prüfstand
- Seite 2 Benchmarks: Wie synthetisch darf's denn sein?
- Seite 3 Sind Spiele immer die besseren Benchmarks?
- Seite 4 Benchmark-Methoden I: Integrierter Benchmark
- Seite 5 Benchmark-Methoden II: Timedemo 1
- Seite 6 Benchmark-Methoden III: Cut-Scenes
- Seite 7 Spielbarkeitsbenchmarks
- Seite 8 Wichtig: Aktuelle Patches
- Seite 9 Treiberwahl
- Seite 10 Fazit Benchmarking
- Seite 11 Bildergalerie
- Seite 1 Benchmarks auf dem Prüfstand
- Seite 2 Benchmarks: Wie synthetisch darf's denn sein?
- Seite 3 Sind Spiele immer die besseren Benchmarks?
- Seite 4 Benchmark-Methoden I: Integrierter Benchmark
- Seite 5 Benchmark-Methoden II: Timedemo 1
- Seite 6 Benchmark-Methoden III: Cut-Scenes
- Seite 7 Spielbarkeitsbenchmarks
- Seite 8 Wichtig: Aktuelle Patches
- Seite 9 Treiberwahl
- Seite 10 Fazit Benchmarking
